Die Rettung

von Ml5252
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Zur Kategorie: CMNF

Liebe CMNF-Freunde,

hier meine erste Story auf Schmbereich. Sie ist etwas lang geraten. Ich hoffe, sie gefällt Euch trotzdem!  Es könnte eine Fortsetzung zu dieser Geschichte geben. Falls dies gewünscht wird, sowie über Lob und Kritk würde ich mich sehr freuen - gerne auch per Email an ml5252@gmx.de. Viel Spaß beim lesen!

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1. Kapitel – die  Ausgangslage

Es war ein trüber Tag. Dicke, dunkle Wolken hingen am Himmel und es regnete schon seit dem frühen Morgen. Genauso trist war auch die Stimmung im Büro. Anja saß an ihrem Schreibtisch und hatte nichts zu tun. Gar nichts.

Nach ihrer Heirat mit Marc war sie als Büroleiterin ins Unternehmen ihres Schwiegervaters eingestiegen. Sie arbeitete zwar unter ihrer Qualifikation und hatte sich schon mehr als nur einmal gefragt, wozu sie überhaupt studiert hatte, aber bei ihrem Schwiegervater konnte sie die Leitung der Buchhaltung übernehmen; bei ihrem alten Arbeitgeber hätte sich noch Jahre auf eine Führungsposition warten müssen.

Anfangs hatte sie immerhin noch drei Mitarbeiterinnen unter sich und konnte die anfallenden Tätigkeiten entsprechend priorisieren und aufteilen. Doch das ist längst vorbei. Heute arbeitet sie alleine in der Buchhaltung. Eine Mitarbeiterin ging in Rente, den anderen beiden musste gekündigt werden. Wie so vielen Mitarbeitern des Unternehmens, die nach und nach gehen mussten.

Schon als sie bei ihrem Schwiegervater anfing, war das Unternehmen in einer schwierigen Lage. Möbelbranche; das bedeutete vor allem einen ruinösen Preiskampf, dem immer mehr Unternehmen zum Opfer fielen. Auch ihr Familienunternehmen, die „Treskamp Möbel GmbH“ kämpfte gegen den Untergang. Das letzte Möbelhaus der Firma war schon in den Achtziger-Jahren geschlossen worden.

Um nicht gegen die „Riesen“ der Branche einen aussichtslosen Kampf führen zu müssen, hatte ihr Schwiegervater, Erich Treskamp, der allmächtige und uneingeschränkt herrschende Firmenpatriarch beschlossen, sich auf gehobene Büromöbel zu spezialisieren und diese direkt zu vermarkten; sich also direkt an die potentiellen Kunden zu wenden und ihnen die Produkte des Hauses persönlich zu präsentieren.

Eine Zeit lang ging das alles ganz gut, aber irgendwann fingen die Firmen an, ihren Managern die Budgets für Büroausstattungen zu kürzen. Auch die Selbstständigen, wie Ärzte oder Rechtsanwälte fingen immer öfter an, bei ihren Möbeln zu sparen. Erich Treskamp reagierte mit Rationalisierungen; Anja übernahm neben der Buchhaltung auch die komplette Finanzabteilung, deren Mitarbeiter auch alsbald das Unternehmen verließen.

Inzwischen konnte sie die wenigen Aufträge, Rechnungen und den sonstigen Bürokram ganz gut alleine bewältigen. Nur bei der Erstellung der Bilanz half noch eine externe Kraft mit.

Für den Nachmittag hatte Erich Treskamp eine Sitzung der Geschäftsführung einberufen. Pünktlich um 3 Uhr. Das war eigentlich ein Familientreffen, denn neben ihrem Schwiegervater gab es da nur noch Anja als Leiterin der Finanzabteilung und ihren Mann Marc, Erichs Sohn, der die Produktion leitete.

Anja graute es vor diesen Treffen. Ihr Schwiegervater war in den letzten Monaten immer übellauniger und  aggressiver geworden. Herrschsüchtig war er ohnedies und seinem starken Willen konnte man sich kaum entziehen. Sein Sohn Marc war ganz anders. Er war sanft, verständnisvoll, nahm immer Rücksicht auf andere. Manchmal vielleicht etwas zu viel. Und er war willensschwach. Was sein Vater beschloss, dass setze er um. Ohne jeden Widerstand.

Anja hatte sich in Marc eigentlich gerade wegen seines Charakters verliebt und ihn deswegen auch geheiratet. Er war weder ein Choleriker, noch ein rücksichtloser Stoffel, noch ein Angeber – eben anders als die meisten, anderen Männer die sie kannte. Doch im Betrieb hätte sie sich manchmal schon etwas mehr Beistand von ihm gewünscht, wenn sie versuchte, sich gegen ihren Schwiegervater durchzusetzen. Davon konnte sie allerdings nur träumen. Auch heute, um 15.00 Uhr würde es wohl nicht anders sein.   

     

2. Kapitel – die Strategie

Genau 15.00 Uhr: Anja und Marc betraten das Büro von Erich Treskamp. „Setzt Euch“, sagte Erich knapp. „Wie ihr wisst, ist die Lage sehr schlecht – genauer gesagt sogar katastrophal“ führte er weiter aus. „Welche Maßnahmen schlagt ihr vor, um wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen?“ fragte er. Anja und Marc sahen sich überrascht an. Es war schließlich immer Erich, der alle wesentlichen Entscheidungen traf. Anja und Marc waren kaum mehr als willige Befehlsempfänger.

„Wir….können das auch nicht so auf die Schnelle sagen“ meinte Marc. Anja nickte zustimmend. „Habe ich erwartet“ sagte Erich knapp. „Daher habe ich mir etwas einfallen lassen.“ Er lächelte nun und meinte: “was sich früher schon bewährt hat, kann heute nicht schlecht sein!“ Er lehnte sich zurück in seinen Chefsessel.

Während sich Anja noch fragte, was er damit meinte, war Marc nun sichtlich erregt: „was willst du damit sagen?“ erwiderte er mit leichtem Zorn in der Stimme. Erich blieb ruhig: „nun, ich denke dass Anja auf den Spuren deiner Mutter wandeln könnte und so unserem Unternehmen zu neuen Erfolg verhilft!“ Er lächelte jetzt sehr zufrieden.

Marc hingegen sprang auf und blaffte mit ungewöhnlichem Zorn: „das kannst du nicht machen! Das kommt nicht in Frage!“ Marcs Gesicht lief vor Wut rot an. „Glaubst du, vielleicht mir ist die Entscheidung leicht gefallen?“ brüllte Erich zurück und meinte dann etwas ruhiger, aber mit spöttischem Unterton:„ Oder hast du vielleicht eine bessere Idee?“ Für einen Moment war es totenstill im Büro. „Nein…“ sagte Marc enttäuscht „…die habe ich nicht.“

„Na also!“ meinte Erich kurz angebunden. „Vielleicht klärt ihr mich bitte mal auf, um was es hier geht!“ sagte Anja vorwurfsvoll. „Gerne“ sagte ihr Schwiegervater. „Marc, lass uns bitte alleine; ich erkläre Anja worum es geht!“

Wortlos verließ Marc das Büro. Er wirkte wie ein geschlagener Verlierer, der nun ging um seine Wunden zu lecken.

„Also Anja… ich äh….möchtest Du vielleicht eine Kaffee?“ fragte Erich. Anja sah ihn verwundert an. Ihr Schwiegervater kümmerte sich sonst nie um ihr leibliches Wohl. Wer einen Kaffee wollte, der musste ihn sich bei seiner Sekretärin holen. „Oder vielleicht einen Cognac?“ Erich ging zum Wandschrank hinüber und holte zwei Cognacschwenker und eine Flasche seiner Lieblingsmarke heraus. “Nein, danke“ sagte Anja und war immer noch verwundert.

 

„Doch, doch“ meinte Erich, schenkte beide Gläser ein und gab ihr eines. „Du wirst ihn brauchen“ meinte er. „Also, prost – auf dein Wohl meine Liebe!“ sagte er, stieß mit ihr an und leerte sein Glas in einem Zug. „Erich, jetzt sag mir doch bitte endlich worum es hier geht!“ mahnte Anja.

„Okay, okay“ entgegnete Erich, „hör zu. Als wir in den Achtziger-Jahren schwer zu kämpfen hatten und immer weniger Kunden in unser Möbelhaus kamen, da hat uns deine Schwiegermutter gerettet.“ erklärte er.  „Erika?“ fragte Anja verwundert. Sie war überrascht, denn ihre Schwiegermutter hatte nie im Unternehmen gearbeitet. Obwohl sie 15 Jahre jünger war als ihr Schwiegervater und durchaus noch berufstätig sein könnte, kannte sie Erika nur als Hausfrau und Mutter ihres Mannes.

„Ja, Erika“ sagte Erich. „Nach Ladenschluss, also nach 18.00 Uhr, führte sie speziell ausgewählte Kunden durch unser Haus und zeigte ihnen die neueste Kollektion. Und wer etwas bestellte, der wurde auch für die nächste...äh…Spezialvorstellung eingeladen“. Er schaute Anja mit stechenden Augen an.

„Und nun würde ich diese Tradition gerne mit dir fortsetzen!“ Er lächelte. „An was genau denkst du, Erich? Ein eigenes Möbelhaus haben wir doch schon längst nicht mehr!“ fragte Anja. „Tja, sagte Erich, ich denke wir schicken Kataloge an die in Frage kommende Kundschaft und legen eine Einladung bei, in der du eine Spezialpräsentation der Produkte hier im Unternehmen anbietest. Natürlich außerhalb der Arbeitszeit!“ erklärte er und fügte zögerlich an “also, natürlich nur wenn du dazu bereit bist!“ Er drehte nervös sein Cognacglas in den Fingern. „Ich zwinge dich selbstverständlich zu nichts!“ sagte er mit fester Stimme und ergänzte deutlich leiser. “ Aber ich fürchte, dass ist unsere letzte und einzige Chance als Unternehmen zu überleben!“ Er blickte zu Boden.

