Das Institut


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30.04.2007
BDSM

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Das Institut

Es ist vorbei.
Das Hammerthal-Institut ist Geschichte und der wahnsinnige Professor Hammerthal
ist nicht mehr. Dabei hatte alles so paradiesisch angefangen. Mit einem Unfall.

Herr Boogmann! Können Sie mich hören? Wachen Sie bitte auf, Herr Boogmann!
Wer ist denn dieser Boogmann? Warum will der denn nicht aufwachen, der faule Sack?
Und warum ist es so dunkelrot hier? Warum schmerzt mein Kopf denn so?
Ich spüre eine Hand mit sanftem aber bestimmtem Rütteln an meiner Schulter.
Herr Boogmann?
Eine Frauenstimme. Eine junge Stimme. Wer ist das? Ich habe jedenfalls zurzeit keine
Freundin in diesem Alter. Unter 30. Die Stimme kenne ich auch nicht.
Aber angenehm. Weiblich, dunkel und sanft. Kein erkennbarer Dialekt.
Ich versuche, den Kopf zu heben und merke, dass ich auf Wasser schwimme,
ohne nass zu sein. Wie denn das? Komischer Traum.
Es rüttelt wieder.
Herr Boogmann! Sie haben jetzt vier Tage lang ununterbrochen geschlafen.
Sie müssen jetzt aufwachen. Der Oberarzt kommt gleich, um Sie zu untersuchen.
Die Schwester muss Sie waschen und ihr Bettzeug wechseln.
Und Sie müssen wieder feste Nahrung zu sich nehmen, sonst schadet es ihrer Verdauung.

Langsam wird mir klar, dass ich wohl selber dieser blöde Boogmann sein muss.
Ich habe keine Ahnung. Ich versuche die Augen zu öffnen. Es schmerzt.
Das helle Licht schmerzt fürchterlich. Mein Kopf!
Wo bin ich?
Ich liege in einem weißen Bett. Einem Wasserbett, wie es scheint.
Wann habe ich denn zuletzt in einem Bett gelegen? Ich kann mich nicht entsinnen.
Ich kenne nur meine Couch in meinem Büro. Die mit der tiefen Furzmulde in der Mitte.
Mein Bett scheint auch ein kleines Loch in der Mitte zu haben, das kann ich jetzt fühlen.
Mit meinem nackten Hintern. Wieso ist mein Hintern nackt unter der Bettdecke?
Links neben meinem Bett erkenne ich ein weibliches Wesen in einem hellblauen Kittel.
Es riecht nach Krankenhaus.
Wen haben sie denn da eingeliefert? Wer ist denn das Opfer, das ich verhören soll?
Ach ja, ich bin das Opfer! Und ich werde wohl gleich verhört.
Von mir erfährt keiner was. Habe ja selbst keine Ahnung!
Hatte ich wieder mal eine Schießerei mit irgendwelchen Ganoven?
Was ist los Schwester, wo bin ich, was ist mit mir, verdammt?
Sie hatten einen Autounfall Herr Boogmann. Sie sind schwer verletzt worden.
Schädeltrauma und doppelte Fraktur des linken Unterarmes.
Aber Sie sind schon wieder außer Gefahr.
Ihre Werte sind normal. Sie werden bald wieder ganz gesund sein.
Die Frau ist ziemlich groß und schlank. Sie hat ein schön geschnittenes gebräuntes Gesicht, braune Augen schwarze kurze Haare und eine tolle Figur. Soweit ich das beurteilen kann.
Mein linker Arm ist geschient und in einem Hängegestell am Bett fixiert.
Langsam kommt mir auch die Erinnerung wieder. Ganz langsam.
Ja, ich bin Hannes Boogmann, Privatdetektiv aus Kiel, glaube ich

