Mittelalterfest

von Sensual
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Zur Kategorie: Schamsituationen

Mittelalterfest

 

Burgstadt ( so wollen wir den Ort einfach mal nennen ) feiert sein 1000 jähriges Gründungsfest. Hierzu ist ein großes Mittelalterfest geplant an dem die Bürger von Burgstadt das damalige Leben für 1 Woche nochmals aufleben lassen wollen. Nachdem diese Feste sich seit einiger Zeit auch großer Beliebtheit erfreuen, erhofft man sich eine entsprechend große Besucherzahl und zumindest kein Defizit für die Feierlichkeiten.

 

Michaela ist gebürtige Burgstädterin und hat sich nach bekanntwerden des Festes sofort zur Teilnahme gemeldet. Eine Kommission wird dann die verschiedenen Rollen verteilen und Michaela ist schon unglaublich gespannt als was sie dann diese eine Woche verbringen wird. Bisher drang nur nach außen, dass die Regeln wohl sehr streng sein sollen und man das Fest möglichst originalgetreu feiern möchte, soweit dies mit heutigen Gesetzen vereinbar war. So z. B. bei Hygiene und Lebensmitteln.

Für Michaela war dies eine willkommen Abwechslung, da sie das Kleinstadtleben als zu eng und nicht sonderlich abwechslungsreich empfindet. Diese Langeweile war auch mit der Grund, dass sie sich letztes Jahr von Ihrem Mann getrennt hatte. Der hatte die Welt nicht mehr verstanden, dass sie ihn nun nach fast 20 Jahre Ehe einfach stehen lässt und ein neues Leben anfangen will, mit 41. Klar er hatte sich etwas unvorteilhaft entwickelt, also rein körperlich. Ja gut, auch im Bett war nur noch der Sonntags-viertelstunden-sex fest zu stellen, aber das machen doch alle so. Warum nur will sie was anderes und wieso glaubt sie, dass sie mit 41 noch einer will?

 

Michaela sah das natürlich ganz anders. Sie treibt immer noch regelmäßig Sport und ist schlank wie eh und je, auch wenn ihre Rundungen nicht mehr wie mit 20 sind, so aber hängt der Busen immer noch nicht. Sicherlich ist dieser nicht einer der Größten, aber vielleicht gerade deswegen immer noch sehr schön anzusehen. Da sie auch gerne baden geht, ist im Sommer ihr Hautton immer schön gefärbt und bringt ihr auch regelmäßig wohlwollende Männerblicke nahezu jeden Alters ein.

 

Ihre lebensfrohe Ader führte auch zu diversen Männerbekanntschaften, seit sie sich von ihrem Mann getrennt hatte, aber der Richtige war noch nicht dabei. Dafür hatte sie wenigsten wieder häufiger Sex und vor allem einen der Spaß machte und nicht erduldet werden musste. Mit ihrem Äußeren hatte sie auch etwas experimentiert, von verschiedenen Haarfarben, -längen und -formen über Kleidungsstiele von elegant, frech bis sexy. Hatte aber dann doch wieder Bedenken, dass sie für den sexy-Style wohl doch schon etwas zu alt sei. Zuletzt hatte sie sich sogar in einem Sexforum angemeldet und war erstaunt wie viele Frauen in ihrem Alter und noch darüber sich neu orientierten und offen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen umgingen. Sie war sich sicher, dort noch einiges zu lernen und entdecken.

 

Endlich bekam sie Post von der Mittelalterkommission der Stadt. Ganz aufgeregt öffnete sie das Kuvert und begann zu lesen: Wir freuen uns, dass sie sich bereit erklärt haben für eine Woche an unserem Mittelarterleben teilzunehmen und sich strikt an die Vorgaben zu halten. Die für sie vorgesehene Rolle ist :

 

arme Waschmagd.

 

Im folgenden Text finden sie eine genaue Beschreibung, der Kleidung und der Gewohnheiten und Arbeiten die sie zu verrichten haben. Unter Punkt zwei finden sie ihre Lagerstätte, da sie während der ganzen Woche das Lager nicht verlassen dürfen. In Notfällen wenden sie sich an die Gemeindestube, die es im Lager geben wird. Ein genauer Plan des Lager und der einzelnen Stellen finden sie in der beigelegten Broschüre. Sollten sie sich inzwischen dagegen entschieden haben, dann muss die Absage bis zum 30.06. erfolgen. Danach wird ein Bußgeld in Höhe von 1000 € fällig.

 

Etwas enttäuscht legte sie den Brief beiseite. Arme Waschmagd! Klar eine Adlige hätte sie sich gar nicht leisten können. Da die Teilnehmer ihre Kleidung selbst finanzieren mussten und über 1000 € für so ein Prunkkleid hatte sie nicht übrig, da ihr Verdienst als Verkäuferin nicht sonderlich üppig war. Und wer weiß wie heiß es im Juli sein wird, da kann eine leichte Bekleidung und die nähe zum Wasser durchaus auch von Vorteil sein. Nur das waschen stellte sie sich jetzt nicht so angenehm vor.

Der Brief blieb für die nächsten Stunden erst einmal unbeachtet auf dem Küchentisch liegen.

 

Lisa, ihre beste Freundin rief an und wollte gleich wissen: „und als was gehst du?“

„Och, nur als arme Waschmagd“ brummte sie in den Hörer ihres Telefons.

„Wieso nur?“ kam erstaunt von Lisa zurück.

„Na findest du waschen so spannend?“ entgegnete Michaela.

