Als Landei in der Großstadt Teil 3


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Vorwort

Ich habe hier die Geschichten Neu in Köln 1-4 von Chefsalat übernommen, welche ich sehr interessant fand, leider sind diese aber bis heute nicht weiter geschrieben worden.

Ich habe mir auch die Freiheit genommen und Orte und Handlungen etwas abwandeln, aber das führt zu einigen Schwierigkeiten, was mir mit dem Kapitel klar geworden ist, aber ich habe eine andere Geschwindigkeit und hoffe, das stört euch nicht. Ab hier wird die Geschichte anders weitergehen, deswegen kein Link mehr zum Original.

Ein paar weitere Worte und Entschuldigung 

 

Ich muss mich leider bei den paar begeisterten Leser der ersten beiden Teile entschuldigen ich bin Gesundheitlich stark angeschlagen gewesen und habe mich auf meine Genesung voll Konzentriert daher kam nicht dazu weiter zu Schreiben, bis Mitte nächsten des Monats will ich aber Teil Vier fertig haben und von da an versuchen halbmonatlich einen Teil zu schreiben bis ich denke das die Geschichte ein Ende hat. 

Für diejenigen welche Teil 1 und 2 nicht kennen hier einmal die links zu diesen:

https://schambereich.org/story/show/5540-als-landei-in-der-grossstadt

https://schambereich.org/story/show/5552-als-landei-in-der-grossstadt-2

 

Über konstruktives Feedback freue ich mich sehr

Viel Vorwort aber nun lass ich die Geschichte weitergehen, viel Spaß.

 

Zum Spielzeug auf umwegen

Am nächsten Morgen schlich ich mich in die Küche. Mit einem Blick ins Wohnzimmer sah ich, dass die Pizzakartons, ein paar leere Weinflaschen und einige Kleidungsstücke noch dort herumlagen.

„Wo die beiden wohl sind“, dachte ich.

Ich suchte mir alles zusammen, was ich für einen Kaffee brauchte, machte eine halbe Kanne und ging anschließend wieder in mein Zimmer. Als ich an Filiz’ Zimmer vorbeiging und schon halb die Treppe zu meinem Zimmer hinaufgestiegen war, öffnete sie plötzlich die Tür.

„Marlene, warte doch mal bitte“, sagte sie.

Ich beeilte mich, in mein Zimmer zu huschen und schloss die Tür hinter mir. Mein Herz pochte und meine Gedanken überschlugen sich.

„Was soll ich jetzt machen? Ich kann ihnen nicht ewig aus dem Weg gehen. Und was ist, wenn sie mir die Wohnung kündigen? Hätte ich gestern vielleicht doch mitmachen sollen?“

Ich hörte jemanden die Treppe hochkommen. Kurz darauf klopfte Filiz an meiner Tür.

„Marlene, mach doch bitte auf. Wir müssen reden.“

Ich ging zu meiner Musikanlage und machte Musik an. Kurz danach hörte das Klopfen auf und mein Herzrasen beruhigte sich langsam.

Ich zog mir schnell etwas an, nahm einen Rucksack, ging nach unten, schlüpfte in meine Schuhe und verschwand nach draußen.

Ich ging spazieren und schaute mir meine Nachbarschaft an.

 

Auch die nächsten Tage machte ich es nicht anders: Kaffee trinken, anziehen, rausgehen, mich umsehen und Düsseldorf etwas näher kennenlernen. Dabei hielt ich die ganze Zeit die Augen offen nach einer Stelle, die ich antreten konnte, um meine Miete zu bezahlen. Aber ich schien nicht die Einzige zu sein, die suchte, da der Semesteranfang kurz bevorstand.

Wie in den letzten Tagen spazierte ich wieder durch den Volksgarten, setzte mich auf eine Bank und fing an zu rechnen.

„Mein BAföG sind 800 €. Damit bekomme ich die Miete bezahlt. Wenn ich sparsam lebe, brauche ich für lebenswichtige Sachen vielleicht 300 €. Sollte irgendetwas Unerwartetes passieren, schaffe ich es nicht bis zum zweiten Semester. Was soll ich nur tun?“

Verzweifelt vergrub ich mein Gesicht in den Händen und lehnte mich zurück.

Meine Gedanken wanderten wieder zu meinem Einzugsabend.

„Warum war ich weggelaufen? Was an dem Abend noch passiert wäre – hätte mir das gefallen? Auch Heinrich hat mir damals gezeigt, dass die Ängste, die ich hatte, vielleicht gar nicht der Realität entsprechen.“

Bei diesem Gedanken zog sich mein Unterleib zusammen.

„Egal. Nächste Woche gehen die Vorkurse los.“

Die nächsten Tage verliefen ähnlich. Ich schaute mir auch andere Ecken Düsseldorfs an, doch irgendwie führte mich alles immer wieder nach Bilk zurück.

Als ich am Donnerstag nach Hause kam, überraschte mich Filiz hinter der Eingangstür.

Diesmal konnte ich nicht fliehen und ärgerte mich über mich selbst, dass ich schon die Stiefel ausgezogen hatte, um keinen Dreck durchs Haus zu tragen, so wie ich es von zu Hause gewohnt war.

„Marlene, wir müssen reden, bitte“, sagte Filiz in einem Ton, den ich von ihr noch nicht kannte. Der Wirbelwind, der sonst immer voller Energie war, wirkte jetzt ruhig und zurückhaltend.

„Filiz, ich weiß …“

Doch sie unterbrach mich.

„Es tut mir so leid. Ich habe Mist gebaut. Ich hätte dich nicht anfassen sollen.“

Ich schaute sie an.

„Du, Filiz …“

Doch wieder unterbrach sie mich.

„Ines und ich sind sehr offen, und wenn wir etwas getrunken haben, sind wir auch sehr … na ja, du hast es ja gesehen.“

Ich wusste genau, was sie sagen wollte, aber ich wollte es mir nicht anhören.

Ich ging auf sie zu und küsste sie mitten im Satz, sodass sie nicht weiterreden konnte.