Schön, dass Sie wieder zu sich gekommen sind, Herr Boogmann.
Dann wollen wir doch gleich mal Puls und Blutdruck messen.
Der Himmelblaue kurze Schwesternkittel schwebt auf langen schönen Beinen um mein Bett.
Jetzt steht sie rechts neben mir und umfasst mein rechtes Handgelenk.
Ich bin von Beruf neugierig und möchte wissen, wie sie sich so anfühlt, durch ihren Kittel.
Ich drücke den Handrücken meiner Rechten wie unabsichtlich fest gegen ihren Oberschenkel.
Wenn Sie es wünschen, Herr Boogmann. Gerne!
Damit lässt sie meinen Unterarm los und fängt an, sich den Kittel aufzuknöpfen.
Ohne irgendein Zeichen von Erregung oder Unmut streift sie ihn ab und steht jetzt in himmelblauer Unterwäsche an meiner Seite.
Das knappe Höschen und der schmale BH sind dünn und fast durchsichtig.
Sie ist am ganzen Körper gleichmäßig gebräunt. Ihre Bauchmuskeln sind sportlich straff.
Sie wird nicht mal rot dabei.
Ich bin verlegen und geschockt.
Entschuldigung
Oberschwester Liselle. Verzeihung Herr Boogmann, ich hatte mich noch nicht vorgestellt.
Ich muss mich doch entschuldigen Schwester Liselle, bitte das wollte ich doch gar nicht..
Die herrliche Liselle blickt mich mit leichter Enttäuschung an. Schmollt sie etwa?
Soll ihn lieber wieder anziehen?
Ja, warum? Nein! Bitte nicht!
Ich verstehe nur nicht: Warum haben Sie ihn denn gleich ausgezogen, einfach so?

Ach, das können Sie ja nicht wissen, Herr Boogmann. Hier im Institut ist es einfach üblich, dass die weiblichen Beschäftigten jedes Kleidungsstück sofort ablegen, wenn ein Patient es deutlich berührt. So dass sie es spüren kann. Das fördert die Heilung und verbessert das soziale Klima. Es ist eines der Gesetze, die unser geliebter Prinzipal,
der Herr Professor Hammerthal für unser Institut festgelegt hat.
(Zum ersten Mal höre ich diesen Namen. Zum ersten Mal? Nein! Sagt eine Stimme in mir)
Wir haben große Heilerfolge damit, wissen Sie?
Aber wir tun es natürlich nur, wenn der Patient es wünscht.
Sie ist jetzt wieder neben mein Bett getreten und fühlt mir den Puls.
Hatte sie eben gesagt: Jedes Kleidungsstück?
Meine berufliche Neugier, na ja, oder so ähnlich, ist erwacht.
Ich tippe ihr mit meinem rechten Zeigefinger deutlich gegen ihren Schlüpfer.

Dieses Mal lässt sie sich gar nicht erst von ihrer medizinischen Aufgabe ablenken.
Sie fühlt mir weiter den Puls und streift sich gleichzeitig mit der Linken
das himmelblaue Nichts herunter auf die braunen Oberschenkel.
Dann wackelt, tanzt und schwingt sie so lange umwerfend schön und sexy mit den Hüften,
bis sie die blaue Brille um ihre Füßchen zu liegen kriegt.
Sie kickt das Ding einfach weg und langt sich gleich noch gekonnt
mit der linken Hand an den vorn liegenden BH-Verschluss.
Ein Schnipp und er folgt dem Schlüpfer in die Ecke.
Das gehört zusammen Herr Boogmann. Und das darf ich jetzt auch nicht wieder anziehen.
Wegen der Hygiene, wissen Sie. Sie müssen mich jetzt eben so ertragen, wie ich bin.
Das schöne Kind von kaum 25 ist jetzt splitterfasernackt.
Ertragen! Meine Fresse! Ich glotze jetzt bestimmt wie ein Ochsenfrosch,
den man mit einem hinten rein gesteckten Strohhalm langsam aufbläst.
Ich kann meine Augen kaum noch von ihrem Körper losreißen.
Diese überall gebräunte total glatte und haarlose Haut. Diese wunderrunden Brüste mit den braunrosa glänzenden Kegeln. Und das bewegt sich!
Das wippt auf und ab und pendelt hin und her!
Diese einfache natürliche Selbstverständlichkeit, mit der sie meine Hand ganz dicht neben ihrem körperwarmen glatt rasierten Magnum-Mangun-Holster mit Laufölung duldet.
Ich kann die Wärme ihrer Möse deutlich spüren. Und das Ding duftet! Sportlich-herbfrisch.
Ich könnte ihr jetzt ganz einfach mit meinen Fingern darüber streicheln, hinein fassen.
Was würde da geschehen? Jetzt nicht! Lieber nicht. Wer weiß?
Aber irgendetwas stimmt nicht. Was, verdammt noch mal? Mir fehlt was.
Ein bestimmtes Gefühl, das sonst immer da ist, wenn ich eine nackte Frau sehe.
Meist auf Fotos. So was wie heute kannte ich wirklich noch nicht. Liegt es daran?

