Nachhilfe 01


MM-Michi

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23.02.2026
Schamsituation
scham nackt nudistin
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Hallo zusammen. Ich mal wieder, mit ein Schwank aus meiner Jugend.

Gleich am Mittwoch, Dienstag hatte ich keine Lust auf Schule, noch vor Unterrichts beginn Stunde Pfiff ich Freddy zu mir. „Sag mal du Penner, hast du nicht vergessen, mir noch etwas mitzuteilen? Fehlte da nicht noch eine kleine, aber wichtige Information?“, schnauzte ich ihn sofort an, noch bevor er bei mir war. Ehe er Antworten konnte, polterte ich weiter: „Hättest du mir nicht sagen können das die Nudisten sind und da alle nackt rumrennen? Hast du, dass vergessen oder wolltest du mich extra auflaufen lassen?“

Er schaute mich verständnislos an und fragte: „Woher sollte ich denn so was wissen? Und seit wann hast du Angst vor nackten Weibern? Ist ja mal was ganz Neues. Wie konnte ich denn wissen, dass du da aufkreuzt? Was zum Teufel wolltest du da?“

„Du weisst doch sonst jeden Scheiss – und das ist dir entgangen? Stand wohl nicht in ihrer Stasi Akte“, schob ich nach.
Daraufhin drehte er sich um und ging zum Unterricht. Schien wohl etwas angepisst zu sein. Er hielt sich auch den ganzen Tag von mir fern.

Nach Schulschluss lauerte ich ihm auf, nicht um mich zu entschuldigen, das wäre Quatsch, sondern um mit ihm zu reden. 
Er schien mich auch erwartet zu haben. Kaum das er mich sah, fragte er: „Na, haste noch was zu meckern? Soll ich noch jemanden aushorchen? – Du weisst schon das, dass beleidigend war! Ich habe dir schon mal gesagt, dass ich mit der Stasi nichts zu tun habe!“ Nach einer kurzen Pause gings weiter: „Was zum Geier hattest du da zu suchen und woher sollte ich das wissen? Hätte ich gewusst, dass du so pingelig bist, hätte ich dir noch die Heimat Adresse aufgeschrieben. In zwei Tagen kann ich dir auch den ganzen Stammbaum von ihr besorgen!... Welche Medaillen und Titel sie in Kuba für welchen Verein gewonnen hat und so was. Soll ich?!“

Da ich nichts sagte, beruhigte er sich doch noch. Klar, irgendwie hatte er schon recht. Wenn ich es genau wissen wollte, hätte ich es ihm sagen müssen. Anderer Seitz, was kann er dafür, dass ich da so überrascht wurde und mich das so überfordert hat? Entschuldigung kam trotzdem nicht infrage! Wer bin ich denn?

Nach einer Schweigeminute fragte er: „Was ist los mit dir? Wieso tauchst du da auf? Warst du zum Geburtstag eingeladen?“. Er schaute mich abwartend an, und als ich nicht antwortete, fragte er weiter: „Willst du was von ihr, hast du Interesse an ihr? Hübsch ist sie ja. Nackt sieht sie bestimmt richtig geil aus. Komm, sag schon. Was ist los?“ Ich hatte immer noch keine Antwort, ich wusste selber nicht, wieso das Ganze passierte. Eins ist unbestritten, hübsch war sie wirklich. Eins war aber auch klar! Interesse hatte ich an ihr keine! Und genau da lag auch das Problem. Zu der Zeit gab es nur eine Person, der ich solch ein Geschenk gemacht hätte. Sie war aber für mich unerreichbar, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie war die Ursache all meiner psychischen Probleme. Was mich aber wirklich fertig machte, war das Wissen darum, das es ihr genauso ging und ich nichts dagegen machen konnte. Das war aber meine Angelegenheit und ging keinem was an. Das wurde mir gerade in dem Augenblick klar. Freddy konnte nichts dafür, er hätte auch nichts ändern können. Also wechselte ich das Thema und fragte ihn, wie es denn mit Gabriele so geht. Da sagte ich was.

Er fing gleich wieder an zu motzen: „Da hast du mich aber schön in was reingeritten. Jetzt fragt sie mich laufend, wann ich sie mal wieder Besuchen komme. Will sogar, dass ich ihr bei den Hausaufgaben helfe. Als wenn ich jemandem bei den Hausaufgaben helfen könnte. Wahrscheinlich will sie nur an mir rumspielen oder mich sogar vernaschen. Dankeschön.“

Ich musste grinsen, was er nicht so lustig fand. „Dann nimm doch Mondos mit", sagte ich und musste lachen. „Wenn nicht, kannst du mir ja bei den Hausaufgaben helfen“, schob ich Schell nach, als ich seinen grimmigen Blick sah.

