Sabine erwachte am nächsten Morgen voller Energie. Der gestrige Tag hatte ihr so viele neue Eindrücke und Gefühle beschert, dass sie einiges davon noch immer eher für einen lebhaften Traum hielt. Der Besuch im Supermarkt, die Erkenntnis, dass Matthias sich als ein kleiner Hobbyfotograf betätigte und ihre Bereitschaft, sich für ihn doch recht eindeutig in Szene zu setzen. Doch dann wurde es nur noch wilder, als sie nur noch in Unterwäsche im Büro vor ihm gestanden hatte. Doch die Krönung war die Tatsache, dass sie sich vor den Augen ihres Nachbarn mit einem Dildo selbst gefickt hatte. Bei dem Gedanken daran wurde ihr noch immer komisch zumute, doch zum Glück war es relativ glimpflich abgelaufen und würde wohl keine ernsthaften Konsequenzen haben.
Sie streckte sich noch einmal genießerisch und drehte sich auf den Bauch, während sie nach ihrem Handy griff. Grinsend rief sie das Video auf, das sie gestern aufgenommen hatte. Das Zimmer füllte sich einmal mit ihrem wohligen Stöhnen und feuchten Schmatzen, während sie sich selbst dabei zusah, wie sie den Dildo ritt, bis sie von einem Orgasmus geschüttelt in Richtung Kamera sackte.
Sabine war sich nicht sicher gewesen, ob sie sich trotz allem noch einmal dazu bringen konnte, doch wie sie sehen konnte, war es nicht einmal besonders schwer gewesen.
‘Anscheinend hab ich doch eine kleine Macke.’, dachte sie sich und legte das Handy zur Seite.
Nun gut, so aufregend der gestrige Tag auch gewesen sein mag, heute holte sie der öde Alltag wieder ein. Nicht nur, dass es erst Mittwoch war, sie hatte sich ja auch noch ‘freiwillig’ gemeldet, Herrn Voss beim Verladen von Akten nach Feierabend zu helfen. Aber sie empfand es als geringen Preis dafür, Matthias etwas näher gekommen zu sein.
Beschwingt hüpfte sie aus dem Bett, um sich für die Arbeit fertig zu machen. Nach der Dusche stand sie mit der Kaffeetasse wieder im Schlafzimmer vor dem Spiegel und betrachtete sich kritisch. An ihrer Erscheinung war nichts auszusetzen, ihre gebräunte Haut war straff, genau wie ihre Brüste. Sie hatte sich erst gestern wieder rasiert, so dass kein Härchen zu sehen oder zu fühlen war. Wie um sich dessen zu vergewissern, wanderte ihre freie Hand über ihren Körper, verweilte mal hier, mal dort oder kniff prüfend zu. Zufrieden mit ihrer Begutachtung drehte sie sich um, um ihren Hintern zu betrachten. Knackig, nicht zu groß und gut proportioniert, wie sie selber fand und zu ihrer Freude, jetzt auch wieder frei von den Spuren von Hannelores Behandlung. Es war höchstens eine ganz dezente Verfärbung zu sehen, doch auf ihrer gebräunten Haut fiel es nur auf, wenn man wusste, wonach man Ausschau halten sollte.
‘Da ist es ganz praktisch, wenn man so schön nahtlos braun ist. Hätte ich noch meinen blassen Hintern, könnte man bestimmt noch immer was erkennen.’, überlegte sie.
Nun folgte, wie in letzter Zeit so häufig, die schwierige Frage nach der richtigen Kleidungswahl für den Tag. Am liebsten wäre sie ja weiterhin nackt geblieben, aber das war keine Option, wollte sie das Haus verlassen. Sie brauchte etwas, das sowohl für das Büro tauglich war, das aber auch später geeignet wäre, um die Akten zu bewegen. Also lieber etwas, das locker und luftig war und sie in ihrer Bewegung nicht einschränkte. Langsam wanderte ihre Hand die Kleiderbügel entlang, auf der Suche nach dem optimalen Kandidaten.