Wir müssen die Pulsmessung wohl wiederholen, Herr Boogmann.
Eben waren die Werte doch nicht so ganz normal. Eher, wie nach einem 100-Meter-Lauf
Sie sagt das ganz gelassen und lächelt mich dabei freundlich an.
Gerne, Schwester Liselle, so lange Sie wollen!
Ich muss ihnen noch was sagen, Herr Boogmann.
Sie wollen doch wissen, was geschieht, wenn sie meine Schamlippen oder meine Brüste
oder auch meinen nackten Hintern deutlich berühren?
Aber nein! Äh, Ja natürlich! Ich gebe es ja zu. Sie merken wohl alles, Schwester?
Ich spüre, dass ich jetzt knallrot werde wie ein ertappter Sünder.
Aber sie hat Recht. Woher weiß sie das?
Mit mir können Sie über Alles reden, Herr Boogmann, auch über ihre Männerprobleme.
Ich bin Medizinerin.
Wenn Sie oder ein anderer Patient durch deutliche Zeichen anzeigen, dass sie intimen Verkehr mit mir oder einer unserer Mitarbeiterinnen wünschen, dann entkleiden Sie sie einfach, so wie Sie eben mich entkleidet haben und wir bleiben gerne so lange nackt, bis der Patient aus unserem Gesichtsfeld verschwindet. Wenn Sie mehr wollen, dann berühren Sie einfach einen unserer intimen Körperteile deutlich.
Dazu müssen Sie mir oder meinen Mitarbeiterinnen aber zusätzlich noch das DU anbieten. Das gilt dann gewissermaßen als Vertrag ihrerseits, dass sie keine weitergehenden Forderungen stellen und gleichzeitig als Vertrag unsererseits, dass wir für absolute Hygiene und Gesundheit des Intimverkehrs einstehen.

Ich finde das erstmal gut und fair.
Aber ich kann es nicht begreifen. Wer bezahlt das eigentlich?
Jetzt fürchte ich doch wirklich schon, dass meine Heilung viel zu schnell voranschreiten könnte. Bin ich völlig doof? Oder ist das ein schöner Traum?
Jedenfalls kein Albtraum. Glaube ich. Welch ein Irrtum!
Nenne mich einfach Hannes, Liselle.
Gut Hannes. Wenn du mich willst, dann stehe ich dir gerne zur Verfügung.
Wenn ich dich mir so ansehedu scheinst ein harter Mann zu sein.
Ich liebe harte Männer.
Dabei lächelt sie auch noch so zweideutig angegeilt.
Aber ich muss dir leider sagen, dass heute nichts mehr daraus wird.
Du hast vier Tage im Halbkoma gelegen und du hast Medikamente bekommen, die einige deiner Körperfunktionen radikal unterdrückt haben, um deinen Kreislauf zu entlasten.

