…, Wunsch ist Wunsch…

von Peter_Carsten
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Zur Kategorie: CMNF

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Es war einmal ...

...mehr ein sonniger Tag. Thoral setzte frohen Mutes einen Fuß vor den anderen. Er war jung, blutjung um genau zu sein. In seinem Alter arbeitete man sich eigentlich in das Handwerk des Vaters ein, oder suchte sich einen Meister, der einem eine ordentliche Arbeit beibrachte und außerdem die letzten Reste an jugendlichen Flausen austrieb.

Doch Thoral fand, dass für diesen Lebensabschnitt auch später noch genug Zeit war.

Faul war er gewiss nicht, nein. Aber das Leben bot doch soviel mehr!

Und nichts hielt ihn.

An seinen Vater, der wohl ein rechtschaffener Holzfäller gewesen war, hatte er keine genaue Erinnerung. Seine Mutter hatte ihn allein großgezogen. Mit aller Liebe und Güte, die sie zu geben imstande war. Vor fast einem Jahr hatte sie ihn verlassen. Thoral bewahrte ihr Andenken, indem er sich alle Mühe gab ein redlicher und guter Mensch zu sein.

Obwohl er im Dorf sehr beliebt gewesen war, zog es ihn hinaus in die Welt. Und so verkaufte er Haus und Hof um das Abenteuer zu suchen.

Allerdings fand er es nicht.


Thoral seufzte und wälzte die Gedanken. Seit dem frühen Morgen schon lief er wieder Meile um Meile. Natürlich war es schön den gut ausgetretenen Wegen zu folgen im herrlichen Sonnenschein inmitten idyllischer Wiesen und Felder. Dass er über ausreichende Mittel verfügte um sich zum Tagesende, wie immer, eine solide Unterkunft in einem Gasthaus zu leisten, war zwar angenehm, half aber nicht grade bei der Suche nach Abwechslung oder gar Abenteuern. Sicher führten die armen Wanderer und Tagelöhner ein viel spannenderes Leben als er!

Er könnte noch bis zum Rest seines Lebens so weiterlaufen und würde nie etwas erleben. Es sei denn... ja, es sei denn er verließ den Hauptweg. Thoral ließ den Blick schweifen. Vor ihm, noch ungefähr einen halben Tagesmarsch entfernt lag die Stadt Runenstein. Zu seiner linken bestellten Bauern gerade ein Feld und rechts von ihm erhob sich ein dichter Wald.

Freundlich winkte er den Männern und Frauen auf dem Feld zu. „He da. Könnt ihr mir sagen, wo dieser Feldweg hinführt?" Er deutete auf den schmalen, kaum noch zu erkennenden Feldweg der vom Hauptweg abzweigte und über eine Wiese in den Wald hineinführte.

Auf dem Feld hielt man mit der Arbeit inne. Ein bärtiger Mann hob grüßend die Hand. „Der Weg führt nirgendwohin! Das ist der Finsterwald! Ihr kommt wohl von sehr weit weg, dass ihr ihn nicht kennt. Haltet euch von ihm fern, allerlei schreckliches Getier und auch Räuber hausen dort. Man munkelt von böser Zauberei!"

Thoral lächelte. „Es gibt keine Zauberei, das weiß doch jedes Kind. Habt Dank für die Auskunft."

Was die einfachen Bauern sich bloß dachten! Jeder Weg führt irgendwohin. Er zögerte nicht lange und bog ab, neugierig zwar, aber letztlich auch wohl wissend, dass ihn nur Bäume und Gebüsch erwarten würden. Trieb ihn die Erwartung Recht zu behalten und eine langweilige Enttäuschung zu erleben in den Wald?

Schließlich hatte er den Waldrand erreicht. Ein kurzer Blick über die Schulter verriet ihm, dass die Bauern und Mägde auf dem Feld ihre Arbeit unterbrochen hatten und ihm nachsahen. Also betrat er den Wald und passierte die ersten Bäume und Sträucher.