„Filiz, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Ich bin mir mit allem etwas unsicher. Für mich war die Situation an dem Abend mit dir und Ines einfach zu viel.“

„Es tut mir leid, Marlene. Als ich dich mit der Hand in der Hose in deinem Zimmer liegen sah, dachte ich, dir würde es vielleicht gefallen“, sagte Ines plötzlich.

Als sie das sagte, wurde ich rot. Ines grinste schmutzig.

„Wusste ich es doch, Landei.“

„Hey, ich habe nicht gesagt, dass es mir gefallen hat. Ich weiß nur nicht, wie ich es sagen soll“, brach es aus mir heraus.

Plötzlich küsste Filiz mich und drückte mich gegen die Wand.

Mir drehte sich wieder alles. Ich wollte mich wehren, doch mein Körper spielte nicht mit. Ich ließ den Kuss zu und erwiderte ihn schließlich, gab meinen Widerstand auf.

Als ich kurz Zeit hatte, Luft zu holen und mich zu lösen, schaute ich Filiz an.

„Filiz, bitte. Ich möchte mir erst einmal klarwerden, wie ich mit der Situation umgehen soll.“

Sie sah mich an und ließ mich los.

„Bitte bleib hier wohnen, Landei. Ich mag dich wirklich, und du bist genau das, was dieser WG gefehlt hat – so eine kleine Unschuld vom Lande.“

„Hey, so unschuldig bin ich auch nicht. Nur weil ich meinen Körper – im Gegensatz zu euch – nicht für Geld verkaufe.“

Ich musste wohl einen Nerv getroffen haben, denn Filiz sah mich plötzlich sehr böse an. Die gerade noch gut gelaunte Filiz, die mich geküsst hatte, wurde auf einmal eisig.

„Du weißt nicht, wovon du redest“, schrie sie mich an und ging in ihr Zimmer.

Am Abend telefonierte ich mit meinem Vater. Ich erzählte ihm vom Volksgarten und von der Umgebung, dass ich das Radfahren vermisste und dass meine Mitbewohnerinnen mich am ersten Abend zum Pizzaessen eingeladen hatten. Den Teil mit Filiz’ Hand in meinem Höschen und alles Weitere ließ ich natürlich aus.

Er erzählte mir, dass im Dorf vor Kurzem der Bürgermeister verstorben sei und nun Neuwahlen anstünden. Viele Leute hätten ihn angesprochen, ob er sich nicht aufstellen lassen wolle. Ich musste schmunzeln und erinnerte mich daran, dass mein Vater sich das letzte Mal hatte aufstellen lassen, als meine Mutter noch lebte.

Mein Vater wollte wissen, wie es so sei, in einem Haus mit Pool und Sauna zu leben. Ich musste ihm gestehen, dass ich beides noch nicht einmal genutzt hatte, weil ich es einfach völlig vergessen hatte – log ich. In Wahrheit wollte ich Filiz und Ines nur aus dem Weg gehen. Aber ihm das zu erzählen, würde ihn nur verunsichern, danach verabschiedeten wir uns.

Ich wusste immer noch nicht weiter. Die Situation mit Filiz, dass sie mich gegen die Wand gedrückt hatte, meine Hände festhielt und dass ich sie dann geküsst hatte – all das ging mir nicht aus dem Kopf.

Ich spürte wieder dieses Kribbeln im Bauch. Meine Hand wanderte instinktiv über meinen Körper, über meine Brüste und schließlich zu meinem Venushügel.

So schnell, wie dieses Gefühl aufkam, wusste ich gar nicht, wie ich damit umgehen sollte. Vielleicht sollte ich Kathie oder Lukas fragen? Nein. Die wussten nichts von meiner Situation mit der Wohnung und den Jobs meiner Mitbewohnerinnen.

„Was ist mit Heinrich?“, kam es mir plötzlich in den Sinn.

Ich nahm mein Telefon in die Hand und suchte nach Heinrichs Nummer.

„Heinrich Bollen am Apparat. Marlene, wie kommt es, dass du mich so spät noch anrufst?“ fragte er.

„Wo soll ich anfangen und wo soll ich aufhören? Ich habe das Gefühl, ich rufe dich nur an, wenn ich Sorgen habe“, sagte ich verlegen.

Ich begann zu erzählen – von der Pizzanacht, der erfolglosen Suche nach Arbeit und einer neuen Wohnung und hörte erst auf, als ich bei dem angekommen war, was heute Nachmittag passiert war.

Heinrich hörte sich alles geduldig an. Ab und zu kam ein „Ja“ oder ein „Ah, verstehe“.

„Marlene“, sagte er schließlich, „als dich Filiz festhielt – war es das Gefühl des Festhaltens oder eher der Kuss, der etwas in dir ausgelöst hat?“

„Das weiß ich nicht wirklich“, antwortete ich ehrlich.

„Hattest du schon einmal etwas mit einer Frau?“ fragte er als Nächstes.

Bei diesem Gedanken wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Mir kamen plötzlich Szenen aus Filmen in den Sinn, die ich online gesehen hatte und bei denen ich mich manchmal auch selbst berührt hatte.

„Marlene, bist du noch da? Hallo?“

Ich musste wohl eine ganze Weile nichts gesagt haben.

„Ja, ich bin noch dran“, antwortete ich schnell.

„Hast du denn schon etwas gegessen?“ fragte er weiter.

„Nein. Bis auf ein Brot, das ich heute Morgen mitgenommen habe, nicht wirklich.“

„Ich auch noch nicht“, sagte er. „Ich schlage vor, du kommst zu mir vorbei und wir essen etwas zusammen. Ich setze gerade Nudeln auf, dann mache ich einfach eine Portion mehr. Wie lange brauchst du bis zu der Bushaltestelle, an der wir uns kennengelernt haben?“

Seine Art ließ kaum zu, dass ich Nein sagte. Es klang eher, als würde er mich zu sich bestellen.

Ich schaute nach und sah, dass die nächste Verbindung in dreißig Minuten an der Haltestelle wäre. Ich hätte sogar noch etwas Zeit.

„Alles klar, dann sehen wir uns gleich. Zieh dir etwas Schönes an“, sagte er noch, bevor er auflegte.

Wie von Sinnen zog ich mir die Sachen aus, die ich den ganzen Tag getragen hatte.