„Klar mache ich das!“ sagte Anja. „Warum denn nicht? Marc kann ja auch mitmachen!“ meinte sie. „Nein, nein, Marc können wir dabei nicht gebrauchen“ sagte Erich und machte eine beschwichtigende Geste. „Es, äh, es wäre wie gesagt eine Spezialpräsentation, die nur du durchführen kannst, weil…“ Er blickte auf die Tischplatte vor sich. „Weil…was?“ fragte Anja. Erich malte mit seinem rechten Zeigefinger Kreise auf die Tischplatte. Er wagte nicht, sie anzusehen. „Weil du dabei nackt sein wirst“ entgegnete er. „Ganz nackt! Und um ganz ehrlich zu sein: nackt und rasiert!“      

Anja blieb die Spucke weg! Sie wusste gar nicht, was sie sagen sollte. „Ganz nackt und…?“ fragte sie verunsichert. Erich nickte nur. Erst jetzt blickte er wieder auf und sah sie mit festem Blick an: „Anja, ich weiß was ich da von dir verlange! Aber bitte glaube mir, ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Und wenn ich irgendeine andere Idee hätte, die unsere Existenz rettet, dann würde ich sie garantiert bevorzugen!“ Er blickte wieder zu Boden „Aber ich habe keine anderen Ideen mehr..“

Er wirkte in diesem Moment seltsam deprimiert und niedergeschlagen. So kannte Anja ihn gar nicht. Sie wollte irgendetwas sagen, aber ihr wollte nichts Vernünftiges einfallen. Sekunden vergingen, ohne dass einer der beiden etwas gesagt hätte. „Und was hat das mit Erika zu tun?“ wollte sie schließlich wissen. 

  „Naja“ sagte Erich mit verschmitztem Lächeln, „deine Schwiegermutter hat die Spezialtouren in unserem Möbelhaus damals im gleichen Outfit abgehalten!“ Anja war platt. „Also nackt?“ meinte sie entrüstet. Erich lächelte und nickte. „Du glaubst gar nicht, was das für ein Erfolg war! Unser Umsatz ging damals durch die Decke!“ sagte er mit stolzem Unterton.

Anja wendete sich verärgert ab. „Pfff…das hat dein Möbelhaus ja offenbar auch nicht mehr gerettet“ meinte sie ärgerlich. „Nein“ meinte Erich. „Die Zeit der kleinen Möbelhäuser war vorbei; das war uns auch damals schon klar. Aber mit diesen Präsentationen konnten wir das Kapital aufbringen, das wir zur Umstellung unserer Produktion auf gehobene Büromöbel benötigten. Ansonsten wären wir damals schon am Ende gewesen!“ erklärte er.

 

3. Kapitel – die Entscheidung

Erich hatte seine Selbstbeherrschung längst wiedergefunden. „Lass dir ruhig etwas Zeit bei deiner Entscheidung; ich will dich nicht drängen!“ sagte er mit nun wieder fester Stimme. „Zu gütig“ giftete Anja. „Rede ruhig auch mal mit deiner Schwiegermutter“ meinte Erich. „Ich denke, das hilft dir bei deiner Entscheidungsfindung!“ Mit diesen Worten stand er auf und öffnete die Tür zu seinem Büro.

Anja verließ das Zimmer wie in Trance. Es kam ihr vor wie ein irrer Traum. Sie ging nur noch in ihr Büro um ihre Jacke zu holen, knipste das Licht aus und ging heim.

Dort wartete Marc schon auf sie. Ebenfalls mit einem Glas Cognac in der Hand.  „Na?“ sagte er nur kurz angebunden „wie war´s“. Anja sah ihm fest in die Augen: „Hast Du gewusst, was dein Vater da plant?“  Marc blickte in sein Glas. „Gewusst nicht, aber geahnt“ meinte er. „Warum bist du dann nicht geblieben und hast zu mir gehalten?“ fragte sie vorwurfsvoll. „Offenbar ist dir der Cognac wichtiger als die Ehre deiner Frau“ sagte sie wütend und weil sie gerade in Rage war meinte sie weiter “beim Drang zum Alkohol seid ihr Euch ja schon einig. Und wohl auch dabei, dass ich nackt vor der Kundschaft rumtanzen soll, was?“

Marc blieb ruhig. „Was für eine Antwort erwartest du denn von mir?“ fragte er. „Dass du zu mir hältst!“ schrie sie in einer Mischung aus Wut und Verzweiflung. Sie war den Tränen nahe. Marc antwortete immer noch ruhig: „Anja ich halte zu dir – egal wie du dich entscheidest! Aber was soll ich dir raten? Ja zu sagen und so zum Lustobjekt dieser Typen zu werden oder Nein zu sagen und dadurch zu riskieren, dass das Unternehmen den Bach runter geht und wir beide arbeitslos werden? Pest oder Cholera! Was also soll ich dir empfehlen?“

„Was soll ich denn jetzt tun?“ wimmerte Anja, Sie blickte hilflos im Raum umher. „Ich weiß es auch nicht, sagte Marc. Aber vielleicht hilft es ja wirklich, wenn du mal mit meiner Mutter redest!“. Er sah sie mitleidig an. Anja nickte stumm. „Ich mach uns was zu essen, das lenkt mich vielleicht etwas ab“ sagte sie und ging in die Küche.

Natürlich klappte es nicht, sich abzulenken. Der Gedanke an das, was ihr Schwiegervater da von ihr erwartete, ließ sie nicht mehr los. Gleich nach dem Abendessen rief sie ihre Schwiegermutter an.

Es läutete nur einmal, dann hob schon jemand ab. Es war Erika. Sie meldete sich nicht; sie wusste genau wer da anrief und sagte ohne jede Begrüßung sofort “heute hat er es dir also gesagt?“ „Ja“ sagte Anja. Sie brachte nicht mehr raus. „Also“ meinte Erika, „du schwänzt morgen vormittag mal die Arbeit. Erich wird es nicht wagen, etwas dagegen zu haben. Komm zu mir. Ich mache uns eine schöne Kanne Tee und dann reden über alles! Und was immer das Ergebnis unseres Gesprächs sein wird, ich werde es mit dir zusammen gegenüber Erich vertreten. In Ordnung?“ „Ja, in Ordnung“, hauchte Anja „und danke“ sagte sie hörbar erleichtert.  „Gerne“ erwiderte Erika mit mütterlicher Stimme „also morgen um 10 Uhr!“ und legte auf.   

Anja ging es nach diesem Telefongespräch etwas besser. Sie wusste, dass sie sich auf ihre Schwiegermutter verlassen konnte. Denn Erika war der einzige Mensch, der ihrem Schwiegervater etwas entgegensetzen konnte. Trotzdem kreisten ihre Gedanken den ganzen Abend nur um dieses eine Thema. Marc hatte sich indessen zurückgezogen. Er saß hinter seinem Computer, surfte im Internet und versuchte angestrengt, jedes weitere Gespräch zu vermeiden.   

Anja fand in dieser Nacht kaum Schlaf. Sie stand früh auf und war eine halbe Stunde zu früh vor dem Haus ihrer Schwiegereltern. Erika öffnete die Haustür, lächelte und begrüßte Anja mit der gleichen Herzlichkeit, mit der sie immer von ihr empfangen wurde. „Komm rein“ sagte Erika, „Erich ist schon im Büro.“

Der Tee war schon fertig und Erika hatte auch ein paar Plätzchen bereitgelegt. „Ich bin zu früh, entschuldige bitte, meinte Anja. Erika lächelte. „Ich wundere mich eher, dass du es so lang ausgehalten hast! Nimm Platz!“ sagte sie freundlich.

Erika goss beiden eine Tasse Tee ein, zündete  sich dann eine Zigarette an, die sie ganz damenhaft  über einen langen Zusatzfilter rauchte und meinte: „also, erzähl. Was hat er sich denn diesmal ausgedacht?“

Anja berichtete vom Plan ihres Schwiegervaters in allen Einzelheiten. „Typisch Erich“ meinte Erika mit leicht verächtlichem Unterton. Dann sah sie Anja an. „Hast du schon eine Tendenz, wie du dich entscheiden wirst?“ fragte Erika.

„Nein, ich weiß es nicht. Ich habe Angst davor mich fremden Menschen nackt zu zeigen, aber ich will auch nicht schuld sein am Untergang unsere Firma!“

Erika nestelte an ihrem Zigarettenfilter. „Du wirst Dich nicht fremden Menschen zeigen, meine Liebe. Nur fremden Männern!“

„Nur ist gut“ entgegnete Anja. „Aber darauf kommt es an!“ erwiderte Erika. „Ja, es kostet Überwindung, aber damit rettest du nicht nur unser aller Existenz!“ Erika blickte sie mit feurigen Augen an. „Du wirst als Frau ganz neue Erfahrungen machen!“ Sie rückte etwas näher an Anja ran. „Und bitte glaube mir, im Nachhinein wirst du diese Erfahrung nicht missen wollen. Im Gegenteil, es kann süchtig machen!“     

Anja sah sie irritiert an. „Was meinst du?“ fragte sie. „Schau dich an!“ entgegnete Erika. „Du hast nicht nur ein hübsches Gesicht und schöne, lange Haare, sondern auch eine tolle Figur!“ Anja wurde etwas verlegen. „Danke, aber die übertreibst. Allerdings tue ich ja auch einiges dafür, dass ich nicht zu sehr auseinandergehe!“ entgegnete sie.

