Bei einem Einkauf begegnen sich Helene und Arne unter anfangs misslichen Umständen.
An einem Samstagabend stand Arne (31) im Supermarkt an der Kasse. Auf das Band hatte er nur zwei Flaschen Bier und eine Packung Kondome gelegt. Vor ihm stand eine sehr attraktive Frau, etwa auf Mitte 50 geschätzt. Sie trug einen knielangen roten Rock mit seitlichem Schlitz, der bei jeder Bewegung ein Stück Haut preisgab. Das weiße Oberteil rundete die edle Optik ab. Ihre Füße mit den weinrot lackierten Zehen steckten in durchsichtigen Pantoletten.
Als sie bezahlt hatte, schob sie ihren Wagen ein Stück zur Seite, um die Einkäufe in verschiedenen Tüten zu verstauen. Arne rückte nun mit seinen Kleinigkeiten vor. Er spürte den Blick der Frau, noch bevor sie etwas sagte. Sie hielt inne, betrachtete die wenigen Artikel und sah ihn dann mit einem amüsierten Glitzern in den Augen an. „Na, junger Mann, heute ist wohl Großeinkauf angesagt?“
Arne spürte, wie ihm die Röte ins Gesicht schoss. Es war nicht nur ihre direkte Ansprache, sondern die Art und Weise, wie sie auf die schlichte Kombination aus Bier und Kondomen reagiert hat. In diesem Moment der Verlegenheit, fielen ihm einige Münzen aus seinem Portemonnaie, welche er für die überschaubare Summe abgezählt hatte. Instinktiv bückte er sich, um die Münzen aufzusammeln, doch in derselben Sekunde tat sie es auch. Sie war sogar schneller. Als sie eine Münze direkt neben seinem Schuh aufzuheben versuchte, war der Schlitz ihres Rocks weit geöffnet und gab den Blick frei. Arne erstarrte kurz, als er realisierte, dass sie unter dem Rock absolut nichts trug. Hinzu kam ein kurzes Funkeln im hellen Licht der Supermarktbeleuchtung. Wahnsinn, sie trug goldene Piercings an ihren Schamlippen.
Er hielt fast die Luft an, unfähig, den Blick sofort abzuwenden. Es war zwischen ihnen ein Moment purer, ungefilterter Intimität mitten im öffentlichen Raum. Sie bemerkte seinen überraschten Blick und lächelte ihn im Gegenzug einfach nur an. Es war ein wissendes, fast schon einladendes Lächeln.
„Ich bin Helene“, sagte sie, während sie sich wieder aufrichtete und ihm die Münzen in die Hand drückte. Dabei berührten ihre Finger kurz seine Handfläche, eine Berührung, die wie ein kleiner elektrischer Schlag durch seinen Körper ging. „Du siehst aus, als bräuchtest du einen Moment, um wieder zu Atem zu kommen.“ Arne konnte kaum ein Wort herausbringen, doch sein Blick blieb an ihrem Lächeln hängen. „Und ich bin Arne“, stammelte er zurück.
Als er schließlich seine Waren bezahlt hatte, deutete Helene auf ihren Einkaufswagen. „Ich wohne nur eine Querstraße weiter, aber diese Tüten sind ziemlich schwer. Wärst du so lieb und würdest mir beim Tragen helfen? Es wäre auch eine kleine Belohnung für deine Hilfsbereitschaft drin. Die Art, wie sie das Wort „Belohnung“ betonte, ließ Arnes Herz schneller schlagen. Er fragte nicht nach dem Weg, er folgte ihr einfach. Die beiden Bierflaschen und die Kondome hatte er gleich in einer ihrer Tüten verstaut.
Der Weg zu ihrer Wohnung dauerte kaum drei Minuten. Seine primäre Aufmerksamkeit galt dem rhythmischen Klacken ihrer Pantoletten auf dem Gehweg und dem sanften Schwingen ihres Rocks. Am Ziel angekommen, bot die Wohnung ein stilvoll eingerichtetes Ambiente.
Kaum waren die Tüten auf dem Küchentisch abgestellt, drehte sich Helene zu ihm um. Sie wartete nicht auf eine förmliche Begrüßung oder einen Smalltalk über das Wetter. Mit einer fließenden, fast beiläufigen Bewegung griff sie an den Bund ihres Rocks und ließ ihn einfach fallen. Er glitt mit einem leisen Rascheln zu ihren Füßen, und Arne fand sich plötzlich in der konfrontativen Situation aus dem Supermarkt wieder. Sie stand nun in voller Pracht vor ihm, unterhalb des weißen Oberteils nackt. Die goldenen Piercings glommen im sanften Lampenlicht.
