Bilder - illustrierte Geschichten - (mehrere Bilder die zusammen ein Thema umfassen)
@andy007 schrieb: zum Beitrag
finde ich auch ganz lässig.
sehr
den Anfang find ich am schönsten
bis Minute 8
@andy007 schrieb: zum Beitrag
Erika Lust
Danke für den Tipp!
Die Seite ist großartig
https://xconfessions.com/film/public-submission/watch/trailer/258
https://erikalust.com/films/the-listener
klingt großartig ...
Freiheit und frei sein sind zweierlei.
Was ist nun aber was?
Freiheit ist ein abstrakter Begriff. Es gibt keine absolute Freiheit. Das wäre Anarchie.
Die Freiheit des einen ist aber immer auch die Unfreiheit eines anderen.
Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit, wie es Hegel und Engels definierte, kann es nicht sein. Was ist notwendig und für wen?
Und Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden wie Rosa Luxemburg formulierte, kann es auch nicht sein. Da das die eigene Freiheit negiert.
Für mich ist Freiheit in erster Linie die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können.
Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines handelnden Subjekts.
Wobei das auch noch nicht in vollem Umfang zutreffend ist. Denn neben Subjekten (Individuen) findet dieser Begriff auch auf Objekte wie z.B. Kunst, Wissenschaft . . . Anwendung.
Sich frei fühlen ist hingegen ein Gefühlszustand. Frei zu sein von allen Zwängen. Eins mit dem Universum zu sein.
Ein Zustand wie in Trance. Vergleichbar mit Nirvana, den absoluten Frieden gefunden zu haben.
Man kann diesen Zustand auf die verschiedenste Art herbeiführen.
Durch intensives Ausleben, Hingabe:
BDSM (in Ketten gelegt und sich dennoch frei fühlen), Rausch der Geschwindigkeit, fliegen.
Und weiter durch Meditation, Hypnose, Drogen . . .
@Babett_sn schrieb: zum Beitrag
Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit, wie es Hegel und Engels definierte, kann es nicht sein. Was ist notwendig und für wen?
Engels, der dieses Zitat in „Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft” Hegel zuschreibt um es sofort zu interpretieren, meint mit der Einsicht in die Notwendigkeit nichts anderes als die Naturgesetze.
Zitat:
Nicht in der geträumten Unabhängigkeit von den Naturgesetzen liegt die Freiheit, sondern in der Erkenntnis dieser Gesetze, und in der damit gegebnen Möglichkeit, sie planmäßig zu bestimmten Zwecken wirken zu lassen.
Das Zitat von Rosa Luxemburg erschließt sich in seinem eigentlichen Sinn nur, wenn man es im Kontext betrachtet:
Zitat:
Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.
Sie bezieht sich dabei auf die Sieger der russischen Revolution von 1918, die (ähnlich wie die Sieger der französischen Revolution von 1789) sofort begannen die jetzt besiegten zu unterdrücken. Was sie damit sagen will ist, dass es leicht ist, sich die eigene Freiheit zu gönnen, wenn man in der überlegenen Position ist, dass man aber die Größe haben müsste, dieselbe Freiheit auch denen zuzugestehen, die eine andere Meinung haben.
@Babett_sn schrieb: zum Beitrag
Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines handelnden Subjekts.
Zitat:
vollständig: Freiheit (lateinisch libertas) wird in der Regel als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auszuwählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie, Theologie und Recht der Moderne allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.
Dabei ist die Autonomie des Subjekts immer eingebunden in die Autonomie aller anderen Subjekte mit denen es interagiert. Somit geht dieser Freiheitsbegriff einher mit der Einschränkung, dass die Freiheit des Einzelnen dort aufhört, wo er in Ausübung seiner Freiheit die Freiheit eines anderen einschränkt. Nur in einer auf gegenseitigem Respekt gründenden Gesellschaft kann jedes Individuum maximale Freiheit erlangen.
LOL
na du magst es ja tun
Haben wir eine kleine Philosophin hier im Forum?
hihi
tatsächlich hab ich gerade in Philosophie ein Referat über den Freiheitsbegriff gehalten.
War ganz gut, glaub' ich 😉
Ich wollt' erst bei den Griechen anfangen und dem platonischen Freiheitsbegriff, der auf der Bürgerschaft der polis gründet und daher den Freien vom Unfreien (Sklaven) unterscheidet. Das geht aber zu weit ...
vor allem geht es bei Freiheit auch bis zur Nacktheit, auch schin bei den alten Olympioniken
Nackt sein ist Freiheit von den Zwängen der moralinsauren Gesellschaft.
Zitat:
Wenn man nicht meint, man müsse sich unbedingt bedecken, benötigt man tatsächlich überhaupt keine Bekleidung.
Wir sind an den Anblick nackter Körper nicht gewöhnt, und kennen sie nur aus dem Zusammenhang sexualisierter Werbung, Musikvideos oder Pornographie. Deshalb reagieren wir recht verlegen beim Anblick "normaler Nacktheit" in der Sauna oder am Strand.
trotzdem fühle ich mich nackt irgendwie schutzlos, unwohl und auch sexualisiert.
Genau deswegen ist es (für mich) so reizvoll, sich nackt zu zeigen. Es erregt mich, dass ich mich dabei ausgeliefert fühle.
... ist das nachvollziehbar?
Jedenfalls frei fühle ich mich nicht, wenn ich nackt bin.
solltest du aber, dann bist du frei von Scham
probier es doch gleich jetzt
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