Erika blickte ihr tief in die Augen. „Das ist der springende Punkt!“ sagte sie laut. „Warum tust Du das? Warum rennen wir Weiber ständig ins Fitnessstudio? Warum versuchen wir immer uns beim Essen zu mäßigen. Warum machen wir hunderttausend Diäten. Warum kaufen wir für ein sündhaft teures Geld Kosmetik?  Warum zwängen wir uns in enge, unbequeme Klamotten? Warum wählen wir manchmal den kurzen Rock, oder den tiefen Ausschnitt? Na, warum?“

Anja sah sie fragend an. „Naja, ich…mache das für mich“ meinte sie etwas verunsichert. „Damit ich mit gut fühle.“ Erika nahm einen tiefen Zug aus ihrer Zigarette. Eingehüllt in den Rauch den sie ausblies meinte sie „Unsinn! Das ist typisch weiblicher Selbstbetrug!“  

„Wir Frauen machen das alles, um Bestätigung zu erhalten. Männliche Bestätigung. Komplimente, anerkennende Blicke, Männer die uns sehnsüchtig und bewundernd anschauen. Sei doch ehrlich: manchmal, wenn uns danach ist, ziehen wir uns sogar mal einen kurzen Rock oder eine enge Bluse an und laufen einfach nur mitten durch die Fußgängerzone. Und warum? Weil wir bestätigt wissen wollen, dass wir attraktiv sind, dass wir begehrenswert sind, dass die Männer uns noch wollen! Und ehrlicherweise muss man sagen, dass die meisten Frauen auch ein bisschen exhibitionistisch veranlagt sind.“

„Nein, ich nicht“ sagte Anja zuerst instinktiv. Erika sah sie zweifelnd an. Anja senkte den Kopf. „Doch, du hast Recht“, sagte sie. Dann lächelte sie. „Neulich war ich im Kaufhaus, da hat mich der junge Verkäufer von oben bis unten gemustert. Ich hatte dieses enge, dunkle Kostüm an. Und dann hat er mir ein Kompliment gemacht, dass ich verdammt gut aussehen würde!“. Anja lächelte.

„Und“ meinte Erika. „War´s schlimm?“ „Nein, im Gegenteil….“ Anja stockte. Schlagartig wurde ihr klar, was Erika ihr gerade klargemacht hatte. Sie hatte von dem jungen Mann die Bestätigung bekommen eine attraktive Frau zu sein und das tat ihr gut. Sehr gut sogar! Es steigerte ihr Selbstvertrauen.

Erika nahm noch einen Zug aus ihrer Zigarette. „ Ich weiß, für moderne, emanzipierte Frauen ist das nicht gerade eine fortschrittliche Erkenntnis! Aber wir Frauen sind nun mal so wir sind! Wir wollen attraktiv und begehrenswert sein und wir wollen, dass die Männer uns das durch ihr Verhalten bestätigen. Und das so lange, wie es uns die Biologie erlaubt! Nur müssen wir das ja nicht immer offen zugeben!“ Erika zwinkerte mit einen Auge. Anja lächelte und nickte.

Wieder blickte ihr Erika fest in die Augen: „ich will dir was sagen, meine Liebe: als ich damals nackt vor der Kundschaft unsere Möbel präsentiert habe, bekam ich die höchste Anerkennung als Frau die ich je bekommen konnte. Die Männer blickten mich teils sehnsuchtsvoll, teils anerkennend und teils offen erregt und gierig an. Nur wegen mir waren sie gekommen, wegen mir kauften sie die Möbel und wegen mir kamen sie wieder und gaben erneut ihr Geld aus. Denn sie wollten MICH wiedersehen. Kann man als Frau eine schönere Bestätigung bekommen, attraktiv und begehrenswert zu sein?“

Bevor Anja etwas sagen konnte, redete Erika weiter: „ am liebsten würde ich den Job übernehmen, so sehr habe ich die Komplimente und Blicke der Männer genossen!“ Dann blickte Erika zu Boden und meinte “aber meine Zeit ist vorbei“ Sie sah wieder Anja in die Augen. „Jetzt bist Du an der Reihe – wenn du den Mut dazu hast!“

„Aber Du bist doch immer noch sehr attraktiv“ sagte Anja. Erika winkte ab „nein, bin ich nicht. Es gehört zur Ehrlichkeit einer Frau sich selbst gegenüber, sich nicht nur einzugestehen, dass man begehrenswert sein will sondern auch, wann diese Zeit vorüber ist!“ Sie fügte etwas leiser hinzu: „auch wenn das schwer fällt.“

Erika stand auf, ging zum großen Wohnzimmerfenster und blickte auf ihren Garten hinaus. „Nun meine Liebe, ich habe dir gesagt, was ich dir zu sagen hatte. Es liegt jetzt an dir, eine Entscheidung zu treffen!“

„Ich ….. ich würde es ja schon machen, aber ich habe Angst davor, dass ich dann Stadtgespräch werde!“ jammerte Anja. Erika drehte sich um und blickte sie an: „als nacktes Möbelmäuschen?“. Sie lächelte. „Ich finde das nicht so witzig“ entgegnete Anja. Erika winkte ab und meinte: „da brauchst du dir keine Gedanken zu machen, das wird nicht passieren!“ sagte sie. „Wieso bist du dir da so sicher?“ fragte Anja verblüfft. „Na hör mal“, meinte Erika, „das sind alles gestandene Manager! Glaubst du die würden irgendjemandem erzählen, dass sie sich das Geld für teure Möbel aus der Tasche ziehen lassen, nur weil diese Möbel von einer nackten Frau präsentiert werden? Da müssen ja eher DIE Angst haben, dass da was rauskommt. Die setzen doch sonst ihre ganze Reputation als taffe Manager aufs Spiel! Außerdem sind die meisten von denen verheiratet. Was glaubst du, wie deren Ehefrauen reagieren würden?“ Erika grinste breit.

„Und warum kommen die dann?“ fragte Anja. „Weil sie Männer sind!“ entgegnete Erika cool. „Und so wie wir Frauen einiges machen, um attraktiv zu sein, machen Männer vieles, ja verdammt vieles, um attraktive Frauen zu sehen! Die Kerle sind immer auf der Jagd nach schönen Frauen. Sie wollen sie sehen, ein Leben lang“

„Oder zu bekommen!“ meinte Anja beklommen. „Keine Sorge!“ Erikas Stimme war sehr fest und ernst. „Es gilt die strikte Regel  ‚nur gucken – nicht anfassen!‘, da passt unser Sicherheitsdienst schon auf! Darauf kannst du dich verlassen!“ 

„Was?“ meinte Anja. Da sind auch Sicherheitsleute?“ Erika verdrehte die Augen. „Ja, aber das sind unsere eigenen Leute. Und nur die vertrauenswürdigsten von ihnen werden dabei sein. Also: bleib bitte locker! Die sind schließlich alle vertraglich zur Verschwiegenheit verpflichtet! Die fliegen sonst in hohem Bogen raus!“

Es verging fast eine Minute, in der keine der beiden Damen etwas sagte. Dann setze sich Erika wieder zu Anja aufs Sofa. „Also Anja, wie hast du dich entschieden?“ Anja schaute zu Boden. „Muss ich mich denn jetzt schon entscheiden? Erika fasste sie mit beiden Händen sanft an ihren Schultern. „Anja, es nützt doch nichts, die Entscheidung ewig vor sich her zu schieben. Erich hat eh nicht mehr viel Zeit, die Firma über Wasser zu halten!“

Anja schaute sie an, stand auf, ballte beide Hände zur Faust und sagte mit zittriger Stimme: „also gut, ich mach es!“ „Bravo, ich bin stolz auf dich!“ sagte Erika und lächelte anerkennend und umarmte sie. „Jetzt fahren wir gleich zur Erich in Firma und dort überbringst du ihm die tolle Botschaft.“

 

4. Kapitel – Vorbereitung und Fotosession

Erich war begeistert, als die beiden Damen bei ihm im Büro standen und Anja ihm mitgeteilt hatte, dass sie bereit war, die neueste Möbelkollektion für einen ausgewählten Kundenkreis nackt zu präsentieren. Er umarmte Anja vor Freude. Sie war sichtlich überrascht, denn das tat ihr Schwiegervater sonst nie. Er war eher unnahbar, stets auf körperlichen Abstand bedacht. 

„Wir wollen keine Zeit verlieren“ meinte er. „Ich fange sofort mit den Vorbereitungen an!“ Ein mahnendes „Eeeerich!“ hallte durchs Büro. Erika rief ihren Mann mal wieder zur Räson. „Ach so, ja“ sagte er, ging zu Anja, nahm ihre beiden Hände blickte ihr tief in die Augen und sagte „Tausend Dank! Danke, danke, danke!“ Erika lächelte zufrieden.

Doch Erich fand schnell wieder zu sich. „Also Anja, sagte er während er sich auf seinem Chefsessel niederließ und in irgendwelchen Akten kramte, „für morgen habe ich bereits den Fotografen bestellt. Der macht die Aufnahmen für den Katalog und spätestens in 3 Tagen gehen die .. äh.. Spezialkataloge mitsamt den Einladungen raus!“

„Fotograf“? sagte Anja überrascht. „Was denn bitte für ein Fotograf?“  Erich blickte auf seinen Schreibtisch und versuchte, eine betont unaufgeregte Stimme zu haben. „Nur ein paar Bilder, um die Sache für die Kunden schmackhaft zu machen!“  Erika verdrehte die Augen.

„Spinnst du?“ fragte Anja. „Was ist, wenn die den Katalog rumzeigen?“. Erika mischte sich ein. „Aber Anja, reg dich doch nicht auf; irgendwie müssen wir die Kundschaft ja, äh, anlocken!“

„Na toll, auf wessen Seite bist du eigentlich?“ fragte Anja ärgerlich. „Auf deiner!“ sagte Erika trocken. Erich blickte kurz und überrascht auf. Anja sah sie an: „und wenn die Kunden die Kataloge weitergegeben, was dann?“ wiederholte sie ihre Frage. „Das tun die nicht, keine Sorge! Einlass kriegt nur, wer den Katalog wieder mitbringt und abgibt. Vollständig und unversehrt! Außerdem müssen sie eine eidesstattliche und strafbewehrte Erklärung unterzeichnen, den Katalog nicht zu vervielfältigen oder  anderen Personen zugänglich zu machen. Sonst müssen sie bluten und zwar gewaltig. Und damit würden sie einen öffentlichen Prozess riskieren. Das können die sich gar nicht leisten! Okay?“ Erika sah sie mit einen milden Lächeln an.

