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Kommentare
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@ kontor: Eine polizeiliche Kontrolle führt meist zu einer Verunsicherung, selbst wenn bei Unschuldigen. Die Verdächtige stand vor der Entscheidung, entweder aich einer ordnungsgemässen Kontrolle streng nach Straf- und Polizeiordnung zu unterziehen, was mit allem drum und dran (u.a. genaue Protokollierung jeder Verfahrenshandlung) gut und gerne zwei Stunden benötigt, oder sich einer Kurzkontrolle mit einigen wenigen Fragen zu unterziehen, welche bei Wegfall des Verdachts in einer knappen Viertelstunde erledigt ist. Die Verdächtige hat sich für die Kurzkontrolle entschieden.
Die Reisende gab vor, weder die Landessprache noch Englisch soweit zu beherrschen, dass Unklarheiten im Gespräch geklärt werden können. Die Grenzbeamten hatten keine Lust, für eine mutmassliche Routinekontrolle einen Dolmetscher aus der Stadt beizuziehen. Jetzt fallen der Reisenden doch noch einige Brocken Englisch ein. Dies beschleunigt zwar die Kontrolle, ändert aber nichts daran, dass die Reisende nun nackt ist und dies bis zum Ende bleiben wird. Man sollte eben nicht versuchen, staatliche Beamte zum Narren zu halten.
Sehr unangenehm: Die verdächtigte Weibsperson ist bereits praktisch nackt. Sie will sich für den letzten Schritt vom männlichen Polizisten abwenden, doch hört sie Schritte im Vorraum und Männerstimmen durch das Fensterloch. Lange kann sie ihr Intimstes nicht mehr bedeckt halten.
Ok, so kannst du deinen Freund besuchen, die Frisur sitzt.
Schlimm ist es, praktisch nackt vor einer Polizeibeamtin und einem Polizeibeamten zu stehen - und in fünfzehn Sekunden wird auch die Verhüllung des intimsten Bereichs gefallen sein. Aber die vollständige Enthüllung bringt auch die Befreiung vom Verdacht …
Nackedei: Ich hab nix geklaut, wo hätte ich es denn hinstecken sollen ?
Interessant ist das offene Fenster zum Korridor im Hintergrund.. Die zu kontrollierende Frau hört regelmässig Stimmen und Schritte von aussen. Nicht nur, dass sie sich in Gegenwart von Polizeibeamten beiderlei Geschlechts völlig entkleiden und für das nachfolgende „Gespräch“ nackt bleiben muss. Sie ist auch verunsichert, da sie immer damit rechnen muss, dass jemand (zufällig oder auch gezielt) einen Blick in den Raum wirft.
Es ist ein Grenzfall, ob das Kontrollsubjekt sich hinreichend verdächtigt gemacht hat. Früher war es üblich, im Zweifel Zurückhaltung zu üben. Heute kommen bei letztlich entlastend wirkenden Kontrollen 50 EURO-Scheine als Entschädigungen zum Zug.