Wie bereits erwähnt, erzähle ich die Geschichte über die Lust meiner Ehefrau in denkbaren Handlungsschritten weiter. Anna hat sich, wie in den vorangegangenen Episoden beschrieben, nach einigem Zögern mit Sandro in der Sauna eines Fitnessstudios getroffen. Es kommt zu einer erotischen Annäherung, so viel steht aufgrund von Erzählungen und Beobachtungen fest. Wie sich die Situation in den nächsten rund zwei Stunden weiterentwickelt, bleibt Fantasien und Spekulationen überlassen. Ich präsentiere verschiedene Versionen der Geschehnisse, die sich so oder ähnlich abgespielt haben können.
Version 1 – Die Grenze
Der Kontakt ihrer Körper wurde enger. Nach den Oberschenkeln drückten sich ihre nebeneinander aufgestützten Oberarme sanft aneinander, während sich ihre Körper weiter freizügig von ihren neugierigen Blicken erforschen ließen. Meine Frau aalte sich inzwischen in der Nacktheit ihres schweißglänzenden Körpers und genoss Sandros Interesse an ihrer dahingestreckten, grazilen Erscheinung. Seinen weiterhin stramm erigierten Penis nahm sie mit Genugtuung zur Kenntnis, widmete ihm aber eher verhohlene Betrachtungen.
Einige Minuten des Schwitzens waren inzwischen vergangen, und das Paar neben ihnen machte sich auf, den Raum zu verlassen. Was meine Frau eventuell mit einer gewissen Erleichterung registrierte, denn trotz der erotisch aufgeladenen Atmosphäre zwischen ihr und Sandro dürften sich Fluchtgedanken bei ihr gemeldet haben. Wie könnte sie die Situation elegant beenden, ohne die Erinnerung an den Moment zu zerstören oder Sandro zu brüskieren? So prickelnd und erregend sie die Situation empfand, war ihr doch klar, dass sie als mehr als „anschauen, nicht anfassen“ nicht zulassen wollte. Sie war sich nicht einmal sicher, ob Sandro anderweitige Absichten hatte, obwohl sein aktueller Erregungszustand eine eindeutige Sprache sprach. Und auch ihre Brustwarzen ragten noch auffällig in den Raum.
Anna sah sich um. Ganz oben auf der hintersten Bank lag immer noch Tanja, ein Bein leicht angewinkelt, und schien zu schlafen oder zumindest zu dösen. Der ältere Herr daneben war ebenfalls noch da und dürfte die Nähe der jungen, nackten Frau neben ihm genossen haben. Fünf oder sechs weitere Männer saßen mehr oder weniger unbeteiligt auf ihren Plätzen, atmeten die Wärme und spürten wohl ihren Gedanken und den schweißgetriebenen Regungen ihrer Körper nach. Einer von ihnen, etwa Mitte 50, stand gerade auf und bewegte sich in offenbar unerregtem Zustand Richtung Türe. Ein Paar im Seniorenalter hatte es sich im mittleren Bereich bequem gemacht, sie sitzend mit angewinkelten Beinen, er halb liegend auf die Unterarme gestützt, beide mit Blick zur Tür. Niemand schien sich für die zarte Annäherung zwischen meiner Frau und Sandro zu interessieren, was Anna beruhigt zur Kenntnis nahm. Jeder Verdacht einer Affäre wäre ihr höchst unangenehm gewesen.
„Wollen wir noch trainieren gehen?“, hörte sich Anna fragen und staunte selbst über ihre Worte, die plötzlich und ungeplant über ihre Lippen kamen. Sollte Sandro darüber erstaunt gewesen sein, so war das nicht unmittelbar erkennbar, denn er hatte die Augen geschlossen. Unwillkürlich rückte aber sein Oberschenkel von Annas ab. Er öffnete die Augen, und seine Blicke folgten den drei Personen, die gerade den Raum verließen. „Können wir machen“, sagte er möglichst gelassen und richtete sich im selben Atemzug in aufrechte Sitzposition auf. Sein Oberarm berührte nun nicht mehr den seiner Begleiterin. Anna erhob sich und wandte dabei unwillkürlich ihren Körper Sandro zu, der es sich bestimmt nicht nehmen ließ, den Anblick meiner nackten Frau noch einmal tief mit Blicken aufzusaugen. Als wolle er das Bild mitnehmen auf seine bevorstehende Reise. Und sich die Erinnerung bewahren für ein eventuelles Wiedersehen in nicht absehbarer Zeit.
Schließlich stand auch Sandro auf, die Männlichkeit noch stattlich, aber nicht mehr so mächtig und steif wie noch wenige Augenblicke zuvor. Er und Anna warfen der wieder erwachten Tanja noch einen Blick zu, die sich nun, immer noch liegend, ein wenig auf die Seite drehte und ihnen zunickte. Noch ein nackter Frauenkörper also, der sich Sandro in voller Pracht präsentierte. Möglicherweise kreisten Tanjas Gedanken in diesem Augenblick um aufregende Saunabesuche, die sie selbst in Sandros Begleitung erlebt hatte, mit welchem Ende auch immer. Anna ging voraus zur Türe, sodass Sandro für wenige Augenblicke die Gelegenheit bekam, noch einmal ausgiebig ihren Po zu betrachten, der sich im Rhythmus ihrer Schritte leicht bewegte. Die Versuchung, seine Hände massierend aufzulegen, dürfte erheblich gewesen sein.
