Begegnung im Wasser
Die warmen Luftschwaden des Schwimmbades umhüllten Sandra wie ein weicher Mantel, als sie an diesem Mittwochnachmittag die automatischen Glastüren durchschritt. Mit 45 Jahren fühlte sie sich heute besonders selbstbewusst in ihrem neuen, türkisfarbenen Badeanzug, der ihre üppigen Kurven liebevoll umschmeichelte. Ihre vollen Brüste, die sie stets als ihre „besonderen Merkmale“ betrachtete, waren in dem Stoff perfekt geformt, die Umrisse ihrer großen Nippel deutlich unter dem Material erkennbar. Die Duschen waren leer, nur das ferne Echo von platschendem Wasser erfüllte den Raum. Sie ließ das warme Wasser über ihren Körper laufen, eine kleine Zeremonie vor dem wöchentlichen Ritual.
Das Schwimmbecken war fast verlassen. Drei ältere Herren schwammen ihre Bahnen, konzentriert und in sich gekehrt. Sandra genoss das Gefühl der Schwerelosigkeit, als sie ins kühle Blau glitt. Nach mehreren Bahnen, atemlos und mit rosigen Wangen, blieb sie am Beckenrand hängen und ließ ihre Beine im Wasser baumeln.
„Du schwimmst eine ausgezeichnete Kraultechnik“, sagte eine sanfte Stimme neben ihr.
Sandra drehte den Kopf. Eine Frau, vielleicht in ihrem Alter, mit feuchten, dunklen Haaren und einem freundlichen Lächeln, hing am Rand. Sie war schlanker als Sandra, trug einen eleganten schwarzen Badeanzug, der ebenfalls einen großzügigen, wohlgeformten Busen betonte. Ihre Augen waren grün und aufmerksam.
„Danke“, sagte Sandra, überrascht von der direkten Ansprache. „Ich versuche, fit zu bleiben.“
„Das sieht man“, erwiderte die Frau und zog sich mit einer geschmeidigen Bewegung aus dem Wasser, um sich neben Sandra zu setzen. „Ich heiße übrigens Lena.“
„Sandra.“
Sie plauderten, zunächst über Belangloses – das Wetter, die Ruhe an einem Mittwoch, die Qualität des Badewassers. Die Unterhaltung war ungezwungen, warm. Nach einer Weile schlug Lena vor, gemeinsam ein paar Bahnen zu schwimmen. Seite an Seite bewegten sie sich durch das Wasser, ein harmonisches Ballett aus Armen und Beinen. Sandra fühlte eine unerwartete Verbundenheit, eine Resonanz, die tiefer ging als eine zufällige Bekanntschaft im Schwimmbad.
Irgendwann bat Sandra um eine Pause. Sie lehnte sich mit geschlossenen Augen an den Beckenrand, das kühle Mosaik an ihrem Rücken. Das Geräusch des Wassers ließ sie fast einschlafen.
Dann spürte sie eine sanfte Berührung an ihren Schultern. Warme Hände, die sich langsam, fast zögernd, auf ihre Haut legten. Sie rührte sich nicht.
„Du bist wunderschön, Sandra“, flüsterte Lenas Stimme dicht an ihrem Ohr. Der Atem war warm und weich. „So wunderschön.“
Sandras Augen flogen auf, doch sie drehte den Kopf nicht. Eine Welle von Erregung, scharf und unvermittelt, schoss durch sie hindurch. Lenas Hände glitten von ihren Schultern nach vorne, umschlossen mit ehrfürchtiger Zärtlichkeit die vollen Rundungen ihrer Brüste durch den nassen Badeanzugstoff. Ihre Daumen strichen langsam, mit bestimmtem Druck, über die Stelle, wo die Nippel standen. Und sie standen tatsächlich, hart und deutlich abgezeichnet gegen den türkisfarbenen Stoff.
„Oh“, entfuhr es Sandra, ein erstickter Laut.
