Der Schuss


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Hallo zusammen. Ich mal wieder, mit dem letzten Schwank aus meiner Jugend. 

Die Reaktionen auf meine letzte Geschichte ist für mich recht enttäuschend, aber Symptomatisch für diese Seite.Über drei tausend Meschen sehen die Geschichte, wieviel sie auch Lesen ist fraglich, aber sage und schreibe drei Leute machen sie die Mühe auch was zu schreiben. Danke an euch. Jedoch schreibt jemand eine grottenschlechte Geschichte, werden sie alle wach. Da wird geschimpft und gemeckert was das Zeug hält, bis hin zu Beschimpfungen. Ob zu Recht oder nicht ist dahingestellt.

Nun gut, wir sind in einer Konsum Gesellschaft, jeder nimmt kaum einer gibt. Ist halt so. Aber für Hass und Hetze sind viele (aber nicht jeder) bereit. 

Vielen Dank an die Treuen Leser meiner Geschichten, sowohl für Lob als auch für Tadel.

 

Es ist mitten im Sommer 1976und ich habe noch Ferien. Eines Tages kam mein Kumpel, mit dem ich aufgewachsen bin, zu mir und bat mich um Hilfe. Natürlich weiss ich den Namen von ihm, aber der spielt hier keine Rolle und wir nennen ihn einfach Atze. Wobei ‘Atze‘ eigentlich das Synonym für Kumpel im Berlin der 20er und 30er war. Also, so wie, hier ist meine Atze, heisst, hier ist mein Kumpel. Dann gab es noch ‘Keule‘ das war das Synonym für ‘kleiner Bruder‘. 

Also Atze kam zu mir und sagte: „Du musst mir helfen.“ Ich fragte, worum es geht, doch er winkte nur ab und wir machten uns mit den Fahrrädern auf den Weg. Schnell merkte ich, dass es zu ihm nach Hause geht. Bei ihm auf dem Hof angekommen, stellten wir die Fahrräder ab und er sagte: „Warte hier.“ Verschwand in einem Schuppen und kam nach kurzer Zeit wieder. Auf dem Rücken hatte er eine Angeltasche. Mir war klar, dass wir weder angeln gehen noch, dass sich in der Tasche eine Angel befand. Wir schwangen uns auf die Fahrräder und fuhren zu einer Kleingartenanlage am Rande der Stadt. Dort angekommen verstecken wir die Räder und schlichen, wie Indianer, durch einige Gärten. Irgendwann, in einem der Gärten angekommen hocken wir uns hin und ich fragte Atze worum es geht und was wir hier zu tun haben. Atze meinte: „Meine Schwester hatte Probleme mit einem älteren Typen.“ Ich schaute ihn an und wollte wissen, was für einen älteren Typen, wie alt, und worum es dabei ging. Er meinte, so ein alter Sack hätte seine Schwester in seinen Garten gelockt und wollte sie befummeln. Ich warf ihm einen Skeptischen blick zu und fragte: „Wieso lässt sie sich in seinen Garten locken? Und? – Wie ist es für den Typen ausgegangen?“ Ich kenne seine Schwester, sie ist zwei Jahre älter als wir und recht kräftig. Sie liess sich auch kaum etwas gefallen. Ähnlich wie meine Schwester kloppte die sich auch hauptsächlich mit Jungs. Ja, ich weiss, wir sind eine ziemlich gewalttätige Familie. Stammt wohl von unseren Vätern. 

Mir war klar, dass Sie das nicht so ohne Weiteres hingenommen hat. Atze meinte: „Der hat sie damit gelockt, dass er einen schönen Swimmingpool hat und sie dort baden könne.“ „Ist die blöde? Wie kann man auf so eine plumpe Masche reinfallen?“ Fragte ich. Keine Ahnung meinte er, „Als er dann übergriffig wurde, hat sie ihm erst eine geklatscht und anschliessend seine Samenproduktion ordentlich durchgerüttelt.“ Ich wollte wissen, was WIR denn jetzt hier machen, wenn die Angelegenheit doch schon geklärt ist. Er meinte nur: „Ich kann das nicht auf mich sitzen lassen. Ausserdem steht ihm eine RICHTIGE Strafe zu.“ Wir schauten durch die Gärten, konnten aber den Typen nirgends sehen. Ich fragte: „Bist du sicher, dass wir hier richtig sind. Ist das der gesuchte Garten ist?“ Er antwortete: „Klar“, und zeigte mit der Hand in den Garten: „Das ist der einzige Garten, der einen Pool hat.“ Und tatsächlich, der Garten, vor dem wir sassen, hat einen grossen Pool. War zwar nur ein grosses Betonrechteck, eingelassen in den Boden, mit ein paar Stufen an der Stirnseite, und ist mit blauer Schwimmbadfarbe gestrichen. Einfach, Primitive, aber egal, ein Pool. Luxus für die damalige Zeit und äusserst selten. Zu DDR-Zeiten, sowieso. Mir war klar, dass wir diesen Garten öfters besuchen werden.