„Okay“ sagte Anja ermattet. „Fein“ freute sich Erich, rieb sich die Hände und sagte „morgen um neun ist der Fotograf hier!! Bitte sei pünktlich und trage keine zu enge Unterwäsche. Die trägt zu sehr auf! Am besten trägst du gar kein Höschen“ meinte er und grinste. Erika wandte sich wütend an ihren Mann. „Mein Gott Erich, jetzt ist aber mal gut! Sei lieber froh, dass Anja bei deinem Plan mitmacht!“ Erich beruhigte seine Frau. „Ist gut, ist gut, ich bin ja schon still!“. Dann sagte er zu Anja: „nimm dir ruhig frei für den Rest des Tages! Morgen wird’s stressig und zu tun gibts derzeit ja eh nicht viel!“ 

Anja war pünktlich um neun Uhr im Büro. Sie war früher aufgestanden und hatte ewig vor ihrem Schminkspiegel gestanden. Sie wollte auf den Fotos natürlich besonders gut aussehen. Im Büro war neben Erich und Marc auch Erika anwesend. Anja hatte sie darum gebeten, denn Erika gab ihr Kraft, das alles durchzustehen, wie sie sagte.

Der Fotograf entpuppte sich als eine Fotografin. Eine zierliche, blonde Frau Mitte 30, die vom Aussehen her durchaus auch vor der Kamera stehen könnte. Sie brachte ihre Visagistin mit, eine resolute Dame um die 50.

„Ich bin Tina“ begrüßte sie Anja freundlich und per Handschlag. „Bitte ziehe dich gleich aus, damit die Spuren von Höschen und BH auf deiner Haut verschwinden, bevor wir mit den Bildern anfangen. Wenn du möchtest, kannst du den Morgenmantel in der Zwischenzeit anziehen, den wir mitgebracht haben.“ Anja wollte sich den Morgenmantel geben lassen, aber Erika winkte ab. „Den brauchen wir nicht!“ Anja sah sie verwundert an. „So gewöhnst dich schon mal ein bisschen an deine künftige Aufgabe!" sagt“ Erika mit einem Augenzwinkern.       

„Okidiki“ sagte die Fotografin sichtlich unbeeindruckt. „Dann ist jetzt erst mal Ivana dran!“ Ivana war die Visagistin, die zunächst sämtliches Make Up vom Anjas Gesicht entfernte. „Wozu habe ich mich heute morgen eigentlich geschminkt?“ fragte Anja etwas vorwurfsvoll. „Das machen wir neu“ meinte Ivana kurz angebunden und in holprigem Deutsch. „Muss ja gut aussehen, auf den Fotos!“.  Anja warf ihr einen ärgerlichen Blick zu. „Na, vielen Dank auch!“ entgegnete sie.

Kurze Zeit später war die Visagistin mit Anjas Gesicht fertig. Sie kontrollierte die Achseln und ihre Beine: „muss alles blank sein!“ meinte Ivana. Sie entfernte noch ein, zwei übersehene Härchen und meinte dann: „Bitte jetzt ihre Beine spreizen!“ Anja sah sie mit großen Augen an: „wie bitte?“ „Na wegen der Fotos“ meinte Ivana leicht genervt. „Es muss doch gut aussehen!“

Tina, die Fotografin mischte sich ein: „Schamhaare sehen bei Aktfotos wirklich nicht gut aus. Besonders nicht bei weiblichen Modellen. Wenn ich vor der Kamera stehe, bin ich auch immer glatt rasiert!“

„Sie … stehen auch vor der Kamera?“ fragte Anja. „Klar, manchmal“ sagte Tina während sie an ihrer Kamera fummelte. Sie tat so als wäre es das normalste der Welt. „Welche Frau will sich nicht gern mal von ihrer schönsten Seite zeigen?“ meinte Tina. Erika sah Anja triumphierend an.

Anja blickte unsicher zu Erika zurück, die lächelte und nickte und schließlich spreizte Anja ihre Beine weit auseinander. „Oh je, viel Arbeit“ stöhnte Ivana. „Das dauert jetzt etwas!“ Sie rührte Rasierschaum an und fing langsam und gründlich an, Anjas Intimzone von jedem noch so kleinen Haar zu befreien.

Es war ein surreales Bild, dass sich da im Chefbüro bot: Ivana, die ihren Job machte, dann zwei angezogene Damen, die genau beobachteten, was die Visagistin da machte und zwei Herren im Anzug. Und mitten drin die splitternackte Anja, die mit weit gespreizten Beinen auf dem Sofa im Chefbüro saß und ihre Schamhaare verlor.

Die beiden Herren hatten sichtlich gefallen an dem Bild, das ihnen da geboten wurde. Besonderes, als Ivana ihren Job fast beendet hatte und prüfend Anjas Schamlippen in die Länge zog um sicherzustellen, dass sie nur ja kein Härchen vergessen hatte.

„Wie zwei Kater vorm Fischgeschäft“ sagte Erika verächtlich und warf einen strengen Blick auf ihren Mann und ihren Sohn warf. „Ist immerhin meine Frau!“ sagte Marc entschuldigend. „Und wir schauen ja nur“ ergänzte Erich. Erika winkte ab.

„So, dann wollen wir mal“ sagte Tina. Sie fotografierte Anja nebenan im großen Besprechungsaal, in dem ein paar Arbeiter zuvor alle Möbelstücke aufgestellt hatte, die Erich in den Spezialpräsentationen verkaufen wollte. Erich blickte zu seinem Sohn: „wenn das die Jungs in der Produktion wüssten“ amüsierte er sich. Marc blieb ruhiger: „gut das sie es nicht wissen!“  Obwohl er froh und stolz auf Anja war, dass sie sich dafür entschieden hatte den Job zu machen, war ihm das alles irgendwie gar nicht recht. Es war immerhin seine Frau, die da zur Schau gestellt werden sollte. 

„Also bitte“ meinte Tina freundlich und wies Anja an, wie sie sich präsentieren sollte. Anja wollte mitzählen, wie viele Bilder Tina von ihr machte, doch die Kamera klickte so schnell das dies unmöglich war. Anja musste zahllose Posen einnehmen. Sie wurde von vorne fotografiert, von hinten, von der Seite, von unten und von oben. Immer eine andere Pose, immer freundlich lächeln. Das Ganze war so stressig, dass Anja bald vergaß, dass sie diesen Job völlig nackt machte.

Nach etwa einer halben Stunde machte Tina eine kurze Pause, wechselte wieder mal das Objektiv und meinte: „so Anja, und jetzt machen wir noch ein paar Fotos mit gespreizten Beinen!“ Anja sah sie unsicher an. „Muss das denn sein?“ jammerte sie. „Bitte“ meinte Tina. „Wir wollen hier doch alle einen professionellen Job machen, oder?“. Anja seufzte kurz. „Also gut, wenn es denn unbedingt sein muss“ stöhnte sie.

Tina machte wieder eine Menge Aufnahmen von ihr. Alles Bilder, auf denen Anja mit gespreizten Beinen zu sehen war. Mal auf einem Bürostuhl, mal auf einer Schlafcouch und so weiter. Besonders unangenehm war Anja, dass Tina offenbar auch einige Nahaufnahmen ihrer Intimzone gemacht  hatte. Jedenfalls kam es ihr so vor. Aber sie wollte nicht schon wieder Ärger machen. Sie hoffte, dass sie dann schneller fertig werden würden.         

Wieder machte Tina eine kurze Pause. „Sehr schön, ich bin zufrieden!“ meinte sie lächelnd, während sie die bisherigen Aufnahmen noch einmal im Sucher ihrer Digitalkamera durchlaufen ließ. „Also sind wir fertig?“ sagte Anja und schaute sie fragend an. “Fast!“ entgegnete Tina. „Nur noch ein paar Spezialaufnahmen. Pink Shots!“. Sie zeigte auf den großen Ledersessel und gab Anja die Anweisung: „setz dich doch bitte nochmal breitbeinig hinein!“. Anja tat, was Tina ihr aufgetragen hatte. „Ja, sehr gut!“ rief Tina. „Und jetzt ziehe bitte mit beiden Händen deine Schamlippen weit auseinander!“ Anja blickte sie geschockt an. „Wie bitte? Das kommt überhaupt nicht in Frage! Das mache ich nicht! Das wird ja ein Pornoheft und kein Möbelkatalog!“ meinte sie hörbar verärgert.

Tina, die Fotografin, sah hilfesuchend zu den anderen Personen im Raum. „Ist eh Porno“ meinte Ivana trocken und ohne aufzusehen. Sie hatte inzwischen begonnen, aus Langeweile etwas zu stricken und konzentrierte sich ganz auf ihre Stricknadeln.

„Aber Ivana!“ entgegnete Erika mit gespielter Entrüstung. Sie ging zu Anja, die missmutig und immer noch breitbeinig auf den Ledersessel saß. „Schau Kind, es gehört halt einfach dazu. Die Männer stehen darauf! Und bei dir ganz besonders, so schön wie du bist!“.

Anja ließ sich durch das Lob nur wenig besänftigen. „Trotzdem“, meinte sie mit verschränkten Armen, „das geht zu weit!“ Erich mischte sich nun ein. “Okay, Anja. Ich mache Dir einen Vorschlag: du machst jetzt alle Bilder mit, die Tina von dir haben will und hinterher suchen wir gemeinsam aus, welche Bilder in den Katalog kommen und welche nicht. Einverstanden?“ Erich blickte sie erwartungsvoll an. „Und ich habe wirklich volles Mitspracherecht bei der Bildauswahl?“ fragte sie unsicher. „Absolut! Hundert Prozent!“ antwortete Erich mit tiefer Stimme.

„Also gut, meinetwegen. Dann machen wir das halt“ sagte sie leicht mürrisch und griff mit beiden Händen zwischen ihre Beine. Tina blickte sie lächelnd an, nickte ermunternd in ihre Richtung und nahm dann ihre Kamera wieder in die Hand. „Ja, gut so!“ Die Kamera klickte wieder in schneller Folge. „Zieh noch ein bisschen weiter auseinander, mach schön weit auf!“ verlangte die Fotografin.

