Dunkle Lust - Das Fanal der Schande - Teil 1
Dunkle Lust – Das Fanal der Schande
Manuela war nie die unschuldige Nachbarin, für die man sie hielt. Ich kannte sie von Kindesbeinen an und sah sie aufwachsen – vom kleinen Mädchen zur jungen Frau. Doch das Feuer des Verrats brannte schon lange in ihr, es fehlte lediglich der Funke, der es zur Explosion brachte. Als sie das Territorium ihres neuen Masters betritt, beginnt eine Transformation, die weit über eine einfache Affäre hinausgeht.
Während Manu in ihrer tiefen, rauschhaften Devotheit aufgeht und die Führung bereitwillig abgibt, entdeckt auch ihr Ehemann eine dunkle Wahrheit: Seine Eifersucht ist nur die Kehrseite einer perversen Gier. In einem grausamen Spiel aus Macht, Schmerz und radikaler Ehrlichkeit finden alle drei zu einer Symbiose, die jedes moralische Gesetz sprengt.
Ein Glück zu dritt – geschmiedet im Feuer der totalen Unterwerfung.
Das Mädchen von nebenan
Ich war Ende 40, verheiratet, lebte aber seit gut einem Jahr getrennt von meiner Familie und hatte zwei fast erwachsene Kinder zu Hause. Wir wohnten all die Jahre in einer ruhigen Straße, die fast ausschließlich aus Doppelhaushälften bestand. Eines Tages, als ich gerade meine beiden Jungs zu meiner Frau nach Hause brachte, fragte mich meine Nachbarin, ob es möglich wäre, bei uns in der Firma ein Praktikum zu absolvieren. Ihre Tochter Manuela suchte für ihr Studium – sie war inzwischen 24 oder 25 – noch einen Praktikumsplatz. Wir verabredeten, dass Manuela auf mich zukommen und mir ihre Unterlagen übergeben sollte; den Rest würde ich dann managen. Ich kannte Manuela seit ihrer Kindheit und hatte miterlebt, wie aus dem kleinen Mädchen ein Teenie und schließlich eine junge Frau wurde. Sie war hübsch, keine Frage – nicht dürr, sondern mit einer kompakten, sportlichen Figur. Das typische Mädchen von nebenan.
Wie erwartet, bekam sie den Praktikumsplatz und wurde sogar meiner Abteilung zugeordnet. Dort fiel sie schnell auf: jung, blond, attraktiv und nicht auf den Mund gefallen. Da sie von mir allen vorgestellt wurde und in den ersten Tagen gemeinsam mit mir kam und ging, zerrissen sich die Kollegen und Kolleginnen schnell das Maul. Natürlich versuchten einige Männer, mit ihr zu flirten, was kaum verwunderlich war. Mit ihrem Charme verdrehte sie tatsächlich jedem normalen Mann den Kopf – vor allem, wenn sie in ihrem Business-Outfit durch die Gänge und Großraumbüros lief.
Sie war immer perfekt gekleidet und hatte stets einen kecken Spruch auf den Lippen. So kannte ich sie von klein auf: Als eines von nur zwei Mädchen in unserer Straße hatte sie früh gelernt, sich gegen die zehn Jungs zu behaupten. Irgendwie war ich stolz auf sie, auch wenn sie nicht meine Tochter war. Meist trug sie enganliegende, glatte, knielange Röcke, die ihren wohlgeformten Hintern betonten. Dazu kombinierte sie Pumps, dunkle Nylons und Blusen, je nach Situation und Wetter ergänzt durch ein Jackett. Ihr Stil war dezent und klassisch, aber nie langweilig oder zu aufreizend – auch wenn sie oft die oberen Knöpfe offen ließ und so den Blick auf ihr Dekolleté freigab.
Und dieses Dekolleté war wirklich ansehnlich. Ich schätzte ihre Oberweite auf ein sehr gutes B-, vielleicht sogar C-Körbchen. Das Ganze in Verbindung mit ihrem knackigen Körper und den schulterlangen, glatten blonden Haaren brachte in der Firma fast jeden Mann zum Sabbern. Vielleicht war es auch die perfekt passende Brille, die bewirkte, dass sie trotz allem immer professionell, kühl und nüchtern wirkte. Nur allzu oft lag es mir auf der Zunge, sie darauf hinzuweisen, den Kollegen mit ihren Outfits nicht derart den Kopf zu verdrehen. Aber ich schluckte die Bemerkung jedes Mal hinunter – natürlich auch, weil mir der Anblick selbst viel zu gut gefiel.