„Bist du Irre? Wenn die sieht, dass ich Mondos dabeihabe, denkt die ich will mit ihr Ficken und zerrt mich doch gleich ins Bett. Wenn wir es überhaupt bis dahin schaffen würden. Die fällt über mich her wie eine Hyäne. Die zieht meinen Pimmel auf Stubenlänge und lässt ihn zurück schnipsen wie ein Gummiband. Vergiss es! Hausaufgaben? Das ich nicht lache! Du machst ja nicht mal welche, also wobei sollte ich dir da helfen?“, kam seine Antwort leicht wütend.

„Na was? – Seid ihr nun ein Pärchen oder nicht?“, wollte ich wissen. Um das Thema wieder auf ihn zu lenken.

Leicht nachdenklich antwortete er: „Wenn es nach Ihr geht bestimmt. Wir haben aber noch nie direkt darüber gesprochen. Bin mir auch nicht sicher, ob das was wird. Also schwer verliebt bin ich nicht, falls du das Wissen wolltest.“

„Soll ich mal mit ihr reden? Ich kann sie fragen, ob sie dich als ihren Freund, also als festen sieht oder nur, als Sexsklave haben will", sagte ich und musste wieder lachen.

Natürlich fand er das nicht so lustig und fauchte mich gleich an: „Halt dich da raus! Du hast schon genug angerichtet. Ha, Ha. Von wegen, sie wollte ja nur mal meine Latte sehen. Die hätte mich um ein Haar vernascht. Lass es! Halt dich da raus!“

Irgendwie schien er etwas angefressen zu sein. Darum schlug ich vor: „Hey, ich kann ihr auch sagen, dass du von Ihr nichts willst und sie dich in Ruhe lassen soll. Dann ist die Sache erledigt. – Soll ich?“

Er schaute eine ganze Weile nachdenklich zu Boden. Schien wohl zu überlegen, abzuwägen, ob er sie wirklich loswerden wollte. Schüttelte dann den Kopf. Na also, dachte ich mirs doch. Son bisschen Fummeln und Rummachen wollte er dann doch.

Somit schien zwischen uns alles geklärt zu sein und wir gingen unserer Wege. Klar war auch, dass ich ihn weiterhin unterstützte oder beistand.

---

Mit der Zeit machte sich mein mangelndes Interesse an der Schule und meine zurückhaltende Teilnahme am Unterricht bemerkbar. Die Zensuren sackten mit der Zeit immer weiter ab. Meine in den letzten Jahren erfolgreich erprobte Strategie schien diesmal nicht auf zu gehen. Das erste Halbjahr liess ich immer alles schleifen und holte in der zweiten Hälfte auf. Sodass ich bis jetzt immer versetzt wurde. Nur sind mit den Jahren einige Fächer dazugekommen, die nicht so einfach aufzuholen waren. Der ganze Mist würde mir ja am Arsch vorbeigehen, wenn da nicht meine Mutter währe. Vor keinem Menschen auf der Welt habe ich solchen Respekt und solchen schiss als vor meiner Mutter. Auch heute noch. Gut, als mein Vater noch lebte, war er die unangefochtene Nummer eins. Seine Prügel war auch deutlich schlimmer.

Irgendwann gingen mir dann die Lehrer und auch der Direktor massiv auf den Sack. Nicht das sie Interesse daran hätten, das ich gute Noten schieb und versetzt wurde. Nein, die hatten Angst, dass ich sitzen bleibe und die mich noch ein Jahr länger ertragen müssten. Da sich mein Verhalten und meine Laune immer mehr verschlechterte, hatten sie ein gesteigertes Interesse daran, dass ich das Schuljahr mit Erfolg abschliesse. Eins kam ja noch. Ich hatte schon bemerkt, dass sie meine Leistungen in letzte Zeit positiver bewerteten, als sie in Wirklichkeit war. Was waren das, in meinen Augen, für Jammerlappen.

Eines schönen Tages, der Unterricht war gerade zu Ende, verkündete die Lehrerin, Frau Bauer – die wir wegen ihrer Grösse nur Leuchtturm nannten, der Klasse das sie noch etwas zu besprechen hätten. Da es alle betraf, mussten alle dableiben. Die Stimmung sank und das Gemecker und Gemaule ging los. Als bekannt wurde das ich der Grund war, wurde es gleich leiser in der Klasse.

Frau Bauer sagte: „Da unser Sorgenkind“, und zeigte auf mich, „mittlerweile in einigen Fächern starke Schwächen hat, müssen wir ihn unterstützen und ein Lernkollektiv bildeten. Wer bitteschön, meldet sich freiwillig?“ 
Betretenes Schweigen auf der einen und Gemaule auf der anderen Seite. Keiner wollte da freiwillig mitmachen. Was mir völlig klar war. Ich hätte mir auch keine Nachhilfe gegeben.