Es entstanden wieder zig Bilder von Anja, Auf allen zeigte sie sich mit weit geöffneter Scheide. Als sie einmal auf einem Sofa saß und es so aussah, als würde sie ihr weit geöffnetes Geschlecht den anderen Personen im Raum darbieten, blickte sogar Ivana auf und meinte „ist wirklich viel erotischer so!“ Komischerweise gab Anja dieser Satz etwas mehr Selbstsicherheit.

Tina war bald danach fertig. “Anja war durch die ganze Knipserei ins Schwitzen gekommen und Ivana tupfte ihr den Schweiß ab. „Und was kommt jetzt?“ fragte Anja. „Ein Dildo vielleicht?“ fragte sie mit verächtlichem Unterton. Erich konnte sich nicht zurückhalten und meinte: „coole Idee – am besten gleich in deinen Po!“. Anja sah ihn entsetzt an. „Erich!“ sagte Erika scharf. „Reiß dich zusammen!“ Dann wandte sie sich an Anja. „Nein, meine Liebe, das war´s jetzt! Schluss für heute!“  

„Aaaah, Gott sei Dank!“ stöhnte Anja. „Ich hätte nicht gedacht, dass das so stressig ist!“ Sie ließ sich in das Sofa zurückfallen, auf dem sie zuletzt fotografiert wurde. Tina lächelte. Die Fotografin drehte sich zu Erich um und meinte: „in einer Stunde haben sie die Bilder zur Auswahl auf ihrem PC. Sobald ich ihre Auswahl habe, erstelle ich den Katalog und gebe ihn zum Vervielfältigen.“ Erich hatte sich inzwischen wieder einen Cognac eingegossen. „Wunderbar! Vielen Dank!“ meinte er.   

Fotografin und Visagistin bedankten und verabschiedeten sich. Nachdem sie gegangen waren, sah man Erich deutlich an, dass er hochzufrieden war! „Darauf sollten wir anstoßen!“ sagte er freudig. Er hatte schon 4 Cognacschwenker bereitgestellt und goss ein. „Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren!“ sagte er freudig. „Ja, ja, nur dass es bei Dir heute schon das Zweite ist – mindestens!“ stellte Erika mit spöttischen Unterton fest. Erich überhörte die Spitze seiner Frau, verteilte die Gläser und rief laut „Prost – auf unseren Erfolg!“. Dann stießen die vier miteinander an.

Kurz danach nahm Marc seinen Mantel und seufzte: „ich muss jetzt leider gehen – Zahnarzt!“ und machte  ein schmerzverzerrtes Gesicht. „Ja, für mich wird es auch Zeit“ meinte Erika und stellte ihr Glas auf den Tisch zurück. „Und ich geh rüber in mein Büro“ sagte Anja „und warte bis die Bilder kommen.“ Sie wollte sich schon auf den Weg machen, da hörte sie Erika laut rufen: „Haaalt!“ Erika reichte Anja mit einem Lächeln ihre Klamotten. „Du darfst dich jetzt schon mal wieder anziehen!“ sagte sie und musste lachen.

Anja errötete. Sie hatte sich in den letzten Stunden so sehr daran gewöhnt nackt zu sein, dass ihr gar nicht mehr bewusst war, dass sie nichts an hatte. „Lass sie doch, schaut doch super aus!“ meinte Erich und blickte noch einmal genüsslich auf seine nackte Schwiegertochter. Erika rollte noch einmal mit den Augen, dann verließ sie das Büro. Anja hatte sich nun wieder angezogen und bat ihren Schwiegervater, ihr Bescheid zu geben, wenn die Bilder genommen waren. Dann ging sie erstmal in ihr Büro.     

Die Zeit in ihrem Büro kam ihr endlos vor. Sie blickte auf die Wanduhr gegenüber von ihrem Schreibtisch und sah dem Sekundenzeiger dabei zu, wie er seine Runden drehte. In Gedanken ging sie die Fotosession noch einmal durch. Wie sie nackt vor ihrer Familie und zwei fremden Frauen stand. Wie unaufgeregt zwei fremden Frauen waren und wie normal sie es fanden, dass sie nackt fotografiert wurde. Oder hatten sie nur so getan als ob es normal wäre? Sie erinnerte sich an die Gesichter von Marc und Erich. Die ganze Zeit hatten beide einen Gesichtsausdruck, den sie so kaum je zuvor gesehen  hatte. Irgendwie eine Mischung aus Freude, Begeisterung, Stolz und Geilheit. Sie bemerkte, dass ihr dieser Gesichtsausdruck der Männer gefiel. Sehr sogar. Gut, Marc war ihr Mann. Er hatte sie geheiratet und daher war es nicht verwunderlich, dass ihm seine Frau gefiel. Aber Erich? Anja merkte, dass er sie zum ersten mal als Frau wahrgenommen hatte und nicht nur als Mitarbeiterin. Und offenbar gefiel ihm was er gesehen hatte. Darauf war Anja schon ein bisschen stolz. Ein hässliches Entlein bin ich offenbar nicht, dachte sie sich und schmunzelte.

Da kam ihr Schwiegervater zu Tür hinein. „Anja, die Bilder sind da! Komm rüber!“ sagte er und ging wieder zu seinem Platz zurück. Anja ging in sein Büro, nahm sich eine Stuhl und setzte sich direkt neben Erich, um die Bilder auf dem Computer mit ansehen zu können „Du kannst dich ruhig wieder ausziehen wenn du willst!“ sagte Erich ohne den Blick vom Bildschirm abzuwenden. Anja sah ihn entrüstet an. „Scherz!“ meinte er und lachte. „Ha-ha!“ quittierte sie mit entsprechendem Unterton.

Auf dem Bildschirm waren über dreihundert Bilder. Das Motiv war immer gleich: Anja nackt vor der neuesten Büromöbelkollektion. Die meisten Bilder waren klassische Nacktfotos. „Was meinst du, welche sollen wir nehmen?“ fragte Erich. Anja wählte die meisten Bilder aus und war überrascht, dass Erich sie so frei entscheiden ließ. Er hatte kaum Einwände.

Dann waren die Bilder dran, auf denen Anja breitbeinig zu sehen war. „Müssen die wirklich rein?“ meinte sie. „Ich finde das schon ein bisschen krass!“ Erich sah sie überrascht an. „Krass? Wieso denn 

bitte krass? Das sind Bilder von der heißesten Frau in unserer Stadt! Was ist denn daran bitte krass?“ Und er ergänzte: „wenn dann sind diese Bilder heiß! Verdammt heiß!“

Anja lächelte. „Trotzdem“ sagte sie unsicher „muss das wirklich sein?“ Erich legte seinen Arm um die Schultern seiner Schwiegertochter. Ganz ruhig erklärte er ihr: „Ja, das muss sein, wir müssen den Herren schon was bieten! Aber glaube mir, die Jungs werden es lieben. Sie werden DICH lieben!“  Er sah ihr fest in die Augen. So einfühlsam war ihr Schwiegervater sonst nie.

Anja gab nach und so wählten sie auch ein paar Bilder aus dieser Gruppe aus. „So, jetzt noch die Spezialaufnahmen!“ meinte Erich genüsslich. „Nein, die nicht!“ erwiderte Anja resolut. „Du hast mir versprochen, dass die nicht verwendet werden!“ Erich sah sie mit leichter Verzweiflung an. „Ja, stimmt schon. Aber die Bilder sind der absolute Knaller!“ Er ging ganz nah an ihr Ohr und flüsterte „und du siehst da so wahnsinnig erotisch und attraktiv aus!“

Wieder konnte sich Anja ein Lächeln nicht verkneifen. Das Lob tat ihr gut. So etwas wie ein Kompliment kam ihrem Schwiegervater sonst nicht über die Lippen. Doch Anja brauchte nur einen Moment um sich wieder zu fangen. „Egal, das will ich nicht. Die Bilder bleiben draußen!“ beschied sie. Sie versuchte dabei, in ihrer Stimme den resoluten Ton ihrer Schwiegermutter zu imitieren. „Okay“ sagte Erich enttäuscht. „Dann bleiben die Bilder eben draußen!“ Er war ganz ruhig dabei. Anja war überrascht, dass er so schnell nachgegeben hatte. Das war sonst nicht seine Art. Aber immerhin, sie hatte ihr Ziel erreicht.

„Ich schick die Mail mit den ausgewählten Bildern gleich zurück zu Tina!“ sagte er. Anja nickte zufrieden und ging wieder in ihr Büro.   

 

5. Kapitel – die Zeit bis zu „Tag X“

Die Fotografin hatte Wort gehalten. Drei Tage später schon hatte Erich die Spezialkataloge erhalten. Er war in der Zwischenzeit nicht untätig geworden und hatte die in Frage kommenden Kunden ausgewählt. Die Kataloge wollte er den Herren persönlich überreichen und dabei die Einladung zur Spezialpräsentation übergeben.

Als der große Karton mit den 50 bestellten Exemplaren geliefert worden war, riss er ihn  hektisch auf und blätterte in den Seiten eines Exemplars. Er lächelte zufrieden. „Sehr gut!“ sagte er zu sich selbst. „Das muss ein Erfolg werden!“

In diesem Moment kam Marc in sein Büro und er bemerkte sofort, was da angekommen war. „Zeig mal!“ rief er hektisch. Seine Neugier war nicht zu übersehen. Er blätterte in den Seiten und sein Gesichtsausdruck wechselte in eine Mischung aus Freude und Überraschung, aber er war auch ein bisschen schockiert. „Au weia!“ meinte er nur. Er grinste immer noch „Kein Wort zu Anja“ zischte Erich mit halblauter Stimme. „Keine Sorge – ich bin doch nicht lebensmüde!“ antwortete Marc. „Am besten, du lässt die Dinger gleich verschwinden!“ mahnte Marc. Erich grinste und nickte. „Ist wirklich besser so!“ meinte er.