„Ach was, da wirst du viel Zeit zum flanieren haben, aber sag mal was sagt du denn zu den Kleidervorschriften? Wollte ihre Freundin von wissen.

„Äh, die habe ich mir noch nicht durchgelesen. Wieso was gibt es denn da so besonderes?“ fragte sie mit einer etwas verunsicherten Stimme.

„Und deine Aufgaben hast du dann vermutlich auch noch nicht studiert. Dann empfehle ich dir das mal gleich nach zu holen und ich komme dann gleich mit einer Flasche Sekt rüber“

„O.. Okay. Ja und du? Was wirst du sein? Stotterte sie ins Telefon.

„Wart´s ab, lies erst mal deine Vorgaben und dann reden wir über meine Rolle. Ich sag nur soviel. Langweilig wird es uns sicher nicht.“ kicherte Lisa und verabschiedete sich.

 

Verwundert und nachdenklich saß Michaela einen Moment auf dem Küchenstuhl. Was sollte denn da schon besonders an der Kleiderordnung sein. Klar kein Handy oder Uhr. Wahrscheinlich auch kein Schmuck, vielleicht sogar keine Schminke und das alte Kleid. Hmm was trugen denn die Mägde eigentlich damals? Jetzt wurde Michaela doch neugierig und griff sich das Schreiben um zu erfahren was sie in der einen Woche erwarten würde.

 

Dort stand u. a.: da es im Mittelalter keine Unterwäsche gab, ist auch bei diesem Fest vollständig darauf zu verzichten. Zuwiderhandlungen können den Ausschluss vom Fest und Bußgelder bis zu 1000 € nach sich ziehen. Die Entscheidung hierzu obliegt der Gemeindeverwaltung im Mittelalterdorf. Es können alternativ auch Strafen des Mittelalters herangezogen werden, z. B. der Pranger.

 

Oha dachte Michaela sich, das könnte interessant werden. Keine Unterwäsche. Das wird den Herren sicher nette Einblicke gewähren. Aber hatten die Männer in der Zeit den überhaupt schon Hosen? Hey, das könnte ja auch für uns Frauen interessante Einblicke geben. Michaela musste leise vor sich hingerissen, bei der Vorstellung das sich anfangs sicher der ein oder andere ungeschickt bücken wird und dann der Blick auf sein Gemächt frei wird. Hoffentlich bei den jungen knackigen, dachte sie sich insgeheim.

 

Weiter war zu lesen: als Waschmagd, tragen sie nur ein einfaches leichtes Leinenkleid, knielang, ohne knöpfe oder Reißverschlüsse, nur zum binden, ohne Ärmel und mit großem Dekolletee. Der Stoff darf nicht rein weiß sein, sondern eher naturfarben. Es wird nur ein Kleid geben und keines zum Wechseln geben. Beschädigungen müssen genäht werden.

 

...als Waschmagd werden sie auch der Badedame zeitweise aushelfen müssen.... auf moderne Kosmetik und Drogerieartikel muss vollständig verzichtet werden, auch keine Tampons oder Kondome. Hierzu beachten sie bitte das Beiblatt Gesundheit im Mittelalter..... Instinktiv begann Michael zu rechnen ob es sie in dieser Woche treffen könnte. Aber eher unwahrscheinlich, zum Glück dachte sie sich.
 

...ihre Bettstadt hat die Nr. 68 und ist im Frauenzelt 2 aufgestellt. Da sie sonst keine Habseligkeiten benötigen wird auch kein Schrank für sie benötigt. Aus hygienischen Gründen, wird das Stroh ihrer Bettstadt täglich gewechselt. Dies ist täglich nach dem Aufstehen zu erledigen. Der Strohvorrat ist auf dem Plan mit der Nr. 115 gekennzeichnet. Waschmöglichkeit besteht beim öffentlichen Bad. Die Wannen sind aber nur gegen Gebühr zu benutzen. Waschschalen und Seife sind im hinteren Bereich ihres Zeltes kostenfrei...

 

...Essen wird Morgens, Mittags und Abends zur Verfügung gestellt. Die Kost ist ihrem Stand gemäß einfach, aber frisch und gesund. Das Abendessen wird i. d. R. am Lagerfeuerplatz ausgeteilt und eingenommen, damit ergibt sich ein lebendiges Abendprogramm ganz natürlich. Musikanten und Gaukler werden für die Stimmung sorgen. Besucher dürfen nicht über die Absperrung mit ins Lager genommen werden. Gespräche über Absperrung sind erlaubt.

So recht wusste Michaela nicht, was sie nun von all den Regeln halten soll. Irgendwie hört sich das nicht sehr komfortabel und angenehm an. Andererseits wird das wohl für Alle ein großes Abenteuer und man wird so manchen Nachbarn wohl völlig neu erleben. Nur ein Kleid. Ist schon verdammt wenig. Für eine Woche wird es wohl reichen. Noch in ihren Gedanken versunken klingelt es an der Haustüre.