Nach einiger Zeit verhaltener Diskussionen meldete sich Frau Bauer wieder: „Ich kann auch jemanden bestimmen, wenn euch das lieber ist.“

Die Diskussion begann von Neuem. Es kamen auch Einwände wie, ich sei selber schuld, mache nie Hausaufgaben, nehme kaum am Unterricht teil und fehle ja auch oft. Was ich ziemlich ehrlich und mutig fand.
Dann die erste konstruktive Frage: „In welchen Fächern braucht er am dringendsten Hilfe?“ Fragte Marlene? Plötzlich Ruhe.

Die Lehrerin schaute ins Klassenbuch: „Chemie und Physik, dann Literatur und Astro (Astronomie) sowie Zeichnen. Am wichtigsten sind aber Chemie und Physik.“ Wieder schweigen.

Sofort meldet sich Roman, ein langer schmaler eher schüchterner Schüler: „Ich mache nicht bei dem Lernkollektiv mit, aber ich kann ihm beim Zeichnen helfen. Obwohl ich weiss, dass er dazu kein Talent hat, mach ich es. Ich habe dazu auch schon eine Idee und kann es bis Freitag Vorbereiten.“ Einige schauten ihn verdutzt andere mitleidig an.

„OK. Danke“, sagte Frau Bauer, „noch freiwillige?“ Keiner meldete sich. Sie: „Dann bleibt mir nichts anderes als…“ und schon meldete sich einer – genau – Freddy. Alle Lachten. „Freddy, du hast das falsch verstanden“, sagte die Lehrerin, „wir suchen jemanden, der IHM hilft, nicht Hilfe braucht.“

„Das weiss ich auch!“, schnauzte Freddy „So blöd bin ich nicht! Ich wollte nur jemanden Vorschlagen.“

Frau Bauer: „Na dann mach mal deinen Vorschlag.“ Betretenes Schweigen. Hatten wohl alle angst das sie genannt werden.

„Für Chemie und Physik kommt doch nur Gabriele infrage! In den Naturwissenschaften ist ja wohl keiner besser als sie. Bei Literatur und Astro fallen mir nur Mariposa und Marlene ein. Sind die besten in diesen Fächern. Was ich so weiss.“


Noch bevor einer zu Wort kam, schimpfte Marlene los: „Auf keinen Fall werde ich dem Lernkollektiv beitreten nur um diesem asozialen Nichtsnutz Nachhilfe zu geben. Es kann nicht sein, dass er bei Schwierigkeiten auf die Hilfe und Unterstützung der Gesellschaft hofft, aber bei jeder Gelegenheit über den Sozialismus und seine Errungenschaften schimpft. Nein Danke! Ist ja nicht mal in der FDJ.“ Na das war mal ne ehrliche Ansage. Es gab sogar Applaus von einigen aus der Klasse. 
Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Marlene mich nicht leiden konnte.

„Also bleiben nur Gabriele und Mariposa“, sagte der Leuchtturm - Frau Bauer. Die beide schauten sich fragend und etwas hilflos um, ob sich nicht doch noch jemand meldet. Erfolglos. Es meldete sich keiner, aber getuschelt wurde fleissig.

Mit den Worten: „Wenn sich keiner weiter meldet oder einen anderen Vorschlag hat, gilt es als beschlossen. Dann bildet ihr drei das Lernkollektiv. Ihr könnt noch hierbleiben und euer Vorgehen Besprechen. Morgen, nach dem Unterrichts, möchte ich das Ergebnis. Schriftlich natürlich. Der Rest kann gehen.“, beendete Frau Bauer den Unterricht. Die Schüler machten sich schleunigst aus den Staub, bevor noch jemand ins Lernkollektiv verdonnert wird.

Roman kam gleich an und erklärte mir, dass er etwas vorbereiten wird und es mir am Freitag mitbringt. Er versicherte mir auch, dass es mit Sicherheit funktioniert. „Du wirst zwar auch damit kein Picasso, dazu fehlt dir einfach jegliches Talent, aber um deine Noten zu verbessern reicht es allemal.“ Wenigsten war er ehrlich. Zeichnen, Malen und der ganze Kunstkram ging so was an mir vorbei. Wissen über Kunst, das ging ja noch, aber praktisch – keine Chance. Technisches Zeichnen, das war was für mich, das habe ich gut hinbekommen.

