Kapitel 12 – Das Schulschwimmen
Nach dem wir in unseren Zimmerern waren, wurde es sehr schnell still in der Wohnung.
Viel zu machen gab es ja auch nicht mehr.
Ich wollte gerade zu Valerie rüber gehen, als meine Zimmer Tür aufging und Valerie zu mir kam.
Wir hatten wohl beide rede bedarf!
Wie immer, haben wir uns zusammen ins Bett gelegt, und über alles gesprochen was die letzten Tage geschehen war.
Wir haben eine ganze Weile gesprochen, die zwei Tage beim Schulausflug waren ja schon ziemlich wild. Der Besuch der Müllers, direkt im Anschluss, war auch alles andere als normal.
Und so wie es den Anschein hatte, würde sich das für uns in der nächste Zeit auch nicht ändern.
Wir hatten zwar immer unseren Spaß, aber normal war das natürlich nicht, was Mutter und Samantha machten.
Valerie hat durch Zufall auch noch etwas über das Sonder-Balltraining gehört.
Es ging wohl darum, dass die Fußballmannschaft von Max ein Trainingslager machen sollten.
Und da ich ja als Nackt-Maskottchen gewählt wurde, war auch fast klar in welche Richtung das ganze gehen könnte.
Wir sind beide irgendwann eingeschlafen. Nach den letzten Tagen war es auch kein Wunder, das wir so müde waren.
Der Sontag, verging sehr schnell ohne irgendetwas, außer das Mutter beim Abendessen, ganz beiläufig die Frage stellte: „Freut ihr euch eigentlich schon das mall wieder schulschwimmen ist?“
So war nun auch klar, dass da wohl was auf uns zukommen würde. Die Frage war nur was?
Es war ja ohne hin schon so, dass wir als einzige nackt im Schwimmbad sein würden. Und damit würden wir ohnehin schon sehr auffallen.
Das Wetter war für die Jahreszeit nachmittags noch schön warm, trotzdem sind wir nach den Ferien, von Fahrrad auf den Bus gewechselt.
Was natürlich auch daran lag, dass Mutter uns nur das allernötigste an Bekleidung in unsere Boxen legte.
Meist waren es super kurze Sommer Kleider. Die mehr preisgaben als sie versteckten.
Unseren Mitschülern war das mittlerweile ziemlich egal geworden, in den letzten Monaten haben uns allen bereits mehrfach nackt gesehen, und dass zum Teil auch in sehr ungewöhnlichen Situationen. Nur beim Sport, war es hauptsächlich für die Jungs immer wieder sehr interessant, daher versprach das Schulschwimmen auch wieder etwas besonders zu werden, da Mutter schon so komische Andeutungen gemacht hatte.
Zu unserem Glück erfuhren wir am Montag, dass unsere Sport und Schwimmlehrerin die nächsten zwei Wochen krank sein würde und der Unterricht damit ausfallen würde.
Das würde, was auch immer Mutter geplant hatte, zwar nur aufschieben, aber wir waren ganz froh mal eine Weile etwas Ruhe zu haben.
Die Wochenenden, verbrachten wir mittlerweile immer bei unseren Freundinnen. Wir wollten so viel wie möglich weg von zuhause sein.
Die Zeit verging viel zu schnell, bis wir Mittwoch morgens in unseren Boxen neben einer kurzen Jacke, ein paar Schuhen noch einen Zettel, statt einer Tasche fürs Schwimmen, fanden.
„Vergesst den Nachmittagsunterricht nicht.
Mutter”
Valerie sah mich überrascht an, und fragte: „Was ist das den jetzt schon wieder?
Nicht mal ein Handtuch zum Abtrocknen. Sollen wir uns Gegenseiten trockenblasen?”
Das war eine sehr gute Frage, die ich auch nicht beantworten konnte. Sicher war nur, Mutter verfolgte damit irgendeinen Plan.
