fil84
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Male
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Stories 3
Frei, nur ich Das erste Mal erlebte ich jenes Gefรผhl der ursprรผnglichen Freiheit, als ich mich an einem Morgen einfach so, wie ich war, in die Fluten stรผrzte. Der kleine See war meist nicht kalt, nach den Sommernรคchten. Auch nicht lauwarm, genau wie die Luft, das Gras, der Sand und der sanfte Wind, kaum merklich, doch so, wie die Haut an meinem Kรถrper mit allem eins war, was mich umgab. So spรผrte ich das Wasser รผberall, es umspรผlte meinen Kรถrper und es hรผllte ihn ein, ohne ein fremdes Stรผck โฆ
Sie war immer so aufgewรผhlt, immer dann. In ihr spielte sich ein Film ab, die Szene zog sich sehr in die Lรคnge. Keine Ahnung hatte sie vom Sinn der Handlung, ob dieser Szene etwas vorausgegangen war oder, ob es so begann. Teil eines Experiments zu sein? Kunst? Natur? Biologie? Eine Art psycho-soziologisches Zeug? Oder irgendeine Erklรคrung - sie fand sie nicht. Stets war schon alles im Gange, ohne Anfang, ohne grundfeste Basis fรผr ein Regelwerk, das die Figuren lenkte, ihr Tun erklรคrte. Warum? โฆ
Marisa war 14 und hatte lรคngst begonnen, sich fรผrs Erwachsenwerden zu interessieren. Das Prickeln und einen gewissen Kick verspรผrte sie bei romantischen Gedanken an sรผรe Jungs, mehr noch an charmante Typen, trainierte Mรคnnerkรถrper und Kรผsse im Kino oder auf Partys. Das alles lieร sie wohlig erschauern und machte sie manchmal richtig heiร, lieร ihren Kรถrper glรผhen und entfachte die Phantasien, in denen sie aufging. Ins Schwimmbad ging sie gerne, ob Schulschwimmen oder in der Freizeit. Wo sonst โฆ
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