Mit einer Jogginghose und einem lockeren Shirt sehe ich nicht besonders schön aus, dachte ich mir.

Ich suchte in meinem Kleiderschrank eine weiße Bluse heraus, eine schwarze Jeans und eine schicke Blazerjacke. Als ich die Sachen so in der Hand hielt, betrachtete ich mich im Spiegel.

„Mit der Unterwäsche kann ich so nicht raus.“

Aber jeder BH würde sich unter der Bluse abzeichnen.

„Verdammt, egal. Es ist nicht das erste Mal, dass ich ohne BH rausgehe“, dachte ich geistesabwesend.

Mein Blick fiel auf das schwarze Spitzenpanty, das ich schnell anzog.

Ein Blick auf die Uhr ließ mich erschrecken.

„Mist, ich muss schnell los, sonst bekomme ich den Bus nicht.“

Ich band mir schnell die Haare zu einem Zopf zusammen und ging los. Beim Hinausgehen stieß ich beinahe mit Ines zusammen.

„Egal, was sie jetzt denkt – ich muss los“, gingen mir die Gedanken durch den Kopf.

Gerade noch rechtzeitig erreichte ich den Bus und konnte erleichtert durchatmen.

Nach zwanzig Minuten Fahrt kam ich an der Bushaltestelle an. Ich rief Heinrich erneut an, doch er ging nicht ran. Stattdessen bekam ich eine WhatsApp mit seinem Standort.

„Der Mann kann Gedanken lesen“, ging es mir durch den Kopf.

Ich ging los.

Als ich an dem Haus ankam, schaute ich nicht schlecht. Eben noch waren überall Mehrfamilienhäuser gewesen, doch nach einer Ecke standen plötzlich nur noch einzelne Häuser mit Vorgärten – ähnlich wie zu Hause.

Düsseldorf überraschte mich immer wieder.

Ich ging zur Tür und klingelte.

Heinrich öffnete mir.

Er musterte mich kurz, grinste und bat mich hinein.

„Deinen Blazer kannst du an die Garderobe hängen“, sagte er, während er weiter ins Haus ging.

Es fühlte sich nicht wie eine Bitte an, sondern eher wie eine Aufforderung.

Also tat ich, was er gesagt hatte.

Seine Einrichtung war sehr elegant und erinnerte mich eher an einen Herren-Salon aus den 1920er-Jahren, so wie ich ihn aus der Serie Peaky Blinders kannte. Alles wirkte sehr edel.

Im Esszimmer angekommen stand dort ein massiver, langer Tisch mit sechzehn Stühlen.

Es war für zwei Personen gedeckt.

„Setz dich, Marlene“, forderte er mich auf und rückte mir den Stuhl zurecht, bevor er sich selbst setzte.

Seine ruhige und zugleich bestimmende Art löste wieder dieses Kribbeln in mir aus.

Beim Essen redeten wir nicht viel.

Dann stellte Heinrich plötzlich eine Frage.

„Marlene, hast du schon weiter über das Arbeiten als Escort nachgedacht?“

So spontan hatte ich jetzt nicht mit dieser Frage gerechnet und wurde wieder rot. Am liebsten hätte ich mich in diesem Moment in Luft aufgelöst. Aber ich konnte Heinrich auch nicht einfach so sitzen lassen. Bis jetzt war er sehr lieb zu mir gewesen und hatte immer ein offenes Ohr. Vielleicht war er sogar meine einzige richtige Bezugsperson hier in Düsseldorf.

„Nein, nicht wirklich, Heinrich. Wieso fragst du?“ antwortete ich sehr verlegen.

„Ich würde dir gern einen Vorschlag machen“, sagte er ruhig. „Ich hatte dich ja gefragt, ob es dir gefallen hat, dass du dich nicht wehren konntest, als Filiz dich geküsst hat. Ich würde dich gern mit Seilen fesseln, sodass du dich nicht bewegen kannst.“

Als Heinrich das sagte, kribbelte es schon wieder in mir.

„Was soll ich machen?“ dachte ich panisch. „Was ist, wenn er dann Dinge mit mir anstellt, die ich nicht möchte?“

Heinrich musterte mich einen Moment.

„Marlene, ich sehe, du bist im Zwiespalt. Es war dumm von mir, das vorzuschlagen. Verzeih mir. Ich rufe dir ein Taxi.“

Er nahm sein Telefon in die Hand. Es klingelte.

„Hallo, Bollen hier. Ich hätte gern einmal ein Taxi…“

„1000 €!“ platzte es plötzlich aus mir heraus.

Heinrich hielt inne.

„Entschuldigen Sie, ich rufe später noch einmal an“, sagte er ins Telefon und legte auf.

Dann sah er mich an.

„Marlene, das ist eine Menge Geld für dich, oder?“

An der Art, wie er fragte, merkte man, dass es für ihn nicht wirklich viel Geld war. Aber er wusste genau, was es für mich bedeutete.

„Das ist mein Preis, Heinrich“, sagte ich mit einer Selbstsicherheit, die ich selbst kaum von mir kannte.

Er nickte langsam.

„Gut. 1000 €. Aber ich habe zwei Bedingungen. Sollte dir etwas missfallen, rufe ich dir sofort ein Taxi nach Hause und wir vergessen die ganze Sache.“

Seine Aussage ließ keinen Raum für Diskussionen.

„Welche wären das?“ fragte ich vorsichtig. Mein eben noch vorhandenes Selbstbewusstsein war schon wieder verschwunden.

Sein Blick wurde ernst.

„Erstens: Wenn ich dich gefesselt habe, bleibst du eine Stunde so stehen, während ich lese, dich anschaue oder mich anderweitig beschäftige.“

„Damit bin ich einverstanden“, sagte ich schnell und atmete durch. Es klang seltsam, eine Stunde gefesselt zu sein und nichts tun zu können, während er mich beobachtete – aber es schien mir noch harmlos.

„Und zweitens: Du ziehst dich aus. Gleich hier und jetzt.“

„Nackt?“ fragte ich panisch.

„Ja, nackt, Marlene.“

Seine Antwort kam sofort.