Nichts an dem ach so sagenhaften Finsterwald war ungewöhnlich. Vögel zwitscherten, Moosgeruch hing in der Luft und dünne Äste brachen unter seinen Lederschuhen. Er fühlte sich wohl. Thoral war noch nicht weit gegangen, als er beschloss zu rasten, ein Stückchen Brot zu essen und dann zu den Bauern auf ihrem Feld umzukehren.

Nicht, dass er sich lustig machen wollte, aber schließlich gar zu überzeugt hatten sie ihn vor dem Wald gewarnt.

Nachdem er getrunken und gegessen hatte, packte er die Reste in seinen Beutel und kehrte um. Der Rückweg zog sich in die Länge. Der Hinweg hatte nur ein paar Minuten gedauert und so langsam sollte der Waldrand in Sicht kommen.

Wieder verstrichen die Minuten. Je länger er unterwegs war, desto mehr verwandelte sich seine Verwunderung in Unsicherheit. Spielte ihm sein Orientierungssinn einen Streich? Es war eindeutig die richtige Richtung. Er konnte sich nicht verlaufen haben, vor allem nicht auf der kurzen Strecke! Thoral blieb stehen und sah sich ratlos um. Es war totenstill.

Und nun wurde es ihm klar, die Geräusche des Waldes waren verstummt. Das Zirpen der Grillen, das Geschrei der Vögel, sogar jegliches Rascheln im Gebüsch hatte irgendwann aufgehört. Und er hatte es nicht einmal bemerkt. Ein weiteres Mal vergewisserte er sich der richtigen Richtung und setzte seinen Weg fort. Aus den Minuten wurden irgendwann Stunden und aus dem Tageslicht wurde schnell Dämmerung. Die Dunkelheit kam, plötzlich senkte sie sich wie ein schwarzer Vorhang, so dass überall nur noch schwarze Schatten und Schemen zu erahnen waren. Thoral fröstelte.

Aus seinem sicheren Schritt war ein müdes Stolpern geworden. Die Füße schmerzten und flehten um Pause, seine Augen vermochten kaum noch etwas zu erkennen und der Wind, der aufgekommen war und pfeifend um die nachtschwarzen Bäume strich, war eisig kalt. Es hatte keinen Zweck. Er musste ausruhen. Thoral wankte noch bis zu einer kleinen Lichtung, in deren Mitte einsam und allein ein kleines durchsichtiges Bäumchen stand. Es wirkte wie aus kristallklarem Eis gemacht.

Thoral war viel zu müde um die seltsame Pflanze ausgiebig zu bestaunen. Er ließ sich erschöpft auf die Knie fallen und zerrte seine Decke aus dem Beutel. So legte er sich zur Ruhe, den Beutel als Kopfkissen benutzend und starrte in den finsteren Wald. Wahrlich, ein Finsterwald!

Das typische Klackern von Hufen ließ Thoral aufschrecken. Es war mitten in der Nacht. Der Mond stand silbergrau und leuchtend am Himmel und verbreitete seinen fahlen Lichtschein.

Er setzte sich auf, lauschte nach weiteren Geräuschen und sah sich vorsichtig um. Dann ein Schnauben. Wieder klapperten Hufe. Schließlich trat es zwischen den Bäumen hervor. Ruhig und majestätisch kam es näher. Ein wunderschönes weißes Pferd, umgeben von einer bläulich schimmernden Aura – und es trug ein spitz endendes Horn auf der Stirn!

Thoral riss die Augen auf, dann sprang er auf die Füße. Träumte er? Ein echtes Einhorn?

Schließlich blieb das Fabelwesen stehen. Mit großen schwarzen Augen schaute es ihn an, schien zu überlegen was ein Mensch in diesem verfluchten Wald zu suchen hatte.

Er wagte kaum zu atmen. Ehrfurchtsvoll öffnete Thoral den Mund um etwas zu sagen. Aber er brachte nicht einmal ein heiseres Flüstern zustande.

Nun wandte das Einhorn den Kopf, trottete zum Rand der Lichtung und ließ sich auf den Boden nieder. Auf den eingeknickten Vorderläufen aufgestützt beobachtete es ihn.