Wir machten uns erstmal keine weiteren Gedanken darüber, es würde ohnehin nichts ändern, und machten uns auf den Weg.
Da wir heute nur eine Jacke zum Anziehen bekommen hatten, und in der Schule die klare Regel galt, dass keine Jacken in die Klassenräume mitgenommen werden dürfen, “durften” wir den Vormittag mal wieder nackt verbringen.
Da auch dies nicht zum ersten Mal so war, schenke dem kaum jemand noch Beachtung.
Am Nachmittag in Schwimmbad, sah das schon anders aus.
Die ersten schauten uns schon fragen an, als wir ohne Tasche mit den anderen am Eingang warteten.
Als wir dann auch noch keine Anstalten machen in eine Umkleidekabine zugehen. Sondern direkt zu den Schränken gegangen sind, sind uns bereits die ersten Typen hinterhergelaufen, um zu sehen was da wohl vor sich geht.
Natürlich gab es einige pfiffe, als wir beide, wie selbstverständlich unseren Jacken ausgezogen haben, und dann nackt im Gang vor den Schränken standen.
Etwas unangenehm, war mir das ganzen jedes Mal aufs Neue.
Schließlich weiß man ja nie, wer einen da so zuschaut, und vor allem, ob es auch beim Zuschauen bleiben würde.
Als dann die ersten aus unsere Klasse umgezogen waren, konnten wir schnell mit denen in die Dusche verschwinden.
Aufregend würde es gleich noch genug werden, da wir zum Schwimmerbecken einmal quer durch das ganze Bad mussten. Deshalb wollten wir nicht länger als nötig so nackt im Gang stehen.
In der Dusche konnten man Valerie genau ansehen, wie nervös Sie wieder war.
Ich versuchte Sie zu beruhigen, in dem ich zur ihr sagte: „Das hier ist doch ganz harmlos. Hier müssen wir nur zu unserem Becken laufen. Alles ganz entspannt.”
Valerie, sah mich an, und meinte: „du bist gut, ganz entspannt und harmlos...
Das ist doch das reiste Schaulaufen.”
Damit hatte Sie natürlich rechte, worauf, aber ich antwortete Ihr: „Na ja, im Vergleich, zu dem Abendessen, in dem Mittelalterdorf, ist das hier doch Garnichts.”
Valerie, überlegte kurz und meinte dann. „Stimmt, das hier wird bestimmt lustig, also los!”
Natürlich gab es einige Pfiffe, als wir an den Becken vorbei gingen.
Aber sonst, war alles eigentlich normal. Die Bademeister, beobachteten uns zwar sehr genau, die ganze Zeit. Aber gesagt haben Sie nichts.
Für uns war wie immer, die Hälfte des Schwimmerbeckens reserviert.
Auf den restlichen Bahnen war ganz normaler Betrieb.
Irgendwie war es schon ein sehr merkwürdiges Gefühl, so ganz nackt durchs Bad zu laufen.
Beim letzten Mal vor den Ferien, hatten ich ja noch einen Badeanzug an, auch wenn der praktisch unsichtbar war.
Je mehr wir auffielen, desto mehr Spaß machte es. Hätten wir uns nicht am Becken versammeln müssen, wäre ich noch eine ganze Weile, kreuz und quer durch Bad gelaufen.
Als sich dann irgendwann, alle am Becken versammelt hatten, erfuhren wir, das heute erstmal Rückenschwimmen auf dem Plan stand, und später, falls noch zeit sein sollte, Rettungs-Übungen.
Auf den Nachbar Bahnen, wurde es dann recht schnell, sehr voll. Hauptsächlich irgendwelche Typen im mittlerem alter wollen heute “zufällig“ Bahnen Schwimmen.
Valerie und Ich, machen uns natürlich einen Spaß daraus, unsere Brüste möglichst hoch aus dem Wasser zu strecken. Was auf der Nachbar Bahn, zu mehreren beinahe Unfällen geführt hätte, weil kaum einer aufgepasst hat, wo er hinschwamm.