„Heinrich, ich habe keinen BH an. Darf ich wenigstens mein Höschen anlassen? Bitte. Ich würde auch zwei Stunden gefesselt bleiben“, versuchte ich zu verhandeln.

Er runzelte die Stirn. Meine Antwort schien ihm nicht wirklich zu gefallen, aber sein Interesse war noch da.

„Verhandeln ist also doch möglich“, dachte ich mir erleichtert.

„Gut“, sagte er schließlich. „Zieh dich aus. Ich überlege mir etwas anderes. Aber danach lasse ich nicht mehr mit mir verhandeln. Ich würde gern sehen, was ich kaufe, bevor ich meine endgültigen Bedingungen stelle.“

Sein Tonfall ließ keinen Zweifel daran, dass er es ernst meinte. Wenn ich mich jetzt weigerte, könnte ich genauso gut sofort gehen.

Langsam und zitternd wanderten meine Hände zu meiner Jeans.

Wie Filiz gesagt hat:” Im Schwimmbad sieht man mehr Haut von mir“, ging es mir durch den Kopf.

Ich öffnete den Knopf meiner Jeans und stieg langsam aus der Hose.

Heinrich verfolgte jede meiner Bewegungen aufmerksam – wie ein Raubtier, das seine Beute beobachtet.

Mit jedem Knopf meiner Bluse, den ich von unten öffnete, verschwand jedoch der Gedanke an Filiz’ Worte. Stattdessen wurde mir bewusst, dass gleich zum ersten Mal ein Mann meine Brüste sehen würde.

„Werden sie ihm gefallen?“

Meine Hände zitterten immer stärker. Mein Herz schlug schneller, doch auch das Kribbeln wurde intensiver.

Als ich bei den letzten drei Knöpfen angekommen war, drehte ich mich leicht zur Seite, um Heinrichs Blick auszuweichen. Ich versuchte so gut wie möglich, meine Brüste beim Ausziehen noch zu verdecken.

Schließlich stand ich im Esszimmer – halb nackt. Einen Arm hielt ich vor meinen Brüsten, den anderen vor meinem Höschen.

Heinrich sah mich ruhig an.

„Marlene, Hände hinter den Kopf. Ich möchte dich ganz sehen.“

Ich folgte seiner Aufforderung und merkte, wie das Kribbeln in meiner Vulva stärker wurde. Ein Gefühl, das ich sonst nur kannte, wenn ich mich selbst berührte.

„Was ist nur los mit mir?“ dachte ich.

Ich hatte Filme gesehen, in denen Frauen ähnlich behandelt wurden, und mich manchmal gefragt, wie es wohl wäre, an ihrer Stelle zu stehen.

Jetzt merkte ich, wie unruhig ich unter seinem Blick wurde.

Heinrich ging um mich herum.

„Mir gefällt, was ich sehe, Marlene“, sagte er schließlich, als er hinter mir stand.

Dann fragte er ruhig:

„Wurde dir als Kind einmal der Hintern versohlt?“

Ich wurde knallrot und drehte mich zu ihm um.

„Ja… einmal. Da habe ich meinem Papa Geld aus der Haushaltskasse genommen, um mir – wie die anderen Mädchen auch – Make-up zu kaufen.“

Ich schaute beschämt zu Boden.

„Er hat mir drei Schläge mit seinem Gürtel auf den Hintern gegeben. Das hat sehr wehgetan. Und wütend war er auch noch eine ganze Woche.“

Heinrich nickte langsam.

„Gut. Dann kennst du es ja, Marlene“, sagte Heinrich ruhig.

„Meine Bedingung ist folgende: Wenn du gefesselt bist, bekommst du in den letzten zehn Minuten jeweils eine Wäscheklammer an deine Nippel und fünf Schläge mit der Gerte quer über deinen Hintern. Das wird dich nicht umbringen, und ich werde darauf achten, dass kein Schlag über den anderen liegt. Aber die Spuren wird man die nächsten Tage noch sehen, und angenehm wird es für dich nicht sein. Danach mache ich dich los, du ziehst dich wieder an, und in der Zwischenzeit rufe ich dir ein Taxi. Dann gehst du nach Hause.“

Ich sah Heinrich fassungslos an. Seinem Blick hielt ich jedoch nicht lange stand.

Dieser Mann, der so freundlich und ruhig wirkte, hatte mich dazu gebracht, halb nackt vor ihm zu stehen. Und nun wollte er mich fesseln, mir den Hintern mit einer Gerte versohlen und außerdem Wäscheklammern an meine Nippel klemmen.

„Heinrich…“, begann ich.

Doch schon während ich sprach, merkte ich, dass ich hier kaum noch eine andere Wahl hatte.

„Ich mache es“, brachte ich leise hervor.

„Ich verstehe dich nicht, wenn du so leise bist“, sagte Heinrich streng.

Ich schluckte.

„Ich mache es“, wiederholte ich nun mit festerer Stimme.

„Was machst du? Ich möchte, dass du mich darum bittest“, forderte er.

Mein Mund wurde trocken. Doch das Kribbeln in meinem Körper wurde stärker, beinahe unerträglich.

„Ich möchte, dass du mich fesselst. Für eine Stunde. Und… und…“

„Und dass ich dir jeweils eine Wäscheklammer an die Nippel klemme“, ergänzte Heinrich ruhig.

Ich nickte nervös.

„Und dass du mir jeweils eine Wäscheklammer an die Nippel klemmst… und…“

„Und fünf Schläge mit der Gerte quer über deinen Arsch“, half er mir erneut.

Ich schluckte und stammelte:

„Und… fünf Schläge mit der Gerte quer über meinen Hintern schlägst.“

Heinrich sah mich ruhig an, doch ich blickte nur auf den Boden. Meine Schultern hingen herab. Die Demütigung war spürbar – aber sie war nicht das Einzige, was ich fühlte.

Ein Teil von mir hatte das Gefühl, dass mir diese Situation sogar gefiel.

„Gut“, sagte Heinrich schließlich. „Nimm deine Sachen und folge mir in den Keller.“

Ich tat, was er sagte.

Als wir im Keller ankamen, schaltete er das Licht ein.