Dann endlich kamen doch Worte über seine Lippen.

„Ich bin Thoral", stellte er sich vor. „Nie hätte ich geglaubt, dass es Einhörner wirklich gibt. Es sind doch alles nur Sagen und Volksmärchen. Gibt es noch andere Einhörner? Ach was rede ich, bestimmt gibt es die. Und wenn es euch gibt, gibt es dann auch noch andere Sagengestalten? Zauberer, Werwölfe..." Er hielt inne. Das Einhorn sah ihn unverwandt an, aber ansonsten reagierte es nicht weiter.

Schließlich ließ er sich wieder auf sein Lager nieder, kroch unter die Decke und starrte zu der Erscheinung zurück. Der Mondschein erhellte weiterhin die Nacht, aber sein Licht war bei weitem nicht so geheimnisvoll, wie das blaue Leuchten, das das Einhorn umgab. Eine einvernehmliche Stille senkte sich über die Lichtung.

 

Thoral blinzelte. Es war früher Morgen und die Sonne begann grade ihren Tageslauf. Das Einhorn war weg! Er hätte die nächtliche Begegnung als Traum abgetan, wären da nicht diese Hufabdrücke im Boden. Nachdenklich packte er die Decke in die Tasche. Nach einem herzhaften Stück Brot und einigen Schlücken aus seiner Wasserflasche stand sein Entschluss fest. Wenn er schon den Wald nicht verlassen konnte, so wollte er wenigstens dem Einhorn folgen. Das war allemal besser, als weiter sinnlos durch den Wald zu irren.

Mit frischem Mut folgte er den Hufspuren. Es war nicht immer leicht, die Fährte zu finden, aber Thoral folgte ihr mit wachem Auge. Tiefer und tiefer ging es in den Wald hinein, aber das machte ihm nichts aus.

Dann fuhr ihm der Schreck in alle Glieder. Vor ihm erklang ein fürchterliches Gebrüll, das nicht aus einer Menschenkehle entstammen konnte, gepaart mit einem erschreckten Wiehern eines Pferdes – oder eines Einhorns!

Vorsichtig schlich sich Thoral an, Baum für Baum als Deckung benutzend. Dann sah er es und traute seinen Augen nicht. Vor ihm standen Riesen! Sie waren zu zweit und sahen gar fürchterlich aus. Ihre Kleidung war zerlumpt und sie starrten vor Schmutz und Dreck. Einer der Riesen, der mit einer dicken unförmigen Knollennase ausgestattet war, hielt mit beiden Händen das dicke Ende eines Seiles fest, das sich zum Ende hin immer mehr verjüngte, bis es in einer schlanken Schlinge mündete, die sich straff um den Hals des Einhorn spannte.

Die blaue Aura, die das Tier umgeben hatte, war verschwunden, das seltsame Seil dagegen umgab das gleiche Leuchten, jedoch in glutroter Farbe.

„Haben wir dich endlich gefangen!" knurrte der Riese mit dem Seil.

Der zweite Riese ließ das Einhorn nicht aus den Augen. „Bringen wir es zur schwarzen Hexe. Hoffentlich hält sie ihr Wort."

Knollennase wickelte das Seil ein paar Mal um die Hand. „Nein Fofum, zuerst lege ich mich hin. Die ganze Nacht haben wir uns wegen dem Einhorn um die Ohren gehauen, ich bin so müde, ich kann kaum noch die Augen offen halten.

Der andere Riese, der etwas kleiner war, stimmte zu. „Na gut, mir geht es genauso."

Mit diesen Worten machte auch er es sich bequem.

Thoral hatte sich mucksmäuschenstill verhalten. Das war die Gelegenheit, das arme Einhorn zu befreien. Auf keinen Fall durfte er es seinem Schicksal überlassen. Er wusste, er würde sich für den Rest seines Lebens fragen, was die schwarze Hexe mit dem Einhorn zu tun gedachte. Aber er war sich sicher, eine gutherzige Magierin hätte sich eher „weiße Hexe" genannt und außerdem war es einfach falsch, wenn ein Einhorn in Gefangenschaft war.