 

„Na hast du den ersten Schock schon verdaut?“ klang es durch die Gegensprechanlage. „Mach schon auf“. Lisa klang äußerst fröhlich und ausgelassen und war sichtlich ungeduldig. Mit der angekündigten Flasche Prosecco wedelte sie ihr schon von der Treppe aus und umarmte sie schwungvoll mit den Worten: „das wird so geil, ich verspreche es dir.“

Leicht überfordert mit soviel Energie und guter Laune bat Michaela ihre Freundin erst mal in die Wohnung. „Also was sagst du? - Also ich finde es den Oberhammer. Eine ganze Woche in einer anderen Zeit. Kein Handy. Keine lästigen Termine, jeden Tag einfach so dahin leben, ein wenig Schauspielern und Abends tanzen, singen, lachen und sich ein fesches Mannsbild schnappen. Was willst du mehr? Du musst nicht kochen, keinen Haushalt machen, kein Stress mit den Hausaufgaben der Kinder. Nicht mal ein nörgelnder Ehemann, dem das Bier ausgegangen ist und der Sportschau glotzen will, anstatt mal selber seinen Arsch zu bewegen. Was ist? Hat es dir die Sprache verschlagen?“

 

„Was bist du denn auf dem Fest?“ war Michaelas Antwort, nachdem Wortschwall der über sie ergangen ist. „Die Witwe des Baron Schneiderbeck oder -bock“ kam es von Lisa mit einer abwertenden Bewegung ergänzte sich noch: „aber nächtigen muss ich auch in einem der Darstellerzelte und mein „Schrank“ bietet gerade mal Platz für zwei Unterkleider. Und hast du gelesen, keine Unterwäsche und keine Reißverschlüsse. Also corsagemäßig, da steh ich ja voll drauf. Ich glaube ich werde es da richtig krachen lassen.“
 

Von soviel Euphorie fühlte sich Michaela etwas überrannt und kam auf die Schnelle nicht mit ihrer Freundin mit. Da sie sich immer noch als arbeitende arme Frau knietief im kalten Wasser mit Bergen von dreckiger Wäsche sah. Verlottert, wenig ansehnlich und Abends immer zu müde um sich an den Feierlichkeiten groß zu beteiligen. Der große Vorteil lag in der wenigen Zeit, die sie ihr Kleid kosten würde. So einen einfachen Leinenstoff zu bekommen ist leicht und einen besonderen Schnitt braucht es auch nicht. Über die Länge spekulierte sie noch ein wenig. Bis zum Boden ist unpraktisch, wegen dem Dreck, dafür Abends wärmer, zu Kurz aber auch nicht, da sie ansonsten beim Bücken ja jedem Einblick auf ihr Intimstes gewähren würde. Also so in etwa knielang, dann sieht man was von ihren schönen Beinen, ist aber ansonsten ungefährlich.

„Und wo bekommst du so schnell ein passendes Kleid her?“ wollte Michaela von Lisa wissen. Klara eine Freundin aus meiner Schulzeit ist öfter auf solchen Festen und hat einen ganzen Schrank voll von solchen Dingern, da wir in etwa die gleiche Größe haben, kann ich eines von ihren haben. Ist doch super, oder?“ „In welchem Zelt wirst du sein, zeig mal?“ Es folgten nun der Austausch diverser Details und Planungen für die Vorbereitung, Klären der richtigen Frisur, was man als Schminke verwenden kann, wie man die richtige Lotion rein schmuggeln wird ….

Die nächsten Tage verging wie nicht anders zu erwarten, viel schneller als gedacht und Michaela musste sich langsam sputen für ihr Kleid. In ihrem Ort war aber bereits jeder Meter Leinenstoff ausverkauft. Aber schließlich gab es ja auch noch das Internet. Schnell wurde sie fündig und hat sogar ein echtes Schnäppchen gemacht. Einen einfachen Schnitt gab es nach einigem Suchen sogar im Internet zum herunterladen. Nicht sehr detailliert, aber es war ja auch wirklich ein sehr einfacher Schnitt. Der Stoff kam erst einen Tag vor dem Fest an.

 

Als sie das Päckchen aufmachte und den Stoff in Händen hielt fluchte Michaela laut vor sich hin. Denn der Stoff war reichlich dünn und sogar ein wenig transparent im Gegenlicht. Aber alles Schimpfen half nichts. Sie musste loslegen, damit sie wenigsten etwas hat. Eine Strafe von 1.000 € konnte sie sich nicht leisten.


Nach gut 2 Stunden war das Kleid auch schon fertig. Aufgrund der Farbe, konnte man zum Glück nicht wirklich durhsehen. Jedoch war das Ganze doch schon sehr luftig, da es weder Ärmel noch Kragen hatte, dafür aber tief ausgeschnitten war. Aber mehr als die Ansätze ihrer Brust waren trotzdem nicht zu erkennen.

 

Die Aufregung in Burgstadt war in allen Gassen des Ortes zu spüren und in jedem Geschäft gab es nur noch ein Thema – das große Fest. Für alle Alteingesessenen war es eine Frage der Ehre dort dabei zu sein und so fehlte kaum einer aus den alten Familien. Nur mancher Geschäftsmann musste für seinen Laden eine Mindestbesetzung zurück lassen. Aber da nahezu der halbe Ort daran teilnimmt, wird es wohl auch kaum viele Aufträge in dieser Zeit zum abarbeiten geben.

 

Nicht alle wollten verraten als was man sie im Mittelalter wieder finden wird. Speziell die hohen „Herrschaften“ hielten sich bedeckt. Wohl damit nicht schon im Vorfeld große Diskussionen auftreten. Warum der und nicht ich, wird sicher noch oft genug dann im Lager zu hören sein.

 

Am Samstag früh Morgens pilgerte nun der ganze Ort zum Festivalgelände, das direkt vor dem Ort in einem kleinen Tal angelegt wurde. Die Zelte wurden schon der freiwilligen Feuerwehr in der letzten Woche aufgestellt. Wasserleitungen wurden vom kleinen Bach über das ganze Gelände verlegt. Warmes Wasser war natürlich nicht vorhanden. Es gab sogar drei Holzhäuser die schon in monatelanger Arbeit dort aufgebaut waren. Überwiegend aber war das Gelände mit Zelten für die verschiedensten Arbeitsstätten bestückt worden, so dass auch die erwarteten Gäste Einblick in das Leben vor 1000 Jahren nehmen konnten.