Der Raum war größer, als ich erwartet hatte. Von der Decke hingen mehrere Ketten. In einer Ecke stand ein großes Kreuz aus Holz. Auf einer Seite befand sich eine Couch, auf der anderen mehrere geschlossene Schränke. An einer Wand hingen verschiedene Peitschen, Gerten und andere Geräte aus Leder, Holz und Kunststoff.

Ich blieb stehen und sah mich unsicher um.

„Heinrich… was ist das alles hier?“ fragte ich ängstlich.

„Das sind Toys und Möbelstücke“, antwortete er ruhig. „Das meiste davon braucht dich heute nicht zu interessieren. Leg deine Sachen hier auf den Tisch.“

Ich tat, was er sagte, und sah ihn anschließend wieder an.

Heinrich ging zu einem der Schränke, öffnete ihn und holte mehrere Seile heraus.

„Als Erstes binde ich dir einen Harness“, erklärte er. „Stell dich etwas breitbeiniger hin und lass die Hände hinter deinem Kopf.“

Ich stellte mich so hin, wie er es verlangte.

Er halbierte eines der Seile und hielt es neben meinen Körper, als würde er messen. Anschließend machte er mehrere Knoten hinein.

Dann legte er mir die obere Schlaufe um den Nacken. Das Seil fühlte sich etwas rau an.

Er sah sich genau an, wie es lag, löste den letzten Knoten wieder etwas und verschob ihn ein Stück nach unten.

Danach trat er hinter mich und nahm ein zweites Seil sowie eine kleine Eieruhr.

Er stellte sie auf fünfzig Minuten.

„Marlene, deine Hände bitte“, sagte er ruhig. „Ab jetzt läuft die Zeit.“

Das Seil, das er mir um die Handgelenke legte, war weicher, aber ich konnte meine Hände kaum noch bewegen. Wie angekündigt hob er sie nach oben und befestigte das Seil an einer Kette an der Decke.

Anschließend holte er zwei weitere kurze Seile. Diese befestigte er an meinen Fußgelenken und verband sie mit Ösen im Boden, sodass ich breitbeinig und fast bewegungslos auf den Zehenspitzen stehen musste.

Mein Herz schlug schneller.

„Verdammt… das fühlt sich an wie eine Achterbahn“, dachte ich.

Ich fragte mich, wozu das Seil um meinen Nacken diente.

Heinrich stand eine Weile vor mir und betrachtete mich. Dann ging er hinter mich.

Plötzlich griff er zwischen meinen Beinen nach dem Seil.

Ich wurde sofort nervös.

Langsam führte er das Seil durch die Schlaufe an meinem Nacken. Nach und nach wurde mir klar, was er vorhatte.

Knoten für Knoten legte sich gegen meinen nackten Körper.

Der erste drückte sich oberhalb meines Brustbeins gegen meine Haut. Der zweite lag etwas unterhalb meiner Brüste. Der dritte und vierte Knoten berührten meinen Bauch – einer oberhalb, einer unterhalb meines Bauchnabels.

Als er das Seil fester zog, korrigierte er es noch einmal. Ich spürte den letzten Knoten – er lag genau auf meinem Lustzentrum, und das Seil zog sich durch meine Lustspalte. Ich bemerkte meine Nässe und wie das Kribbeln unerträglich wurde. Dieses Gefühl kannte ich gar nicht. Was passiert gerade mit mir?

Heinrich legte das Seil immer wieder um mich herum, sodass eines über meinen Brüsten lag, eines darunter und das letzte um meinen Bauch führte. Erst danach knotete er alles hinter meinem Rücken fest.

Das raue Seil spürte ich deutlich, als sich meine Brust beim Einatmen hob und über die Fasern strich. Es fühlte sich fast so an, als würde ich im Heu liegen. Danach nahm er ein weiteres Seil, das er mit einer anderen Kette etwas hinter mir mit dem Knoten an meinem Rücken verband.

Als ich versuchte, mich zu bewegen, merkte ich sofort, dass meine Freiheit noch stärker eingeschränkt war. Gleichzeitig bemerkte ich, dass der Zug am Harness den Knoten auf meiner Perle leicht bewegte, was Hitzewallungen in mir auslöste.

Oh Gott, lass mich bitte keinen Orgasmus bekommen, ich würde im Boden versinken, dachte ich. Meine Atmung wurde flacher, das Kribbeln intensiver und ich immer unruhiger. Ein Blick auf die Eieruhr zeigte mir, dass Heinrich gerade einmal fünfzehn Minuten für das Ganze gebraucht hatte.

Ich versuchte herauszufinden, wo er war, doch er befand sich hinter mir – vermutlich auf dem Sofa. Ich hatte keine Möglichkeit, mich umzudrehen und ihn anzusehen.

Was macht er wohl in der Zeit, während ich hier gefesselt bin? ging es mir durch den Kopf.

Nach etwa fünf Minuten kam Heinrich wieder zu mir.

„Marlene, ich gebe dir jetzt den ersten Schlag mit der Gerte. Wenn du schreien musst, dann schrei. Losmachen werde ich dich nicht – du musst da jetzt durch.“

Innerlich bereitete ich mich darauf vor und hatte große Angst. Sofort erinnerte ich mich an die Tracht Prügel mit dem Gürtel.

Hinter mir hörte ich ein Zischen – doch ich spürte nichts. Dann legte Heinrich die Gerte an meinen Hintern an, wieder ein Zischen, wieder nichts. Unruhig tippelte ich im gefesselten Zustand hin und her, was sich als dumme Idee herausstellte, denn dadurch bewegte sich der Knoten erneut.

Heinrich musste das beabsichtigt haben.

Als ich mich wieder beruhigt hatte und etwas entspannter war, hörte ich erneut das Zischen. Kurz darauf spürte ich den Schlag auf meinem Hintern – wie einen scharfen Schnitt quer darüber.

Ich schrie auf und wollte nach vorne ausweichen, doch die Fesseln hielten mich fest. Das Seil in meiner Spalte spannte sich, und der Knoten drückte stärker auf meine Perle. Ich zappelte – und der Knoten bewegte sich mit.

Der höllische Schmerz verwandelte sich plötzlich in Lust.