Nur wie sollte er es mit zwei Riesen aufnehmen?

Er wartete, bis er sich sicher war, dass die beiden fest schliefen.

Dann schlich er vorsichtig und jede Deckung nutzend näher. Längst hatte das Einhorn ihn bemerkt und beobachtete ihn aus großen schwarzen Augen.

Vorsichtig griff er nach der Schlinge. Das magische Glühen war ihm unheimlich und er hatte Angst sich zu verbrennen. Erleichtert stellte Thoral fest, dass es sich wie ein ganz normales Seil anfühlte. Aber so sehr er sich auch anstrengte, er bekam die Schlinge nicht auf. Sie löste sich keinen Millimeter. Hinter ihm erklangen ein lauter Grunzer und dann ein Schmatzen. Wurde der Riese wach? Panisch sah sich Thoral um, auf der Suche nach einem Versteck. Schnell kletterte er den Baum hinauf, an dem sich der schlafende Riese anlehnte.

Zum Glück schlief der Riese weiter. Thoral überlegte. Sein Blick wanderte zwischen dem Riesen, der wohl Fofum hieß, und dem Knollennasenriesen hin und her. Beide lehnten an einem Baum und schnarchten um die Wette.

Da kam ihm eine Idee. Er verließ den Baum um eine Handvoll Steine einzusammeln und kletterte dann wieder hinauf.

Dann zielte er auf Fofum und warf ihm einen Stein an den Kopf. Fofum zuckte zusammen, öffnete erst das eine, dann das andere Auge und schimpfte. „He, Feefi, warum schlägst du mich?"

Knollennase gähnte kurz und nuschelte vor sich hin „Du hast geträumt, lass mich in Ruhe."

Kurz darauf schliefen beide Riesen wieder.

Thoral nahm den nächsten Stein und warf ihn dieses Mal auf Feefi. Er traf die riesige Nase genau in der Mitte.

Der Riese setzte sich auf. „Verdammt noch Mal Fofum, du willst es mir wohl heimzahlen, dabei war es nur ein Traum!"

Fofum winkte zornig ab und drehte sich auf die Seite.

Nach einer Weile setzte wieder das Schnarchen ein. Nun warf Thoral den dritten Stein, genau auf den Hinterkopf auf Fofum. Der Riese sprang auf die Füße und brüllte seinen Freund an. „Noch ein Mal. Mach das noch ein Mal und es wird dir leid tun!"

Feefi Knollennase brüllte zurück. „Du spinnst wohl. Lass mich schlafen oder ich werde ungemütlich!"

Leise lachte Thoral in sich hinein. Nur noch einen Stein und die beiden Riesen würden sich gegenseitig totschlagen und dann würde er das Einhorn befreien können.

Geduldig wartete er, bis die beiden Riesen wieder schliefen. Er nahm Feefi ins Visier und warf. Und Feefi fing den Stein mit einer schnellen Handbewegung ab. Der Riese hatte sich nur schlafend gestellt!

Noch ehe Thoral sich von dem Schreck erholen konnte, griff auch schon eine riesige Pranke nach ihm und hob ihn aus dem Geäst. „Fofum, wach auf, wir haben Besuch!"

Thoral schrie in Panik auf, er hatte das Gefühl, die Hand umschloss ihn so fest, dass es nicht viel fehlte um ihn zu zerquetschen.

Neugierig betrachten die beiden ihn. Feefi lachte laut. „Abendbrot, das freiwillig zu uns kommt. Was sagt man dazu?" Fofum winkte ab. „An dem ist nicht viel dran, vor allem wenn wir ihn vorher braten. Am besten wir essen ihn roh!"

Thoral wurde vor Schreck fast ohnmächtig. So hatte er sich sein Ende nicht vorgestellt. Laut schrie er um Hilfe.

