Die schönen Pferdebilder, die Babett und Vivaldi hier eingestellt haben, sind moderne Variationen zur mittelalterlichen Legende von der Lady Godiva, einer angelsächsischen Adligen des 11. Jahrhunderts. Das Volk litt unter der Steuerlast, für die ihr Ehemann Leofric verantwortlich war, liest man bei Wikipedia. Lady Godiva ertrug es nicht, die Menschen leiden zu sehen. Sie bemühte sich, ihren Mann dazu zu überreden, die Steuerlast zu senken. Er erwiderte, er würde die Steuern erst senken, wenn sie nackt durch die Stadt reite. Denn Leofric rechnete nicht damit, dass seine Frau dies wagen würde. Doch sie ritt daraufhin, nur von ihrer offen getragenen, ungeschnittenen Haarfülle bedeckt, durch die Stadt. Leofric, vom Mut seiner Frau beeindruckt, habe daraufhin alle Steuern erlassen, außer jene auf Pferde. Seit 1678 wurde der Ritt der Lady Godiva in Coventry durch eine Prozession gefeiert. Im 17. Jahrhundert wurde die Geschichte weiter ausgeschmückt: Nur ein einziger Bürger (Peeping Tom) habe es gewagt zuzuschauen – und sei daraufhin erblindet. Das Gemälde schuf John Collier 1897.
Bilder - illustrierte Geschichten - (mehrere Bilder die zusammen ein Thema umfassen)
Stefan M.
aus dem Forum
@vivaldi schrieb: zum Beitrag
Schön, dass sich die Frau nicht zu einem "Mädchen" trimmt
Stefan M.
aus dem Forum
@vivaldi schrieb: zum Beitrag
Auch die attraktive Frau lässt zum Glück das trimmen sein
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