‘Das alt bekannte Problem, man hat halt nichts anzuziehen.’, schmunzelte sie, während die Suche weiterging. Ein paar Mal nahm sie ein Kleidungsstück heraus, betrachtete es kritisch und hängte es dann wieder zurück. Kurz bevor ihr die Optionen ausgingen, blieb ihre Hand auf einem recht schlichten blauen Leinenkleid hängen. Sie holte es aus dem Schrank und hielt es sich probeweise vor den Körper. Es war etwas mehr als knielang, was für das Büro völlig angemessen war. Bedenken hatte sie bezüglich der schmalen Träger und des etwas tief gehenden Ausschnitts, doch den konnte sie zum Glück mit zwei Knöpfen etwas züchtiger gestalten, wenn es notwendig sein sollte. Aus Mangel an Alternativen und vor allem an Zeit, hatte sie damit ihren Sieger gefunden. Schnell griff sie sich ihre Silikonkappen und wollte sie gerade auf ihre Brüste drücken, als sie ein Gedanke zögern ließ.
Warum sollte sie es heute nicht mal wieder ohne versuchen? Sie war schon früher ohne die Kappen aus dem Haus gegangen, auch schon zur Arbeit gefahren und es hat nie irgendein Problem damit gegeben. Und heute war sie definitiv in der Stimmung, es einmal mehr zu tun. Entschlossen warf sie die Kappen auf das Bett und sah kritisch auf den bereit liegenden String.
‘Na wenn schon ohne, dann aber auch ganz.’, fällte sie ihren Entschluss. Als sie das Kleid über ihren Körper zog, überlegte sie, ob sie schon mal mit derart wenig Kleidung zur Arbeit gegangen war. Spontan fiel ihr nur das eine Mal ein, wo sie am Wochenende die liegengebliebene Arbeit nachgeholt hatte und anschließend ein wenig in den leeren Büroräumen ihren Spielchen nachgegangen war. Zumindest so lange, bis Matthias plötzlich aufgetaucht war. Es war damals schon ganz schön knapp gewesen, aber auch sehr aufregend, wie sie sich eingestehen musste. Und dass sie dann auch noch durch den Wolkenbruch in ihrem völlig durchnässten und dadurch fast komplett durchsichtigen Kleid vor ihm gestanden hatte, das hatte den Tag ganz besonders denkwürdig werden lassen. Nur gut, dass sie heute keinen Regen zu erwarten hatte. Der Wetterbericht hatte bis in die nächste Woche hinein nur ein paar harmlose Wolken prophezeit, was ihren Plänen für das Wochenende nur einträglich war.
Sie strich sich das Kleid an ihrem Körper glatt und prüfte das Erscheinungsbild noch einmal im Spiegel. Zufrieden schnappte sie sich ihre Tasche und verharrte dann noch einmal kurz im Flur, wo sie grübelnd auf den Schuhschrank blickte. Mittlerweile hatten sich alle an ihre barfüßigen Auftritte im Büro gewöhnt und auch während ihrer Pausen, wenn sie auswärts essen waren, hatte es keine Probleme damit gegeben. Doch heute würde sie ja schließlich noch anderweitig tätig sein, ob es wohl dort auch derart problemlos für sie sein würde?
Ihre Hand wanderte kurz in Richtung ein paar Pumps, doch sie zog sie langsam wieder zurück. Und wenn schon, Herr Voss hatte kein Wort darüber verloren, dass sie besondere Kleidung für den Transport brauchen würde. Sollte es dennoch nicht passen, würde sie sich schon etwas einfallen lassen. Gefestigt in ihrer Entscheidung verließ sie die Wohnung und fuhr ins Büro.
Nachdem sie ihren Wagen geparkt hatte, ging Sabine über die Straße zum Büro. Der Asphalt war trotz der frühen Stunde bereits angenehm warm unter ihren Füßen und ein leichter Wind umspielte ihren Körper. Auch wenn sie bereits früher mal ohne Unterwäsche zur Arbeit gefahren war, fühlte sie sich heute aus irgendeinem Grund besonders aufgeregt. Da sie es aber nicht genauer eingrenzen konnte, schob sie das Gefühl zur Seite und betrat das Büro.
