Das grelle Licht des Modegeschäfts spiegelte sich in den großen Spiegeln, während sich die Schlange vor den Umkleidekabinen nur quälend langsam vorwärtsbewegte. Mitten in der wartenden Menge stand Julian, die Arme vollgepackt mit Kleidung, die er eigentlich gar nicht anprobieren wollte. Seine Aufmerksamkeit galt ausschließlich den beiden Frauen direkt vor ihm. Sie waren schätzungsweise Mitte zwanzig, lachten unbeschwert und unterhielten sich angeregt über die Kleider, die sie über den Armen trugen. Die eine, eine rassige Brünette in engen Jeans, die ihre Kurven perfekt betonten; die andere, eine blonde Frau im kurzen Sommerkleid, das bei jeder Bewegung ihre langen Beine freigab. Als die Blonde sich nach vorne beugte, um ihrer Freundin etwas auf dem Smartphone zu zeigen, spannte sich der Stoff über ihrem Gesäß. Julian schluckte trocken. Die unbeschwerte, sexuelle Energie, die die beiden verströmten, ließ die Hitze in ihm aufsteigen. Unwillkürlich wanderte seine freie Hand nach unten. Er schob sie tief in die Tasche seiner locker sitzenden Hose. Seine Finger schlossen sich um sein Glied, das unter dem Stoff bereits hart geworden war. Mit langsamen, unauffälligen Bewegungen begann er, sich durch den dünnen Stoff der Tasche selbst zu stimulieren, während sein Blick wie gebannt an den Bewegungen der beiden Frauen klebte. Das Risiko, in dem vollen Laden erwischt zu werden, steigerte seine Erregung ins Unermessliche. Er schloss für einen kurzen Moment die Augen, atmete den Duft ihres Parfüms ein und verlor sich völlig im Rhythmus seiner Hand.
„Haben Sie gefunden, was Sie suchen, junger Mann?“
Die Stimme war leise, aber eisig und schnitt scharf durch Julians Trance. Er schreckte hoch. Seine Hand verharrte mitten in der Bewegung. Direkt neben ihm stand eine ältere Angestellte des Geschäfts. Sie mochte Ende vierzig sein, trug ein elegantes, dunkles Kostüm und eine Brille, hinter der zwei strenge, wachsame Augen lagen. Ihr Blick wanderte demonstrativ von Julians Gesicht nach unten zu seiner Hand, die sich immer noch deutlich unter dem Stoff abzeichnete, und wieder zurück. Julians Herz hämmerte gegen seine Rippen. Schweiß trat ihm auf die Ortszeit. „Ich… ich wollte nur…“, stammelte er, unfähig, eine Ausrede zu formulieren. „Sparen Sie sich das“, unterbrach die Frau ihn mit einem unterkühlten, aber bestimmten Tonfall. Sie nahm ihm die Kleiderbündel wortlos aus dem Arm und legte sie auf einen Tresen. „Kommen Sie bitte mit. Sofort.“ Sie wartete keine Antwort ab, sondern drehte sich um und ging mit energischen Schritten auf eine graue Tür am Ende des Flurs zu, die mit der Aufschrift „Nur für Personal“ versehen war. Julian, unfähig klar zu denken und von der Angst gelähmt, eine Szene im Laden zu machen, folgte ihr mit weichen Knien. Die beiden Frauen in der Schlange bemerkten von alldem nichts.