Die Zeit, verging, so schnell, dass die Rettungs-Übungen auf das nächste Mal verschoben werden mussten.
Also hieß es für uns nun nochmal quer durch Bad.
Kurz vor der Dusche, stellte Valerie dann die Frage, die mir schon eine ganze Weile durch den Kopf ging: „Sag mal, wie stellt sich Mutter eigentlich vor das wir uns abtrocknen sollen? Es ist definitiv zu kalt, um nass draußen raumzulaufen.”
„Ich würde sagen, auch wenn es vielleicht komisch aussieht, wir nehmen einfach den föhn.” gab ich Ihr, nach kurzer Überlegung, zur Antwort.
Normalerweise hatten wir immer unseren eigenen Föhn dabei, weshalb wir uns auch nie, wirklich mit denen im Bad, zur Verfügung gestellten beschäftigt hatten.
Valerie, antwortet: „Du weißt aber schon, wo die sind und das hinter der Scheibe ein Sportplatz liegt?”
Daran hatte ich gar nicht gedacht als Ich meinen Vorschlag gemacht hatte.
Normalerweise war man ja angezogen, wenn man seine Haare trocknet. Weshalb es auch kein Problem ist, das die Geräte, kurz vor dem Ausgang, in einem Bereich sind. Der auf zwei Seiten großen Glasscheiben hat, so dass möglichst viel Licht hereinkommen kann.
Nur war auch klar, warum wir keine Handtücher bekommen hatten. Mutter wusste genau, dass mittwochs um diese Zeit auf dem Sportplatz viel los sein würde.
Und genau so war es auch. Schon nach wenigen Sekunden standen einigen draußen am Fenster und sahen uns zu, was Valerie zu der Frage veranlasste: „Wollen wir eine kleine Show daraus machen?”
Noch bevor ich antworten konnte, fing Sie aber schon an, sich auffällig langsam zum Fenstern zu drehen, und sich dabei tief zu bücken.
Sabine, die mittlerweile auch umgezogen war, kommentierte die Aktion nur: „Ihr zwei, könnte es auch nicht lassen oder.”
Worauf Valerie antwortete: „Nein, warum auch? Macht doch spaß. Du hättest mitmachen können. Dann wäre es noch lustiger.”
Worauf Sabine, mit einem breiten Grinsen, entgegnete: „Das nächste Mal dann, bin ja jetzt schon angezogen.”
Nach dem Valerie mit Ihrer Einlage fertig war, sah ich zur ihr rüber, und sagte frech: „So jetzt pass mal auf wie das geht.!”
Worauf ich mich so hinstelle, dass ich durch beide Fenster so gut es geht zu sehen war.
Und fing an, mir von den Knien noch oben die Schenkel trocken zu föhnen.
Als Ich dann bei meiner Spalte ankam, stellte ich meine Beine so weit auseinander, wie es ging, und hielt mit dem Föhn genau darauf.
Mit der anderen Hand zog ich mir meine Lippen auseinander und kommentierte das ganze frech: „Nicht das ich da noch feucht bin, und mir eine Erkältung hole.”
Melanie, die mittlerweile auch zuschaute stellte darauf nur trocken fest: „Als ob du da trocken werden würdest, wenn du so Sachen machst.!”
Daraufhin mussten wir alle vier lachen.
Wir spielten noch eine ganze Weile mit unseren Zuschauern, bevor wir, sozusagen, als finale, unsere Freundinnen lange und intensiv küssten.
Daraufhin nahmen wir unsere Jacken, und fuhren nach Hause.
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Comments
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Nett geschrieben, aber wann fangen sie an sich zu wehren und warum tut die Mutter das den Beiden an? Bitte weiterschreiben
Inhaltlich super, bitte weiter so.
Aber bitte mehr auf die Rechtschreibfehler achten. Und für, meinen, Geschmack sind das, zu viele Kommas, an den falschen, Stellen...