Helene bemerkte seinen fast schon ehrfürchtigen Blick auf ihre Kurven und trat einen Schritt näher, sodass die Wärme ihres Körpers direkt spürbar war. Sie griff mit einer langsamen, fast spielerischen Bewegung nach dem Saum ihres weißen Oberteils und schob es über den Kopf, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen. Jetzt stand sie vollkommen entblößt vor ihm. Eine Frau in den besten Jahren mit einem Körper, der eine natürliche, weibliche Fülle ausstrahlte, die Arne in dieser Offenheit noch nicht erlebt hatte.
Sie zog ihn in Richtung Bad. Arne legte nun seine Kleidung hastig ab. Er trat in die Dusche und stellte sich vor sie. Helene schlang ihre Arme um seinen Nacken und zog ihn an sich, während sie ihn auffordernd ansah. Das warme Wasser rann in stetigen Bahnen über ihre Körper, verband die Wärme des Duschstrahls mit der knisternden Spannung zwischen ihnen. Arne spürte, wie die Welt außerhalb dieses Badezimmers vollständig verschwand. Es gab nur noch das Rauschen des Wassers, den Duft von hochwertigem Duschgel und die unglaubliche Weichheit von Helenes Haut unter seinen Händen. Er ließ seine Finger langsam über ihre prallen, ebenfalls gepiercten, Brüste bis hinunter zu den Rundungen ihrer Hüften gleiten. Die Piercings an ihren Schamlippen und Nippeln glänzten im diffusen Licht. Er war von der gesamten Situation einfach überwältigt und berauscht.
Helene stöhnte leise auf, als er sie an sich zog, und ihre Lippen fanden seine in einem innigen Kuss. „Wir sollten erst einmal für die nötige Erfrischung sorgen, bevor wir uns richtig anstrengen.“, schlug sie vor. Sie löste sich kurz von ihm und griff nach einer der Bierflaschen, die sie auf den Rand des Waschbeckens gestellt hatte. Die Flasche hatte einen Schnappverschluss und es gab ein lautes Plopp-Geräusch. Das kalte Bier schmeckte in der dampfenden Atmosphäre besonders gut. Als sie die Flasche gegenseitig geleert hatten, griff sie nach der mitgebrachten Packung Kondome. Sie zog eins heraus und hielt es ihm vor die Nase. „Sicherheit zuerst, junger Mann“, neckte sie, während sie ihn sanft gegen die Wand der Dusche drückte.
Sie half ihm mit dem Mund, das Kondom über den bereits stark erigierten Ständer langsam abzurollen. Dann drehte sie ihm den Rücken zu und bückte sich. Er sah fasziniert auf die langsam verblassende Rose über ihrem Po und drang geschmeidig in sie ein. Die Ringe an ihren Schamlippen erzeugten an seinem Schaft ein spezielles, bisher unbekanntes Gefühl von zusätzlicher Reibung. Sie führte ihn mit geschickten Bewegungen ihrer Hüften und versuchte seine Leidenschaft zu steuern, um den Moment des Kommens so lange wie möglich hinauszuzögern. Sein Stöhnen wurde jedoch zunehmend lauter. „Jetzt, Arne, genau jetzt, bitte spritz auf mich ab“, rief sie keuchend. Ihr Wunsch war ihm Befehl. Er zog flugs den Präser ab und entlud sich druckvoll auf ihrer Haut. Dann wurde auch Helene von einer Orgasmuswelle überrollt.
Sie blieben noch einige Minuten einfach so stehen, die Stirn aneinander gelehnt, bis die erste Erschöpfung etwas abgeklungen war. „Komm raus, bevor du dir eine Erkältung einfängst“, sagte sie mit einem sanften Lächeln und reichte ihm ein großes, flauschiges Handtuch. Arne nahm es entgegen und spürte noch ein leichtes Zittern in den Knien. Während er sich abtrocknete, beobachtete er, wie Helene sich ebenfalls galant in ein Handtuch wickelte.
Helene führte ihn ins Wohnzimmer zum Sofa, wo sie ihm die zweite Flasche Bier anbot. Sie schmiegte sich eng an seine Schulter, ihre Haut noch immer leicht feucht und nach dem Duschgel duftend. „Ich dachte eigentlich, dass ich heute Abend nur für mich zwei Flaschen Bier und ein paar Kondome für den Handbetrieb beim Pornoschauen brauche“, gab er etwas verschämt zu. Helene lachte und drückte ihn noch fester an sich. „Das Leben ist viel zu kurz, um sich immer an den Plan zu halten, Arne. Manchmal ist der beste Teil eines Abends der Teil, den man nicht geplant hat.“
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