Nur mit einem Hausschlüssel um den Hals und ihrem Kleid in einfachen Sandalen meldete sie sich am Eingang bei der Organisation für die Darsteller. Schon während des Wartens konnte Michaela feststellen, dass es die Kommission sehr genau nahm. Schmuck, irgendwelche Waschutensilien, moderne Schuhe, hatten keine Chance auf das Gelände zu kommen. Ja sogar das Fehlen der Unterwäsche wurde kontrolliert. Für Jeden gab es einen Beutel in dem all die Dinge landeten die nicht mit auf das Gelände durften. Dieser sollte dann nach einer Woche wieder an die Einzelnen ausgeteilt werden.

Als Michaela endlich an der Reihe war, wurde sie mit einem Lächeln begrüßt und die Dame vom Komitee gab ihr den Beutel mit den Worten, für deine Sandalen und den Schlüssel. Dann hob sie, wie schon bei allen Anderen zuvor kurz leicht den Rock und blickte prüfend darunter. „Ah, gut. Du hast dich wohl informiert, dass viele Frauen im Mittelalter aus hygienischen Gründen rasiert waren. Ach du bist ja auch bei der Badedame mit eingesetzt. Dann werdet ihr sicher noch ein Menge Kundinnen bekommen.“

Mehr mechanisch, als bewusst befolgte Michaela die Aufforderung und reichte der Dame ihren Beutel. Nicht mal Sandalen darf ich also tragen. Naja soll ja gesund sein, versuchte sich Michaela selbst zu trösten. Nicht gerade begeistert ging sie dann zu dem ihr zugewiesenen Schlafplatz um ihr Stroh zu holen und die Bettstatt herzurichten.

 

Barfuß über die noch kühle Wiese zu gehen, machte ihr noch bewusster, wie wenig sie anhatte und dass sie außer diesem einen Fetzen nichts besaß. Ein „Michaela, Michaela“ das von irgendwoher gerufen wurde drang in ihr Ohr und holte sie wieder in das Hier und Jetzt zurück. Es war Lisa, die ihr entgegenlief. Gekleidet in ein rauschendes Brokatkleid. Lisa umarmte sie so stürmisch wie zuletzt und zog sie gleich hinter sich her um ihr alles zu zeigen. Sie war bereits seit einer Stunde auf dem Gelände und eine der Ersten gewesen. Sie konnte die Nacht vor Aufregung nicht mehr schlafen und war daher so früh auf das Gelände gekommen. Ihr Mann konnte sich nicht freinehmen und hatte auch die beiden Teenager zu versorgen, da die auf so einen Kram keinen Bock hatten. Daher war Lisa für eine Woche vogelfrei, wie sie sagte.

 

Sie erkundeten wie die Meisten, das Gelände und besuchten ihre eigenen Arbeitsstätten. Lisa war in dem Zelt mit den feinen Damen auf Teppichen und jeder Menge Kissen zu finden. Dort sollten sie das höfische Leben darstellen, Schach spielen, Spinnen, tanzen, fröhlich sein.
 

Das Bad, war etwas am Rand und bestand aus einem Zelt mit 3 Waschbottichen unterschiedlicher Größe. In den größten passten sicher an die 6 Personen, die zwei Kleineren boten dagegen nur für 2 Personen Platz. Im hinteren Teil des Zeltes waren zwei Waschzubern für die Wäsche und die Leitung für das Wasser, sowie eine Feuerstelle für das erwärmen des Wassers. Alles sehr schlicht gestaltet. Aber so war das wohl in der damaligen Zeit. Für das Aufhängen der Wäsche gab es noch ein paar Trockenleinen hinter dem Zelt und eine im Zelt für die Kleidung der Badegäste. Was Michaela aber vermisste, war ein Sichtschutz.

Trute, die Badedame hieß Michaela und Lisa willkommen und erklärte die Aufgaben für Michaela.

„Nun Früher waren die Leute nicht so prüde wie wir das heute glauben, die Kirche hat erst später Einfluss genommen und die öffentlichen Bäder verbannt. Im Bad wurden Geschäfte besprochen, Liebschaften angebandelt. Aber es waren schon die Besseren die ins Bad gingen, die einfachen Leute konnten sich das nicht leisten. Wir waschen die Badegäste dann mit den Naturschwämmen die hinter dem Zelt in einer Kiste sind. Da findest du auch die Seifen. Wir haben Hautfreundliche ohne Zusatzstoffe, ganz wie Damals. Aber am Schwersten wird es sein, dass heiße Wasser einzufüllen. Lass uns daher schon bald das Feuer anfachen und die ersten 30 Liter heiß machen. Einen Bottich machen wir mit kalten Wasser. Wir wollen ja auch unseren Spaß haben. Wir werden es uns schon gut gehen lassen in der einen Woche. Und ich glaube soviel Wäsche wirst du nicht zum waschen bekommen. In den ersten Tagen wird es wohl nur wenige geben die sich trauen. Wenn die Gerüche dann strenger werden, kommen sicher mehr.“ lachte Trute.