Verdammt!
Jetzt verstehe ich endlich auch, was mir vorhin und jetzt immer noch gefehlt hat.
Ich habe keinerlei Gefühl mehr im Unterleib! Alles ist taub. Völlig taub!
Meine Magnum hat eine Lauferweichung. Totale Ladehemmung!
Scheißgefühl, wenn du mit leerem Magazin vor einem Ganoven stehst, der dir eine geladene Uzzi oder AK47 vor den Bauch hält.
Liselle ist zwar keine Ganovin,
aber sie hat zwei total scharf gemachte blank abgezogene Tittenhandgranaten,
zwei Atombombige Arschbacken und einen gut geölten,
entsicherten Mösenlauf für schärfste Scharfschützen auf mich gerichtet.
Direkt auf meine Augen. Wenn das nicht höchste Alarmstufe ist?
Und ich? Ich liege mit nacktem Arsch unter einer Bettdecke in einem schwabbeligen Wasserbett und kriege keinen Schuss mehr raus. Scheiße!
Und jetzt erst stößt mir ihr Spruch von den harten Männern so richtig sauer auf.
Schon wieder werde ich knallrot.
Aber was solls? Schließlich habe ich bei ihr ja selber den Sicherungsring abgezogen.
Wegen meiner dämlichen beruflichen Neugier, oder so ähnlich, oder was?

Aber es kommt noch dicker.
Hannes, das kennst du doch, oder?
Immer wenn du denkst: Das war es jetzt, mehr geht nicht, dann kommt es noch dicker.
Das Dicke kam in Form der Schwester vom Betten- und Hygiene Service.
Klein, dick und pummelig. Aber eine Pracht von einer kleinen Frau.
Eine für Liebhaber.
So eine Bombe würde sich jeder muselmanische Selbstmord-Attentäter gerne vor den Bauch binden lassen. Aber lieber schon einen Tag vorher. Eine Wuchtbummse!

Liselle machte keinerlei Anstalten, sich wieder anzuziehen.
das ist Schwester Marieluise, sie wird dein Bett abziehen,
dich waschen und alles neu machen für dich, Hannes. Sagt Liselle.
Na dann wollen wir mal! sagt Marieluise, und zieht mir die Decke weg.
Dann auch noch das Hemd. Es war ohnehin nur eine Art Vorhemd, ohne Rückenteil.
Es ist befleckt. In der Mitte. Peinlich!
Jetzt ist es weg und ich bin genauso nackt, wie Liselle.
Noch peinlicher. Ich sehe die Bescherung. Die Pleite.
Da steht die nackte Liselle. Und bei mir? Da steht gar nichts.
Marieluise zieht mir das befleckte Laken unter dem Hintern weg.
Will sie jedenfalls. Es geht nicht so einfach.
Sie versucht, mich anzuheben. Sie ist zu klein. Ich will ihr helfen. Ich will mich aufrichten.
Ich halte mich an ihrer Schulter fest. Lektion vergessen?
Marieluise zieht sich gehorsam ihren Kittel aus. Darunter ist sie nackt. Keine Unterwäsche.
Herrlich große runde volle Hängebrüste. Ein Arsch wie ein Drei-Taler-Pferd.
Prächtig.
Schwester Marieluise! Warum tragen Sie keine Unterwäsche? Das ist gegen die Vorschrift!