Was passiert hier?

Ich merkte, wie meine Nässe zunahm und ich einem Orgasmus nahe war. Schließlich zwang ich mich zur Ruhe und versuchte still zu stehen.

Heinrich setzte sich wieder und sprach zu mir:

„Marlene, das war der erste von fünf Schlägen. Den nächsten bekommst du in zwanzig Minuten. Ich weiß, dass dir das gerade sehr weh tut. Es gibt aber eine Möglichkeit, es etwas weniger schlimm zu machen. Dafür würde ich dich mit einem weichen Rosshaar-Flogger vorwärmen – aber darum müsstest du mich bitten.“

„Was meinst du damit, Heinrich?“, fragte ich, den Tränen nahe.

Heinrich ging zur Wand mit den Peitschen und nahm ein elegant verziertes schwarzes Stück herunter – einen Flogger aus Rosshaar. Die Schlagfläche erinnerte eher an eine Perücke als an eine Peitsche.

„Ich würde dir damit den Arsch versohlen, sodass er für die nächsten Schläge gut durchblutet ist. Das macht es insgesamt weniger schlimm für dich.“

Dabei ließ er den Flogger sanft über meine Brüste streifen. Es kitzelte, und ich konnte mir kaum vorstellen, dass das weh tun sollte. Trotzdem wollte ich keine zusätzlichen Schläge.

„Um diese Schläge bittest du mich dann ordentlich: ‚Herr, bitte wärmen Sie meinen Arsch für die nächsten Schläge vor.‘“

Ich konnte meinen Ohren kaum trauen. Er wollte mir noch mehr Schläge geben – und ich sollte ihn auch noch darum bitten.

„Ich werte dein Schweigen mal als ein Nein. Dann sehen wir in zwanzig Minuten, ob deine Meinung eine andere ist.“

Ich spürte das Pochen auf meinem Hintern, einen brennenden Streifen quer darüber – und gleichzeitig ein Pochen tief in meinem Unterleib. Die zwanzig Minuten wurden zu einer Qual. Jede Bewegung ließ die Lust stärker werden, jeder Atemzug ließ das Seil unter meinen Brüsten in meine Haut drücken.

Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit.

Als ich Heinrichs Schritte hörte und merkte, wie er hinter mir stand, zog sich alles wieder zusammen. Ein Zischen – doch nicht der Schmerz. Es war wie Folter.

„Bitte, nicht noch einen…“ Doch zum Ausreden kam ich nicht. Das nächste Zischen traf, und der scheidende Schmerz war wieder da. Ich schrie, wollte nach vorne, kam aber nicht weg. Ich weinte, doch spürte erneut, wie der Schmerz in Lust umschlug. Mir wurde heiß und kalt zugleich.

Leicht schluchzend wandte ich mich an Heinrich:

„Wenn du mich mit diesem Haarding schlägst, wird es wirklich besser?“

„Marlene, ich kann dir versprechen, dass es trotzdem weh tut, aber du wirst durch die Schläge mit dem Flogger etwas an den Schmerz gewöhnt sein“, sagte er väterlich.

„Dann mach es!“ presste ich heraus.

Heinrich lachte.

„So werde ich es nicht machen. Ich sagte dir, dass du mich darum bitten musst – und auch wie!“

Ich atmete tief durch, versuchte nicht mehr zu weinen, stark zu wirken und mich an die Worte zu erinnern, die ich sagen sollte.

„Bitte, Heinrich…“ fing ich an, und er zog am Seil hinter meinem Rücken.

„Nicht Heinrich, Herr! Nochmal von vorn.“

Wollte er wirklich, dass ich ihn so anspreche?

„Ich muss doch schon Tropfen…“ so nass, wie ich war.

Ich begann erneut:

„Bitte, Herr, wärmen Sie meinen Hintern für die nächsten Schläge vor.“

Heinrich sah nicht glücklich aus und zwickte mir in die Nippel. Ich zog die Luft scharf ein.

„Nicht deinen Hintern, deinen Arsch!“

Er wollte wirklich, dass ich das so sage. Ich versuchte, mit ruhiger Stimme zu bitten, doch das Zwicken in den Nippeln machte es schwer. Er drückte etwas fester.

„AUA! AHH, HERR, BITTE WÄRMEN SIE MEINEN ARSCH FÜR DIE NÄCHSTEN SCHLÄGE, BITTE!“ schrie ich. Wie würden wohl die Wäscheklammern sein, wenn das jetzt schon so weh tat?

Er ließ los und schaute mir in die tränenden Augen.

„So, so, Marlene, du möchtest also noch ein paar Schläge mehr? Dem Wunsch komme ich nach, weil du mich so lieb gefragt hast.“

Ich konnte seinem Blick nicht standhalten und schaute auf den Boden. Unter mir war wirklich eine kleine Pfütze.

„Hat er die Pfütze gesehen?“ Mein Herz raste. Gleich bekomme ich noch mehr Schläge, um die ich gebeten habe, und ich laufe ja schon beinahe aus.

„Was ist los mit mir heute? Vorhin werfe ich Filiz noch vor, dass sie sich verkauft, und jetzt bin ich wahrscheinlich noch perverser als sie?“ ging es mir spontan durch den Kopf, bevor mich der erste Schlag mit dem Flogger traf. Das Gefühl war ein anderes, als würde ich mich auf einen Sitz fallen lassen.

„Wie soll mir das helfen?“ war mein nächster Gedanke.

Die nächsten fünf Minuten schlug mich Heinrich ununterbrochen – mal von links, mal von rechts, mal härter, mal weniger hart, aber immer aushaltbar, nicht so wie die Gerte. Das Gefühl in meinem Unterleib wurde immer heftiger. Wie lange ich noch einen Orgasmus zurückhalten konnte, wusste ich nicht, aber das war mir mittlerweile egal. Die Hitze verlagerte sich langsam von meinem Lustzentrum zu meinem Hintern. Nach zehn Minuten merkte ich auch die Schläge wieder, aber das Gefühl war anders. Es tat langsam weh, trotzdem mochte ich es. Ich streckte meinen Hintern dem Flogger entgegen – dann klingelte auch schon die Eieruhr.