Somit blieben noch Gabriele, Freddy und Mariposa. Von Freddy wollte ich wissen, was er noch hier wollte, da er ja keinen wesentlichen Beitrag zu meiner Leistungssteigerung beitragen könne. Freddy meinte, etwas beleidigt, das er das Lernkollektiv leiten werde und uns organisatorisch unterstützen wird. Falls wir etwas Bestimmtes brauchen oder besondere Informationen fehlen. Er hätte da seine Quellen. Na gut, Freddy sorgte auch dafür, dass uns Lehrer und Direktor freie Hand ließen.

Dann ging es daran, mit den beiden anderen den Ablauf abzusprechen. Wer, wann, wo, mit wem, was lernt.

Gabriele meinte gleich: „Also ich kann nur freitags, da Arbeiten meine Eltern länger. Maximal zwei Stunden. Damit wir aber keine Zeit verlieren, sollten wir Fahrräder nehmen, denn bis zur Siedlung ist es ein Stück. Wir sollten auch direkt nach dem Unterricht losfahren.“

„Scheisse“, dachte ich, „jetzt muss ich mir auch noch ein Fahrrad klauen.“ Freddy schaute etwas ängstlich, als er das hörte. Zwei stunden bei Gabriele? Er konnte einem leidtun. Aber wer weiss, vielleicht hatten sie auch ihren Spass? Also Abwarten.

Es dauerte eine Weile, bis wir alles ausdiskutiert hatten und Freddy es zu Papier brachte. Beschlossen war Folgendes.

Gabriele, Mariposa, Freddy und ich treffen uns mittwochs und freitags für jeweils zwei Stunden Nachhilfe. 
Mittwochs bei Mariposa, um Literatur und Astro zu lernen. Freitags dann bei Gabriele für Chemie und Physik.
Mir wurden auch einige Pflichten auferlegt. So musste ich beim ersten Treffen alle meine Schulhefte mitbringen. Damit wollten sie meinen Wissensstand prüfen. Danach sollte dann ein „Lehrplan“ aufgestellt werden. Es wurde auch beschlossen, dass an den jeweiligen Tagen nur ein Fach behandelt wurde. Bei Literatur und Astro konnten wir flexibel sein.

Am nächsten Tag legte Freddy Frau Bauer, nach Unterrichtsschluss den Plan vor. Sie las es durch und wollte wissen, was denn Freddy seine Aufgabe dabei sei. Wortreich und mit viel Polemik erklärte er ihr, dass er das Lernkollektiv leite und für den Erfolg wesentlich sei. Ich glaube, wir drei anderen hatten schon beim ersten Satz abgeschaltet. Frau Bauer hatte mit Sicherheit nicht mal die hälfte verstanden. War wohl Freddys Absicht. Dann wollte sie noch wissen, warum wir uns jedes Mal zu viert trafen. Auch hier erklärte Freddy wieder wortreich, dass es psychologische und erzieherische Gründe hat. Dazu kommt, dass sich Gabriele bei Mariposa auf ihren Teil vorbereiten kann und Mariposa von Gabriele dazulernt. So hatten alle was davon. Ist ja schliesslich ein Lernkollektiv. Frau Bauer war damit zufrieden und gab es so der Schulleitung weiter. Die waren auch einverstanden damit. Nur mir ging der ganze Kram gehörig auf den Sack.

---

Der erste Mittwoch kam und wir vier machten uns auf zu Mariposas Wohnung. Dort angekommen bekam ich schlagartig ein ganz mulmiges Gefühl. „Warum habe ich da nicht früher dran gedacht?“, fiel es mir wie Schuppen aus den Haare. „Ich Idiot! Was passiert, wenn wir in der Wohnung sind? Hatte Freddy erzählt, dass Mariposa eine Nudistin ist? Bestimmt nicht, er tratscht ja sonst auch nicht", redete ich mir ein. Meine Gedanken kreisten nur noch darum.

Mariposa öffnete die Wohnungstür und blieb innen, neben ihr stehen. Wir gingen rein, Gabriele und Freddy vor mir. Hinter mir Mariposa, die noch die Tür zu machte, sagte: „Gleich links ist die Küche, die ist gross genug, da passen alle an den Tisch.“ Also gingen alle in die Küche. Ich kannte die ja schon. 
Grosses erstaunen bei Freddy, auch Gabriele war überrascht, nicht nur wegen der Grösse. „Was für hohe Fenster ihr habt, passen zu den hohen Wänden… da würde ich mir gern die ganze Wohnung anschauen“, meinte sie nicht ganz ernst gemeint.