 

Sie verabredeten sich in einer Stunde und solange wollten sie noch das Gelände erkunden. Auf dem Hauptplatz angekommen entdeckten sie, das Rathaus mit den Amtstuben, das Gasthaus und noch ein großes Lagerhaus. Dort war auch die Längen-Maßeinheit in Form eines Eisenstabes angebracht. Es gab neben den ganzen Verkaufsständen auch noch einen Pranger. Ob der wohl zum Einsatz kommen wird? Aber da niemand etwas klauen muss, wohl eher nicht.

Michaela fiel so langsam auf, dass sie mit ihrem nicht ganz knielangen Kleid doch die Ausnahme war und daher von vielen Männern beäugt wurde. Zwar hatten alle Frauen ein entsprechendes Dekolletee, aber auch lange Röcke. Aber als arme Waschmagd, die ja viel barfuß im Wasser stand, war sie genau richtig gekleidet. Da es ein richtig heißer Sommertag zu werden schien, war sie nicht mehr so traurig über ihr Outfit und auch nicht mehr so neidisch auf Lisa, der schon erste Schweißtropfen auf der Stirn standen, da sie nun schon eine ganze Weile in der prallen Vormittagssonne durchs Gelände spazierten.

Über Lautsprecher wurden alle Darsteller aufgefordert ihr Plätze einzunehmen, da in einer Stunde für die Gäste geöffnet wird. So verabschiedeten sich die Freundinnen und verabredeten sich zur Mittagspause. Mit den Worten: „man die Männer werden an dir dran kleben. Gegen das Licht siehst du aus wie Bo Derrek im James Bond Film. Und wenn da noch Wasser drauf kommt“ und langte ihr dabei an einen Busen „dann ist Feuer am Dach. Du bist die Schärfste.“ Mit einem Kuss auf die Wange machte Lisa sich auf zu ihrem Zelt.

Michaela war schon wieder verwirrt. Und nur langsam dämmerte es ihr, dass ihr Kleid im Gegenlicht dann doch wieder transparent wird. Aber im Zelt kann mir dies nicht passieren beruhigte sie sich selbst. Aber stimmt, mit dem Wasser werde ich wohl aufpassen müssen, sonst wird das peinlich.

 

Trute hatte bereits das Feuer in Gang gebracht und lies Wasser in den Kessel laufen. „Mit dem Kleid und er Figur werden wir viele Gäste bekommen“ empfing sie Michaela. „Gefällt mir, eine Frau die zu sich steht. Gefällt mir.“ „Ach ja, die Bürgermeisterin, hat mir angekündigt, dass sie eine Menge Frauen zu uns geschickt hat um den Busch zu entfernen.“ ergänzte sie noch ganz beiläufig.

„Was?“ entsetzte sich Michaela.

„Na weil das doch so üblich war damals. Schere und Rasiermesser habe ich schon geschärft. Kannst du das?“ wollte Tute von ihr wissen. „Ich meine mit einem Rasiermesser da unten umgehen.“

„Äh, nein“ stotterte Michaela vor sich hin. „Hab ich noch nie gemacht, hab halt meinen Ladyshaver. Aber Rasiermesser ist doch gefährlich.“

„Ach halb so wild, das lerne ich dir schon“ beschwichtigte sie ihre Chefin.

 

Der erste Bottich war bereits voll, wenn auch nur mit kaltem Wasser, als Michaela sich aufmachte mit ihrer Freundin das Mittagsmahl einzunehmen. Das Gelände hatte sich bereits ansehnlich mit Gästen gefüllt und es wurden fleißig Fotos von allen geschossen. Da die Sonne für die Zuschauer von Vorne auf sie viel, konnte sich Michaela aber ungeniert bewegen. Beim Einfüllen des heißen Wassers, war sie sehr darauf bedacht sich nicht anzuspritzen. Was ihr aber nicht immer ganz gelang. Jedoch bisher noch zu keinen peinlichen Situationen geführt hat. Kunden waren noch keine da.

 

Lisa´s Begeisterung hat sichtlich nachgelassen. „Du machst dir keine Vorstellungen, was für Zicken das sind. Da wird jeder Webfehler im Stoff für Sticheleien genutzt. Und was ihre Männer nicht für tolle Kerle sind. Ich dachte immer nur, dass Männer das Spiel mein Haus, mein Auto, meine Mieze spielen. Mein Mann ist dies und mein Mann ist das und wir haben da auf Ibiza ein Haus und dort eine Wohnung und was weiß ich nicht noch alles.“ Lisa redete mal wieder ohne Punkt und Komma, sich den Frust von der Seele, während sie an der Essensausgabe anstanden. Die Kohlsuppe war dann einfach der eine Tropfen zu viel für sie.

„Was soll dass denn für ein scheiß Fraß sein. Ich mache mich doch hier nicht eine Woche zum Deppen und dann auch noch Pupsfraß. Nee. Wo ist die Thusnelda von der Kommission?“ platze es aus ihr heraus, ließ die Schale Suppe zu Boden fallen und stapfte in Richtung Rathaus davon.

Michaela hatte einfach Hunger und war lange nicht so genervt wie ihre Freundin. Daher nahm sie das einfache Mahl eher gelassen setze sich an einen der freien Plätze und schlürfte das Süppchen still und leise in sich hinein. Sie kannte Lisa gut genug, um zu wissen, dass in einer Stunde wieder alles Gut sein wird bei ihrer Freundin. Irgendwie schien sie es ja doch nicht so schlecht getroffen zu haben mit ihrer Rolle.

