Das nackte Synchronschwimmteam - Teil 1

von Luftikus
Bewertung: 7.63 von 8 Stimmen.
Zur Kategorie: Insel der Scham

Fortsetzung der Geschichte "Erika Behmkamp geht ihren Weg – Teil 2"

 

Zart umstreichten winzige Luftbläschen Erika Behmkamps nackte Haut, stoben, ein leichtes Kribbeln hinterlassend, der Wasseroberfläche entgegen. Elektrisierend zogen sie ihre Bahn über die feinen Rundungen ihres Körpers. Töne gefühlvoll angeschlagener Klaviertasten erfüllten die Halle des Vitarissimo. Aus wuchtigen hölzernen Deckenlautsprechern erklang Debussys „Clair de Lune“, dass die Zuschauenden in eine romantische Stimmung hüllte.

Den wohligen Schauer spürend, wogte sie sich im Einklang mit der Musik im weichen Nass, das sie fließend umschlang. Mit eiserner Konzentration kämpfte ihr Verstand dem aufkommenden Gefühlstaumel entgegen. Sie wollte sich nicht fallen lassen, die Spannung ihrer Muskeln nicht verlieren.

Erika Behmkamps Hände strichen die Wirbelungen des Wassers, suchten Halt in den gegenläufigen Wendungen des flüssigen Elements. Aus der Eleganz dieser Bewegung entfaltete sie die Kraft ihre zur Hallendecke gestreckten Beine aus dem Wasser zu drücken. Leicht perlend zerfloss es die schmale Spalte ihrer Scham herab, als sie ihr Becken aus dem Nass des Pools in die Luft erhob. So hielt die 27 Jährige ihre kunstvoll geschwommene Figur, bevor sie anschließend ihre Beine spreizte, wieder schloss, um pfeilschnell ins tiefe Blau des Sportbeckens abzutauchen.

Staunend saßen die Schülerinnen des Bruno Bauer Gymnasiums am Beckenrand und bewunderten die grazienhafte Vorführung ihrer neuen Freundin, die mit ihren poetischen Bewegungen, der Musik folgend, einen Zauber hinein in die weite Halle des Vitarissimo ausstrahlte. Durch die Schleier der Wellen sahen die jungen Frauen das helle Beige ihrer nackten Haut. Es vermischte sich im Licht heller Unterwasserlampen in schwungvollen Drehungen mit dem Blau des Beckens.
Schon tauchte Erika Behmkamps Gesicht mit einem verschmitzten Lächeln wieder aus dem Wasser. In ruhigen gleichmäßigen Kreisen bewegten sich ihre Unterschenkel in gegenläufigen Zügen, mit denen ihre Füße Halt im Wasser fanden, und so, erst ihre schmalen nackten Schultern ins Licht hoben, bevor auch ihre wohlgeformten Brüste aus dem Gekräusel kleiner Wellen herausglitten. Elegant breitete sie die Arme bis in die angewinkelten Fingerspitzen, hielt diese Position für einige Zeit.

Schnell schmerzten Erika Behmkamps Beine ob der ungewohnten Anstrengung. Die hohe Konzentration, die ihr nun Anmut und Leichtigkeit ihrer Darbietung abverlangten, ließ sie nicht die vielen männlichen und weiblichen Blicke wahrnehmen, welche gebannt an ihren Brüsten und Nippeln hingen. Noch bei den Yogaübungen hatte die resolute Servicekraft Moni die allzu neugierigen Herren mit einem strengen Gesichtsausdruck gemaßregelt und verscheucht. Nun ließ sie die männlichen Badegäste als Zuschauer am Beckenrand gewähren.

Die Musik endete, es folgte tosender Applaus. „Nun Mädels, kommt ins Wasser und probiert es selbst aus.“ Kichernd glitten die nackten Schülerinnen ins Wasser, um sich am rotierenden Beinschlag zu versuchen. Es wollte nicht klappen. Dabei hatte es vorhin so einfach ausgesehen.
Erika Behmkamp stieg aus dem Wasser, um vom Beckenrand aus, die Mädchen in die Kunst des Synchronschwimmens einzuführen.