„Stellt die Mappen ab dann, zeige ich euch die Wohnung“, sagte Mariposa. Ich versuchte sofort mit ihr zu reden. 
Kaum das die Mappen abgelegt waren, sagte Mariposa: „So, hier gehts lang zur Wohnstube.“ Alle folgten. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Ich wollte unbedingt noch mit ihr reden, bevor alle Ihr Zimmer erreichen. Gab ihr Zeichen, winkte unauffällig, aber keine Chance. Entweder verstand sie mich nicht oder sie wusste nicht, was ich wollte. Dann kamen wir zu ihrem Zimmer.
Grosses staunen und bewundern bei den beiden. Ich dachte nur daran, dass meins nicht mal ein Viertel so gross ist.
Freddy schaute sich um und sagte: „Mein Zimmer kann ich hier zweimal reintun. Aber ich brauch ja auch nicht so viel Platz.“ An Gabriele gewandt: „Deinen Kleiderschrank würdest du hier aber nicht reinkriegen.“ Und grinste dabei sehr merkwürdig.

Gabriele meinte: „Zwar nicht ganz so gross wie meins, aber dafür höher und schöne grosse Fenster. Ich liebe grosse Fenster. Schaut mal, sogar mit Rollläden aus Holz. Da ist es bestimmt schön Dunkel, wenn die unten sind. Ich wusste gar nicht, dass man Altbau-Wohnungen so schön und Modern einrichten kann“.

Was mir erst jetzt auffiel. Statt Poster von irgendwelchen Schauspielern hingen bei ihr Turnerinnen und Leichtathletikstars ihrer Heimat an den Wänden. Auf den Regalen standen Bücher und jede Menge Pokale, drangehängt noch viele Medaillen. Über ihrem Schreibtisch hingen, zwischen Auszeichnungen und Urkunden viele Fotos von Ihr. Auf den meisten ist sie nackt. Sogar bei Siegerehrungen und der Übergabe von Auszeichnungen und anderen Gelegenheiten. Da es meist schwarz-weiß Fotos waren und Mariposa so schön schokobraun ist, fällt es kaum auf, dass sie hauptsächlich nackt ist. Ich hoffte, dass es keiner der beiden mitbekommt. Vor allem nicht Gabriele, da ich nicht wusste, wie sie reagieren wird.

Während Gabriele noch die Fenster bewunderte, schlenderte Freddy durch das geräumige Zimmer. Plötzlich blieb er wie angewurzelt stehen, seine Augen so groß wie Untertassen. „Na hallo, Mariposa!“, rief er aus, nicht nur murmelnd, sondern mit echtem Impuls. Er trat näher, beugte sich vor und starrte auf die große Collage mit den zahlreichen Fotos, die zwischen etlichen Urkunden und Auszeichnungen über ihrem Schreibtisch. „Bist du das da oben? Aufm Siegerpodest? Mit Gold?“

Gabrieles Aufmerksamkeit war sofort geweckt. Sie ließ die Fenster links liegen und trat neben Freddy. Ihr Blick glitt über die Fotos – Siegerehrungen, Sprungübungen, lässige Siegerposen mit Medaillen. Dann, Sekunden später, setzte das Stirnrunzeln ein, gefolgt von einem langsamen, ungläubigen „Wow…“. Ihr Mund blieb leicht offen, nicht entsetzt, sondern völlig verblüfft. Ein merkwürdiges, fasziniertes Lächeln spielte um ihre Lippen. Sie drehte sich langsam zu Mariposa, die lässig an der Tür lehnte um.
„Mariposa“, sagte sie, die Worte suchend. „Auf den Fotos… da bist du ja… komplett… nackt. Also… auf allen. Wieso?“

Freddy konnte sich nicht mehr zurückhalten. Er grinste breit, seine Augen blitzten vor triumphierender Genugtuung. „HAB ICH’S DOCH GESAGT!“, platzte er heraus, als hätte er im Lotto gewonnen. „Ich hab dir gesagt, sie ist Nudistin! Aber nein, mir glaubt ja keiner!“ Er wedelte aufgeregt mit der Hand in Richtung der anderen Wand. „Wenn dich das schon sprachlos macht, dann schau mal hier. Das da, ist erst der Anfang! Guck mal die Fotos hier! Das ist ja der absolute Hammer!“

Neugierig geworden, trat Gabriele zu ihm ans Bett und musterte die Serie von Actionfotos an der Wand: Mariposa in voller Bewegung beim Bodenturnen, beim Handstand, in gespreizten Sprüngen. Ihr anfängliches Erstaunen kippte in anerkennendes, leicht neckisches Staunen. „Oh, Wacke…“, kicherte sie. „Das sind aber… äh… sehr mutige Aufnahmen. Ganz schön gewagte Posen, Mariposa!“ Sie zeigte auf ein Bild, das Mariposa in einem gespreizten Überschlag zeigte. „Also das hier… das ist ja fast schon fragwürdig. Da bekommt man ja fast ne gratis Vorstellung!“

Freddy amüsiert. „Na komm schon, das ist doch harmlos.“, konterte er mit einem breiten Grinsen. „Dich haben wir doch schon in ganz andere Posen gesehen. Wo du deutlich mehr gezeigt hast… und zwar mit voller Absicht und das ohne Sport oder Wettkampf. Also stell dich nicht so an… hier sieht man wenigstens, was Sport wirklich ist.“

Ein leichtes Rot stieg Gabriele in die Wangen, und etwas kleinlaut meinte sie: „Das war was anderes! Das war… nur für Euch beide! Hier sieht man ja alles, und das obwohl so viele Leute dabei sind. Das ist schon… heftig.“

Ich hielt den Atem an. „Scheisse“, dachte ich, jetzt ist es raus. Genau dass wollte ich vermeiden. Und was nun? Erst mal kurzes Schweigen.

