Annäherung in der Umkleide
Die graue Tür schnappte hinter Sabine mit einem leisen, zischenden Geräusch zu und schnitt den hektischen Lärm des Trainingsbereichs – das Klappern von Gewichten, das dumpfe Dröhnen des Basses, das Schreien von Trainerinnen – schlagartig ab. Die Umkleidekabine von Ladyfitness war in ein fast klinisches, gleißendes Weiß getaucht, das von den indirekt beleuchteten Spiegeln an den Wänden noch verstärkt wurde. Der Zitrusgeruch von Desinfektionsmittel und frischem Wäscheduft lag in der klimatisierten Luft, kühl und scharf, und ließ Sabines Nackenhaut leicht gänsehautig werden.
Sie war allein.
Sabine atmete tief aus, ein Versuch, den Herzschlag zu beruhigen, der noch immer wild gegen ihre Rippen hämmerte. Petras Worte hallten in ihrem Kopf nach wie ein Echo.
Vielleicht sieht man sich ja öfter hier.
Ein fröstelnder Schauer lief über ihre Oberschenkel, als sie sich in Richtung der langen Sitzbank bewegte. Ihre Finger, die noch immer leicht feucht vom Training waren, griffen nach dem Saum ihres weißen Tank-Tops und zogen es langsam über den Kopf. Der Stoff glitt über ihre Haut, und für einen Moment fühlte sie sich nackt, obwohl sie noch die enge rosa Sportleggings trug.
Mit einer flüssigen Bewegung schob sie die Leggings über ihre Hüften und stieg daraus. Jetzt stand sie vollständig entblößt in der Mitte des hellen Raumes.
Ihre porzellanartige Haut, so hell und fast durchscheinend, kontrastierte stark mit den gräulichen Fliesen und dem anthrazitfarbenen Bodenfliesen.
Sabine trat an den hohen Spiegel hinter dem Waschbecken und musterte sich kritisch. Ihre sportlich zierliche Statur spiegelte sich wider; kleine, feste Brüste mit dunklen Nippeln, eine schmale Taille, die in fließende Bewegungen zu ihren Hüften überging. Sie drehte sich zur Seite, betrachtete ihren festen, kleinen Hintern und die straffen Oberschenkel, die von jahrelangem Tanz zeugten.
Sie fühlte sich beobachtet, eine phantomhafte Empfindung, als ruhe Petras dunkler Blick gerade jetzt auf ihr, obwohl niemand sonst da war.
Sie nahm ihre Duschutensilien und ging durch den verwinkelten Gang in den offenen Duschbereich. Hier war es noch heller, mehrere chromfarbene Duschköpfe warteten darauf, ihr Wasser auf Sabines zarte Haut prasseln zu lassen. Sie stellte sich unter den Strahl, der eine permanente, feuchte Wolke erzeugte und seifte sich ab, rasch und mechanisch, als wollte sie die Anspannung des Trainings abwaschen.
Nachdem sie das Wasser abgedreht und sich mit einem großen Handtuch abgetrocknet hatte, griff sie nach ihrer Körperlotion. Sie stand wieder im Waschbeckenbereich, vor dem Spiegel, und begann, die cremige Substanz auf ihre noch feuchte Haut aufzutragen. Sie massierte den Duft von Vanille und Jasmin in ihre Schultern, glitt mit den Handflächen über ihr Dekollete und hinunter zu ihren Bauchmuskeln. Ihre Hände wanderten tiefer, rieben die Lotion in ihre Oberschenkelinnenseiten, eine routinemäßige Handlung, die in der Stille des Raums plötzlich intim und fast exhibitionistisch wirkte.
Die Tür öffnete sich erneut.
Sabine hielt den Atem an, ihre Hände erstarrten einen Moment an ihrer Hüfte.
Petra trat ein. Sie bewegte sich mit der ruhigen, bedächtigen Sicherheit eines Raubtiers, das sein Revier betritt.
Ohne einen Blick auf Sabine zu werfen – oder zumindest ohne es zu zeigen –, ging Petra direkt zu ihrem Spind auf der anderen Seite des Raumes. Mit schnellen, effizienten Bewegungen zog sie das hellblaue Tank-Top aus, dann folgten die weißen Leggings. Als sie sich aufrichtete, war sie ebenfalls vollständig nackt.
Petras Körper war eine Landkarte aus definierter Muskulatur. Ihre Schultern waren breiter als Sabines, der Bauch flach und hart, die Oberschenkel straff und kräftig. Das goldene Barbell-Piercing durch ihren linken Nippel fing das grelle Licht und warf kleine Reflexionen auf die Wand. Sie griff nach ihrer eigenen Duschtasche, drehte sich jedoch nicht in Richtung Duschen, sondern blickte stattdessen direkt in den großen Spiegel hinter eines der Waschbecken, der ihr Sabines nackten Körper in ihre zarten Schönheit zuwarf.
Sabine erblickte Petras Reflexion im Spiegel. Ihre Augen weiteten sich.
Sie konnte Petra sehen – wirklich sehen.
Die volle Nacktheit, die straffe Brust mit dem goldenen Schmuck, die kräftigen Oberschenkel, die feste Muschi, die keine Spur von Schamhaaren verdeckte, die gezielte Art und Weise, wie Petra sie musterte. Es war kein zufälliger Blick; es war ein analytischer, hungriger Blick, der jede Kurve von Sabines Körper abtastete, als würde Petra bereits entscheiden, wo sie zuerst zufassen wollte.
Petra lächelte, aber das Lächeln erreichte ihre Augen nicht, obwohl es verführerisch genug war, um Sabine in den Boden sinken zu lassen. Sie trat näher, barfuß auf den Fliesen, ohne Geräusch.