Die Angestellte öffnete die Tür und bedeutete ihm mit einem strengen Kopfnicken, einzutreten. Julian ging an ihr vorbei in einen kleinen, fensterlosen Raum, der offensichtlich als Büro und Lager für Retouren diente. Kaum war er drinnen, fiel die schwere Tür hinter ihm ins Schloss. Der plötzliche Mangel an Umgebungsgeräuschen aus dem Laden machte die Stille im Raum fast greifbar. Die Frau verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich gegen den Schreibtisch. Sie musterte Julian von oben bis unten, wobei ihr strenger Blick eine unerwartete Intensität annahm. „Wissen Sie eigentlich, was für eine Unverschämtheit das ist?“, fragte sie, während ihre Stimme tiefer und merkwürdig ruhig wurde. „Sich mitten im Verkaufsraum an den Intimzonen herumzufummeln, während Sie unsere Kundinnen begaffen? Was glauben Sie eigentlich, wo Sie hier sind?“ Julian stand wie angewurzelt da. Seine Erregung war der puren Nervosität gewichen, doch unter dem fixierenden Blick der älteren Frau spürte er, wie die Hitze in seinem Schritt trotz der Angst nicht ganz verflog. Er blickte zu Boden. „Es tut mir leid… Es ist einfach mit mir durchgegangen.“
Mit einem tiefen Atemzug trat Julian an sie heran, befreit von den letzten Hemmungen, die ihn eben noch gebremst hatten. Seine zitternden Finger öffneten den Gürtel und den Knopf seiner Hose, die er hastig ein Stück hinuntergleiten ließ, sodass seine harte Männlichkeit befreit wurde. Als er die Wärme ihres Körpers unmittelbar vor sich spürte, legte er seine Hände fest auf ihre Hüften. Seine Finger gruben sich in die weiche Haut, während er sich dicht an sie drängte und mit einer gezielten, kraftvollen Bewegung von hinten in sie eindrang. Ein lautes, ungehaltenes Keuchen entfuhr der Frau, als sie seine volle Länge in sich aufnahm, und ihre Finger krallten sich fest in die Kanten des Schreibtischs. Das anfängliche Gefühl der Nötigung und der Angst vor der Security verflog in diesem Moment vollständig und machte Platz für eine rohe, adrenalingetriebene Lust. Julian fand schnell seinen Rhythmus. Er stieß tief und gleichmäßig in sie hinein, während das rhythmische Klatschen ihrer Körper das ansonsten lautlose Büro erfüllte. Bei jedem tiefen Stoß weitete die Angestellte fassungslos die Augen; sie war völlig überrascht von seiner enormen Größe und stammelte atemlos, dass sie noch nie so etwas Gewaltiges in sich gespürt habe. Diese unverblümte Anerkennung spornte ihn nur noch mehr an. Die Angestellte warf den Kopf in den Nacken, stöhnte ungehemmt auf und drückte ihr Gesäß mit jedem seiner Stöße aktiv zurück, um ihn trotz der überwältigenden Fülle noch tiefer zu spüren. Die strenge, unnahbare Miene der Verkäuferin war einer puren, fordernden Ekstase gewichen. Julian steigerte das Tempo, getrieben von dem verbotenen Nervenkitzel der Situation und den intensiven Eindrücken, bis die aufgestaute Erregung der letzten Minuten ihn völlig übermannte und er mit einem tiefen Stöhnen seine heiße Last in ihr entlud. Sie zuckte eng um ihn herum und fing seinen Höhepunkt mit einem letzten, langgezogenen Seufzer auf.
Nachdem der gemeinsame Höhepunkt verebbt war und die schwere Atemstille den Raum erfüllte, löste sich die ältere Angestellte überraschend kühl von ihm. Sie strich mit einer schnellen, fast schon geschäftsmäßigen Bewegung ihren Rock glatt, bückte sich nach ihrem Slip und zog sich wortlos an. Ohne Julian auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen, ging sie zur Tür, öffnete sie weit und verließ den Raum, wobei sie die Tür sperrangelweit offen stehen ließ. Julian überfiel augenblicklich eine Welle der Scham. Durch die offene Tür drangen bereits wieder die gedämpften Geräusche des Verkaufsraums und er hatte panische Angst, von vorbeigehenden Kunden im Halbdunkel des Lagers entdeckt zu werden. Um nicht gesehen zu werden, drückte er sich hastig in die am dunkelsten gelegene Ecke des Raumes. Mit zitternden Händen zog er seine Hose hoch, schloss den Knopf und den Gürtel und strich seine Kleidung glatt, während sein Herz immer noch wie wild klopfte. Als er sich schließlich mühsam gesammelt hatte, trat er mit gesenktem Kopf aus dem Büro und ging schnellen Schrittes in Richtung Ausgang. Beim Vorbeigehen fing er den Blick der älteren Verkäuferin auf, die ihn nun wieder vollkommen elegant und distanziert, aber mit einem vielsagenden, zufriedenen Lächeln im Gesicht ansah. Doch damit nicht genug: Als er an der Kasse vorbeikam, bemerkte er auch die anderen, jüngeren Verkäuferinnen. Sie schmunzelten ihn ungeniert an, tuschelten leise miteinander und musterten ihn von oben bis unten. In ihren Blicken lag kein Vorwurf, sondern ein amüsiertes Wissen. Julian begriff in diesem Moment, dass sie genau wussten, was dort hinten im Büro gerade passiert war – denn es war offensichtlich nicht das erste Mal, dass ihre Chefin einen Kunden auf diese Weise zur Rede gestellt hatte.
Curious how it goes on?
With a free account you read every story in full, keep your favourites and see no ads.
Comments
Want to join in? With a free account you can comment, rate stories and keep your favourites.
Falls jemand eine Idee/ Vorlage für eine neue Geschichte hat, einfach melden.