Am Nachmittag kamen die ersten Damen und erkundigten sich, wie denn das mit der Rasur so gehen würde. Jede hat sich mit Schrecken und entsetztem Gesicht wieder von dannen gemacht, als ihnen klar wurde, wie und vor allem wo, nämlich in aller Öffentlichkeit dies gemacht werden würde. Da brodelt es wohl in der feinen Gesellschaft, dachte sich Michaela amüsiert. Denn dass sich weitere Damen im Rathaus beschweren würden war ihr klar. Inzwischen waren alle Bottiche soweit gefüllt, dass man darin ein Bad hätte nehmen können, aber es gab noch keinen Kunden.

Kaum fleuchte ihr letzter Gedanken durch ihre Gehirnzellen, kam ein ganzer Tross jener feinen Gesellschaft die „Straße“ herab. Die zahlenden Gäste machten alle Platz und mühten sich um gute Fotos. Es war der Bürgermeister mit seinem Stab und den feinen Damen, inklusive Lisa.

An jedem Stand erkundigte sich der Bürgermeister freundlich nach den Geschäften und dem werten Befinden. Etwas zu sehr aufgesetzt, wie Michaela fand. Als der Bürgermeister von Burgstadt beim Bad angekommen war, erkundigte er sich auch bei den beiden Damen des Bades, nach deren Befinden. Dabei konnte es sich Michaela nicht verkneifen und stichelte: „nun unsereins Herr Bürgermeister muss nicht prahlen, sondern zeigt einfach durch seine Arbeit, was sie zu Leisten im Stande ist, aber ich denke bei der Frau Bürgermeisterin sind schon einige unzufriedene Stimmen ob der hiesigen Lebensumstände eingegangen. Die hohen Damen sind wohl sehr empfindlich und doch sehr schamhaft.“

Trute verstand und ergänzte sogleich: „und daher geht unser Geschäft ganz schlecht. So werden wir wohl morgen schon schließen müssen, da wir uns sonst unser täglich Brot nicht mehr leisten können. Dann wird Burgstadt eben keine Badestätte mehr haben.“ Mit derlei hatte der Bürgermeister nicht gerechnet und wedelte ganz aufgeregt mit den Händen und plapperte ganz aufgeregt: „aber, aber meine Damen. So habt doch Geduld. Ich bin sicher dass sich bald alles eingespielt hat. Es ist eben noch vieles neu. Das wird sich schon geben.“ Und wollte schon weiter zum nächsten Stand.
Trute aber schimpfte laut hinterher: „so kennen wir das! Wenn es um Lösungen geht, dann sind sie weg. Warum sind sie denn noch nicht bei uns gewesen. Wenn sie als Vorbild agieren wollen, dann machen sie doch gleich jetzt mit ihrer Gefolgschaft ein entspanntes Bad bei uns und wir werden euch lobpreisen in der ganzen Stadt.“
Dem Bürgermeister trieb es die Schamröte ins Gesicht, sich hier gleich am ersten Tag vor aller Augen nackt in den Bottich zu springen, das war zu viel. Da er aber ein ausgebuffter Politiker war, fand er seine Schlagfertigkeit schnell wieder. „Ihr habet wahrlich Recht meine Liebe. Die feinen Damen beklagten sich zurecht, der Qualen der Repräsentation und der ungnädigen Hitze. Ich werde den Damen ein wohltuendes, erfrischendes Bade spendieren. Hohlet euch gleich morgen Früh euren verdienten Lohn im Rathaus ab. Ich aber muss noch alle Bürger von Burgstadt begrüßen und meinen Dienst bis in den späten Abend fortsetzen. Sicher werde auch ich in den nächsten Tagen mich von Euch erfrischen lassen. Ist euch damit fürs Erste gedient?“
„Wohl Euer Gnaden, habt dank für eure Großzügigkeit, die feinen Damen werden es gut bei uns haben. Wir werden sie salben und laben.“ schmunzelte Trude vor sich hin.

Die feinen Damen waren derart mit sich selbst beschäftigt. Sich in Pose zu stellen für die Fotografen, dass sie nicht wirklich realisierten was der Bürgermeister gerade bestimmt hatte. Zu ihnen gewandt verabschiedete er sich mit einem: „genießen sie das Bad meine Damen, die Kosten trage ich. Ich freue mich, sie dann heute Abend erfrischt beim Tanze wieder zu treffen.“ Verneigte sich kunstvoll und zog mit seinem Beamtenstab weiter.

Lisa begriff als Erste, dass sie sich jetzt und hier nackig machen müssen um ins Bade zu steigen. Da ihr, wie auch den anderen Damen bereits reichlich Schweiß zwischen allen Ritzen hinabgeflossen ist, freute sie sich auf die Erfrischung und wusste, dass sie bei ihrer Freundin garantiert eine Sonderbehandlung bekommen würde.

Die beiden Badedamen kippten gerade noch einen Kessel voll warmen Wassers in den großen Bottich, damit des den feinen Damen auch nicht zu kalt sein möge. Da orderte Lisa auch schon ihre Freundin herbei um ihr beim entkleiden behilflich zu sein. Die restlichen Damen echauffierten sich derweilen noch und wollten sich weigern das Bad zu nehmen. Trude machte in ihrer trockenen Art klar, dass wenn sie sich nicht freiwillig ins Bad begeben würden, sie die Damen samt ihrer Garderobe in den Bottich stecken würde. Denn das Geschäft wird sie sich nicht entgehen lassen. Sie brachte dies so glaubhaft rüber, dass die feine Gesellschaft zwar unter Protest und empört, aber dennoch Folge leistete.