Sabine startete ihren Computer und machte sich auf in die Küche, für die zweite Tasse Kaffee des Tages.
“Guten Morgen.”, tönte es ihr entgegen, als sie die Küche betrat. Vor ihr stand Matthias, der sie bereits mit einer Tasse in der Hand begrüßte.
“Morgen.”, erwiderte Sabine. “Du bist aber heute schon früh dran.”
“Ich muss noch ein paar Updates machen, bevor der Betrieb losgeht. Nichts Großes, aber heute Nachmittag haben wir da keine Zeit dafür.”
Mit einem langen Blick auf sie fügte er hinzu: “Willst du hinterher so mithelfen?”
Sie sah in sich hinab, folgte dem blauen Leinenstoff mit ihrem Blick bis zu ihren nackten Beinen und wackelte leicht mit den Zehen.
“Wieso? Meinst du, ich wäre etwa nicht passend angezogen?”, fragte sie ihn unschuldig.
Matthias schaute sie nur belustigt an und schüttelte den Kopf: “Keine Ahnung was ‘passend’ wäre, aber solange du meinst, dass es das ist…”
Er ging an ihr vorbei, meinte aber noch: “Aber denk nicht, dass du dich drücken kannst und ich die ganze Arbeit alleine mache.”
Sabine winkte ihm nur kurz nach und goss sich einen Kaffee ein, bevor sie sich wieder zu ihrem Schreibtisch begab.
In ihre Arbeit vertieft verflogen die Stunden, bis sie erneut von Erika und Matthias zur Mittagspause abgeholt wurde. Zu ihrer Überraschung hatte der Imbiss wieder geöffnet, so dass sie nicht erneut bis zum Supermarkt gehen mussten.
“Dann sind wir heute zumindest nicht gefährdet, die Pause wieder zu überziehen.”, scherzte Matthias, während sie auf ihre Bestellung warteten.
Dem konnten sie alle nur zustimmen, doch Sabine glaubte, in Erikas Augen eine Art Enttäuschung erkennen zu können. Wäre sie gerne wieder zum Supermarkt gegangen, hätte sich vielleicht noch zu mehr getraut? Sie war sich sicher, dass auch Matthias gerne wieder die Möglichkeit gehabt hätte ein paar neue Bilder für seine Sammlung zu machen. Aber heute würde es nicht mehr dazu kommen, dazu stand noch zu viel Arbeit an.
Gestärkt gingen sie wieder ins Büro zurück, wo Herr Voss ihnen auf dem Flur entgegenkam.
“Schön zu sehen, dass Sie es heute rechtzeitig zurück geschafft haben.”, meinte er scherzhaft, bevor sein Blick an Sabine hängen blieb.
“Frau Menzel, ich hoffe, Sie haben nicht vergessen, dass Sie später noch mit uns den Aktentransport zu unternehmen haben.”, sagte er leicht anklagend.
“Natürlich nicht Herr Voss.”, gab Sabine zurück, wohl wissend, worauf er anspielte.
Er musterte sie noch einmal kurz, zuckte aber nur kurz mit den Schultern: “Dann ist es ja gut. Ich sehe Sie beide dann später.”
Sie wartete noch, bis er sich weit genug von ihnen entfernt hatte, bevor sie mit einem Seitenblick auf Matthias meinte: “Siehst du, alles in Ordnung.”
Er erwiderte nichts, grinste aber kurz, bevor sie wieder getrennte Wege gingen.
Die Zeit verflog, während sie Akte um Akte bearbeitete, nur unterbrochen von kurzen Ausflügen zur Kaffeemaschine oder Toilette. Irgendwann wurde sie durch ein Klopfen an der Tür aus ihrer Konzentration gerissen. Als sie aufsah, winkte ihr Erika zu.
“Dann lass dir mal nicht die Akten auf den Fuß fallen.”, scherzte sie und machte sich davon, bevor Sabine eine passende Antwort geben konnte.
Nun gut, ihr Arbeitspensum hatte sie für heute erledigt. Bis sie zu ihrer Extraschicht antreten durfte, waren es bestimmt noch ein paar Minuten, also machte sie sich auf den Weg zu ihrem Leidensgenossen, um die Zeit totzuschlagen.