Der Anblick der unbeholfenen Bewegungen junger Frauenkörper weckte in ihr Erinnerungen. Das Synchronschwimmen war die große Leidenschaft ihrer Kindheit und Jugend gewesen. Seit dem zehnten Lebensjahr aktiv, war sie mit ihrem Verein zur Landesklasse aufgestiegen, trainierte sogar zum Schluss die Anfängergruppe.
Dann kam die Verletzung, der Abi-Stress das Studium und schließlich der Gesellschaftstanz, den sie auf Drängen ihrer Eltern begonnen hatte, um dort wichtige Kontakte für ihre berufliche Zukunft knüpfen zu können. Jedes mal, wenn sie ihre Pokale abstaubte, nahm sie sich vor, wieder an die früheren Erfolge anzuknüpfen, dann fehlte doch die Zeit. Bis jetzt! Mit strahlenden Augen blickte Erika Behmkamp auf die hellen Silhouetten im Blau des Wassers. Ein Hochgefühl stieg in ihr auf.

Ermattet streckte Matthias seine Beine in das warme Blubbern des Whirlpools. Immer noch schmerzten seine Arme vom ungewohnten Gerätetraining. Der Saunagang hatte sein übriges getan. Er war dann doch eher ein Mann der geistigen, weniger der körperlichen Arbeit. Gerade wollte er seinen Kopf auf den Beckenrand legen, und versuchen, ausnahmsweise nicht über irgendein wissenschaftliches Problem zu grübeln, als er das Geräusch entschlossen voranschreitender Damenschuhe auf zu sich zukommen hörte.

Dicht neben ihn trat eine bekleidete weibliche Gestalt an den Whirlpool. Auch wenn er die Frau ohne seine Brille nur unscharf sah, erkannte er doch einige Details, die seine Fantasie anregten. Dieses kastanienbraun, rötliche Haar, die strenge Körperhaltung, das Kostüm und wie es ihre Hüften betonte. Besonders fiel ihm der breite weise Kragen der Bluse über dem Revers des Jacketts auf, an dem ein großer Ausweis hing.

Die Frau hatte das Interesse des Völkerkundlers geweckt. Erinnerte sie ihn doch zu sehr an eine Figur einer Science-Fiction Serie, die er sehr schätzte. Krampfhaft versuchte er die Buchstaben auf dem Ausweis zu entziffern, doch ohne Brille wollte es ihm nicht gelingen. Jeder andere Mann hätte sich jetzt vorgestellt, um den Namen seines Gegenübers zu erfahren. Matthias schwieg. Gesellschaftliche Konventionen und Smalltalk waren nicht seine Sache.

„Super macht Ihr das.“ Erikas Behmskamps Gesicht sprach eine andere Sprache, als ihr Mund. Ihre Skepsis hinter einer ausdruckslosen Mimik verbergend, presste sie ihre Motivation aus den Lungen, wobei sich ihre Bauchmuskeln anspannten und ihre nackten Brüste mit den Ausrufen aufbebten. Zu einem ungefähren Dreieck formiert, ragten sieben Mädchenköpfe aus dem Wasser. Wild mit den Beinen schlagend, versuchten die Schülerinnen genug Auftrieb zu bekommen, um wenigstens die Schultern ansatzweise ans Licht zu heben. Die ausgestreckten Arme schwammen auf dem Wasser, wurden sie angehoben, tauchten die Köpfe unfreiwillig unter. Den Versuch, den Beibewegungen der Mädchen mit Handzeichen etwas Synchronizität zu verleihen, hatte Erika Behmkamp für diesen Abend aufgegeben.