„Sieh nur“, murmelte Lena, ihre Finger kreisten jetzt um die aufreizenden Spitzen. „So schön und so empfindsam.“
Sandra spürte, wie ihre Atmung schneller wurde. Ihr Körper, so lange ohne intime Berührung, erwachte unter diesen fremden, doch so sicher führenden Händen. Eine Wärme breitete sich zwischen ihren Beinen aus, ein pochendes Verlangen.
„Lena…“, hauchte sie.
„Ssscht. Komm mit mir.“
Ohne ein weiteres Wort nahm Lena sie bei der Hand und führte sie aus dem Wasser. Wassertropfen perlten von ihren Körpern, als sie, Hand in Hand, den Schwimmbereich verließen und den Flur zu den Umkleiden hinuntergingen. Es war niemand zu sehen. Sie betraten eine der behindertengerechten Kabinen, die etwas größer war. Die Tür schloss sich mit einem leisen Klicken, und die Welt draußen schien zu verschwinden.
In der Stille der Kabine, nur gebrochen durch das gedämpfte Rauschen der Belüftung, standen sie sich gegenüber. Lenas Augen waren dunkel vor Begierde. Sie trat näher und legte ihre Hände auf Sandras Wangen.
„Darf ich?“ fragte sie leise.
Sandra konnte nur nicken, ihre Kehle war wie zugeschnürt vor Erwartung.
Langsam, mit schier unendlicher Geduld, schob Lena die Träger des Badeanzugs von Sandras Schultern. Der nasse Stoff gab widerstandslos nach und glitt über die vollen Brüste, hinunter zur Taille. Sandra trat heraus, ihr Körper, üppig und weich, stand jetzt nackt und atemberaubend vor Lenas bewunderndem Blick.
„Göttlich“, seufzte Lena.
Dann sank sie auf die Knie. Ihre Hände umfingen Sandras Brüste, ihr Mund näherte sich der linken, aufgerichteten Brustwarze. Zuerst nur ein warmer Hauch, dann die feuchte, weiche Berührung ihrer Zungenspitze. Sie leckte langsam, kreisend um den dunklen Hof, bevor sie die harte Spitze vollständig in ihren Mund nahm und sanft daran saugte.
„Ah!“ Sandras Hände griffen nach Lenas Haaren, nicht um sie wegzuziehen, sondern um sie näher zu halten. Ein elektrisierender Schauer jagte von der Brustwarze direkt in ihren Unterleib. Lena wechselte zur anderen Seite, behandelte sie mit derselben hingebungsvollen Aufmerksamkeit, während ihre Hände die freie Brust massierten und streichelten.
„Mehr… bitte“, stöhnte Sandra, ihr Kopf war gegen die kalte Wand der Kabine gelehnt, die Augen geschlossen. Die Zungenbewegungen wurden intensiver, schneller. Lena knetete und drückte, saugte und liebkoste, bis Sandra spürte, wie sich eine ungeheure Spannung in ihr aufbaute, konzentriert auf diese überempfindlichen Punkte. Es war ein Gefühl, so intensiv und direkt, dass es ihren Verstand zu überwältigen drohte.
„Ich komme…“, keuchte sie, ihre Beine zitterten. „Oh Gott, Lena, ich…“
Ein wilder, zuckender Orgasmus schoss durch sie hindurch, ausgelöst nur durch die Stimulation ihrer Brustwarzen. Sie rief laut auf, ein kehliges, befreiendes Stöhnen, das von den Kacheln widerhallte, während ihr Körper in Lenas Armen bebte und zuckte.
Lena hielt sie fest, ließ sie den Höhepunkt vollständig auskosten, bevor sie ihre Lippen sanft von der nassen Haut löste und aufblickte. „Das war nur der Anfang“, flüsterte sie heiser.
Dann, immer noch kniend, schob sie sich tiefer. Ihre Hände glitten über Sandras weichen Bauch, hinunter zu den Hüften. Sanfte Finger strich durch das glatt rasierte Dreieck, fanden die bereits feuchten, geschwollenen Lippen.
„Stell ein Bein hierher“, wies Lena sie an und tippte auf die Holzbank.
Gehorsam, noch immer benommen vom ersten Höhepunkt, stellte Sandra einen Fuß auf die Bank, öffnete sich. Sie lehnte sich stärker gegen die Wand, ihr Herz hämmerte wild.