Ich glaube es einfach nicht!
Da wettert die völlig nackte Oberschwester gegen die kleine völlig nackte Stationsschwester wegen deren fehlender Unterwäsche.
haben Sie etwa eine intime Beziehung zu dem Herrn Boogmann?
nein, habe ich nicht. Wirklich nicht, Frau Oberschwester. Aber im Nebenzimmer, da liegt der Herr Strinzmayer, und mit dem habe ich, bitte, Frau Oberschwester, es musste eben schnell gehen. Da habe ich mir halt nur den Kittel übergeworfen. Ich konnte ja nicht wissen, dass Sie..?
Sie haben gar nichts zu wissen, Schwester Marieluise, Sie haben ihren Dienst zu tun und Sie haben sich an die Vorschriften zu halten! Gehen Sie sofort und ziehen Sie sich vorschriftsmäßig an. Melden Sie sich bei der Administration,
Ich werde den Herrn Boogmann selbst waschen.
Die kleine dicke Bombe fliegt davon. Völlig geknickt und weinend.
Ich bin wieder mit der nackten Liselle allein.
Du wirst sie doch nicht bestrafen, Liselle?
Doch, das muss ich. Die strikte Einhaltung der Vorschriften ist in unserem Institut oberste Pflicht. Jede Abweichung davon wird strengstens bestraft.
Was geschieht denn jetzt mit ihr?
Liselle wird jetzt ganz abweisend und schweigt.
Sie weiß, was sie jetzt zu tun hat. Frage mich nicht weiter!
Aber sie hat doch nichts verbrochen! Sie war genauso nackt wie du, Liselle!
Misch dich da bitte nicht ein, Hannes. Das ist ganz alleine unsere Angelegenheit.
Sie hat eine Chance, wenn sie sich selbst meldet und ihr Vergehen eingesteht. Ich hoffe es.
Ich hoffe es für sie und auch für mich. Dann habe ich nämlich mit ihrer Strafe nichts zu tun.
Dann muss ich sie nicht melden. Sie ist ja eigentlich ein liebes Mädchen.
Aber schlampig und geil. Leicht außer der Norm. Sie darf das Zimmer eines Patienten ohne frische Hygiene-Unterwäsche nicht betreten. Besonders dann nicht, wenn sie vorher Intimverkehr mit einem anderen Patienten hatte. Das ist oberstes Gesetz. Sie weiß es.
Liselle hat von der Wandseite des Zimmers eine bewegliche Plattform herangefahren und schiebt mir jetzt vorsichtig eine flache Wanne aus rostfreiem Stahl unter den Hintern.
Helfe ein wenig mit, Hannes, ich muss dich da drauf kriegen.
Wenn du mir den linken Arm aus der Schlinge nimmst.
Sie macht meinen Arm frei. Es schmerzt nicht mehr, ist schon fast verheilt.
Sie wäscht mich am ganzen Körper und benutzt dazu eine kleine warme Handbrause. Das Wasser läuft durch das mittige Loch in dem Wasserbett ab. Ich kann mir jetzt gut vorstellen, wo vier Tage lang meine Körperflüssigkeiten abgeleitet wurden und woher die Flecken in meinem Laken kamen. Es ist mir nicht mehr ganz so peinlich. Aber immer noch ausreichend.
Da hilft es auch nicht, dass sie immer wieder wie unabsichtlich sanft ihre Brüste über meinen Bauch und meine Brust streichen lässt.
Sie wäscht mich gründlich und überall. Auch meinen Magnum. Dazu kniet sie sich extra auf den Rand der kleinen Plattform links und rechts meiner Hüften und streichelt den Verräter auch noch sanft. Ich spüre es nicht einmal. Ich bin deprimiert. Sie merkt es natürlich und zeigt mir auf dem kleinen Bildschirm eine rosarote Kurve.
Sieh mal Hannes: wenn die rosa Kurve da auf Null geht, dann bist du wieder ganz normal.
Bist du sicher?
Ja Hannes, dann komme ich. Wir haben doch einen Vertrag.
Ich will jetzt nicht weiter fragen. Ich könnte heulen vor Demütigung und Wut.
Kann ich herumlaufen und mich frei bewegen?
Ja, das kannst du. Aber beachte die Regeln und berühre nicht wahllos irgendwelche Frauen!
Ich bin genug bedient von meiner Chemo-Therapie.
Werde mich hüten!
Dann bringt sie mir meine gereinigten Klamotten und ich habe meine Bewegungsfreiheit wieder.
Nicht gleich und nicht sofort. Die Visite kommt.
Ich kriege einen mächtigen Schreck. Nicht meinetwegen.
Wegen Liselle. Sie ist immer noch nackt. Sie tut nichts dagegen, absolut nichts!
Aber verlegen bin ich auch ein wenig meinetwegen.
Was soll der Doktor von mir denken? Ich stehe hier herum mit seiner nackten Oberschwester!
Liselle verzieht keine Mine und bleibt ganz gelassen. Der Doktor auch.
Im Gefolge des Doktors erblicke ich auch mindestens drei