„Ihr macht das so toll, dass wir jetzt schon was für Fortgeschrittene machen können.“ Die Schülerinnen kreischten vergnügt. „Jetzt probieren wir ein drehendes Rad. Rückt näher zusammen und dreht Euch leicht zur Innenseite des Kreises, den Ihr nun bildet. Legt Eure Köpfe zwischen die Brüste Eurer Nachbarin. Ihr braucht keine Angst haben, dass ihr untergeht. Eure Körper geben sich genug gegenseitigen Auftrieb. Die gerade gestreckten Beine müsst Ihr ganz leicht zur Kreismitte hin ausrichteten, damit das Rad auch schön rund wird.“

Die Köpfe zwischen die Brüste der Nachbarin? Etwas verlegen blickten sich die Mädchen an, als schon das stakkatohafte Klatschen Erika Behmkamps sie antrieb. „Auf Mädels. Worauf wartet Ihr?“ Zögernd schwammen die Schülerinnen leise kichernd aufeinander zu. Als Erstes legte die blonde Hanna ihren Kopf auf Denises wohlgeformte Brüste. Das feste Gewebe gab nicht nach, der Blondschopf lag auf. Es folgte Fiona, deren Kopf mit der Kurzhaarfrisur sich nahezu perfekt zwischen die jungfräulichen Knospen mit den rosa Nippeln einfügte. Franzi spürte Fionas harte Nippel auf ihrer Kopfhaut.

Laras süßes Gesicht verschwand geradezu, als es zwischen Franzis üppigen Humpen eintauchte. Ein Fleischberg vor ihrem Mund machte ihr das Atmen schwer. „Lächeln! Immer daran denken Mädels, dass das Synchronschwimmen eine Darbietung weiblicher Anmut ist.“ Langsam fügten sich die nackten Körper der Schülerinnen zu einem Kreis. „Dreht Eure Oberkörper mehr zur Kreismitte.“ Nun gaben sie sich mehr gegenseitigen Halt, ihre linken Hüften tauchten aus dem Wasser. „Nun müsst Ihr mit den Händen paddeln, damit sich das Rad zu drehen beginnt.“ Heftig eiernd, kam das Rad stockend in Bewegung. „Paddeln Mädels, Euer Rad soll sich doch schließlich drehen. Ihr müsst kräftiger mit den Handflächen gegen das Wasser drücken.“ Die Arme schlugen wild und außer Takt um sich, wodurch sich die Oberkörper ungelenk wogten. Die Köpfe wälzten sich zwischen den nackten Brüsten. „Lächeln Mädels. Immer an die weibliche Anmut denken.“

Verzweifelt betrachtete sich Erika Behmkamp das dilettantische Spektakel. Schon überlegte sie, denn gerade gereiften Wunsch, ein eigenes Synchronschwimmteam aufzubauen, wieder aufzugeben. Mit den sich wälzend bewegenden Köpfen strichen die Frisuren ungestüm über die darunter befindlichen Brüste, was die zu erwartende Wirkung nicht verfehlte. Beim Anblick der erigierten Nippel bekamen die Männer am Beckenrand Stielaugen.

Schon wollte Erika Behmkamp die Herren zurechtweisen, als sie ihm Augenwinkel wahrnahm, wie diese penetrante Labordame, oder was immer sie auch sein mochte, mit ihrem zu eng sitzenden Kostüm zu Matthias an den Whirlpool trat. Nahm sie eine Wasserprobe, oder begutachtete sie etwa sein Geschlechtsteil? Der Blick war schon verräterisch. Und Matthias? Der zeigte ja, ein für ihn ungewöhnliches Interesse an der Dame, sprach sie an. Begann er etwa einen Smalltalk mit ihr?