„Geil oder?“ flüsterte Lisa ihrer Freundin zu. „Mein Mann bekommt eine Krise, wenn er erfährt, dass ich hier nackt vor allen Leuten ein Bad nehme und mich einseifen lasse. Ich hab zwar total Schiss, aber find´s auch vollkommen geil. Bin ich jetzt eine Schlampe?“ fragte sie ganz zögerlich.

„Quatsch! Du drehst nur wie üblich ein wenig am Rad und bei der Hitze ( es hatte inzwischen gut über 30 ° im Schatten ) wünscht sich so manche ein erfrischendes Bad.“

Völlig überdreht hüpfte Lisa nun als Erste in den großen Bottich. Das Wasser war noch ganz frisch und daher klar. Aber der Abstand zu den Gästen war groß genug, so dass diese nicht in den Bottich schauen konnten. Zuerst versteckte sich Lisa aus Scham noch so gut es ging. Doch ihre Neugierde, wie sich denn die feinen Damen anstellen würden überwog und so lehnte sie sich an den Rand und beobachtete amüsiert, die Damen die versuchten möglichst ohne viel von sich zu zeigen aus den Roben stiegen. Trute nahm die Gewänder entgegen und hängte sie im Zelt fein säuberlich auf. Mit den Händen ihre Scham und Busen bedeckt tippelten die Damen Eine nach der Anderen in den Bottich. Ein letzter großer Schritt, war aber unumgänglich. Nach dem lauten Geschnatter über den unmöglichen Bürgermeister und die Unverschämtheit dieser öffentlichen zur Schaustellung, kehrt betretene Stille ein. Michaela musste sich kurz umdrehen, da sie sich nun krampfhaft ein lautes Lachen verkneifen musste. Der Anblick von 6 Tomatenköpfen und einer Grinsebirne in dem Bottich war einfach zu viel. Auch Trute konnte sich ein lautes Lachen nicht verkneifen, als sie hinter das Zelt ging um Schwämme und Seife zu holen.

Michaela begann ihr Freundin mit einer schönen großen Schaukugel einzureiben, ganz sanft und genüsslich. Während Trute den Damen einen Schwamm und eine Seife in die Hand drückte mit den Worten: „wenn ihr wieder schnell rauskommen wollt, dann seift euch gegenseitig ein“. Lisa hingegen genoss es an jeder Stelle ihres Körpers langsam, aber intensiv eingeseift zu werden. Dazu hatte sie zwar manche unschickliche Position eingenommen. Von Außen aber nicht sichtbar und für die neidischen Gesichter der restlichen Hofgesellschaft genau richtig. OOOhhhh stöhnte sie jetzt noch auch zu allem Überfluss. Da die anderen Damen nicht wussten, dass Michaela und Lisa gute Freundinnen waren, blökte dann doch die Erste von ihnen: „ich will auch so eine Behandlung.“ und deutete dabei auf Lisa. „Dann müsst ihr euch gedulden und aufrecht hier sitzen bleiben“ belehrte sie Trute. Lisa hatte inzwischen ihre Füße auf den Rand des Bottichs abgelegt und Michaela fuhr mit dem Schwamm, von den Zehenspitzen die Innenseite der Beine entlang über ihrer Spalte kreiste sie ein paarmal, was hörbar die Atmung bei Lisa veränderte, um auf der anderen Innenseite des Beines wieder hoch zu fahren.

Es knistere in dem Bottich und alle Aufmerksamkeit war bei den Beiden. Jedoch mit sehr unterschiedlichen Gefühlen. Während einzelne sich eher angewidert zeigten, verstörte es andere nur, da sie so etwas noch nie erlebt hatten. Aber auch faszinierte Blicke, ja fast sehnsüchtige begleiten das Geschehen. Auch Michaela war in den Bann der Szenerie gezogen worden. Das milde Nachmittagslicht, dass teilweise im Wasser, auf Lisas nasser Haut oder in ihren Haaren reflektierte, tauchte alles wie in eine Filmszene ein. Die Außenwelt schien nicht mehr vorhanden zu sein. Obwohl sie es war, die agierte; in der Art, wie sie Lisa einseifte, sich bewegte, war sie doch eine Gefangene des Geschehens. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen, wollte dies auch nicht. Sie fühlte sich einfach nur wohl und konzentrierte sich auf die liebevolle Behandlung ihrer lieben Freundin Lisa. Die unterschwelligen sexuellen Berührungen und Bewegungen nahm sie nicht eindeutig als solche wahr. Sie wahr wie in Trance, verfolgte kein Ziel. Ließ sich nur treiben und wusch Lisa und bewegte sich selbst dabei ähnlich einem Tanz. Leichtfüßig, spielerisch unglaublich friedvoll und dabei doch so erotisch.

 

Als Michaela so gedankenverloren wieder mit dem Schwamm über Lisas Busch kreiste, hielt sie auf einmal inne. Hob den Schwamm hoch und fragte unvermittelt: sollen wir nicht gleich deinen Busch entfernen? Jetzt sind die Haare gut eingeweicht und es zieht nicht so. Was ist sollen wir?“ Lisa brauchte erst einen Moment um aus dieser Verwöhn-Welt aufzutauchen. Blickte Michaela an, dann auf ihren Busch und wieder in Michaela Gesicht. „Klar. - Mach!“

 

Michaela lies den Schwamm auf Lisa´s Bauch ruhen und ging hinter das Zelt um die Schere und das Messer zu holen. Die Sonne ist naturgemäß gewandert und schien nun von der Gegenseite ins Zelt, so dass ihr Kleid im Gegenlicht wieder recht freizügige Blicke erlaubte. Michaela dachte aber nicht darüber nach und es hat sie auch niemand darauf aufmerksam gemacht. Dass durch die Badeaktion auch ihr Kleid an diversen Stellen nass geworden ist, schien ihr nicht aufgefallen zu sein. So klebte das Kleid bereits an den Oberschenkeln. Da es ein sehr leichter Stoff war, bemerkte Michaela dies jedoch nicht. Ebenso wenig wie die freudigen Fotografen, die sie im Gegenlicht ablichteten.