Dann hörten wir Geräusche. Schnell legten wir uns flach unter die Büsche. Und tatsächlich kam ein alter Kerl, aus dem Gartenhäuschen. Gross und mit einer dicken Wampe, die in der Sonne glänzte. Seine grau melierten Haare waren sorgfältig nach hinten gekämmt. Sein Blick war zwar gelangweilt, aber seine Fresse verriet eine gewisse Zufriedenheit.

Er machte ein paar Streck- und Dehnungsübungen, setzte sich dann in einen Liegestuhl. Zündet sich eine Zigarette an und Schaute gelangweilt durch die Gartenanlage. Kurze Zeit später kam ein junges Mädchen aus der Gartenlaube, etwa 16/17 Jahre alt. Wahrscheinlich der Grund für seine zufriedene Fresse. Sie war sehr hübsch, recht schlank und gross gewachsen, mit langen hellblonden Haaren, die ihr bis auf den Hintern reichten. Verblüfft schaute ich Atze an und sagte: „Das ist aber nicht deine Schwester!“ Er meinte: „Blitzmerker, das sehe ich auch.“ „Und nun?“, fragte ich. Er sagte: „Schauen wir mal, abwarten wer oder was, da noch alles kommt.“ Das Mädchen hatte einen Badeanzug an, der ihr bestimmt zwei Nummern zu klein war. Ihre Formen wahren deutlich zu erkennen. Erst recht, als auch sie anfing, einige Übungen zu machen. Als sie sich streckte, sich nach hinten bog und mit den Händen den Boden hinter sich berührte, (beim Turnen hiess das eine Brücke machen) zog sich der Badeanzug im Schritt so in ihre Pflaume, dass wir den Abdruck ihrer Schamlippen genau sehen konnten. Bei uns liefen die Hormone auf Hochtouren. Langsam ging sie dann zum Rand vom Pool und sprang hinein. 

Sie schwamm einige Male hin und her und kam dann an der Vorderseite, die zu uns gerichtet war, aus dem Pool. Der nasse Badeanzug klebte nicht nur an ihrer Haut und zeichnete somit jede Rundung ab, sondern liess ihren schlanken Körper auch durchschimmern. Dann diese erotische Bewegung, als sie ihr nasses Haar nach hinten warf und mit den Händen auswrang. Den Kopf ein paar Mal nach links und rechts schüttelte, wie ein Hund der das Wasser aus seinem Fell schüttelt. Ich war kurz davor den Verstand zu verlieren. Ich fragte mich was hier eigentlich passiert.

Als sie an den Typen vorbeigehen wollte, packte er sie an den Hüften und zog sie auf seinen Schoss. Ihr schien das nicht zu stören, im Gegenteil es gefiel ihr wohl. Nach einer Weile fing er an, ihr an den Brüsten zu spielen. 

Sie lehnte sich zurück und er fing an, ihre Brüste kräftig zu massieren. Ihre Augenlider senkten sich, ihre Lippen öffneten sich ein bisschen, und ihre Hüften begannen, sich rhythmisch zu bewegen.

Ich war geschockt. Flüsternd fragte ich Atze, was wir jetzt machen sollen. Dazwischen gehen? Atze flüsterte: „Spinnst du? Ihr gefällt es und wir bekommen bestimmt noch was zu sehen.“ Und tatsächlich. Denn jetzt wurde es richtig spannend.