„Prüfen Sie den pH-Wert des Wassers?“ Die Angesprochene antwortete mit einem kühlen, unbewegten Gesichtsausdruck, ohne ihre Augen vom befüllten Teströhrchen abzuwenden. „Ich nehme eine quantifizierte Wasserprobe zur späteren Überprüfung der Flusenlast.“ Schon arbeitete es wieder im Wissenschaftlerkopf. „Verfälscht der Faserabrieb Ihrer Oberbekleidung nicht die Messergebnisse?“ Diese vermeintlich plumpe Aufforderung zum Entkleiden wurde mit einem noch kühleren Blick quittiert. Dabei war Matthias Interesse nun wirklich rein wissenschaftlicher Natur. „Ich habe vorher Vergleichsproben meiner Kleidung genommen, um mit einem Abgleich sicherzustellen, dass nur Fremdflusen in den Messvorgang eingehen.“
Wieder grübelte es in Matthias Kopf. „Das ist eine forensische Labortechnik, deren Einsatz in der Kontrolle der Wasserqualität eher ungewöhnlich ist.“ Nun blickte die Ertappte mit ihren tiefgründigen blauen Augen neugierig auf Matthias. „Sind Sie ein Mann der Wissenschaft?“ Wäre Matthias ohne Brille nicht nahezu blind gewesen, hätte der Blick dieser Augen vielleicht etwas in ihm erweckt. „Ich bin Ethnologe. Mit Labortechniken habe ich mich interdisziplinär durch die Untersuchung von Artefakten vertraut gemacht.“ Dalina Schulley ging.

„Gleichmäßiger! Schaut her, wie ich es mache.“ Erika Behmkamp demonstrierte am Beckenrand die korrekte Paddelbewegung der Hände. Mit der rhythmischen Bewegung ihrer Arme kam auch ihr Busen ins leichte Wippen. Voll konzentriert auf ihre Schützlinge im Wasser bemerkte sie die Blicke der männlichen Badegäste nicht. Auch die nahekommenden Schritte der Frau im dunklen Kostüm hatte sie nicht wahrgenommen. Dalina Schulley betrachtete sich erst mit dem ihr eigenen ausdruckslosen Gesicht das Gebaren Erika Behmkamps, bevor sie dann mit ernster Mine die männlichen Zuschauer ansah, die sich sofort erschrocken abwandten, und auffällig wegschauten.

„Halten Sie es angesichts Ihrer Situation für angebracht, wie Sie sich hier mit Ihrem Körper produzieren?“ Was erlaubte sich diese Labordame? Mit angriffslustig funkelnden Augen musterte Erika Behmkamp die Rothaarige neben ihr. „Sie meinen?“ Abschätzig las sie den Ausweis am Revers. „Frau van Dyke.“ Dalina Schulley zeigte keine Regung, blickte ihr Gegenüber mit einer gouvernantenhaften Ruhe an. „Wenn die Öffentlichkeit von Ihrem heutigen Verhalten erfährt, wird Ihre Reputation soweit geschädigt sein, dass Ihre Klage vor Gericht keine Chance mehr haben wird.“

Es erhob sich ein kakofoner Chor wütender Mädchenschreie aus dem Wasser, der hallend durch das Vitarissimo toste. Neugierig geworden, waren die Schülerinnen zu Erika Behmkamp geschwommen, und hatten die unverhohlene Drohung der bekleideten Dame mitbekommen. „Vielleicht Frau van Dyke, sollten Sie bei ihren Laborwerten bleiben.“ Die Mädchen klatschten zustimmend Beifall. Dalina Schulley drehte sich um, und ging fort. Eine Wasserprobe des Sportbeckens hatte sie nicht genommen. Dieses Erlebnis stärkte das Gruppengefühl des sich entwickelnden Synchronschwimmteams, so das die zweite Probe des sich drehenden Rades schon ein ansehnliches Format gewann.

 

„Mein lieber Matthias, solltest Du etwa Deiner alleinigen Vorliebe für die Wissenschaft und den Science-Fiction untreu geworden sein?!“ Erika Behmkamp hatte vor ihrem Völkerkundler auf den Rand des Whirlpools Platz genommen und ihre vollrunden Brüste direkt vor seine Augen drapiert. Damit er diese auch ja scharf sehen konnte, setzte sie ihm seine Brille auf. „Was meinst Du?“ Matthias suchte den Weg von ihren Nippeln zu ihren Augen. „Na, Lydia van Dyke zum Beispiel.“ Sie strich ihm süffisant die langen schwarzen Haare aus seinem Gesicht. „Lydia van Dyke ist General der schnellen Raumverbände.“