Sie bemerkte nur noch wenige Kollegen in ihren Büros auf ihrem Weg zu Matthias, also konnte es wohl nicht allzu lange dauern, bis sie zu ihrem Strafdienst antreten durften.
‘Strafdienst’. Sabine ließ das Wort in ihrem Kopf wandern. War es das wirklich? Dadurch, dass sie ihre Pause überzogen hatte, war sie in diese Situation gekommen, also konnte man es schon als eine Art Strafe verstehen. Aber bei dem Wort kamen auch die Erinnerungen an ihr letztes Treffen mit Thomas wieder hoch, als sie ihre selbst auferlegte Strafe für die Geschwindigkeitsübertretung bekommen hatte. In der Erinnerung schwelgend, rieb sie sich kurz ihren Hintern. Ja, das war eher eine Strafe, wie sie sich Sabine wünschen würde, doch sie war nicht bei Thomas zu Besuch, sondern im Büro. So etwas würde hier nie passieren und bevor sie sich in ihren Träumereien verlieren konnte, drückte Sabine die Gedanken zur Seite.
“Na, wie sieht es bei dir aus?”, fragte sie und lehnte sich in den Türrahmen.
Matthias sah von seinem Schreibtisch auf, der voller Kabel war: “Verworren, aber das bekomme ich schon hin. Bist du schon fertig?”
Sabine betrat das Büro und setzte sich ihm gegenüber: “Ja, hätte Erika mich nicht gestört, hätte ich wohl noch weiter gearbeitet. Aber meinen Kram hab ich fertig.”
“Schön, dann kannst du mir ja eben helfen, hier etwas Ordnung zu schaffen. Wickelst du bitte ein paar Kabel auf?”, fragte er sie nett.
“Na schön, aber nur weil du so lieb gefragt hast.”, sagte Sabine so, als wenn man sie gefragt hätte, einen Berg mit einem Löffel abzutragen.
Schweigend griff sie sich ein Kabel vom Tisch und machte sich an die Arbeit, anschließend das nächste. Das dritte Kabel war ein ganzes Stück länger und als Sabine es sich griff, rutschte es völlig verdreht auf den Boden. Matthias sah nur kurz hin, widmete sich aber wieder seiner Arbeit. Sabine blickte auf das verdrehte Knäuel auf dem Boden und dann auf Matthias. Mit einem leichten Grinsen bildete sich ein Gedanke in ihrem Kopf. Sie hatten ja bestimmt noch ein paar Minuten, da könnte sie sich auch einen kleinen Spaß gönnen und ihren lieben Arbeitskollegen ein wenig aus der Fassung bringen.
Sie zog den freien Stuhl heran, was ihr einen interessierten Seitenblick von Matthias einbrachte. Mt dem Stuhl in der richtigen Position, griff sie sich die Kabelschlingen.
“Ich darf mal kurz… “, sagte sie und als Matthias zu ihr aufsah, warf sie das Bündel über seinen Schoß hinweg auf die andere Seite.
“Was wird das, wenn's fertig ist?”, fragte Matthias, doch Sabine erwiderte nichts und setzte sich stattdessen quer zu ihm hin.
“Wärst du bitte so nett, mir den Anfang zu reichen?”, fragte sie zuckersüß und hielt ihm auffordernd die Hand entgegen.
Mit einem fragenden Gesichtsausdruck griff Matthias neben sich,hob das Ende vom Boden auf und reichte in ihr.
“Sagst du mir auch noch, was das ganze soll?”, wollte er wissen, doch anstelle einer Antwort hob Sabine nur ihr linkes Bein und legte es über seinen Schoß.
“Na, damit es gut aufgerollt werden kann, muss ich das Kabel doch wohl etwas entzerren, meinst du nicht?”
Sie betrachtete sein überraschtes Gesicht, als seine Augen auf ihrem nackten Fuß klebten, der auf seinen Beinen lag. Bevor er etwas sagen konnte, schlackerte sie kurz mit dem Kabelende, so dass es kurz hochflog. Sabine spreizte die Zehen und mit ein wenig Geschick schaffte sie es, dass das Kabel zwischen ihren Zehen zu liegen kam.