Mariposa, die bisher an der Tür gelehnt hatte, schaute mich an, für eine Sekunde – nicht vorwurfsvoll, sondern fast amüsiert, als würde sie mein inneres Dilemma lesen. Dann ging sie mit entspannten Schritten auf die beiden zu. Ein warmes, offenes Lächeln lag auf ihrem Gesicht, keine Spur von Verlegenheit oder Scham, nur diese typische, gelassene Sicherheit.

„Ach ja, dass!“, sie deutete mit einer lässigen Handbewegung auf die Fotos über ihrem Bett. „Das sind ein paar meiner Höhepunkte von der Kinder und Jugend Spartakiade vor zwei Jahren auf Kuba. Ich bin schon seit kleines Kind im Turnverein von Holguín, meiner Heimatstadt. Und ja, wir sind Nudisten. Bin ich schon seit meiner Kindheit, ich kenne es nicht anders. Ist zwar kein Geheimnis, aber ich lauf auch nicht rum und erzähl’s jedem. Es gehört halt zu mir, wie mein Name.“

Mariposa wandte sich direkt Gabriele zu, ihr Lächeln wurde noch ein wenig herzlicher. „Sieht vielleicht erst mal gewagt aus, wenn man’s nicht kennt. Aber für mich ist es total normal. Ich denke dabei nur an die Übung, nicht daran, wer gerade zuschaut und was genau man sehen kann. Außerdem, wie du siehst, sind hier alle nackt. Ist halt ein Nudistenverein und Sport Club.“

Plötzlich änderte sich ihr Blick und sie schaute einen nach den anderen an.
„Moment mal“, sagte sie, ihr warmes Lächeln leicht abgeschwächt zu einem nachdenklichen Ausdruck. „Freddy, was meinst du mit ‘ganz andere Posen’ und ‘mit voller Absicht’?“ Sie sah mich direkt an. „Was hat er damit gemeint?“

Alle Augen richteten sich erst auf mich dann auf Freddy, der grinste wie ein Honigkuchenpferd, Gabriele sah beschämt zu Boden und sagte dann im ernsten Ton: „Darüber sollten wir ein anderes Mal sprechen!“ Und damit war das Thema erledigt.

Mariposa klatschte in die Hände. „So! Und jetzt, genug geschwatzt und geglotzt. Lasst uns anfangen! Ab in die Küche und Bücher raus, Leute! Wir sind ein Lernkollektiv und kein Schwatzkollektiv!“ Sie schob Gabriele und Freddy mit freundschaftlichem Druck in Richtung Tür. 
Ich kam von alleine hinterher und war froh, dass sie sich nicht genötigt sah sich auszuziehen.

„Wollt ihr was Trinken?“, fragte sie, kaum dass wir in der Küche waren. Mit Blick zu mir: „Milch? Richtig?“ Ich nickte und holte die geforderten Hefte aus meiner Mappe. Mariposa holte Gläser aus einen Küchenschrank und fragte die anderen, die auch beim Auspacken waren: „Was wollt ihr trinken? Selter, Brause oder Cola?“ Cola kam es einstimmig. Daraufhin verliess sie die Küche. Freddy verteilte die Gläser und Gabriele nahm sich meine Hefte vor.

Kaum das sie diese durchgeschaut hatte, sagte sie erstaunt: „Wenn ich das hier so sehe, komme ich zu dem Schluss, dass du von Physik und Chemie überhaupt keine Ahnung hast. Ich würde gerne wissen, auf welcher Note du in diesen Fächern stehst.“

„Physik Note vier und Chemie sogar auf fünf“, kam es wie auf Kommando von Freddy. „Hier ist auch ein Vermerk, dass du in Chemie nur theoretischen Unterricht machen darfst. Was bedeutet das?“ Wollte er wissen?

Gabriele schaute erstaunt zu Freddy, dann beide auf mich. Jeder hatte die gleiche Frage auf der Zunge, Gabriele war schneller. „Woher zum Kuckuck weisst du das denn schon wieder?“ Rief sie.