„Wie oft hat mich der Flogger getroffen? Ich habe die Zeit nicht gemerkt, wie sie vergangen ist.“ Ich atmete heftig und war kurz vor einem Orgasmus.

„Wieso muss Heinrich jetzt aufhören?“

Er kam zu mir nach vorne, holte zwei metallene Klammern aus der Tasche und hob meinen Kopf. Ich öffnete die Augen, merkte meinen Körper, ich schwitzte und atmete heftiger als nach einer langen Radtour.

„Schau mich an, während ich dir die Klemmen an die Nippel tue. Die letzten zehn Minuten kommen sie dran, wie versprochen, und bevor die Zeit vorbei ist, bekommst du schnell die letzten Schläge mit der Gerte.“

Ich merkte, wie er beide Klemmen an meine Nippel ansetzte und schaute ihm in die Augen. Langsam, aber sicher schlossen sich die Klemmen.

„Aua, mach sie wieder ab, bitte, es tut weh!“ weinte ich und konnte meine Stimme nicht kontrollieren.

„Das war die Vereinbarung. Du bist jetzt schon so weit gekommen, und wenn ich so unter dich schaue, gefällt es dir sehr, Marlene.“

Plötzlich war der Schmerz verschwunden, und Scham trat an seine Stelle – ebenso Lust. Ich schaute nach unten, und dort war nicht mehr eine kleine Pfütze.

„Er hat es bemerkt“, war das Einzige, was mir einfiel.

Doch der Druck der Klemmen wurde spürbar, und die Scham verschwand. An ihrer Stelle traten Schmerz und Ziehen. Ich versuchte, mich zu bewegen, doch das war eine dumme Idee. Die Klemmen bewegten sich mit, der Knoten drückte auf meine Perle. Schmerz wurde zu Lust, Lust zu Schmerz. Ich schloss meine Augen, und die Achterbahn nahm Fahrt auf.

„Ruhig bleiben“, dachte ich.

Heinrich löste die Fesseln an meinen Füßen.

„Waren die zehn Minuten rum?“

„Nein, die Eieruhr läuft noch.“

Das Seil nach hinten und auch der Harness lockerten sich. Als Letztes ließ er meine Hände oben an der Kette los, aber nicht meine Hände. Er zog mich sanft nach vorne. Ich ging einen Schritt und merkte, wie nass es unter mir war. Scham kam wieder, doch bei jedem Schritt spürte ich die Klemmen.

Wir gingen zu einem Bock.

„Marlene, leg dich drüber. Deine letzten Schläge bekommst du hier.“

Ich legte mich auf das schwarze Leder. Es war kalt auf meiner Brust, und die Klemmen drückten sich durch mein Gewicht in meine Brüste. Er führte das Seil durch eine Öse vorne am Bock und die Seile an meinen Füßen durch die seitlichen Ösen.

Als Nächstes holte er die Gerte. Meine Gedanken rasteten. Ich wollte nicht noch drei Schläge, doch es gab kein Entkommen.

Zisch – der erste Schlag traf meinen vorgewärmten Hintern. Heinrich hatte recht: Es war nicht so schlimm wie die anderen beiden, doch es tat trotzdem weh.

Zisch – der zweite Schlag, härter als der erste. Ich schrie, und mir schossen die Tränen in die Augen. Da war der Schmerz, und ich merkte den ersten Schlag nachhallen.

„Wie hätte ich das vorher aushalten sollen?“

Zisch – der letzte Schlag, ein Laut, den ich nicht beschreiben kann, verließ meinen Körper. Kein Schrei, eher ein sehr lautes Stöhnen. Was war los?

Die Eieruhr schnellte, Heinrich griff unter mir an meine Brüste und zog die Klemmen ab. Der Schmerz schoss durch meinen Körper, direkt in meine Vulva. Ich wollte mich nur noch berühren. Es war mir egal, dass er zuschaute. Er löste die Fesseln an meinen Füßen und auch an meinen Händen.

Ich weinte, blieb aber liegen. Meine Hände gingen sofort zu meiner Spalte. Mein Panty war komplett durchnässt.

„Marlene, ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst. Vor dir gab es schon andere junge Frauen. Ich hätte ein Toy für dich. Das würde sich mit deinem Handy verbinden und wäre über eine App steuerbar.“

Wollte ich das wirklich? Scheiß drauf. Ich würde mich gerade auch selbst befriedigen, warum nicht noch ein Toy geschenkt bekommen? Ich hatte schon immer darüber nachgedacht, mir so etwas zu kaufen, aber ich hatte zu viel Angst, dass mein Vater das Paket öffnen würde.

Ich stöhnte:

„Bitte, Heinrich, ich halte es nicht mehr aus.“

„Hier unten heißt es Herr“, kam es von ihm. Er gab mir mit der Hand einen Schlag auf meinen geschundenen Hintern.

„Bitte, Herr, ich möchte das Toy bitte!“ stöhnte ich, noch mehr von Lust getrieben.

„Marlene, ich bereite das Toy vor, aber wir haben ein Problem: Dein Taxi ist schon auf dem Weg und wird in zwölf Minuten hier sein“, sagte er und grinste, im Bewusstsein, dass mir zwölf Minuten nicht reichen würden.

„Außerdem ist das Toy nicht gerade günstig“, fügte er hinzu.

„Ich würde dafür eine Gegenleistung haben wollen.“

Ohne zu überlegen antwortete ich:

„Herr, ich mach es, bitte nur das Toy.“

Ab diesem Punkt wusste er, dass er mich in der Hand hatte. So viel Lust hatte ich noch nie gespürt. Mir war alles egal – ich wollte nur noch dieses süße Gefühl eines Höhepunkts.. 

„Gut, Marlene. Zuerst ziehst du dein Höschen aus.“ Er zeigte mir ein kleines pinkes Ei. Ich zog mein Höschen aus und stand nackt vor ihm.

„Nun gib mir dein Handy und entsperre es.“

Ich reichte ihm mein Handy, und er richtete die App geschickt ein. Das Ei begann zu blinken. Ohne Vorwarnung führte er es mir ein. Zum ersten Mal spürte ich Männerhände in meiner Vulva – und das Gefühl war überwältigend. Ich zog die Lust tief durch die Zähne ein. Lange konnte ich nicht darüber nachdenken, denn bereits begann mein Unterleib zu vibrieren. Ich fiel auf die Knie und atmete heftig.