In den nächsten Tagen war Erich damit beschäftigt, die ausgewählte Kundschaft zu besuchen. Anja bekam von all dem nichts mit. Als sie 5 Tage nach der Fotosession immer noch nichts von den Katalogen gehört hatte, ging sie rüber ins Büro ihres Schwiegervaters. Doch der war nicht da, nur seine junge Sekretärin Karin. Anja wollte aber nicht mit ihr über das heikle Thema reden, zumal Karin recht nervös und fahrig wirkte an diesem Tag. Warum auch immer. Sie beschloss, auf Erich zu warten. Als er am Abend noch einmal kurz ins Büro kam, fragte sie ihn nach den Katalogen. „Oh, äh…die sind äh…schon alle verteilt worden!“ log er. „Musste ja schnell gehen. Du weißt ja, wie es um unsere Firma steht!“ sagte er und blickte halb an ihr vorbei. „Hast du denn kein Ansichtsexemplar bekommen?“ wollte Anja wissen. Erich antwortete unsicher. „Ja, äh.. schon, aber….das habe ich dann auch einem Kunden übergeben!“ Und um seine Aussage zu bekräftigen sagte er noch „ sind alle weg!“.   

„Das ist jetzt aber auch nicht so wichtig!“ meinte Erich. „Ich habe wichtigere Neuigkeiten für Dich!“ sagte und blickte sie freudig an. Anja war klar, was er meinte. Sie fragte nur „wann?“ Sichtlich zufrieden meinte er: „nächsten Donnerstag, 20.00 Uhr!“ „Oh!“ brachte Anja nur hervor. Plötzlich stieg wieder dieses Gefühl der Beklommenheit in ihr auf, denn ihr wurde schlagartig klar, dass es jetzt ernst wurde. Die Einladungen waren verteilt, Die Spezialpräsentation, ihr großer Auftritt war jetzt fix und konnte nicht mehr rückgängig gemacht werden. Sie spürte ihr Herz klopfen. Um die Situation zu überspielen meinte sie „na, dann habe ich ja noch sieben Tage bis zu meiner Hinrichtung!“ „Unsinn!“ meinte Erich. „Du wirst der große  Star des Abends sein, glaube mir! Wie ich dir schon mal gesagt habe: die Jungs werden dich lieben!“

„Wie viele kommen da eigentlich?“ wollte Anja wissen. „Fuffzich, entgegnete Erich lapidar, während er sich eine Zigarette anzündete. „Fünfzig Leute?“ stieß Anja überrascht aus. „Ja, fünfzig Männer, die alle nur wegen meiner bildschönen Schwiegertochter kommen!“ grinste Erich. „Und hoffentlich auch alle ihr großes Scheckbuch mitbringen!“ fügte er immer noch grinsend hinzu.    

Anja war erschrocken. Sie hatte mit einem kleinen Kreis von vielleicht 7,8 oder höchstens 10 Leuten gerechnet. Aber 50 Personen? „Das ist ja die halbe Stadt!“ sagte sie entsetzt. Erich antwortete mal wieder in der für ihn typischen Art. „Hm, dann wären wir die einzige Kreisstadt Deutschlands, die nur hundert Einwohner hat!“ Er lachte. Dann blickte er ihr in die Augen: „mach dir keine Sorgen, das wird ein Riesenerfolg. Nur Mut!“

Nur Mut? Erich hatte leicht reden. Er musste sich ja nicht stundenlang splitterfasernackt vor wildfremde Leute stellen und Möbel präsentieren. Fünfzig Männer. Anja ging missmutig zurück in ihr Büro. Fünfzig Männer! Wieder blickte sie auf die Wanduhr und sah dem Sekundenzeiger zu. Hoffentlich hat der Wachdienst alle 50 Männer im Griff, dachte sie sich. Wer weiß, was das für Typen sind? Anja war unwohl bei dem Gedanken. Sie versuchte, sich selbst zu beruhigen. Andererseits, so dachte sie sich, sind das ja alles erfolgreiche Manager. Männer die Geld und Einfluss haben. Die könnten jederzeit eine Frau kriegen, wenn sie denn eine wollen. Die würden es nicht nötig haben, über sie herzufallen. Und wer weiß? Vielleicht gefällt sie ihnen ja sogar? Sie stellte sich vor, wie die Augen der Männer an ihr hängen. Wie sie ihr Komplimente machen und sich vielleicht sogar bei ihr bedanken.

Sie beendete ihre  Gedanken über das unvermeidbare Event. Es war 18:00 Uhr. Für Überstunden gab es nach wie vor keinen Grund und so ging sie über dem Gang ins kleine Büro ihres Mannes um ihn abzuholen und nachhause zu gehen. Sie sah von weitem, dass Marc gerade dabei war, einen älteren Herrn in elegantem Anzug und teuren Mantel per Handschlag zu verabschieden. Dieser verschwand schnell durch die Türe. Marc nahm seine Jacke. „Schluss für heute“ sagte er und knipste das Licht in seinem Zimmer aus.

Die nächsten Tage vergingen ohne besondere Ereignisse. Anja musste immer wieder an ihren bevorstehenden, großen Auftritt denken. Zunächst konnte sie darüber noch relativ ruhig nachdenken. Doch ab Montag wurde ihre Nervosität spürbar größer. Je näher das Ereignis rückte, desto ängstlicher und unsicherer wurde sie. Am Mittwoch Abend, kurz vor 18:00 Uhr bat sie ihr Schwiegervater ins Büro.

Er stand vor seinem Schreibtisch. „Also Anja, morgen ist dein großer Tag!“ sagte er mit pathetischer Stimme. „Ich wollte mit dir noch kurz besprechen, wie wir das ganze durchziehen werden.“ Er ging nun zu seinem geliebten Chefsessel und setzte sich. „Nimm Platz!“ wies er sie an. „Gut. Ich denke, dass du dir ohnehin keinen großen Text merken kannst. Dafür wirst du bestimmt zu nervös sein. Es ist immerhin dein erster Auftritt dieser Art, nicht wahr?“ Anja nickte. Erich fuhr fort. „Daher machen wir das so: „ich mache die Moderation und gehe Möbelstück für Möbelstück durch die Präsentation. Du siehst die Katalogbilder durch einen Beamer auf der Wand im Rücken des Publikums und gehst einfach zum jeweiligen Ausstellungsstück und nimmst eine ähnliche Pose ein, wie auf dem jeweiligen Katalogbild, okay?“ Anja nickte wieder. „Aber ich dachte, du hast keinen Katalog mehr, wie kommst du denn dann an die Bilder?“ wunderte sie sich. „Öh..ja, äh. morgen bekomme ich die Bilder noch mal“ meinte er unsicher. „Dann gehen wir alles durch!“

Er stand auf, ging zu ihr und, legte seine Hände auf ihre Schultern. „Bleib morgen vormittag zuhause. Ruhe Dich aus! Du musst ja am Abend noch fit sein!“ Er nahm einen tiefen Zug aus seiner Zigarette. „Ist gut“ meinte Anja kurz angebunden und stand auf. Wortlos verließ sie sein Büro. Ihr war gar nicht gut, sie fühlte sich wie ein Häufchen Elend.

Donnerstag, der große Tag war gekommen. In der Nacht hatte Anja kein Auge zu getan. Sie war morgens schon früh im Bad und, stand nackt vor dem Spiegel. „Ich sehe furchtbar aus!“ jammerte sie. „Ich mache mich doch zum Gespött der Leute, wenn ich mich so zeige!“ Marc, der sich bereits angezogen hatte, weil er ja schon vormittags im Büro sein musste, stand neben ihr. „Unsinn!“ sagte er. „Du siehst fantastisch aus!“ beruhigte er seine Frau. „Nur äh….“ Anja sah ihn überrascht an. „Was..nur?“ fragte sie. Marc wurde unsicher. „Nun ja, also ..äh, du solltest vielleicht untenrum nochmal…“ Er beendete seinen Satz nicht. Anja erschrak. Natürlich, das hatte sie vergessen! In den letzten Tagen hatte sie immer peinlich genau darauf geachtet ihre Achseln und Beine zu rasieren, aber ihre Intimzone hatte sie vernachlässigt. Sie war es einfach nicht gewohnt dort alles zu rasieren und vor allem tagtäglich blank zu halten. Sofort machte sie sich daran, das Versäumte nachzuholen.

 „Eigentlich auch eine coole Action! Wäre auch was für heute Abend!“ grinste er. „Was meinst Du?“ Anja konzentrierte sich ganz auf ihre Intimzone. „Na, nackte Frau rasiert ihre Muschi und Mann im Anzug schaut zu!“  Anja reagierte ärgerlich. „Doofmann, du hörst dich schon an wie dein Vater!“ schimpfte sie. „Geh jetzt, sonst kommst du zu spät ins Büro!“ ermahnte sie ihn.

Marc verabschiedete sich mit einem Kuss von seiner Frau. „Also, bis später“ meinte er und ging. Anja schaute, nachdem sie ihre Scham peinlich genau von jedem Härchen befreit und ihre Morgentoilette beendet hatte bei ihrer Schwiegermutter vorbei. Erika versicherte ihr bei einer Tasse Tee, ebenfalls am Abend bei der Präsentation anwesend zu sein. Anja war darüber überrascht aber auch sehr erfreut. Erika gab ihr den Halt, den sie jetzt brauchte.   

Um 18:30 Uhr erschien sie im Büro ihres Schwiegervaters. Sie konnte ihr Herz deutlich schlagen spüren. Ihre Knie waren weich, sie schwitzte leicht. „Da bin ich“ sagte sie unsicher. Erich empfing sie mit einem Cognac. „Trink den, er wird dir guttun!“ meinte er. Anja leerte das Glas in einem Zug. In diesem Moment kamen auch Erika und Marc hinein.