Langsam zog der alte Sack die Träger ihres Badeanzugs herunter, und ihre nackten Brüste kamen zum Vorschein. Sie waren perfekt geformt. Seher schön und recht gross, spitz und steil nach vorne abstehend. Was für geile Dinger! Ich hatte zwar schon einige Brüste gesehen, am Strand oder am See. Damals war es nicht schwer nackte Mädchen oder Frauen, sagen wir einfach, nackte Menschen zu sehen. Geh an den nächsten See oder Fluss da lief immer was Nacktes rum. Egal welches Geschlecht oder Alter. Aber das, was ich jetzt zu sehen bekam, hatte ich so noch nicht erlebt. Ich war fasziniert und völlig weg. Die Fummelei ging indes weiter. Er knetete und streichelte sie, bis sie sich mit einem leisen Stöhnen gegen ihn presste. Der alte Sack schien das für eine Aufforderung zu halten, denn sein streicheln und massieren wurde immer heftiger und intensiver. Die Spannung stieg, als er ihr kurz darauf den Badeanzug bis zum Hintern runterzog. Er fing an, ihr intensiv den Rücken zu streicheln und zu massieren. Griff ihr auch in die Seiten und kitzelte sie. Nachdem er ihr was ins Ohr geflüstert hatte, stellte sie sich kurz auf, und er streifte ihr den Badeanzug ganz ab. Packte sie wieder an den Hüften und setzte sie sich, nackt wie sie nun war, auf seinen Schoss. 

Mir blieb fast der Atem weg, obwohl mein Mund sperrangelweit aufstand. Ich hatte ja schon manches gesehen, aber das hier war die reinste Peepshow (eine Peepshow kannten wir damals nur vom Hören-Sagen). Wir waren beide mehr als nur angespannt und aufgeregt. Eher schon hypnotisiert und völlig weggetreten, kaum im Stande irgendwas zu sagen. Die Frage: „Was würde da jetzt noch alles Kommen?“ War eher ein Bitten als Fragen. 

Als sie wieder auf seinen Schoss sass, machte er weiter, wo er aufgehört hat. Ihr die Brüste zu massieren. Ging runter zu ihren Hüften, fasste ihr zwischen die Beine und machte diese auseinander. Jetzt stieg die Spannung ins Unermessliche. Konnten wir ihr doch genau zwischen die Beine schauen. Etwa 10 bis 15 Meter entfernt, lagen wir in den Büschen, konnten uns eigentlich gar nicht rühren. Wir waren extrem angespannt, wie zwei Jagdhunde, die auf ihre Beute warten. Hatten wir einen super Blick auf ihre blanke Pflaume. Mann war das geil, waren WIR geil. 

Der Typ fing an, ihr kräftig zwischen den Beinen rumzumachen. Was genau der da trieb, konnten wir leider nicht sehen. 

Erst als der alte Sack ihre Beine auseinandermachte, und ihre Schamlippen sichtbar waren, konnten wir sehen, dass er seine dicken Finger zwischen ihre Schamlippen hin und her bewegte. Es wurde immer heftiger und als sie ihre Beine so richtig weit auseinander hatte, sahen wir, dass seine Finger in ihrer Pflaume steckten. Der Mann flüsterte ihr etwas ins Ohr, und sie nickte. Hob ihre Hände und umklammerte seinen Hals. Sie sass, besser, sie lag halb auf dem Typ, die Arme erhoben sodass ihre Brüste wie Raketen in die Luft ragten und die Beine so weit auseinander, dass sich ihre Schamlippen leicht öffneten und wir ins rosa Paradies schauen konnten. Der alte Sack fing an, die Schamlippen sanft zu massieren. Seine Finger drangen sanft in sie ein und sie begann, ihn zu streicheln. Je heftiger und intensiver seine Stösse wurden, umso tiefer und schneller wurde ihr Atem. 

Ihre Augen blickten leer in die Ferne, ihr Mund war leicht geöffnet, und ihre Hüften bewegten sich immer schneller. Der alte Sack streichelte ihre Schamlippen, seine Berührungen wurden immer schneller und heftiger, bis sie schliesslich ein leises, aber tiefes Stöhnen ausstiess. Irgendwie sah sie jetzt erschöpft aus. Doch wir beide hatten damals absolut keine Ahnung wieso.