„Na, ich habe hier seinen Notenspiegel“, sagte er, als wenn es das Natürlichste der Welt war.

Jetzt war ich schneller: „Woher hast du den?!“, fauchte ich ihn an. „Eigentlich ist der nur für die Lehrer und den Direktor.“

„Vom Direktor“, kam es mit der gleichen Gelassenheit. „Aber du hast meine Frage noch nicht beantwortet.“, schob er nach.

Gerade als ich dazu etwas sagen wollte, nickte Gabriele in Richtung Küchentür. Wir drehten uns um und sahen mit Erstaunen – Mariposa.

Sie stand mitten in der Küchentür, komplett nackt, nur mit ihrem Geburtstagsgeschenk „Bekleidet“ und eine Flasche 
Club - Cola in jeder Hand. Das Licht aus dem Flur hinter ihr umriss ihre schlanke, durchtrainierte Silhouette – die Figur einer Sportlerin. Für einen Augenblick herrschte absolute Stille. Drei Paar Augen waren auf sie gerichtet, aber es war kein unangemessenes Glotzen, eher ein gebanntes, überraschtes Innehalten und Staunen. Mutig, mutig, dachte ich und war begeistert. Und wusste im selben Augenblick schon nicht mehr warum.

Mariposa blieb völlig ruhig stehen, als wäre ihr Auftritt die natürlichste Sache der Welt. Ein leichtes, fast amüsiertes Lächeln spielte um ihre Lippen, als sie unsere Reaktionen registrierte. Ihre Haltung war entspannt, etwas zurückhaltend, aber nicht schüchtern oder schamhaft.

Es war Freddy, der die Stille zuerst brach. Ein breites, echtes Grinsen erhellte sein Gesicht. „Boah, Mariposa! Das nenn' ich mal einen Anblick! Wunderschön. Dazu volle Punktzahl für deinen Mut!“ Seine Stimme klang bewundernd. Er schaute sie an, als wolle er sie in Gedanken mit Gabriele Vergleichen. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht schaute er dabei immer wieder zu Gabriele rüber. Ich fragte mich, wer das Duell gewonnen hatte.

Gabriele kannte Mariposa ja schon nackt vom Duschen nach dem Schwimmunterricht. Daher kam nur ein: „Na Mut hast du Ja. Dass hätte ich dir jetzt nicht zugetraut.“
Mariposa lächelte entspannt und bedankte sich für das Kompliment von  Freddy.

Interessant fand sie allerdings den Schmuck und fragte was es damit auf sich hat.

Freddy schaute zu mir rüber, als wollte er was sagen. Ich schüttelte nur den Kopf. Was: „Nein! Halts Maul!“, bedeutete.

Ich selbst war sprachlos, gefangen zwischen der überwältigenden Begeisterung über den Anblick und der Erleichterung, dass die Situation nicht kippte. Mariposa in ihrer natürlichen Art war einfach ... faszinierend. Erst recht mit dem Schmuck.

Mariposa erwiderte Gabrieles Lächeln mit einem strahlenden, dankbaren Blick. „Danke. Das ist lieb von dir.“ Ihre Stimme war klar und ruhig, ohne jede Scham oder Nervosität. Dann wandte sie sich leicht zu Freddy. „Und danke für die Punkte. Aber es ist wirklich kein Mut nötig. Das macht mir nichts aus, das ist normal für mich. Auch wenn ihr mich anschaut, es stört mich nicht.“ Sie zuckte dabei lässig mit den Schultern. 
„Zu dem Schmuck kann ich nur sagen, dass ich ihn am Sonntag zum Geburtstag geschenkt bekam.“ Sie schaute verstohlen zu mir rüber. Sagte aber nichts weiter dazu. Mit einem eleganten Gang kam sie mit den Cola-Flaschen zu uns in die Küche. 
Stellte die Flaschen auf den Tisch, direkt neben die Gläser, die Freddy schon verteilt hatte. „So, Cola ist da. Wer schenkt ein?“, während sie selbst nach einem Glas griff.

Freddy sofort: „Ich mach’s!“ Er nahm ihr das Glas aus der Hand, seine Finger berührten ihre dabei kurz und unabsichtlich. Sein Blick streifte genüsslich über ihre nackten Brüste, zwischen denen das Collier glänzte und zum Blickfang wurde. 
Er musste sich sehr konzentrieren beim Einschenken. Noch immer hatte er das breite Grinsen im Gesicht. Ich war mir nicht ganz sicher, ob es ein Ausdruck von Freude über die Situation oder schon echte Geilheit war.