„Du hast eine wunderbare Haut“, sagte Petra, ihre Stimme ruhig und tiefer als beim Training.„Sie leuchtet fast.“
Sabine drehte sich hastig um, versuchte, ihre Blöße mit den Händen und der Flasche Creme zu bedecken. Eine helle Röte schoss in ihre Wangen, die sich bis zu ihren Ohren hinunterzog. Sie wich keinen Schritt zurück, aber ihre Knie zitterten leicht.
„Danke“, flüsterte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Hauchen. „Ich... ich mag diese Creme.“
Petra kam näher, bis nur noch ein Meter zwischen ihnen lag. Der Geruch von Petras Parfüm – etwas Würziges, Holziges – mischte sich mit der Dampffeuchtigkeit der Dusche.
„Mach ruhig weiter. Es ist schön, dich so zu sehen. Die Creme duftet sehr angenehm.“
Ihre Augen ruhten auf Sabines Brust, wo die hellere Stelle, an der sonst der Bikini lag mit dem dunklenren Teil kontrastierte.
„Und diese Linien... sehr reizvoll.“, fuhr Petra fort, den Blick fest auf Sabines Gesicht gerichtet, obwohl ihre Körperhaltung entspannt blieb.
Sabine schluckte schwer. Sie fühlte sich gefangen, wie ein Kaninchen vor einer Schlange, ohne dass sie sich wehren konnte, aber da war auch dieses diffuse Wärmegefühl in ihrer Unterleibsgegend, das sie nicht ignorieren konnte.
„Ich... ich dachte, ich wäre allein“, stammelte sie.
„Du hast bestimmt jede Menge sexy Bikinis“, fügte Petra geheimnisvoll hinzu.
Sie streckte die Hand aus, als wollte sie nach dem Regal greifen, das hinter Sabine stand. „Entschuldigung.“
Sie machte einen Schritt nach vorne. In diesem Moment, als Petra an Sabine vorbeizog, streiften ihre Handrücken sanft Sabines nackte Oberarme. Die Berührung war leicht, fast zufällig, wie ein Flüstern, aber für Sabine fühlte es sich an wie ein elektrischer Schlag. Die Haut, wo Petra sie berührt hatte, kribbelte heiß. Sabine zuckte zusammen, ließ langsam die Arme sinken, die Augen auf Petras Nippelschmuck gerichtet. Sie stand da, wie ein unschuldiges, staunendes Mädchen.
Petra hielt inne, drehte den Kopf leicht zu ihr. Ihre Augen ruhten auf Sabines Lippen.
„Ich werde mich auch erst mal abduschen...“, murmelte Petra, ihre Stimme kaum mehr als ein Raunen, „...damit ich wieder frisch bin.“ und berührte dabei ihre Nippel kurz mit den Fingerspitzen.
„Ich muss... ich muss los“, sagte Sabine hastig. Ihre Schüchternheit kehrte mit voller Wucht zurück, überwältigt von der Intensität der Situation. Sie griff nach ihrer Kleidung, die auf der Bank lag, und begann, sich hektisch anzuziehen. Das T-Shirt rutschte ihr aus den Händen, sie konnte es kaum festhalten. „Es war nett, dich zu sehen, Petra.“
„Bis bald“, sagte Petra. Sie bewegte sich nicht, um Sabine aufzuhalten, aber ihr Blick folgte jeder ihrer Bewegungen, verfolgte, wie der knappe String über Sabines Haut glitt und ihre Scham bedeckte.
Sabine zog sich fertig an, schnappte sich ihre Tasche und eilte fast zur Tür. Noch bevor sie die Umkleide verließ, warf sie einen letzten, kurzen Blick über ihre Schulter. Petra stand immer noch dort, nackt und ungerührt, und sah ihr direkt in die Augen, bis die Tür sich schloss und Sabine verschwand.
Petra atmete langsam ein, ein langes, tiefes Einatmen, als würde sie den Duft von Sabines Angst und Erregung in der Luft einsaugen. Sie drehte sich um und ging endlich in den Duschbereich. Unter dem heißen Wasserstrahl schloss sie die Augen. Ihre Hände wanderten über ihren eigenen Körper, über die harte Muskulatur ihres Bauches, hinauf zu ihren Brüsten. Sie zwirbelte das goldene Piercing zwischen ihren Fingern, ein scharfer Schmerz, der mit Lust vermischt war.
Das Bild der nackten, zierlichen Sabine mit ihren mädchenhaften Brüsten und dem reizvollen rasierten Schamhügel brannte sich in Petras Gehirn ein. Sie ließ ihre Hand langsam über ihren flachen Bauch gleiten, weiter nach unten, zwischen ihre Schenkel. Sabine, wie sie sich im Spiegel betrachtete, so unschuldig und verletzlich. Sabines Haut unter ihren Händen, nicht unter ihren eigenen. Petra stellte sich vor, wie sie Sabines samtene Haut einölte, geil machte, Schritt für Schritt. Ihre Hand glitt tiefer, zwischen ihre Schenkel, wo sie bereits nass war – nicht nur vom Wasser. Sie begann, ihre eigene Klitoris mit rhythmischem Druck zu massieren, während sie Sabines stotternde Stimme in ihrem Ohr hörte. Die Fantasie war süß und verboten, und Petra wusste, dass sie sie Realität werden lassen würde, ganz gleich, wie lange es dauern würde. Sie würde Sabine hilflos vor Geilheit machen, bis sie nach mehr flehte. Das Wasser klatschte laut auf den Boden und übertönte Petras leises, hechelndes Stöhnen, während sie sich der Vorstellung hingab, Sabines unschuldige Augen verdunkelt von Begierde zu sehen.
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