Was zum Teufel war jetzt geschehen? Ich schaute Atze an. Der war genauso verwirrt und begeistert wie ich. Leise fragte ich ihn: „Was machen wir jetzt?“ Er schüttelte nur unmerklich mit dem Kopf, und sagte: „Ich habe keine Ahnung, es läuft alles anders, als ich dachte.“ 

Nachdem der Typ sie noch eine Weile gestreichelt hatte, stand sie auf und ging in die Laube, um nach einigen Minuten mit Handtuch und Sonnencreme zu erscheinen. Mit Begeisterung sah ich, wie sich beim Gehen ihre Brüste bewegten. Wie sie auf und ab wippten. Sie stellte sich mit dem Rücken zu ihm, immer noch nackt, die Front in unsere Richtung. Langsam verteilte er die Sonnencreme auf seine Hände und rieb sie dann, an den Schultern beginnen, bis runter zu ihren Hintern ein, ganz gründlich und intensiv. Sie steht etwa 10 bis 15 Meter vor uns. Die Beine auseinander und die Arme hinter den Kopf. So einen Anblick hatten wir bis dahin noch nicht. Und ihr schien es zu gefallen. Ich dachte, sie würde sich vorne selber eincremen, aber weit gefehlt. Sie drehte sich zu dem alten Sack um und hob wieder die Arme. Der cremte sie vorne genauso intensiv ein wie hinten. Sein Gesicht war auf Höhe ihrer Pflaume. Er packte sie mit beiden Händen an den Hintern und zog sie zu sich ran. 

Leider konnten wir nicht sehen, was er dort trieb, hatten aber so eine Ahnung. Der Ausdruck ‘Fotze lecken‘ hatte für uns zwar schon eine Bedeutung, aber noch keine praktische. Somit konnten wir uns nur vorstellen, was da abging. Leider. Nachdem er fertig war, drehte sie sich um und setzte sich wieder auf seinen Schoss. Der Alte sah aus als wenn er kurz vorm Herzinfarkt stand. Man hatte der eine rote Rübe und Luft hat er auch kaum bekommen. Ich dachte schon wir müssen Erste Hilfe leisten. 

Doch schon fing er an, ihr die Pflaume einzucremen. Wobei das mit Eincremen nichts mehr zu tun hatte. Wir beide genossen die zweite Vorstellung. Am liebsten wäre ich rübergegangen, Atze mit Sicherheit auch, hätte dem Typ mit den Worten: „Schluss mit Opas Nacktfete“, eine rein gehauen, in die Laube gezerrt, zusammengebunden und das Mädchen selber eingecremt. 

Mir standen die Schweissperlen auf der Stirn. Während wir hier wie zwei Tierfilmer bei Grzimek unter den Büschen lagen, amüsierte sich der alte Sack. Ich konnte mich kaum bewegen. Man was hatte ich eine Latte! An der hätte man 'nen Eimer Kohlen dranhängen können, ging aber nicht, lag ja auf dem Boden unter 'nen blöden Busch. Nachdem sie jetzt eingecremt war, sah sie aus wie ein Gold Broiler, denn sie glänzte in der Sonne, dass es einem in den Augen wehtat.

Sie sprachen kurz miteinander und das Mädchen verschwand in die Laube. Der Typ sass da, schaute erschöpft in unsere Richtung und steckte sich wieder eine Zigarette an. Ich wurde langsam nervös und fragte Atze, was wir jetzt machen. 

Er gab mir zu verstehen, dass er es auf den alten Sack abgesehen hatte. Ich sagte: „Das ist mir klar, aber was genau, willst du, tun?“ Ehe er Antworten konnte, kam das Mädchen wieder aus der Gartenlaube, sie hatte zwei Gläser mit Getränken in der Hand. Eins bekam der alte Sack und das andere war für sie bestimmt. Sie stellte ihr Getränk auf einen kleinen Tisch und sprang ins Wasser. Der alte Sack nahm einen kräftigen Schluck von seinem Getränk und ging in die Gartenlaube. Es dauerte eine Weile, bis er wieder rauskam. Doch dann war auch er nackt. Man was hatte der Typ eine riesige Latte. 