Mariposa stellte das gefüllte Glas ab, schaute mich an und ging gelassen zum Kühlschrank. Mein Blick folgte ihr. „Mann, was für ein Hintern, so schön, so rund und ebenmässig, erst recht die kleinen Grübchen an den Seiten.“, ging es mir durch den Kopf. Ich wusste gar nicht, dass mich ein Hintern so faszinieren konnte, bis ich ihren sah. Sie öffnete die Kühlschranktür. 
Und Zack! Das helle Licht von innen traf sie voll und sie stand da wie in einem Spot auf einer Bühne. Klar und deutlich, jedes Detail war scharf zu sehen. Noch heute habe ich das Bild vor Augen.
Ihre Brüste hatten eine sehr schöne Form. Von der Seite betrachtet, etwa wie das Ende einer Banane, aber nicht ganz so doll geschwungen und nicht so spitz. Aber leicht nach oben gewölbt. Sahen auch richtig fest aus, bestimmt vom vielen Training. Nicht so wie bei Gabriele. Die hatte ja schon fast Raketen, die auch noch zappelten wie Götterspeise. Was aber auch rechst schön aussah, und lustig. Richtig lustig. Gerade das Zappeln beim Gehen. Die hätte ich gern mal nackt beim Turnen gesehen.

Aber Mariposas Brüste, eher… sportlich straff. Als sie sich vorbeugte, um die Milch aus den Kühlschrank zu nehmen, bewegten sie sich nur ganz leicht. Sie sahen schön glatt und irgendwie zart aus, und das grelle Licht ließ die Rundungen richtig deutlich hervortreten. Keine große Wucht, aber eine tolle, feste Form. Ich hatte bei ihr noch nie so genau hingeguckt, wie es aussieht, wenn sie sich einfach so bewegt. Es war einfach… herrlich. Dazu das Glitzern vom Collier… und dem Diadem.

Mein Blick wanderte automatisch runter, über ihren flachen Bauch, der richtig stramm aussah. Und dann… klar sah man alles und das sehr deutlich. Das Licht vom Kühlschrank zauberte interessante Schatten auf Mariposas Körper. Vom flachen Bauch bis runter zum Venushügel, der deutlich hervorragte und sanft zwischen ihren Beinen verschwand.
Ein kleiner, dunkler Fleck Haare, nicht buschig, eher fein und gekräuselt, ganz flach nur, kaum sichtbar, liess mich erahnen, wo die Spalte ihrer Schamlippen anfing. Es war ein faszinierender Anblick. 
Mariposa hatte, was sie wollte und kam, langsam zurück, direkt auf mich zu. Für mich sah es aus, als ginge sie in Zeitlupe. Als schwebe sie auf mich zu. Das glitzern vom Schmuck, die leichte anmutige Bewegung beim Gehen, ihre Pflaume, ich war wie im Trace, komplett weggetreten.

Auch Gabriele schaute Mariposa zu, während diese langsam vom Kühlschrank zurückkam, mir die Milchflasche hinstellte und sich dann auf den Stuhl neben mich setzte. Ganz natürlich, als wäre es nichts Besonderes. Sie schüttelte leicht den Kopf, als wollte sie damit die Szene beenden, und widmete sich wieder meinen Chemieheften.

„Okay, zurück zum Thema.“ Forderte Gabriele. „Dieser Vermerk mit dem theoretischen Chemieunterricht ... Was steckt da dahinter? Du musst das jetzt erklären, bevor wir hier weiter machen und den Lehrplan festlegen können.“

Ihre Stimme hatte wieder den fordernden und strengen Tonfall angenommen. 
Alle schauten mich erwartungsvoll an, die nackte Mariposa schien wohl nicht mehr zu existieren, wahr wohl schon Normalität.

Mit einem ernsten Thon, der klar machte, dass ich es ernst meinte, sagte ich: „dafür haben wir mit Sicherheit keine Zeit und es spielt für die Nachhilfe überhaut keine rollre! Damit ist das Thema auch beendet!“

Die drei schauten zwar noch etwas ungläubig, akzeptierten aber die Entscheidung.  Daraufhin erstellten wir einen Lehrplan und folgten dem dann. 
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Konstruktive Kritik ist willkommen und erwünscht und hilft mir beim Schreiben. Ich hoffe, ihr hattet Spass.
Und bitte, schreibt eure ehrliche Meinung drunter.

Fortsetzung?? Eventuell.
 


Kommentare

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Porscheistbeste schrieb am 23.02.2026 um 22:27 Uhr

Bin richtig begeistert, spannend gestaltet aber nicht zu schnell, so wie ein guter Aufbau halt ist. 

Will unbedingt eine Fortsetzung!!!

MM-Michi schrieb am 24.02.2026 um 11:27 Uhr

Danke für deinen Kommentar und schön das dir die Geschichte gefällt. Dann hast du bestimmt auch die anderen Gelesen.

Vielen Dank.