völlig nackte junge Assistenz-Ärztinnen.
Es regt mich gar nicht mehr auf. Hier regt mich nichts mehr auf. Was ist hier los?
Langsam glaube ich doch an Professor Hammerthals Gesetz.
Da ist er ja wieder in dieser Welt, der Herr Boogmann. Und er scheint sich wohl zu fühlen!
Hat die Schönheiten dieser Welt schon wieder entdeckt und kann sie hoffentlich bald auch wieder voll genießen!
Der Doktor flüstert erst mal lange mit Liselle, dann nickt er sehr zufrieden.
Liselle vermeidet bei diesem Gespräch jeglichen Blickkontakt mit mir.
Das fällt mir auf. Es berührt mich unangenehm, weil ja offensichtlich von mir die Rede ist.
Was schwätzen die beiden da über mich?
Ich fange an, Liselle zu misstrauen.
Ich bin Doktor Weißenberg.
Haben Sie irgendwelche Wünsche oder Fragen, Herr Boogmann?
Darf ich mich ein wenig hier umsehen? Darf ich mein Bett verlassen?
Ganz, wie Sie wollen, Herr Boogmann. Ich bin wirklich sehr erfreut, über ihre Fortschritte.
Bewegung wird Ihnen gut tun.
Und, by the way, Oberschwester Liselle verliebt sich nicht gleich in Jeden!
Da sind Sie aber schon die rühmliche Ausnahme. Glückwunsch!
Hatten sie darüber geredet? Ich bin erst mal beruhigt, aber immer noch misstrauisch.
Berufskrankheit.
Ich beschließe, der Oberschwester Liselle für heute erst einmal lieber aus dem Weg zu gehen.
Aus diversen Gründen.
Aber ich gehe.
Ich gehe lange Gänge entlang und mir begegnen viele Leute. Männer und Frauen. Angezogene Frauen und nackte Frauen. Die Nackten immer eilig auf der Suche nach Irgendwas. Neue Unterwäsche? Wer weiß? Es ist mir völlig wurscht!
Ich suche möglichst entlegene Gefilde. Wegen der vielen nackten jungen Frauen und wegen meiner rosaroten Kurve. Ich kann keine nackten jungen Frauen mehr ertragen!
Nicht heute!
Ich versuche, mich wieder zu erinnern. Wer bin ich? Wie komme ich hierher?
Was ist hier eigentlich los? Hier ist doch überhaupt nichts mehr normal. Nicht mal ich!
Mich zieht es in die tieferen Regionen. Dorthin, wo es möglichst menschenleer ist.
Weg von den nackten Weibern.
Ich gehe in den Keller, so tief und so weit nach unten, wie es geht.
Ein langer, notdürftig beleuchteter Korridor.
Ich höre Stimmen. Gesang. Einen langsamen, getragenen Singsang.
Je weiter ich gehe, desto stärker wird die Lautstärke des Gesanges.
Und desto dunkler wird es.
Als es ganz dunkel ist, sehe ich schwaches Licht in einem Mauerspalt.
Ich presse mein Gesicht an den Spalt und spähe hindurch.
Was ist das?
Ein riesengroßer halbdunkler Saal. In der Mitte steht ein schwarzer Steinblock, der von Fackeln und vielen Kerzen flackernd beleuchtet wird.
Darüber liegt ein schwarzes Tuch. Ein silberner Totenkopf ziert das obere Ende.
Daneben stehen zwei sprühende Fackeln.
Rundherum stehen Menschen in langen roten Mänteln mit spitzen roten Kapuzen über dem Kopf. Von ihnen kommt der Singsang.
Es ist kein Wort davon zu verstehen. Eine völlig fremde Sprache.
Die Runde der Rotgekleideten öffnet sich und aus der Lücke schreitet eine lange Prozession nackter Mädchen mit langen Kerzen in den Händen.
Auch sie singen in einer unverständlichen Sprache. Ihr Gesang ist heller, aber er fügt sich ein in die dunklen Töne der Rotgekleideten Kapuzenträger.
Sie schreiten singend um den Steinblock herum.
Ihre nackten Körper leuchten flackernd hell und unwirklich im Licht der Kerzen.
Als ich genauer hinsehe, bemerke ich, dass eine der Kerzen, die die Mädchen tragen, rot ist, während alle anderen weiß sind.
Die Mädchen tanzen mit ihren Oberkörpern wiegend hin und her.
Sie malen mit den Kerzen Kreise in die Dunkelheit.
Die rote Kerze wird nach jeder Runde um den großen Stein nach hinten,
zur Nächsten Nackten weitergereicht. Wechselt gegen eine weiße.
Plötzlich ändert der eintönige Gesang seinen Rhythmus.
Er wird lauter und wandelt sich zu einem stampfenden Takt.
Er wird immer mehr zu einem infernalischen Gebrüll.
Ein krachender roter Blitz durchschneidet grell die Dunkelheit.
Mitten in der aus dem Blitz geborenen roten Rauchwolke erscheint eine gespenstische Gestalt.
Ein riesengroßer Kerl mit einer Doppelaxt. Er trägt eine furchterregende Maske.