Feefi lachte noch immer. Dann führte er das kleine Menschlein in der Faust zu seinem Gesicht und öffnete den Mund, in dem große schlechte Zähne zu sehen waren...


„Jetzt beruhige dich Mensch!", sagte der Riese. „Wir machen uns doch nur einen Spaß. Wir sind gar keine Menschenfresser. Wir sind große Menschen, ihr seid kleine Menschen. Sich gegenseitig zu essen wäre ja widerlich!"

Thoral hatte Mühe den Worten zu folgen. Der Schreck und die Todesangst saßen ihm noch zu sehr in den Gliedern.

Fofum trat näher. „Ist schon gut Mensch. Wir sind übrigens Feefi und Fofum, zwei Riesen aus dem Land in den Wolken. Warum hast du uns mit Steinen beworfen?"

„Mein Name ist Thoral." Endlich hatte er seine Sprache wieder gefunden. „Verzeiht das mit den Steinen, aber es ist einfach nicht richtig ein Einhorn in Gefangenschaft zu halten!"

Feefi runzelte die Stirn. „Darum geht es also. Du hast Recht, es käme uns auch eigentlich nie in den Sinn. Aber wir haben leider keine Wahl. Die schwarze Hexe hat uns das magische Seil gegeben, um damit das Einhorn zu fangen. Und wenn wir nicht gehorchen, wird sie uns Schreckliches antun, denn sie gebietet über die Macht des gläsernen Baumes".

Thoral nickte. „Ich verstehe. Ja, den Baum habe ich gesehen, das hat es also damit auf sich".

Fast hätte Feefi ihn fallengelassen. Fofum riss die Augen auf. „Du hast den Baum gesehen? Niemand kann ihn sehen! Wenn das wahr ist..."

Fofum setzte ihn wieder auf die Erde ab. „Kannst du uns zu dem Baum führen? Wenn wir ihn ausreißen, sollte das die Macht der schwarze Hexe brechen, so dass sie niemandem mehr jemals etwas antun kann."

Thoral führte Fofum und Feefi, der immer noch das magische Seil mit dem Einhorn festhielt, zu der Lichtung.


„Hier, da ist er!" Er deutete auf den Baum, der immer noch wie aus Eis gemacht in der Sonne funkelte.

„Hier ist kein Baum!" Feefi's enttäuschter Blick folgte Thoral's Hand.

Fofum sah sich um. „Wir können ihn nicht sehen, sogar wenn er direkt vor uns steht." Er wischte mit der Hand durch die Luft – und sie glitt einfach durch den Baum hindurch.

„Thoral, kannst du ihn ausreißen?"

Thoral umfasste den zierlichen Stamm und begann mit aller Kraft zu ziehen. Doch der Baum stand fest und starr und neigte sich nicht ein Mal zur Seite. Schließlich gab er auf.

„Und nun?"

Wieder versuchten die Riesen vergeblich nach dem Baum zu greifen. „Immerhin scheinst du den Baum wirklich zu sehen, so wie du vorhin in der Luft gezogen hast. Was können wir nur tun, um ihn heraus zu bekommen?"

Das Einhorn, das sich abwartend im Hintergrund gehalten hatte, schnaubte durch die Nüstern. Es nahm ein Stück des Seils, nahm es ins Maul und stupste Thoral an.

Thoral zögerte. Dann verstand er. „Das Einhorn, wir müssen ihm die Schlinge abnehmen".

Fofum schüttelte den Kopf. „Dann würde es sofort fliehen – und wenn wir den Baum nicht herausbekommen, brauchen wir das Tier, denn wir können nicht mit leeren Händen zur Hexe zurückkehren."

Feefi hatte das Seilende in der Hand. Nur er konnte die Schlinge lösen. Nach kurzem Zögern öffnete er die Schlinge, zog sie dem Einhorn über den Kopf und gab sie dann Thoral.

Wie Thoral vermutet hatte, blieb das Einhorn bei ihnen. Nun umgab wieder das bläuliche Schimmern das Tier.

Er führte die Schlinge über den Baum.

„Jetzt zieh die Schlinge mal zu, Feefi!"

