Der Wind

Jun 21, 2013 · 1 min read · Shame situation

Hilflos, nackt, allein gelassen,

streif ich ängstlich durch die Gassen.

Es ist dunkel, es ist kalt,

er nahm die Kleider mit Gewalt.

Angst vor neugierigen Augen,

lauf ich vorbei an Gartenlauben,

vorbei an fremden Fensterbänken,

und versuch mich wegzudenken.

Der Wind streift über meine Haut,

er ist der einzige, der schaut.

Advertisement

Noch viel zu warm für diese Zeit,

schmiegt er sich an mich, wie ein Kleid.

Er fährt mir zwischen meine Beine,

ich fühle mich nicht mehr alleine.

Der Wind, er gibt mir neue Käfte,

und entlockt mir Körpersäfte.

Meine Brustwarzen erhärten,

ich versteck mich in den Gärten.

Ich leg mich rücklinks in das Gras,

es ist feucht und ich bin Nass.

Nimm mich Wind, ich bin bereit,

ich mache meine Schenkel weit.

Plötzlich hör ich die Sirenen,

ich zittere mir kommen Tränen.

Anzeige
1 min read 8.576 Views 0 Favourites Shame situation
2,8 17 Bewertungen
Männer 3,3 (8)
Ohne Angabe 4,0 (1)
Frühere Stimmen 2,1 (8)

Frühere Stimmen kommen von Konten, die es nicht mehr gibt. Sie zählen weiter mit, lassen sich aber keinem Geschlecht mehr zuordnen.

Comments

Want to join in? With a free account you can comment, rate stories and keep your favourites.

Read on

Join for free Read every story, save your favourites. Free account