Beide erreichten den Duschraum, in dem sich mehrere Männer und das Seniorenpaar aufhielten, das kurz vor ihnen die Sauna verlassen hatte. Anna steuerte sofort auf eine freie Dusche in der Ecke neben dem Paar zu. Wie bereits erwähnt, bedeutete es ihr viel, stets einen frischen Körper zu haben, erst recht nach der Sauna und auch vor dem Training. Neben ihr war kein Duschplatz mehr frei, sodass Sandro mit der gegenüberliegenden Seite Vorlieb nehmen musste. Dass Anna „ihre“ Dusche bewusst wählte, um sich von Sandro zu entfernen, ist denkbar. Allerdings führte ihre Entscheidung dazu, dass ihr Begleiter mit geringem Abstand freie Aussicht auf ihren nackten Körper bekam, der sich unter den Wasserstrahlen langsam hin und her drehte. Hals, Brüste, Taille, Po, das magische Dreieck unterhalb des Bauchnabels – alles konnte Sandro in aller Ruhe studieren, während sich Anna genüsslich unter dem nassen Schwall bewegte und Duschgel aus einem Spender an der Wand über sich hinablaufen ließ.
Auch wenn meine Frau häufig zu ungeplanten, spontanen Handlungen neigt, erscheint es doch möglich, dass sie die Situation im Duschraum bewusst heraufbeschwor. Und Sandro splitterfasernackt einen Abschiedstanz bescherte, den dieser nicht vergessen würde. Die Andeutung einer Verführung, die nicht vollendet werden würde. Wenige Augenblicke später fühlte sie sich vom Schweiß befreit und schritt mitten durch den Raum zu ihrem Mini-Handtuch, das am Haken neben dem Saunaeingang hing. Unerwartet drehte sie sich um und sah, wie Sandro mit Blicken ihrem Körper folgte. Er verließ nun ebenfalls seinen Duschplatz und suchte, in immer noch deutlich erregtem Zustand, sein Handtuch.
„Wir sehen uns an den Geräten“, rief Anna Sandro zu, nachdem sie sich abgetrocknet hatte. Ihr winziges Handtuch bedeckte jetzt ihre Brüste, während ihre Scham sichtbar blieb. Mittlerweile hatte auch Tanja den Saunagang beendet und stand nun mit ihrem nackten, schweißglänzenden Körper ebenfalls im Duschraum. „Geht Ihr schon?“, fragte sie und legte ihr Handtuch beiseite. „Wir wollen noch trainieren“, antwortete meine Frau und wandte sich der Tür zur Umkleide zu. „Ich weiß nicht“, sagte Sandro plötzlich und deutete auf den kleinen Gang zum Ruheraum, „ich glaube, ich gehe mich lieber noch ein wenig ausruhen.“ „Da komme ich mit“, sagte Tanja rasch, „lass mich nur noch schnell duschen.“
Anna überlegte kurz, ob sie umdenken oder besser wie angekündigt gehen sollte. Die Versuchung, noch einmal die körperliche Nähe zu Sandro zu suchen, war durchaus präsent und verlockend. Möglicherweise erinnerte sie sich, dass sie mit mir vor Jahren herausgefunden hatte, welch ungeahnte Möglichkeiten zur sexuellen Befriedigung der Warmwasserbereich eines Thermalbades bieten kann. Mehrfach waren wir dort zu Besuch und gingen nie ohne Orgasmus nach Hause. Der kleine Pool im Ruheraum nebenan hätte zwar nicht ideale, aber ähnliche Optionen geboten.
Doch meine Frau beschloss, der aktuellen Verlockung nicht nachzugeben - auch wenn ihr das beim Anblick des immer noch erkennbar erregten Sandro schwerfiel. Weder die Umgebung noch die Umstände schienen ihr geeignet, um die in der Sauna begonnene Annäherung fortzusetzen. Zumal ihr darüber hinaus die Rolle nicht klar war, die Tanja dabei einnehmen würde. „Tschüß, Ihr zwei“, sagte sie schließlich etwas bemüht fröhlich in Richtung der beiden. Als sie den Duschraum verließ, war die erotische Eskapade für sie beendet. Anna ging zu ihrem Spind, trocknete sich vollends ab und zog ihre Sportsachen an – Slip, Leggins, BH, T-Shirt. In dieser Reihenfolge.
Die nächste gute Stunde verbrachte sie in den verschiedenen Fitnessräumen und powerte sich aus, am Crosstrainer, am Rudergerät, auf dem Laufband. Möglich, dass sie den ein oder anderen Blick schweifen ließ, um zu sehen, ob Sandro noch einmal auftauchen würde. Doch er ließ sich nicht mehr blicken. So geschah es, dass meine Frau erschöpft, aber lächelnd das Studio verließ – vielleicht mit dem Gefühl, einen Film ohne richtigen Schluss erlebt zu haben, aber mit Genugtuung darüber, dass sie wieder einmal keine Grenze zu verbotenen Zonen überschritten hatte. Immerhin konnte sie mit einer prickelnden, warmen Erinnerung nach Hause fahren, die sie nicht einmal beichten musste.
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