 

Als Atze das sah, zog er ganz entspannt die Angeltasche heran. Mit flinken Fingern öffnete er sie. Natürlich kam dort keine Angel raus, sondern, wie ich vermutete, ein Luftgewehr. In dem Fall ein Karabiner. Ich fragte ihn: „Was hast du vor?“ Er gab mir das Gewehr, zeigte auf den alten Sack und meinte, ich solle ihm eine verpassen. Für mich nicht wirklich etwas Aussergewöhnliches, fragte ich: „Was hast du drin?“, und hielt das Magazin hoch. Stahlkugeln kam die Antwort. Die Stahlkugeln haben wir über Umwege aus dem ‘VEB Maschinenbau‘ bekommen und sind eigentlich Wälzlager Kugeln. Die sind zielgenauer und Flugstabiler. Haben dafür aber nicht so eine Reichweite wie die herkömmlichen Bleikugeln. Ich sagte: „Wenn ich den damit in den Arsch schiesse, scheisst er ab morgen Stereo.“ Atze meinte mit einem Hämischem Grinsen: „Du sollst ihn nicht in den Arsch schiessen, sondern in seine Latte.“ Ich schaute ihn an und sagte: „Wenn ich den mit Stahlkugeln auf seine Latte schiesse, sieht die aus wie ne gesprengte Bockwurst, das kann ich nicht machen … dazu sind wir zu dicht dran.“ Als Antwort kam: „Dann lass uns so weit zu Rückgehen bis es passt.“ Ich schaute ihn an und fragte noch mal nach: „Ist das wirklich dein Ernst, soll ich ihn wirklich in seinen Schwanz schiessen?“ Mit einem süffisanten Lächeln sagte er: „HMM – kannst ihm aber auch ein Loch in den Sack Ballern.“ Okay sagte ich, dann lass uns Abstand gewinnen und schauen, dass wir ihn in die richtige Position kriegen. Wir schlichen also durch die Gärten so weit zurück, bis es reichte, um den Typen zwar zu verletzen, aber nicht gleich den ganzen Sack in Fetzen ballern. 

Nach einer Weile hatten wir den passenden Platz erreicht. Wir lagen quer zum Pool in Nachbars Garten, so, dass wir den alten Sack beobachten konnten. Wenn der Typ also neben dem Pool steht und dem Mädchen beim Schwimmen zusah, konnte ich ihm von vorne, über den Pool hinweg, auf seinen Sack schiessen. Wir warteten eine ganze Weile, zwischendurch kam das Mädchen aus dem Pool und die Fummelei ging von vorne los. Natürlich waren wir irgendwie auch neidisch auf den alten Sack. Aber nichtsdestotrotz wollten wir auch unseren Spass. Es brauchte über eine Stunde, in der ich mit dem Gewehr im Anschlag unter irgendwelchen Büschen lag und immer seine Pfeife und seinen Sack im Visier hatte. Endlich war es so weit, der Typ steckte sich eine Zigarette an und rauchte genüsslich. Das Mädchen hatte ihm in der Zwischenzeit wieder ein Glas mit Getränk gebracht und dabei mit der anderen Hand seinen Schwanz massiert, bis er wieder eine Latte hatte. So stand er inzwischen da: 

Aufrecht, stolz wie ein Pfau, in einer Hand die Zigarette, in der anderen das Glas, die Beine breit und liess sich die Sonne auf seine fette Wampe scheinen. Seine riesige Latte stand steil ab. Mann, was war ich neidisch. Nicht nur auf seinen Schwanz, denn das was ich zum Pinkeln rausholte, war eher ein kleines Würstchen, sondern generell. Ich hätte auch gerne jemand gehabt, der mir ab und an mal die Pfeife poliert. Seis drum, jetzt war die richtige Zeit. Er steht da, parat, in der richtigen Position. Das Mädchen schwamm im Pool und war somit ausser Gefahr. Ich lud durch, zielte genau auf seinen Sack. Da er ja so eine prächtige Latte hatte, die steil nach oben zeigte, hatte ich freies Schussfeld darauf. Mir war aber klar, wenn ich den mittig auf den Sack schiesse, reisst dem die Sacknaht und das wäre nicht das gelbe vom Ei. Also wollte ich es so machen wie vor ein paar Tagen bei der Katze. Bei uns lag so ein Vieh, was hier nicht hergehörte, auf dem Hof und ich wollte es vertreiben. Mir ist bewusst, dass man nicht auf Tiere schiesst, daher habe ich ganz kurz vor ihrer Schnauze auf den Boden geschossen. Der Staub, der dadurch aufgewirbelt wurde, hat das Vieh so erschreckt, das es mit allen vieren, als wäre es einem Cartoon entsprungen, gleichzeitig aufsprang und abgehauen ist. Somit zielte ich ganz knapp an seinen Sack vorbei, aber noch so dicht, dass ich ihn treffe. Ich musste mich zusammenreissen, um nicht vorher schon laut loszulachen, in Erwartung, dass ich ihm jetzt den Sack perforiere. Das Mädchen schwamm ahnungslos im Pool, der alte Sack zog gerade genüsslich an seiner Zigarette. 

