Rätsel verlieren aber ihren Charme, werden sie aufgelöst. 😉
Kritik
Das will ich natürlich auf keinen Fall! 😉
baer
Lector, intende, laetaberis! (Lieber Leser, paß auf, Du wirst Deinen Spaß haben! – Apuleus)
Kritik:
Sicher ist eine Kritik in erster Linie für den Leser.
Der Autor hat sein Werk ja schon abgeliefert. Der Kritiker selbst pellt sich ein Ei.
Die Kommentare zu den Storys hier sind natürlich auch Kritiken.
Wenn man mehr oder weniger zwischen den Zeilen liest, findet man Hinweise, wie man etwas besser machen kann.
Ich verstehe diejenigen, die viel Herzblut in ihre Storys steckten und dann lesen müssen, was andere nicht gut finden u.ä.
Andererseits kann man nicht erwarten, dass andere die Fantasie und deren Umsetzung nahtlos toll finden, weil man selbst sich Mühe gab.
Das schaffen nicht mal echte Künstler.
Wer seine Geschichte einer Öffentlichkeit preisgibt, sollte sich im Klaren darüber sein. Und das vielleicht auch als Chance sehen.
Letztlich bildet sich aber jeder Leser seine eigene Meinung, eine Kritik ist nur eine von vielen.
Beispielsweise werden viele Bücher usw. von Kritikern zerrissen und landen trotzdem weit oben in der Bestsellerliste.
@baer66 schrieb: zum Beitrag
Das will ich natürlich auf keinen Fall! 😉
baer
Dann verstehen wir uns ja. 😉
@Beware schrieb: zum Beitrag
Letztlich bildet sich aber jeder Leser seine eigene Meinung, eine Kritik ist nur eine von vielen.
Beispielsweise werden viele Bücher usw. von Kritikern zerrissen und landen trotzdem weit oben in der Bestsellerliste.
"Schlechte Kritik ist gar nicht so schädlich, wie oft behauptet wird. Sie ist sogar sehr verkaufsfördernd, wenn ein anderer Kritiker dagegenhält und damit die sogenannte Plus-Minus-Spannung entsteht." (Marcel Reich-Ranicki)
Das ist eine alte Marketingregel: Egal was, Hauptsache, es wird etwas geschrieben!
baer
P.S.: Ein gutes Beispiel dafür ist die satirische Glosse
Wie man in die „Krone“ kommt
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@baer66 schrieb: zum Beitrag
Das ist eine alte Marketingregel: Egal was, Hauptsache, es wird etwas geschrieben!
baer
P.S.: Ein gutes Beispiel dafür ist die satirische Glosse
Wie man in die „Krone“ kommt
Das geht runter wie Öl. 😆
Ich geb schon zu, daß ich ein Vielschreiber bin! 😉
Aber einer übertrifft mich gerade!
baer
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@baer66 schrieb: zum Beitrag
Ich geb schon zu, daß ich ein Vielschreiber bin! 😉
Aber einer übertrifft mich gerade!baer
Das ist aber doch kein Problem für dich, oder? 😉
@mausbacher schrieb: zum Beitrag
Das ist aber doch kein Problem für dich, oder? 😉
Überhaupt nicht! Es nimmt sogar Druck von mir!
Um in der Sprache von Sotschi zu bleiben: Danke, daß du die Führungsarbeit leistest, mausbacher! 😎
baer
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Es ist schon komisch, aber nun gut.
Und jetzt denk einfach nicht mehr dran. Es gibt wichtigeres! 😉
Wann verwöhnst du uns (z.B.) wieder mit einer erotischen Geschichte?
Wenn mich die Muse küßt! 😍
baer
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Ich werde mit Miriam sprechen. Sie gehört bald dir, verlass dich auf mich! 😉
@mausbacher schrieb: zum Beitrag
Wann verwöhnst du uns (z.B.) wieder mit einer erotischen Geschichte?
Apropos Muse: wie wär's mit Bild 24872?
Küsst mich die Muse will ich tanzen, nicht unbedingt, aber vielleicht
Wenn ich tanze will ich trinken, nicht unbedingt, aber vielleicht
Wenn ich trinke muss ich singen, nicht unbedingt, aber vielleicht
Wenn ich singe dann küsst sie mich, vielleicht 😉
Bild aus dem Forum, nicht mehr erreichbar.
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Fantasmus Superlyrik Kunst
Ein sehr lesenswerter Kommentar:
Literaturbetrieb
Ich stelle mir ein Großraumbüro vor, in dem fleißige Arbeiter des
Denkens buchstabengetreu Lettern an Lettern fügen, bis daraus ein Wort,
ein Satz oder sogar ein Klassiker entsteht, sagen wir zum Beispiel eine
Brandrede Ciceros. Er war einer der Ersten, der in Rom von „litteratura“
sprach und damit sogar Politik machte. Als das kulturelle Erbe dieses
philosophischen Juristen in der frühen Neuzeit fast wieder aus der Mode
kam, meinte man mit „Literatur“ die „gschrifftgelerte Weiß vnd Kunst“.
Praktisch war das Spielen mit Buchstaben damals beinah schon eine
seriöse Wissenschaft.
Der Literaturbetrieb sei extrem korrupt, gibt Elfriede Jelinek zu Protokoll, auf der kecken Website von „www.fiktion.cc“,
zu deren Beirat sie gehört. Sie mag so eine „Freunderlwirtschaft“ nicht
und ist – diese Konsequenz muss man ihr hoch anrechnen – längst ins
Netz geflüchtet.
Die Nachgeborenen aber der einst engagierten Literatur grämen sich nun
wohl, surfen heimatlos durch den digitalen Ozean, auf der Suche nach
virtuellen Buchmessen mit Avatar-Lektoren, die sie trösten. Sie dürfen
sich ihnen dabei sogar nah verwandt fühlen.
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@Beware schrieb: zum Beitrag
Fantasmus Superlyrik Kunst
beware hat recht. 😉
@mausbacher schrieb: zum Beitrag
beware hat recht. 😉
beware hat immer recht! ☺
Besonders zu Weiberfasnacht! 😛
baer
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Dieser legendäre Thread - jaaaa! 😆
@baer66 schrieb: zum Beitrag
Zum Glück leben wir in einem freien Land und jeder darf sagen und schreiben, was er denkt.
[...]
mausbacher, Kritiker und Kommentator von Leidenschaft und Ausdauer, formuliert oft pointiert.
Auch ich habe mir schon so manchen Strauß mit ihm geliefert, bin aber froh, daß es ihn gibt.
Das alles gebe ich gerne zurück, lieber baer! ☺
@Beware schrieb: zum Beitrag
Welch empfindsames Gemüt wurde denn da getroffen?
[...]
Du solltest den Lesern hier einfach mehr zutrauen.
Und wenn du dir bei den Kommentaren mehr Mühe mit Lesen gibst, kannst du auch die Essenz verstehen und für dich nutzen.
Gib mir mehr von dieser Essenz! 😉
Wir sind ein cooles Forum [...] Natürlich disktuieren wir momentan wieder gern das Thema CMNF - aber deswegen wird trotzdem konstruktiv kommentiert. Das kann für den Schreiber nur förderlich sein. (frei nach LaVie) 👍
Ich bin beeindruckt und erfreut - danke! ☺
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