Lenas Zeigefinger strich langsam, wie ein Forscher, die gesamte Länge der feuchten Spalte entlang, von hinten nach vorne, immer wieder, bis er schließlich den empfindlichen, bereits voll erigierten Kitzler fand.
„Ah! Da…“, japste Sandra.
Lena lächelte. Dann beugte sie sich vor.
Der erste Kontakt ihrer Zunge war wie eine Offenbarung. Weich, warm, zielgenau. Sie leckte einmal langsam über die ganze Länge, dann konzentrierte sie sich auf den Kitzler. Zuerst mit sanften Kreisen, dann mit schnelleren, flatternden Bewegungen. Sie wechselte das Tempo, mal langsame, tiefe Striche, die Sandra zum Wimmern brachten, mal ein rasendes, vibrierendes Trommeln, das sie fast von der Bank springen ließ.
„Lena… nicht aufhören… bitte, nicht aufhören!“ Sandras Finger krallten sich in die Haare der anderen Frau, ihre Hüften begannen, sich rhythmisch gegen den Mund zu bewegen.
Lena griff mit den Händen um Sandras Hintern, zog sie näher an ihren Mund und vertiefte ihre Bewegungen. Das Geräusch ihrer Zunge, gemischt mit Sandras keuchenden Atemzügen und unterdrückten Schreien, füllte die Kabine.
Die Spannung wuchs wieder, gewaltiger als zuvor, ein Tsunami der Lust, der sich in ihrem Becken zusammenbraute. „Ich… ich spüre es… es kommt…“, schrie Sandra auf.
In diesem Moment schob Lena zwei Finger tief in die pulsierende Feuchtigkeit. Der plötzliche, volle Druck war der letzte Auslöser. Sandra explodierte. Ein zweiter, noch mächtigerer Orgasmus überrollte sie, ließ sie laut und ungehemmt stöhnen, während ihr Körper in wilden Zuckungen erschüttert wurde. Lenas Finger bewegten sich in ihr, während ihr Daumen weiter den geschwollenen, überempfindlichen Kitzler rieb und den Höhepunkt endlos verlängerte, bis Sandra nur noch ein weinendes, zitterndes Bündel an der Wand war.
Langsam ließ Lena sie herabsinken, hielt sie im Arm, während die Nachzuckungen abebbten. Sie küsste Sandras Schläfe, zärtlich.
„So wunderbar“, murmelte Lena nach einer Weile des gemeinsamen Schweigens, nur unterbrochen von ihrem allmählich normalisierenden Atem. Ihre Finger, noch immer mit Sandras Saft benetzt, zogen sanft Kreise auf ihrer Haut.
Sandra öffnete die Augen, sah in dieses fremde, nun doch so vertraute Gesicht. „Das war… unglaublich.“
Lena lächelte, ein geheimnisvolles, verheißungsvolles Lächeln. „Lass uns morgen woanders treffen. Irgendwo Privateres. Ich will…“, sie beugte sich vor und hauchte die Worte in Sandras Ohr, „…dich auch spüren. Ganz und gar.“
Eine neue Welle der Erregung, obwohl sie gerade zweimal gekommen war, durchflutete Sandra. Sie nickte, sprachlos.
Sie tauschten Nummern aus, notierten sie mit einem Lippenstift auf einem Papiertuch – eine verlockende, provisorische Verbindung.
Als Sandra später, immer noch mit wackligen Knien, unter der Dusche stand, spürte sie den angenehmen Schmerz in ihren Muskeln und ein tiefes, glühendes Glück in ihrer Brust. Das Wasser spülte das Chlor von ihrer Haut, doch das Gefühl von Lenas Berührung, ihrer Zunge, ihren Fingern, war eingebrannt.
Sie wusste, sie würde diesen Mittwoch nie vergessen. Und sie konnte es kaum erwarten, was der Donnerstag bringen würde.
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Comments
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Da freue ich mich auf Teil zwei
Da wäre ich gerne an Lenas Stelle gewesen