Ich atmete ein paarmal tief durch. 

Dann: KONZENTRATION! – EINATMEN! – AUSATMEN! – ZIELEN! – Und – SCHUSS. Fertig.

Was jetzt folgte, sollte jedem klar sein. Ein unwahrscheinlich lauter Schrei verscheuchte sämtliche Vögel aus der Kleingartenanlage. Mit ruhiger und präziser Hand packte Atze das Luftgewehr wieder in die Angeltasche und wir schlichen von dannen. Wir hatten leider keine Zeit, um uns zu amüsieren. Bevor der Typ merkte, was ihn getroffen hat, wahren wir schon bei den Fahrrädern. Selbst hier hörten wir den Typ noch schreien. Ich konnte mir bis dahin nicht vorstellen, dass ein erwachsener Mann von solcher Statur, so laut, so lange in einer der Art hohen Tonlage schreien konnte. Tarzan würde vor Neid erblassen. Wie Windhunde auf Speed fuhren wir in die Stadt, gingen zu unserer Lieblingseisdiele und gönnten uns ein Eis. 

Als wir damit fertig waren, fuhren wir zu Atze, um das Luftgewehr loszuwerden. Erst hier gaben wir uns der Freude hin und konnten uns vor Lachen nicht mehr halten. Ich hätte gerne die Fresse von dem Typen gesehen. Oder den aufgeplatzten Sack. Wir stellten uns verschiedene Szenen vor. Wie der Sack da hängt, aufgeplatzt und das Eigelb läuft aus. Oder, wenn ich seine Latte getroffen hätte, die jetzt aussieht, als hätte man eine Bockwurst mit 'nem Böller gekocht. Das ist immer das Problem oder anders gesagt der Nachteil bei solchen Aktionen. Selten hat man das Glück und kann sich an dem Ergebnis erfreuen. 

Vorsichtshalber schauten wir an den nächsten Tagen die Zeitungen durch, ob doch noch etwas drinsteht. Leider nicht. Keine Schlagzeilen über einen alternden Exhibitionisten mit einem verzierten Juwelenbeutel, aus dem das Eigelb tropft. Natürlich ist uns erst später – Jahre später – klar geworden, wie gefährlich das war. 

Ich bin mir aber sicher, dass ich seinen Sack tatsächlich nur gestreift habe. Denn dank der GST (Gesellschaft für Sport und Technik) bin ich ein (im wahrsten Sinne des Wortes) ausgezeichneter Schütze. Zu der Zeit besass ich die silberne Schützenkordel. Bedauerlicherweise habe ich das schmerzverzerrte Gesicht von dem Typen nicht mal gesehen.

So blieb uns nur die stille Gewissheit, zwar nicht die ganze Welt, ein kleines bisschen besser gemacht zu haben, aber unseren Sommer auf jeden Fall. Und so endet die Geschichte.


Kommentare

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jabbath schrieb am 03.04.2026 um 21:11 Uhr

Ob Fiktion oder real erlebt. Deine Geschichten sind herrlich anders und fühlen sich realer an. Bitte schreib weiter. 

architekt55 schrieb am 04.04.2026 um 09:51 Uhr

Das War ein Meisterschuss, nur Schade, das Du den Beiden nicht erst ihren Spaß gelassen hast.

Denn sie war bestimmt nicht gezwungen dort, sondern wollte es.

LausiRudi2 schrieb am 04.04.2026 um 13:03 Uhr

Nach 4 Monaten Abstinenz meinerseits eine gute Geschichte zum Lesen

yan1 schrieb am 07.04.2026 um 12:57 Uhr

Naja, es sieht fast so aus, als ob das junge Mädchen freiwillig dort war, sonst hätte sie sich anders verhalten. Sex gegen Geld gab's sicher auch in der DDR schon.

Körperverletzung mit Schusswaffe ist definitiv nicht mein Ding, das gefällt mir überhaupt nicht. Den zweiten Stern vergebe ich ausschließlich für die schönen Beschreibungen des jungen Mädchens.