In Erika Behmkamps Augen blitzte es. „Ach, ist das ein Charakter aus Deiner kindischen Raumschiff Enterprise Serie?“ Der Völkerkundler verzog leicht das Gesicht, als wolle er zum Ausdruck bringen, dass die Beantwortung dieser Frage sich eigentlich erübrigen müsste, da sie Teil des selbstverständlichen Allgemeinwissens ist. „Es handelt sich um die Serie ‚Raumpatrouille – die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion‘, eine deutsche Produktion aus den Jahren 1965 / 1966.“ Erika Behmkamp nickte bedeutungsvoll mit dem Kopf. „Und die Folge, in der die Generälin der schnellen Raumverbände Wasserproben im Wellnessbad nimmt?“ Kurz stockte der Völkerkundler mit verwunderten Gesicht. „Die gibt es nicht.“ Wild fuhr sie mit ihren Brüsten durch sein Gesicht. „Bist Du Dir auch ganz sicher?“ Der verdutzte Matthias wusste nun so gar nicht, wie er ihre Reaktion einordnen sollte. „Die Serie hat nur sieben Folgen.“

Umgedreht steckte der Schlüssel in der Innenseite der Tür zum Ruhebereich. Mava Wulmati hatte dem Badleiter Herrn Ahrens von ihrer Kreislaufschwäche berichtet, worauf hin er ihr anbot, sich ungestört im nicht einsehbaren Ruhebereich zu erholen. Nun war die sulmavische Botschafterin allein mit ihrem Wachmann Herrn Gütmer in einen verschlossenen Raum. Lang ausgestreckt lag sie auf einer Liege und sah mit einem gierigen Grinsen ihren Retter aus der Kreislaufschwäche an. „Fühlen sich Exzellenz schon besser?“ Mava Wulmati drehte sich auf den Bauch und legte ihre Arme an die Seiten. „Ach Herr Gütmer, massieren Sie mich ein bisschen.“

Die Hände des Wachmanns ergriffen ihre linke Schulterpartie und kneteten diese. „Mmm, weitermachen.“ Einen leichten Druck ausübend, führte er seine flachen Hände in weiten Kreisen über ihren Rücken, traute sich jedoch nicht an den Hintern seiner Chefin. „Auch den Gesäßmuskel bitte, mein genialer medizinischer Bademeister.“ So aufgefordert, ließ er nun auch das Fleisch ihrer ausladenden Pobacken durch seine Hände gleiten, was langsam seinen Hormonhaushalt anregte. Zur weiteren Massage der Beine kam er nicht mehr. Mava Wulmati wälzte sich wild auf den Rücken.

„Ach mein treuer Zinnsoldat, massiere meine Brüste!“ Zinnsoldat. Sie sprach das Wort mit ihren unverwechselbaren Akzent aus. „Exzellenz?“ Er zögerte. Die Botschafterin hob ihre Schultern, straffte die Bauchmuskeln, präsentierte so ihre üppige Oberweite. „Du bist doch mein mir treu ergebener Zinnsoldat?“ Verlockend wogte sie ihre Brüste. „Wie Exzellenz wünschen.“ Er griff zu. Nicht zum Zwecke der Massage, er gab seinen Verlangen nach, spürte das warme weiche Brustgewebe in seinen Händen, fühlte ihre Nippel.

Sein Glied regte sich. Mava Wumati griff nun ihrerseits nach seiner Brust. „Ach Dein Brustmuskel ist so schön geformt. Lass mich diesen gespannten Muskel fühlen.“ Sie kniff feste zu, hielt den Griff für einige Sekunden, bis sich sein Gesicht verzog. Ach, Männer sind so eindimensional.
War dieser Fitnessfreak doch so mit seinen Muskeln beschäftigt, dass er nicht bemerkte, wie sie ihm mit ihrer freien Hand ein Kondom überstreifte, dass sie hinter einer der Blumen in ihrem Haar hervor gezaubert hatte. „Mein standhafter Zinnsoldat, kennst Du die sulmavische Liebeskunst des Wulla Bulla?“ Wäre Matthias der Völkerkundler, anwesend gewesen, hätte er wohl darüber aufgeklärt, dass es in der sulmavischen Kultur eine solche Tradition nicht gibt.