Matthias schaute mit großen Augen auf und sah sie überrascht an, obwohl Sabine glaubte auch etwas anderes erkennen zu können, das sie aber nicht richtig einordnen konnte.
“Lass dich nicht stören.”, meinte sie ruhig und fing an, das Kabel betont langsam zwischen ihren Zehen entlang zu ziehen. Sie spürte, wie das gummierte Material sich über die Haut zog und das leichte Kitzeln, dass diese Reizung an der ungewohnten Stelle hervorrief.
Sie wickelte das Kabel um ihren Ellbogen und zog weiter, wobei sie ab und zu etwas stärker ziehen musste, wenn sich eine Schlinge gebildet hatte, die sich dann löste. So zog sie Stück für Stück weiter und achtete darauf, ob sich irgendeine Regung bei Matthias zeigte, doch er starrte krampfhaft auf seinen Tisch.
‘Wollen wir mal sehen.’, dachte sie sich und fing an, leicht mit dem Fuß auf seinem Oberschenkel zu wackeln.
Sein Blick huschte kurz nach unten, doch ansonsten kam keine Reaktion von ihm. Immer weiter wickelte sie das Kabel auf, bis sie das Ende erreicht hatte. Der Stecker der anderen Seite stieß an ihre Zehen und Sabine sah hierin eine letzte Möglichkeit, Matthias ein wenig zu fordern.
“Wärst du so nett?”, fragte sie und als Matthias sie fragend ansah, wackelte sie auffordernd mit den Zehen. Er sah ihren Fuß an und schluckte kurz, was ihr nicht entging. Das ganze war eine bewusste Provokation ihrerseits, schließlich hätte sie nur etwas kräftiger ziehen müssen, um den Stecker zu befreien, ihre Zehen waren beweglich genug. Doch sie wollte, dass Matthias etwas unternahm.
Zögernd streckte er seine Hand aus und schien zu überlegen, wie er sie am geschicktesten befreien konnte. Sabine hielt ihren Fuß still und sah interessiert zu, wie Matthias in einem Interessenkonflikt steckte. Er streckte die Finger aus, zog sie aber direkt wieder zurück und schien die Situation neu zu bewerten.
‘Na komm schon, tu endlich was.’, dachte Sabine. Mit jedem Moment stieg die Wahrscheinlichkeit, dass Herr Voss sie abholen würde und dann wäre die Chance für ihn vertan.
Matthias atmete einmal durch und griff dann nach ihrem Fuß. Er umfasste ihre Zehen von oben, seine Finger tasteten leicht in den Zwischenräumen, bevor sie sich um das Kabel legten und es behutsam nach oben heraus aus dem Griff ihren Zehen zog. Sabine wickelte den Rest des Kabel auf, wobei es aus Matthias Hand gezogen wurde. Seine andere Hand hielt weiterhin ihren Fuß fest, sein Daumen strich sanft über ihre Sohle. Die Berührung kitzelte leicht, doch Sabine ließ ihren Fuß in seinem Griff und genoss die Streicheleinheit. So verblieben sie einen für Sabine viel zu kurzen Moment, bis auf dem Flur die Schritte einer sich nähernden Personen zu hören waren.
Sie musste kurz ein wenig ziehen, bis Matthias seinen Griff löste und sie fragend ansah. Sabine kniff ihm lächelnd ein Auge, als sie aufstand und sich möglichst beschäftigt gab. Anscheinend war Matthias zu abgelenkt gewesen, als das er etwas gehört hatte, stieg aber ebenfalls schnell in das Spiel ein und tat so, als ob er etwas auf dem Tisch sortieren würde. Ein paar Sekunden später kam auch schon Herr Voss durch die Tür und lächelte sie beide an.
“Noch immer fleißig, das lob ich mir.”, sagte er und nickte ihnen beiden zu. “Na dann, wenn sie mir in den Keller folgen wollen, die Akten warten.”
Curious how it goes on?
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