Das Budapest-Komplott
Sie wirkte nie anstößig oder gar billig. Doch als es Anfang Mai wärmer wurde, musste ich schlucken: Als sie morgens zu mir ins Auto stieg, trug sie einen Rock, der deutlich über dem Knie endete. Ich tat mir schwer, während der Fahrt nicht ständig auf ihre schönen Knie und die strammen Schenkel zu starren. Natürlich bemerkte sie es, grinste genießerisch und fragte schließlich, ob etwas sei. Direkt wie ich war, sprach ich es an und fragte sie, ob das Outfit nicht etwas zu gewagt fürs Büro sei. Sie konterte mit einer Gegenfrage: „Findest du? Hmmm ... wenn es dir nicht gefällt oder unangenehm ist, können wir ja getrennt vom Parkplatz ins Büro gehen.“ Ich schluckte. Natürlich gefiel es mir, und es machte mich stolz, an ihrer Seite so das Gebäude zu betreten. Aber ich wusste auch, dass sich die anderen Damen – die selbst oft sexy gekleidet kamen – das Maul zerreißen würden.
An diesem Tag ertappte ich mich mehr als einmal dabei, wie ich ihr hinterherstarrte. In meiner Fantasie stellte ich mir vor, dass sie unter dem Rock halterlose Nylons trug, deren Spitzenbündchen beim Vorbeugen hervorblitzten. Ich versuchte, diese Gedanken beiseite zu fegen – schließlich war sie die Tochter der Nachbarn und durch das gemeinsame Aufwachsen mit meinen Söhnen fast wie eine eigene Tochter für mich. Doch oft genug erzeugten diese Vorstellungen eine deutliche Enge in meiner Hose. Erschwerend kam hinzu, dass sie zu mir immer besonders nett war. War das schon Flirten? Sie war definitiv ein kluges Köpfchen; sie erntete bei den Kollegen nicht nur Anerkennung für ihr Aussehen, sondern auch für ihr Können und ihren Wissensdurst.
Natürlich versuchten einige Männer in der Firma ihr Glück. Sie wurde ständig umgarnt oder direkt gefragt, ob man sich privat treffen wolle. Doch Manuela stellte jedes Mal sofort klar: „Ich bin vergeben, sorry!“ Das saß. So vergingen drei Monate des Praktikums, in denen die Spannung zwischen uns zwar spürbar war, aber nie offen ausgesprochen wurde.
Eines Tages saßen wir im Meeting. Es ging darum, ein Projekt in Budapest zu unterstützen, das etwas aus dem Ruder gelaufen war. Ein Kollege und ich sagten zu, und die Abreise war für die kommende Woche geplant. Doch ausgerechnet einen Tag vorher erkrankte mein Kollege. Manuela ergriff die Chance und fragte den Chef im Meeting, ob sie nicht mitfahren könne. Obwohl sie noch nicht über jedes Detail Bescheid wusste, nickte der Chef es ab, da sonst niemand aus dem Team für die nächsten vier Tage Zeit hatte. Ich schluckte. Einerseits freute mich eine Geschäftsreise mit einer so attraktiven Begleitung natürlich, andererseits war es eben Manuela. „Aber gut“, dachte ich mir, „das wird schon werden.“
„Dort stand sie nun, mit ihren Unterlagen in der Hand und diesem unschuldigen Lächeln, das so gar nicht zu den aufkeimenden Gedanken in meinem Kopf passen wollte. Aus der kleinen Nachbarstochter war eine Frau geworden, deren kompakte, weibliche Ausstrahlung die bürgerliche Ordnung meiner Welt ins Wanken brachte. Ich versprach, den Rest zu ‚managen‘ – ohne zu ahnen, dass ich damit nicht nur ihre Karriere, sondern unser beider Schicksal in eine Richtung lenkte, aus der es kein Zurück mehr gab. Der Pakt war geschlossen, die Akte Manuela eröffnet. Die Fassade der ruhigen Straße blieb stehen, doch dahinter hatte das Spiel bereits begonnen.“
Kommentare
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Wird ein Mehrteiler
Besser Mehrteiler als Märtyrer 🤣
Mehr Teile sind nicht zwangsläufig mehr Spannung, mehr Erotik, mehr Lust. Oftmals einfach mehr Blödsinn. Hier scheint mir sehr klar zu sein, was passieren wird. Schauen wir mal, wie es umgesetzt wird.