„Dring in mich ein und ich werde Dich in den Zauber der Südsee entführen.“ Genussvoll spürte sie das Eindringen seines harten Gliedes. Mit einem leisen Stöhnen flüsterte Mava Wulmati ganz langsam die Worte „Wulla Bulla“, wiegte beim Aussprechen ihre Hüften. Mit den ersten orgasmischen Wallungen ließ sie sich fallen. Schwelgerische Erinnerungen mischten sich, aus bunten Nebeln entsteigend, in ihren aufkommenden Gefühlstaumel. „ Mmm, Wulla Bulla.“

Die Geburtsstunde des Wulla Bulla datiert der 5. Mai 1971, als in einer Heidelberger Studentenkommune nach dem fleißigen Lecken an bunten Papierchen die eckigen Kanten der Wände zu bunten Kreisen verschwammen, und aus dem abnehmbaren Lautsprecher des kleinen Plattenspielers „Wully Bully“ von Sam the Sham & the Pharaohs plärrte. „Wulla Bulla.“ Die bunten Nebel explodierten zu grellen Blitzen. Ihr Stöhnen wurde lauter, ihre Bewegungen heftiger. Aus ihren Erinnerungen dröhnte, unablässig wiederholend Wulla Bulla, Wulla Bulla.

So wie damals, als die Nadel immer wieder am dicken Kratzer im Vinyl absprang und der Plattenspieler die halbe Nacht durch dieselben dreißig Sekunden des Liedes wiederholte. Solange, bis der entnervte Hauswirt die Sicherung im Hausflur herausdrehte. Mava Wulmatis orgastische Zuckungen nahmen an Heftigkeit zu. Sie schrie ihre Lust aus sich raus. „Wulla Bulla, Wulla Bulla.“
Das Becken der Botschafterin kreiste, massierte so den tapferen Zinnsoldaten. Vor Erregung zuckend stoß er immer wieder zu, knetete ihre Brüste. Der Rhythmus nahm zu, die Liege quietschte. Mava Wulmati stöhnte dunkel surrend. Elektrische Ströme höchster Frequenz durchflossen den Wachmann, bevor sie sich im Liebessaft entluden.

Die mittägliche Sonne des 6. Mai 1971 schmerzte den erwachenden Studenten in den Augen. Alle waren sich darin einig, eine besondere Nacht erlebt zu haben. Noch brummschädelig, vergewisserten sie sich gegenseitig, Zeuge einer wilden sulmavischen Liebeszeremonie namens Wulla Bulla gewesen zu sein. Andreas Gütmer sank auf seine Chefin. „Und denkt mein Zinnsoldat noch an die süße Anwältin?“ Er antwortete nicht, er war nur noch müde.

Vorsichtig rollte sich Mava Wulmati unter ihrem schlafenden Wachmann weg und ging zurück in die große Halle. Dort wartete schon mit strahlenden Augen Erika Behmkamp sehnsüchtig auf die Botschafterin, der sie nun ihre große Bitte vortrug.
Mava Wulmati grinste vor sich hin. Sie war in einer Stimmung, in der sie bereit war, jeden Wunsch zu erfüllen.

Schnellen Schrittes ging die junge rotblonde Frau suchend den Zaun der sulmavischen Botschaft entlang. Sie war schon spät. Man hatte ihr gesagt, dass sie sich an der Pforte 2 melden soll. Sie brauchte dringend einen Verdienst. In ihrer Studentenjobzentrale war ihr dieser lukrative Aushilfsjob als Servierkraft bei einem Empfang mit viel Glück in letzter Sekunde zugefallen. Sie sah das Messingschild. „Pforte 2. Der Eintritt ist nur unseren weiblichen Besuchern gestattet.“ Hier musste die Umkleide sein, an der ihr die Dienstbekleidung ausgehändigt wird.