„Gut, dann wollen wir mal“ rief Erich, der sich schon wieder eine Zigarette angezündet hatte. „Wie gesagt Anja: um die Moderation brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Das mache ich. Du gehst einfach zu dem jeweiligen Ausstellungsstück hin, dass ich vorstelle und nimmst genau die Pose ein, die auch im Katalog abgebildet wird. Der Beamer wirft die entsprechende Katalogseite an die Wand. Alles klar?“ Anja nickte. „Das ist nun keine wirklich herausfordernde Choreografie“ meinte sie lächelnd und versuchte damit, ihre Nervosität zu überspielen. „Na dann, hier ist der Katalog in seiner Endfassung. Gehe ihn sorgfältig durch und merke Dir die Posen!“

Er übergab Anja den Katalog. Sie schaute die ersten Seiten an und bemerkte, dass sie auf den Bildern auffallend oft breitbeinig präsentiert wurde. „Da hast du doch noch welche reingeschmuggelt, gib es zu!“ sagte sie mit leichter Entrüstung. Erich grinste nur. Sie blätterte weiter und erschrak. Es war Seite 40. Der Ledersessel. Die ganze Seite nahm ein einziges Foto von ihr ein, wie sie breitbeinig in diesem Sessel saß, die Beine über die Armlehnen gelegt hatte und ihre Schamlippen weit auseinander zog. Ihr wurde schlagartig klar, dass ihr Schwiegervater sie bei der Bildauswahl hintergangen hatte. Darum war er so kompromissbereit gewesen, damals bei der Bildauswahl. „Du Schwein, du hast mich beschissen!“ schimpfte sie und kämpfte gegen die Tränen. Erich versuchte sie zu beruhigen. „Mensch Anja, das gehört halt dazu. Wie ich schon sagte, die Herren stehen darauf und du bist so schön, dass diese Posen die absolute Krönung des Abends werden. Wirklich!“ Er sah sie mit eindringlichem Blick an. „Egal, das mache ich nicht!“ sagte sie trotzig. „Doch das tust du!“ befahl ihr eine Stimme in hartem Ton. Es war Erika. Anja sah sie überrascht an. Es gibt jetzt kein Zurück mehr!“ stelle Erika klar. Und ohne eine  Reaktion von Anja abzuwarten befahl sie: „blättere weiter – bis zum Ende!“

Anja tat wie Erika es ihr befohlen hatte. Sie war überrascht über Erikas scharfe Reaktion und wusste nicht, was sie noch sagen sollte. Also blätterte sie weiter im Katalog. Noch vier mal sollte sie sich mit geöffnetem Geschlecht präsentieren. Dann die letzte Seite. Anja war baff. Es war die Schlussszene und sie war plötzlich nicht allein auf der Bühne. Denn auf dem Foto war noch eine nackte Frau neben ihr. Erika! Auf dem Schlussbild saßen sie beide lächelnd und breitbeinig auf einem Sofa. Sie sah ihre Schwiegermutter mit großem Staunen an. „Ich habe dir doch gesagt: es macht süchtig!“ sagte Erika lächelnd. „Ich bin nicht mehr so schön wie du“ erklärte sie. „Aber für eine kurzen Auftritt in der Schlussszene reicht es noch!“ meinte sie und war sichtlich zufrieden. „Du siehst, du bist nicht allein“ erklärte sie. „Das Bild ist natürlich eine Fotomontage. Tina hat mich bei uns zuhause fotografiert!“

„Also..gut“ meinte Anja stockend und atmete dann tief durch. „Bringen wir es hinter uns!“. „Äh, Moment“ meinte Erich und machte die Bürotür auf. Tina, die Fotografin und Ivana, ihre Visagistin waren wieder da. „Tina wird uns an diesem Abend mit ein paar Bildern begleiten und Ivana ..äh.. möchte nur nochmal kontrollieren, ob alles okay ist!“ sagte Erich leicht verlegen.  

Bevor Anja reagieren konnte, sagte Erika „ist schon okay!“. Sie zog sich sofort ganz aus und befahl Anja, es ihr gleichzutun. Beide Damen waren nun nackt und Ivana kontrollierte streng Achseln und Beine der Damen. Dann machte Erika ihre Beine breit so weit es nur ging und forderte Anja mit einem strengen Blick auf, dasselbe zu tun. Ivana prüfte konzentriert die Muschis der beiden Damen. „Gute Arbeit – da muss man nix mehr machen!“ lobte sie. Dann kümmerte sie sich um das Make Up der Damen.

Als Ivana mit ihrer Arbeit fertig war stand Erika auf und erklärte: „Anja und ich bleiben ab sofort nackt! Erich, sag uns wenn wir rüberkommen sollen!“ Erich nickte, drückte seine Zigarette aus und ging in der großen Besprechungssaal nebenan, wo die Spezialpräsentation stattfand. Mna konnte hören, dass sich der Saal bereits mit Publikum füllte. Erika nahm neben Anja Platz, nahm ihre Hand und versuchte sie zu beruhigen. „Mach dir keine Sorgen, ich werde dir ein paar kleine Anweisungen aus dem Hintergrund geben wenn es nötig wird. Du schaffst das!“ Anja schaute sie sorgenvoll an und atmete schwer.

 

Kapitel 6 – der große Auftritt

Punkt 20.30 Uhr. Erich machte die Tür zu seinem Büro auf. „Los geht’s“ meinte er aufgeregt und winkte die beiden nackten Frauen zu sich. Während Erika erst einmal hinter der Bühne verschwand, blieb Anja mit weichen Knien kurz vor der Bühne stehen. Gerade so, dass man sie noch nicht sehen konnte. Erich flüstere zu ihr: „schau auf die Bilder, die der Beamer über das Publikum an die Wand schmeißt. Die Bilder sind im Rücken der Gäste. Nur du siehst sie. Und damit die Pose, die du einnehmen sollst. Alles klar?“ Anja nickte „alles klar!“ Erich lächelte: also dann: toi, toi, toi!“ sagte er und verschwand.

Kurz darauf tauchte er von vorne wieder auf der Bühne auf. Schwacher Applaus kam auf. „Guten Abend meine Damen und Herren, liebe Freunde von Treskamp Möbel. Ich begrüße sie sehr herzlich zu unserer heutigen Spezialpräsentation und hoffe, dass sie den Abend in vollen Zügen genießen werden. Und hier ist ihre Gastgeberin, meine charmante Schwiegertochter Anja Treskamp!“ Zunächst gab es wieder schwachen Applaus.

Das war das Zeichen für Anja. Sie nahm all ihren Mut zusammen und trat, splitternackt wie war, aus dem Schatten hervor, mitten auf die Bühne des großen Besprechungssaals. Riesiger Applaus war nun zu hören sowie ein Bravo!“-Ruf. Von wem er kam, konnte Anja nicht feststellen. Erich sprang auf die Bühne und drückte Anja ein Mikrofon in die Hand. „Guten Abend meine Herren, ich freue mich dass sie alle gekommen sind!“ sagte Anja leise und schüchtern. Ihr Gesicht war knallrot. Wieder gab es großen Applaus.   

Zu Ihrer Überraschung sagte Erich, der inzwischen die Bühne verlassen hatte unten vor dem Publikum nun: „während ihnen meine wunderschöne Schwiegertochter die neueste Kollektion unseres Hauses präsentiert, wird ihnen meine ebenfalls sehr hübsche Sekretärin Karin ein paar erläuternde Worte zu den Möbelstücken sagen. Jetzt trat plötzlich Erichs blutjunge Sekretärin auf die Bühne. Sie hatte sichtlich Mühe, sich so vor dem Publikum zu präsentieren. Sie war nicht nackt, das hatte sie sich nicht getraut. Und Erich als ihr Chef hatte es auch nicht gewagt, das von ihr zu verlangen. Aber ihr Outfit war durchaus sexy und mehr als freizügig! Sie trug eine schwarze, aber transparente Seidenbluse, die ihre kleinen, aber festen Brüste eher betonte als dass sie diese verbarg. Dazu trug sie einen ultrakurzen Minirock, der eher an einen Gürtel erinnerte und nur den oberen Teil ihres Venushügels verdeckte. Darunter einen schwarzen, ebenfalls transparenten Slip, der allen deutlich zeigte, dass auch sie blank rasiert war. Dazu trug sie  halterlose, schwarze Strümpfe und hochhackige, schwarze Schuhe. Auch ihr deutlich war anzusehen, dass sie sich bei ihrem Auftritt schämte.

Erich hatte in der ersten Reihe Platz genommen. Nervös begann Karin, das erste Möbelstück zu präsentieren. Anja sah das entsprechende Katalogbild an der Wand hinter dem Publikum. Sie setzte sich in Positur und präsentierte dem Publikum ihr nacktes Halbprofil. Sie hatte deutlich mehr Oberweite als die junge Karin. Mit einem scheuen Seitenblick schaute Anja ins Publikum. Wie kam sie bei den Männern an? Da sie von mehreren Scheinwerfern angestrahlt wurde, konnte sie kaum etwas erkennen. Aber sie hörte den starken Applaus des Publikums. Karin präsentierte das zweite Möbelstück, einen Schreibtisch. Wie im Katalog trat Anja hinter den Schreibtisch und beugte sich über die Tischplatte, als würde sie etwas sehr kleines auf dem Tisch ansehen. Ihre Brüste hingen nach unten und aus dem Publikum war ein raunendes und bewunderndes „Ohhh“ zu hören. Wieder Applaus. 

Schon in der vierten Stellung musste sie ihre Beine weit spreizen. Die Herren quittierten das, was ihnen  da gezeigt wurde spontan mit „Bravo“-Rufen und noch stärkerem Klatschen. Leider konnte Anja ein bisschen mehr  Selbstsicherheit und sie fühlte sich etwas besser. Am Rande der Bühne konnte sie Karin sehen, die genau auf Anja schaute. Anja konnte sehen, dass Karin von ihrer Vorstellung sichtlich beeindruckt war.

Auch in den folgenden Posen machten die eingeladenen Männer durch ihre Reaktionen keinen Hehl daraus, dass sie von Anja und ihrer freizügigen Vorstellung begeistert waren. Langsam machte Anja die Präsentation der Möbelstücke Spaß! So viel Lob, so viel Anerkennung! Die Männer riefen immer wieder Komplimente auf die Bühne. Einer rief „Anja, sie sind die schönste Frau der Welt!“ und ein anderer: „heute nacht werde ich nur von Ihnen träumen!“

Anja viel es immer leichter, die geforderten Posen einzunehmen. Auch die Beine breit zu machen, war für sie nun kein Problem mehr. Dann kam Seite 40 – die erste Pose mit geöffnetem Geschlecht. Auch Karin  wusste was jetzt kam, wurde deshalb nervös und verhaspelte sich kurz im Text. Dann war Anja dran. Plötzlich hörte sie wieder ihr Herz schlagen. Sie schluckte schwer. „Nur Mut!“ sagte sie zu sich selber, spreizte ihre Beine und zog ihre Schamlippen mit beiden Händen so weit auseinander, wie sie nur konnte.