Die Prozession der Mädchen erstarrt in der Bewegung. Der Gesang ist verstummt.
Das Mädchen, welches gerade die rote Kerze in den Händen hält, geht auf den schwarzen Stein zu, stellt die Kerze zwischen die beiden sprühenden Fackeln und legt sich rücklings auf den Altar. Sie singt mit heller Stimme weiter. Als Einzige. Den alten Singsang, den ich nicht
verstehen kann.
Der Maskierte fällt mit rauer grölender Stimme in ihren Singsang ein und schwingt die Axt.
Das linke Bein des Mädchens wird abgetrennt. Er wirft es zu Boden, Blut fließt in Strömen aus der Wunde. Sie singt weiter. Ein neuer Hieb. Das linke Bein poltert zu Boden. Sie singt weiter. Die Doppelaxt hebt sich zum dritten Mal und trifft das Mädchen mitten in den Unterbauch. Der helle Gesang bricht ab. Der dunkle Gesang setzt wieder ein.
Einer der roten Kapuzen breitet jetzt ein rotes Tuch über das zerhackte Mädchen.
Das Licht der fackeln verlischt für einige Minuten. Sie werden entfernt.
Eines der anderen Mädchen holt sich die rote Kerze zurück und die Prozession um den Stein beginnt von Neuem.
Ich breche fast zusammen. Aber ich bin harte Sachen gewöhnt.
Ich weiß jetzt wieder, wer ich bin. Ich bin Hannes Boogmann, Detektiv und Ermittler.
Der Mann für die harten Sachen. Der mit dem Waffenschein.
Und ich habe einen Auftrag.
Seltsame Begebenheiten um ein neues Medizinisches Institut des Herrn Professor Hammerthal in der Nähe von Flensburg. Der berühmte Hammerthal.
Menschen verschwinden plötzlich. Keiner weiß, was los ist. Keine Beweise, keine Anhaltspunkte. Ein Fall für mich.
Für mich? Und meine Assistentin, Elvira Sörensen? Sie saß mit mir im Auto.
Wenn wir einen Unfall hatten, und ich bin hier, dann muss sie auch hier sein!
Wo ist Elvira? Ich muss sie finden!
Wo bin ich bloß hingeraten?


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