So schnell, wie das Vibrieren begann, hörte es auch wieder auf. Heinrich schaute mich an.

„Marlene, steh jetzt auf.“ Ich schaute hoch, meine Hände wanderten sofort wieder zu meiner Spalte. Plötzlich durchfuhr mich ein Stromstoß und ich schrie auf.

„Marlene, steh auf und zieh dich an“, befahl Heinrich. Ich stand auf, und das Vibrieren setzte erneut ein, diesmal etwas schwächer. Als ich mein schwarzes Panty greifen wollte, bekam ich einen weiteren Stromstoß.

„Das Panty lässt du hier – das ist der Preis für das Ei“, erklärte Heinrich. Ich schaute ihn ungläubig an, doch das Ei vibrierte wieder stärker.

Ich wollte das Toy und einen Höhepunkt. Also zog ich die Jeans wieder an, die Vibration beruhigte sich kurz, und ich zog meine Bluse an. Als ich sie zuklappen wollte, bekam ich erneut einen Stromstoß.

„Der oberste Knopf bleibt offen, die nächsten beiden Knöpfe zu – dann knotest du die Bluse so zu, dass dein schöner Bauch sichtbar ist“, befahl Heinrich, und ich gehorchte. Er nahm sein Handy heraus, tippte etwas ein, und gab es mir wieder.

Als Nächstes holte er seine Brieftasche hervor und gab mir 1.200 Euro. Wie reich war Heinrich, dass er einfach so 1.200 Euro bei sich hatte? dachte ich kurz. Doch das Ei vibrierte erneut, sobald er sein Handy in die Hand nahm.

„Marlene, die 200 Euro extra bekommst du dafür, dass ich dich mit dem Flogger geschlagen habe. Das Ei hat eine Schlaufe – zieh daran und es kommt aus deiner Spalte heraus. Wie du merkst, kann das Toy einiges, und ich kann es über mein Handy steuern.“

Er schaltete die Vibration kurz aus und wieder an.

„Ich hätte ein letztes Angebot für dich: Wenn du mir die Kontrolle über das Toy überlässt, während du zuhause bist, überweise ich dir weitere 800 Euro per PayPal oder normale Überweisung.“

Ich stöhnte und war schockiert. Ein Klingeln unterbrach meine Gedanken.

„Marlene, das Taxi ist da.“

Wir gingen nach oben. Heinrich steuerte das Ei weiterhin, mit jedem Schritt zur Tür spürte ich die Vibration stärker. An der Garderobe sah ich mich im Spiegel.

Verdammt, sah ich heiß aus!

Ich zog meinen Blazer an und die Schuhe. Das Ei vibrierte weiter – mal stärker, mal schwächer – jeder Schritt fühlte sich wackelig an. Heinrich machte die Tür auf, und ich sah das Taxi warten.

„Du kannst mir zuhause in der App schreiben. Ich nehme an, du brauchst mit dem Taxi 15 Minuten. Sollte ich bis dahin die Kontrolle über das Ei haben, schick mir, wie du das Geld haben möchtest.“

Am Taxi angekommen öffnete er die hintere Tür. „Es war wie immer ein schöner Abend, Werte Geschäftspartnerin. Schade, dass es Ihnen den ganzen Abend unwohl war und Sie mit dem Kopf woanders. Die Handtasche wurde im Bus gestohlen. Die Taxi-Rechnung übernehme diesmal ich.“

Er schloss die Tür, und der Taxifahrer schaute mich an. Heinrich öffnete die Beifahrertür, gab dem Fahrer 100 Euro und sagte:

„Der Rest ist Ihr Trinkgeld. Meine Geschäftspartnerin hatte einen schweren Abend und wird wohl nicht viel sagen. Fahren Sie sie bitte sicher zu ihrem Ziel.“

„Ja, alles klar, Chef. Ich fahre vorsichtig und baue keinen Unfall“, antwortete der Fahrer.

Heinrich schaute mich an: „Gute Heimfahrt, Marlene, und halte durch. Du bist gleich zuhause.“ Er schloss die Beifahrertür.

„Bitte anschnallen, Lady. Wo soll es hingehen?“ fragte der Taxifahrer.

Ich nannte meine Adresse und schnallte mich an. Das monotone Vibrieren des Toys hörte kurz auf, bevor es stoßartig wieder einsetzte. Jede Welle wurde intensiver, nach fünf Stufen bekam ich einen leichten Schlag, dann fingen die Wellen erneut schwächer von vorn an. Ich zog die Luft ein und krallte mich fest.

„Ah, Lady, keine Angst. Ich fahre seit zehn Jahren Taxi – noch nie einen Unfall“, sagte der Fahrer. Ich nickte, sprachlos, und konzentrierte mich darauf, nicht zu stöhnen.

„Lady, wir sind da.“ Ich stieg aus dem Taxi und merkte, dass das Ei weiterhin seinen Rhythmus veränderte. Beim Schließen der Tür sah ich, dass mein Sitz nass war.

Ich muss ins Zimmer, dachte ich schon beim ersten wackeligen Schritt.

Es war mühsam, aber ich schaffte es ins Haus. Über die App des Toys schrieb ich Heinrich, dass ich zuhause sei, und schickte ihm meine PayPal-Adresse. Die Vibrationen und Stromstöße hörten auf, und kurze Zeit später erhielt ich die 800 Euro auf meinem Konto.

Ich konnte es kaum glauben. Ich setzte mich auf die Couch, meine Hand glitt wie von selbst in meine völlig durchnässte Jeans. Das Toy brauchte ich jetzt nicht mehr – ich wollte nur noch einen Höhepunkt. An Filiz oder Ines dachte ich gerade nicht mehr.

Ich zuckte, verkrampfte mich, stöhnte laut und kam so, wie ich noch nie zuvor in meinem Leben gekommen war. Alles drehte sich um mich herum, und mir wurde schwarz vor Augen.

 


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