Sie trat ein und erblickte zu ihrem Erstaunen ein zierliches nacktes blondes Mädchen in roten Stöckelschuhen. Sie mochte gerade 18 Jahre alt sein. Was sollte das für eine Dienstbekleidung sein, für die sie sich ganz ausziehen müsste. Oft schon hatte sich die Rotblonde für einen Job als Kellnerin umgezogen, aber immer nur bis zur Unterwäsche, manchmal auch eine andere Strumpfhose in der passenden Farbe. Und was sollte das rote Band, das die Nackte an ihrem rechten Oberschenkel trug, bedeuten?

Hanna begrüßte die neue Besucherin mit einem fröhlich flapsigen „Hallo.“ Gern wäre sie beim Empfang, der ja auch ein bisschen der Ihre war, dabei gewesen. Aber zu dem dicken Taschengeld, dass ihr die Botschafterin dafür versprach, kurzfristig als Ersatz für den Wachmann Andreas Gütmer einzuspringen, hatte sie nicht Nein gesagt, und ihren ungewöhnlichen Schülerinnenjob angetreten. Nur die Flip-Flops sagten ihr so gar nicht zu. Nach längerem Quengeln durfte sie sich dann auf Kosten der Botschaft rote Stöckelschuhe als Dienstbekleidung kaufen.

Mit spitzbübischer Freude hatte sie vorm Eintreten der rotblonden Frau das Wiegen des Hinterns beim Gehen mit den hohen Absätzen geübt. Auch den Dienstausweis am Umhängeband hatte sie abgelehnt, der würde immer so am Bauch kratzen. So gestattete ihr der Botschaftssekretär, den Ausweis mit einem elastischen Band am rechten Oberarm zu tragen. Fragend sah die Rotblonde Hanna an. „Bist Du auch als Servierkraft für den Empfang hier?“ Mit wachen Augen grinsend hob die Gefragte ihren rechten Oberschenkel, bis an der Innenseite ihres Beins ein Ausweis sichtbar wurde. „Aufsicht. Pforte 2.“

„Dann fang doch schon mal an, Dich auszuziehen.“ Neugierig beäugte Hanna die Frau vor ihr, und malte sich schon aus, wie sie nackt aussah. Bis jetzt hatte sie sich nur für Jungen interessiert, aber nach den besonderen Erlebnissen im Vitarisimo auch ein wenig Vergnügen am weiblichen Geschlecht gefunden. „Und meine Dienstbekleidung? Wann bekomme ich die ausgehändigt?“ Schon bekam Hanna Lust, mit der Rotblonden Katz-und-Maus zu spielen. „Wir kriegen heute ganz neue Klamotten. Super elegant, extra für den Empfang bestellt. Ich warte auch schon. Die Kollegin ist schon mit dem Karton hierher unterwegs.“

Skeptisch blickte die Rotblonde ihre Aufsichtsperson an. „Und warum bist Du ganz nackt, es wird doch nur die Oberbekleidung gewechselt?“ Neckisch funkelten Hannas Augen. „Wir kriegen auch ganz spezielle Stretch-Unterwäsche, damit die Oberbekleidung auch ganz glatt aufliegt. Diese Unterwäsche retuschiert alles weg. Damit werden wir aussehen, wie Supermodels.“ Hannas Blick wurde strenger. „Nun mach schon. Zieh Dich aus. Alles, damit Du die neuen Sachen direkt anziehen kannst. Du bist eh schon spät dran, und die Kollegin kann jeden Moment kommen.“

Die Anspielung auf die knappe Zeit wirkte. Die Rotblonde wollte auf keinen Fall zu spät kommen. Eine negative Bewertung des Auftraggebers bei der Studentenjobzentrale, könnte sie die begehrten, gut bezahlten Jobs kosten. „Und wo kann ich meine Sache inzwischen aufhängen?“ Schelmisch klackten Hannas rote Absätze auf dem Holztritt, als sie einen der Bastkörbe aus der obersten Regalreihe heraushob. Mit Wonne machte sie sich dabei ganz lang, um ihren gestreckten nackten Körper zu präsentieren. Beim Heranschreiten mit dem Bastkorb in ihren Händen, wiegte sie ihren Hintern und legte den Korb betont langsam vor der Rotblonden auf das dunkle Parkett.