Es funktionierte. Die Schlinge zog sich zu und umfasste den dünnen Stamm.

Die Freude war groß und dann packten Fofum und Feefi auch schon zu. Die beiden Riesen zogen mit unwiderstehlicher Kraft und kurz darauf brach die Erde auf und der Baum löste sich mitsamt seinen Wurzeln aus dem Untergrund.

Kurz war es still. Dann schien es, als würde die Welt aufatmen und etwas heller werden.

Die Riesen stießen Begeisterungsrufe aus und klopften sich auf die Schultern. Thoral bemerkte etwas Seltsames. Das Einhorn verwandelte sich! Die Pferdegestalt schmolz in sich zusammen und wandelte sich in eine Frau. Sie war wunderschön. So unglaublich schön, dass Thoral es nicht in Worte zu fassen vermochte. Sie trug ein weißes Kleid in dem manchmal hier und da ein kleines Funkeln aufblitze.

Auch die beiden Riesen hatten nun die Verwandlung bemerkt und hielten verblüfft inne.

Die geheimnisvolle Frau schlug die Augen auf und lächelte Thoral und die Riesen an.

„Ich danke euch. Endlich ist meine Zauberkraft zurück."

„Wer bist du?", fragte Thoral leise. Ihre sanfte Stimme hatte ihn sofort in ihren Bann gezogen.

„Mein Name ist Elenor, ich bin eine Fee. Die Hexe verfolgte mich und beraubte mich meiner Kräfte. Kurz zuvor gelang es mir noch mich in ein Einhorn zu verwandeln und zu flüchten."

Fofum konnte es kaum glauben. „Eine Fee. Und fast hätten wir dich ihr übergeben. Es tut uns leid!"
Feefi brummte zustimmend.

Elenor hob die Hände. „Ihr konntet das doch nicht wissen. Aber ich weiß, ihr könnt es kaum erwarten nach Hause zu Familie und Freunden zurückzukehren. Daher..." Sie machte eine beschwörende Bewegung mit Ihren Händen. Langsam wuchs zwischen Ihren Händen ein Feld der blau schimmernden Aura heran, schwebte zu dem gefällten Baum mit dem Seil und begann es ihn zu umhüllen. Der liegende Baum begann sich zu bewegen, er wurde zu einem

großen Wurzelballen, der sich fest im Boden verankerte. Das Seil erhob sich in die Höhe und begann zu einer unglaublich dicken Bohnenranke auseinander zu wuchern. Die Ranke wuchs und wuchs und verschwand schließlich zwischen den Wolken.

Feefi und Fofum sahen sich ungläubig an. „Danke liebe Fee! Habt tausend Dank!" Feefi begann an der Ranke empor zu klettern. Auch Fofum verabschiedete sich. „Auf Wiedersehen!" rief er noch und folgte dann seinem Freund. Man sah den beiden Riesen an, dass sie es kaum erwarten konnten endlich heimzukehren.

Thoral und Elenor sahen den beiden nach, bis sie zwischen den Wolken verschwanden. Kurz darauf begann die Ranke zu grünem Staub zu zerfallen, der vom Wind in alle Richtungen getragen wurde.

Auf der Lichtung wurde es still. Elenor wandte den Kopf und lächelte Thoral an. „Nur ein Mensch mit gutem Herzen konnte den Baum sehen. Also musst du ein solcher Mensch sein. Und ich habe auch gesehen, wie du mich befreien wolltest und dabei dein Leben für mich riskiert hast, obwohl du mich nicht kanntest. Nach der Magie von Feenia muss ich dir nun einen Wunsch gewähren und das hast du dir wirklich mehr als verdient."

Thorals Gedanken wirbelten. Damit hatte er nicht gerechnet. Was sollte er sich wünschen? Aber dann war es ihm klar, das war ziemlich leicht. „Danke sehr! Nun, dann wünsche ich mir, dass der Wald mich wieder freigibt, so dass ich ihn wieder verlassen kann."

