Stille Nachlese
Sabine schob die Tür hinter sich zu, doch das leise Klicken des Schlosses drang kaum durch den Nebel aus Adrenalin und Nachglühen, der noch immer in ihren Adern pulsierte.
Die kühle Abendluft des Parkhauses strich über ihre nackten Oberschenkel, als sie den Saum ihres weißen Kleides glatt strich – ein automatischer Reflex, obwohl sie wusste, dass niemand hier war, der sie hätte beobachten können.
Ihre Finger zitterten leicht, nicht aus Erschöpfung, sondern aus einer Art elektrischer Ungeduld, als sie den Schlüssel im Zündschloss umdrehte. Der Motor des Wagens erwachte zum Leben, ein tiefes, vibrierendes Brummen, das sich mit dem noch immer pochenden Echo zwischen ihren Beinen vermischte.
Ein vor Zufriedenheit strotzendes Lächeln kräuselte ihre Lippen, während sie mit den Fingern über ihren bloßen Hals strich.
Dort, wo vor einer Stunde noch das enge Leder gesessen hatte, war nur noch Haut – glatt, leicht und frei von jedem Druck.
Sie fuhr los, nicht schnell, sondern mit einer bedächtigen Gelassenheit, die ihrem inneren Zustand entsprach.
Die ersten Sekunden der Fahrt waren stumm, bis auf das leise Kratzen der Reifen auf dem Beton. Dann, als sie die Rampe hinauffuhr und die Stadt unter ihr sich ausbreitete, ein glitzerndes Netz aus Lichtern, stoppte sie, schloss kurz die Augen und ließ die Bilder in ihrem Kopf revue passieren.
Sie sah, wie ihr Finger mit einem langsamen, unerbittlichen Druck, in die heiße, unglaublich enge Tiefe von Petras Loch glitt.
„Du bist so eng dort hinten, Petra. Eine wirklich schöne Enge.“
Die Worte, die sie später gesagt hatte, untermalten nun Sabines Bilderserie in ihrer Vorstellung mit tiefer Resonanz.
Petras Arsch hatte sich um ihren Finger gespannt, hatte ihn gesaugt, wollte ihn nicht loslassen.
Und während Petra selbst zuerst ihre Clit bearbeitete, um dann tief in ihre triefende Fotze einzudringen, fühlten ihre kreisenden Finger Sabines, der auf der anderen Seite der dünnen Wand ihren Arsch fickte und sie in Ekstase versetzte.
Das waren die Bilder, die zählten. Die Art, wie Petras Rücken sich gewölbt hatte, wie ihr Mund sich zu einem stummen Schrei geformt hatte, als sie kam – ohne ein Geräusch von sich zu geben – das war pures Gold.
Das waren die mentalen Schnappschüsse, die sie später, wenn sie allein in ihrem eigenen Bett lag, als perfekte Wichsvorlage nutzen würde.
Sie konnte es bereits vor sich sehen, wie sie ihre Augen schließen würde, diese Bilder abrufen würde, während ihre Finger ihre eigene, nasse Fotze bearbeiteten. Das war es, was Sabine atemlos machte.
Ihre Nippel pochten unter dem dünnen Stoff des Kleides, hart und empfindlich, als hätte sie sie stundenlang geknetet. Was, in gewisser Weise, auch stimmte. Sie hatte sich nicht berührt – nicht direkt –, aber die Reibung ihres eigenen Körpers gegen Petras Haut, das Gefühl von Petras Saft an ihren Fingern, die Hitze, die von ihr ausging... es hatte gereicht. Mehr als gereicht.
Sabine spürte, wie ihre Zunge über die Unterlippe fuhr, als sie sich an den Moment erinnerte, in dem sie das Halsband abgestreift hatte.
Es war, als Petra sich bereits in ihrer eigenen Welt verloren hatte, die Augen halb geschlossen, die Hand zwischen ihren Beinen, während sie sich mit der anderen an der Sofalehne abstützte.
Sabine hatte die Schnalle mit einer fließenden Bewegung geöffnet, das Leder von ihrem Hals gleiten lassen und es auf den Tisch gelegt – alles, ohne dass Petra es auch nur bemerkt hätte. Ein kleiner Akt der Rebellion, ein stilles Fuck you an die Frau, die dachte, sie hätte die Zügel in der Hand.
Und dann war da noch diese eine, perfekte Sekunde gewesen, als sie sich über Petra gebeugt hatte, ihre nackte Scham gegen Petras Po gepresst, nur für einen kurzen, brennenden Moment. Sabine spürte, wie ihr Atem schneller ging, als sie sich daran erinnerte, wie Petra zusammenzuckte – nicht aus Abneigung, sondern aus Überraschung, aus dem plötzlichen Bewusstsein, dass sie berührt wurde, ohne es erwartet zu haben.
Das nächste Mal ficke ich dich in beide Löcher.
Es war nicht nur eine Botschaft, es war ein Versprechen, das sie sich selbst genauso sehr gegeben hatte wie Petra.
Sabine strich sich eine Haarsträhne aus der Stirn und beschleunigte leicht. Die Bilder in ihrem Kopf waren so lebhaft, so erregend, dass sie das Bedürfnis spürte, ihre Hand unter ihr Kleid zu schieben, um die Feuchtigkeit zu spüren, die sich dort bereits sammelte. Aber nein. Noch nicht. Sie würde diesen Moment genießen, ihn auskosten, bis sie in der Sicherheit ihrer eigenen Wohnung war. Dort würde sie sich hinlegen, die Bilder noch einmal durch den Kopf gehen lassen und sich dann langsam und intensiv zum Höhepunkt bringen.
Beherrsch' dich, ihre inneren Worte waren mehr an ihr süßes Fötzchen als an sie selbst gerichtet.
Das Lächeln auf Sabines Gesicht wurde breiter.
Es war ein gutes Spiel gewesen, ein Spiel, nicht um Macht oder Unterwerfung, vielmehr um gezielte Führung, das Verfolgen der eigenen Interessen, der eigenen perversen Phantasien.
Ein sehr gutes Spiel, das Sabine in Zukunft nicht nur mit Petra spielen wollte.
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