„Die Turnschuhe und die Socken kannst Du ins rechte Fach legen.“ Schnell glitt die blaue Strickjacke von den Schultern, es folgte das weiße Top, das sie sich eiligst über den Kopf zog. Dann schlüpfte sie hastig aus Schuhen und Socken, öffnete den Reißverschluss der blauen Jeans und zog diese runter. Schon folgte der weiße Schlüpfer. Ein rosafarbene, frisch rasierte, etwas fleischige Muschi kam zum Vorschein.

In ihrer Eile hatte die Rotblonde nicht gemerkt, dass Hanna ihre Augen keine Sekunde von ihr ließ. Sie hob den Kopf als ihre Hände hinten den Verschluss des BH zum Öffnen ertasteten, und blickte in Hannas neugierige Augen. „Ist etwas?“ Hanna lächelte. „Nein, aber Du musst Dich beeilen.“ Dann fiel auch das letzte Kleidungsstück in den Bastkorb, den Hanna geschwind mit diebischer Freude zurück in das oberste Regalfach schob. Den Tritt verstaute sie hinter einer kleinen Holztür an der Seite des Regals. Von der Rotblonden unbemerkt, verschloss sie die Regaltür und ließ den Schlüssel in den leeren Bastkorb mit der, mit bunten Fäden eingestickten Nr.17 rutschen. Die Kleidung der Rotblonden lag nun in einer, für sie unerreichbaren Höhe.

Hanna setzte sich an ihren Schreibtisch, und beobachtete belustigt die nackte Rotblonde, die nervös auf ihre Dienstkleidung wartend, in der Mitte des Raums stand. Ihre Figur war etwas üppiger, aber wohl proportioniert „Wann kommt den endlich Deine Kollegin?“ Hanna antwortete nicht und betrachtete weiter das Objekt ihrer Begierde. An ihrem Hinterteil zeichneten sich schon die ersten kleinen Dellen ab, aber das störte Hanna nicht. Einfach nur süß, zum Anbeißen, wie sie da stand.

Die Minuten verstrichen. Die Rotblonde wechselte mehrfach die Stellung ihrer Füße. Wie spät war es inzwischen? Wie gewohnt, führte sie ihre Hand zum Gesäß, um ihr Smartphone herauszuholen. Doch das lag oben im Bastkorb. In der Hoffnung, eine Uhr zu entdecken, blickte sich die Rotblonde im Raum um, und entdeckte neben der Tür zum Botschaftsgarten das Schild, das sie in ihrer Eile bis jetzt übersehen hatte. „Der Bereich jenseits dieser Tür darf von unseren weiblichen Besucherinnen mit Ausnahme des Schuhwerks nur im vollständig unbekleideten Zustand betreten werden. Wir danken für ihren Respekt gegenüber unseren Traditionen und Gesetzen.“

„Sag mal was soll das mit diesem Schild?“ Hanna grinste fies. „Nach sulmavischer Tradition müssen hier in der Botschaft alle Frauen nackt herumlaufen. Wusstest Du das etwa nicht?“ Die Rotblonde war in der Tat in letzten Tagen nicht dazu gekommen sich irgend welche Nachrichten anzugucken. Sie hatte sich ganz auf das Büffeln für die anstehende Prüfung konzentriert, selbst ihr Smartphone war ausgeschaltet geblieben, weil sie sonst zu gar nichts gekommen wäre. Der ganze Pressewirbel um die sulmavische Botschaft und Erika Behmkamp war unbemerkt an ihr vorbeigerauscht.

„Gib mir meine Klamotten zurück!“ Das Gesicht der Rotblonden lief zornesrot an. „Na, dann hol sie Dir doch selbst.“ Wütend lief die Rotblonde zum Regal, stellte sich auf die Zehenspitzen und versuchte, ihren Bastkorb mit den Fingerspitzen zu erreichen. Gerade wollte sie das Regal hochklettern, als sie hinter sich die festen Schritte von Herrenschuhen herbeikommen hörte. Jemand drückte die Klinke der Tür zum Botschaftsgarten herunter.

Fortsetzung folgt ….....
 

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