Die Reaktionen im Publikum waren gewaltig! Neben tosendem Applaus gab es zahlreiche „Jaaaa-“ und „Bravo“-Rufe und schließlich mündete die Begeisterung in einem rhythmischen „An-ja, An-ja, An-ja“. Die Männer klatschten dazu im Takt. Diese Begeisterung genoss Anja sehr. Doch noch mehr freute sie die Reaktion von Karin. Trotz des Lärms konnte sie Karin hören. Während Anja ihre Scheide so weit wie möglich öffnete, sah ihr auch Karin zuerst direkt in ihre Muschi und dann ins Gesicht und meinte, „Wow, sie sind so schön und so mutig! Ich bewundere sie!“ Das Mikrofon hatte Karin dabei kurz ausgeschaltet. Anja wären wegen dieses Lobes kurzzeitig fast die Tränen gekommen.   

Anja genoss die Aufmerksamkeit und die Komplimente des Publikums so sehr, dass sie sich durch die inzwischen durch den Saal hallenden „Zugabe“-Rufe ermuntert sah, sich außerhalb des eigentlichen Programms noch einmal kurz auf einen Hocker zu setzen, und sich erneut, wenn auch nur kurz, mit geöffneter Muschi zu zeigen. Wieder zeigten die Männer ihre Begeisterung mit viel Applaus und Komplimenten.

So ging es weiter bis zur Schlussszene. “Meine Damen und Herren“ sagte Karin, „wir dürfen Ihnen nun auch die Senior-Chefin des Hauses vorstellen, die einige von Ihnen schon von früher kennen. Bitte Applaus für Erika Treskamp!“   

Mit diesen Worten sprang Erika auf die Bühne. Sie präsentierte sich genauso nackt wie Anja. Mit ihren 53 Jahren gehörte durchaus Mut dazu. Aber Erika war immer noch eine schöne Frau, hatte eine tolle Figur, war sehr schlank, hatte feste Brüste und ihre langen, schwarzen Haare betonten ihre Attraktivität.

Im Gegensatz zu Anja war bei Erika keine Spur von Nervosität zu sehen. Sie ging mit ihrer Nacktheit äußerst souverän um. Sie nahm das Mikrofon von Karin und sagte: „meine sehr geehrten Herren, ich hoffe der Abend hat ihnen sehr gefallen und sie können sich morgen nicht nur an uns Damen erinnern, sondern auch an unsere neueste Kollektion, die wir ihnen heute vorstellen durften!“ Gelächter im Publikum, aber auch wieder donnernder Applaus.

Sie setzte sich auf ein Sofa, das frontal zum Publikum aufgestellt war und wies Anja an, sich neben sie zu setzen. Das Mikrofon übergab sie wieder an Karin. Die wirkte plötzlich wieder sehr nervös und verabschiedete das Publikum: „mm…meine Dame äh meine Herren, ich.. ich hoffe, dass es ihnen gefühl…äh…gefallen hat und wi..wir  sie auch beim n..nächsten mal wieder bei uns begrüßen dürfen.“ Man konnte sehen, dass Erika irgendetwas in Anjas Ohr flüsterte, während Karin diese Worte sprach. Anja grinste und nickte kurz.

Nachdem Karin die letzten Worte gesprochen hatte, setzte auch sie sich zu Erika und Anja aufs Sofa. Erika in der Mitte, Anja rechts und die junge Karin links. Anja merkte, dass es einstudiert sein musste, dass Karin sich zu Ihnen aufs Sofa setzte. Offenbar hatte ihr Erika vor der Veranstaltung gesagt, dass sie das tun sollte. Währenddessen spendeten die Herren wieder kräftigen Applaus. „Jetzt“ rief Erika laut. Auf Erikas Kommando spreizten alle drei Damen noch einmal ihre Beine weit, lächelten ins Publikum und als sich der Applaus verstärkte gab Erika das zweite Kommando: „auf geht`s!“ sagte sie und mit diesem Befehl schob die junge Karin ihr transparentes Höschen zur Seite und alle drei Frauen zogen ihre Schamlippen noch einmal weit auseinander. Über vier Minuten lang blieben sie in dieser Pose, denn Erika hatte angeordnet, dass diese Pose solange beibehalten wird, wie der Applaus anhält. Karin war dabei rot angelaufen. Anja nicht, sie genoss inzwischen die jubelnden Männer hemmungslos. Sie konnte sich gar nicht lange genug zeigen, gar nicht nackt genug sein und ihre inzwischen feuchte Scheide gar nicht weit genug öffnen, denn sie saugte die Komplimente, die Begeisterung, den Applaus und das gierige Interesse der Männer wie ein Schwamm in sich auf.

Dann fiel der Vorhang!

 

Kapitel – 7 Nach dem Auftritt 

Nachdem der Vorhang ganz geschlossen war beendeten die drei Damen ihre äußerst freizügige Pose und nahmen ihre Hände von ihrem Geschlecht. Nachdem sie so lange in dieser Pose verharrt hatten, schlossen sich ihre Schamlippen nur langsam. Besonders Anjas Scheide wollte sich nicht so schnell wieder schließen. Erika grinste. “Nach deiner Mumu zu schließen, scheinst du den Abend ja in vollen Zügen genossen zu haben!“ Sie blickte dabei auf Anjas feuchtes Muschi. Anja hatte sich ermattet zurückgelehnt und hielt die Augen geschlossen. „Wer weiß?“ sagte sie mit einem frechen Lächeln.    

Karin hingegen war froh, dass es vorüber war. Erika wandte sich an sie: ich bin stolz auf Dich, mein Kind! So etwas mit gerade mal 18 Jahren zu wagen, erfordert besonderen Mut. Umso mehr bin ich dir dankbar, dass du diesen Schritt gewagt hast!“ Karin sah sie erleichtert an. „Danke, vielen Dank“ antwortete sie. „ich bin aber trotzdem froh, dass es vorbei ist!“.

 „Ich nicht!“ sagte Anja frech und grinste. Sie hatte ein Dauerlächeln im Gesicht, welches überdeutlich zeigte, wie sehr ihr dieser Auftritt gefallen hatte! Erika fühlte sich bestätigt: „ich habe dir ja gesagt, dass Suchtgefahr besteht!“ Beide Damen mussten lachen. „Stimmt“ sagte plötzlich Karin. Die beiden anderen Ladys sahen sie überrascht an. „Also… hat es dir doch auch gefallen?“ fragte Anja. „Schon…irgendwie“ sagte Karin verlegen und schaute zu Boden.

Während Erika und Anja immer noch nackt auf dem Sofa saßen und Karin in ihrem sündigen Outfit daneben, kam plötzlich Erich hinter die Bühne. Er war begeistert, regelrecht aufgekratzt. „Fantastisch, phänomenal!“ rief er. Er hatte eine Flasche Champagner in der Hand und ließ den Korken knallen. „Es hat sich also gelohnt?“ fragte Anja. „Und wie!“ erwiderte Erich. „Und wie!!!“ Erika zündete sich – immer noch nackt – eine Zigarette an. „Wieviel?“ fragte sie trocken. „Verbindliche Bestellungen für über 500.000 Euro. Und es kommt noch mehr!“ rief er, immer noch außer sich vor Freude. Das überraschte sogar Erika. Sie lächelte und meinte „sorry Mädels, aber ich fürchte, nach DEM Erfolg müsst ihr noch öfter ran!“. Anja zuckte mit den Schultern. „Kein Problem“ sagte sie keck. „Wann und wo? Ich bin dabei!“ Erika zog an ihrer Zigarette: „sehr schön!“ meinte sie und drehte sich zu Karin um. „Und du?“ wollte sie wissen. Karin atmete tief durch, dann sagte sie „ich mache auch mit, Aber nächstes mal auch nackt. Meine Feuertaufe hatte ich ja heute schon!“ antwortete sie tapfer. Alle anderen Anwesenden klatschen daraufhin spontan, Erika umarmte Karin kurz. „Bravo Mädels, ich hole gleich mal meine Terminplaner!“ sagte Erich lachend. „Langsam, Erich!“ mahnte Erika. „Für heute ist es genug!“

Jetzt kam auch Marc hinter die Bühne. Er hatte bei der Verabschiedung noch ein etwas längeres Gespräch mit einem der Kunden. Er gratulierte den Damen für ihren gelungenen Auftritt und dankte allen dreien für ihren Mut und ihre Bereitschaft, diese Spezialpräsentation durchzuziehen. „500 Mille“ sagte Erich voller Stolz zu seinem Sohn. „Von wegen!“ meinte Marc und wedelte mit einem Scheck. „Es sind 600.000!“ „Ja“ rief Erich aus und ballte die rechte Hand zur Faust. „Ich habe noch mit Müller gesprochen“ fuhr Marc fort. „Er hat mir den Scheck gegeben. Habt ihr übrigens bemerkt, das er mit seiner Frau hier war? Er hat nicht nur Möbel bestellt, er hat noch ein anderes, ganz spezielles Anliegen.“

„Das besprechen wir morgen“ meinte Erika. „Es ist schon spät.“ In diesem Moment, obwohl die Vorstellung da schon über 10 Minuten beendet war, bemerkte Erika, dass sich jetzt ersten die Scheide der immer noch breitbeinig auf dem Sofa sitzendenden, nackten Anja wieder schloss. „Ihr seht: time to go!“ scherzte Erika. Alle mussten lachen.

Es war allen Beteiligten klar, dass dieser Abend nicht nur ein voller Erfolg war, sondern auch wiederholt und weiterentwickelt werden musste. Doch wann und wie würde erst die Zukunft zeigen.

 

 

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