 

Zurück mit ihrem Handwerkszeug, zog sie Lisa näher zu sich an den Beckenrand. Legte ihre Füße über die Schulter und begann mit der Schere vorsichtig die Haare zu entfernen. Als nächstes prüfte sie das Messer an einem kleinen Schopf Kopfhaare. „Perfekt“ kommentierte sie das Ergebnis. Gebannt und teilweise mit angehaltener Luft beobachteten die feinen Damen, jeden Zug über Lisa´s Schamhügel. Es ging viel leichter als Michaela dachte, bis es an die Schamlippen ging. Nach mehreren Versuchen, stellte sie sich auf. „Nein so geht das nicht. Das ist zu eng, zu dunkel und zu unbequem. Du musst dich an den Beckenrand setzen.“ „okay“ hauchte Lisa als Antwort und stand ohne groß zu zögern, lasziv und fast Schlangen gleich auf. Eine Szene wie aus einem Hollywoodstreifen. Sie wirkte wie hypnotisiert und fixierte Michaela förmlich mit ihrem Blick. Lässig und ganz langsam legte sie ein Bein nach dem andern über den Bottich. Die noch zahlreich vorhandenen Gästen blieben freudig erstaunt stehen. Beinahe wäre Lisa wieder rückwärts in den Bottich gefallen, hätte Michaela sie nicht reflexartig an sich gedrückt. Somit war ihr Kleid natürlich jetzt vorne völlig nass. Aber die Beiden schienen die Welt um sich völlig ausgeblendet zu haben.

Michaela freute sich über das gute Licht, spreizte erst eine Seite um gefühlvoll, die letzten Stoppeln an den Schamlippen ihrer Freundin zu entfernen. Mindestens genauso fasziniert wurden die Beiden von etlichen Besuchern beobachtet. Die Szenerie hatte durch die Distanz, das Licht und das natürliche Verhalten der Beiden eine sinnlich erotische Note. Nichts ordinäres oder pornografisches.

Das Wasser in dem Bottich war zwischenzeitlich alles andere als angenehm warm. Was an den Brustwarzen der feinen Damen nicht ohne Wirkung blieb. Der Bann der von den erotischen Szenario ausging lähmte die feinen Damen und lenkte sie so sehr ab, dass sie erst aus diesem Traum aufzuwachen schienen, als Michaela mit einem freudigen „Fertig!“ aufsprang und ihr Werk stolz aus zwei Schritten Entfernung betrachtete, wie ein Maler sein fertiges Bild. Diese Fertig, war wie ein Startschuss für die restlichen Damen die nun der Reihe nach aus den Tiefen des Bottichs auftauchten, sich fix abtrockneten und wieder so schnell als möglich in ihre Roben stiegen. Lisa wurde selbstverständlich von Michaela abgetrocknet, so dass die Beiden ihr sinnliches Vergnügen noch etwas verlängerten. Ein passendes Öl war leider nicht vorhanden, dass wird sie noch besorgen müssen, stob es Michaela durch den Kopf. Als alle Damen nun wieder erfrischt und wohlduftend in ihren Kleidern ruhten und sich zum Gehen wandten, gab es von den nunmehr sehr zahlreichen Zuschauern spontanen Applaus.

 

Verlegen blickten die Damen zu Boden und wieder in die applaudierende Menge. Ein wenig Stolz machte sich breit in ihren Brüsten und die Scham wich. Die Haltung der Frauen veränderte sich schlagartig und wandelte aus zuvor teilweise plump wirkend Matronen in elegante, selbstbewusste und attraktive Frauen. Ja nahezu Grazien. Wiegenden Schrittes entfernten sich die feinen Damen zu ihrem Zelt zurück.

 

Auf Lisa kam ein Herr mittleren Alters und mit zwei umhängenden Kameras zu. „Wissen sie eigentlich wie schön sie sind? Ich meine nicht im Sinne von Medien. Nein, ich meine ihre Ausstrahlung. Wie sie dort aus dem Bad gestiegen sind. - Wie eine griechische Göttin. Ich habe unglaublich stimmungsvolle und hoch erotische Bilder von ihnen einfangen können, wollen sie die mal sehen?“

Lisa drehte sich noch einmal um zu ihrer Freundin, die dort im Gegenlicht der untergehenden Sonne stand. Das Kleid klebte an ihr dran und versteckte kein Detail mehr. Ein sagenhaft herrlicher Anblick. Sie zwinkerte und warf ihr zum Abschied noch einen Handkuss zu. Der Abend versprach noch sehr interessant zu werden.

 

Was wird der Abend, die Woche noch alles für die Beiden an Überraschungen bereit halten, was passiert mit all den Fotos die gemacht wurden, was wird sich im Lager über das Bad herumsprechen, werden jetzt mehr zu rasieren kommen, wie wird Michaela attraktive Männer baden und wann wird Michaela realisieren, dass sie quasi nackt herum steht.
 

 

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