Elenor schüttelte den Kopf. „Das geht nicht, da der Wald dich nicht gefangen hält. Der Zauber endete, als die Riesen den Baum herausrissen. Du musst dir etwas anderes wünschen, aber nicht unendlich neue Wünsche oder andere derartige Mogeleien."

Thoral überlegte. Nach einer Weile schüttelte er den Kopf. „Dann weiß ich nicht, was ich mir wünschen soll, ich bin zufrieden so wie es ist."

„Wie wäre es mit Gold?", fragte Elenor. „Das ist der Menschen beliebtester Wunsch".

„Danke, aber ich bin versorgt und komme gut zurecht. Was ich habe, möchte ich mir verdienen."

„Hm...", machte Elenor und schwieg.

Thoral zerbrach sich den Kopf. Im Alltag, wenn es sich sowieso nicht erfüllte, dann wünschte man sich tausend Dinge. Und nun konnte er sich wahrhaftig etwas wünschen – und dann fiel ihm nichts ein.

Nach langem Schweigen stupste Elenor ihn an der Schulter an. „Weißt du, manche Menschen wissen selber nicht was sie sich wünschen. Ich kann die Magie für dich wählen lassen, dann erfüllt sich der Wunsch und dann erkennt man, was einem vorher vielleicht gar nicht klar war, dass man sich das überhaupt gewünscht hat."

Thoral war die Situation fast schon peinlich. Zumindest unangenehm. Er hatte keinen echten Wunsch. Dankbar für diesen Vorschlag stimmte er ihr also mit einem Nicken zu.

Elenor machte wieder beschwörende Handbewegungen, solange bis sich die blaue Aura zwischen ihren Händen aufbaute. Dann schickte sie diese mit einer zielgerichteten Handbewegung auf Thoral zu.

Gespannt wartete er ab. Sie umhüllte ihn und ein leises Summen erklang in seinen Ohren. Dann löste sie sich wieder und das Feld wanderte zurück zu Elenor, umschloss sie und verblasste schließlich mit einem Flirren.

Verstört realisierte Thoral, dass Elenor sich auflöste. Das sollte sein Wunsch gewesen sein? Aber dann wurde deutlich, dass nicht sie sich auflöste – sondern langsam aber sicher das weiße Kleid. Entsetzt riss die Fee die Augen auf. Das war ihr noch nie passiert. Wie konnte er es wagen!

„Entschuldigung", stammelte Thoral. „Das wollte ich nicht."

„Na offensichtlich doch!", entgegnete Elenor wütend. „Ich dachte nicht, dass du so ein unzüchtiger Mensch bist. Und respektlos ist es obendrein!"

Thoral schämte sich. Sie hatte Recht. Ihre Schultern waren bereits entblößt und nun rutschte das gesamte Oberteil ihres Kleides langsam aber sicher in sich zusammen.

Elenor verschränkte vorsorglich ihre Arme. „Dreh dich gefälligst um!"

Thoral tat wie geheißen. „Es tut mir leid! Ich werde gehen." Ohne zurückzublicken machte er ein paar Schritte, aber je weiter er sich von der Fee entfernte, desto langsamer ließen sich die Füße voreinander setzen. Bereits nach wenigen Metern kam er nicht mehr weiter, so sehr er sich auch anstrengte.

Sie konnte es nicht fassen. Der Mensch hatte so freundlich gewirkt und nun war sie in dieser unfassbaren Situation. Es war nicht angemessen. Es war unmöglich. Es war ihr peinlich. Sie konnte sich doch nicht einem Mann ganz nackt präsentieren! Allein die Vorstellung trieb ihr die Schamesröte ins Gesicht. Auch wenn sie fieberhaft nachdachte, einen Wunsch konnte man nicht umgehen. Das war unabänderlich. Elenor beobachtete stumm Thorals sinnlosen Versuch, vor seinem eigenem Wunsch davonzulaufen. Schließlich unterbrach sie seine Bemühungen. „Magie hat ihre eigenen Gesetze. Und Feenmagie besteht auf ihre Erfüllung. Also müssen wir wohl zusammenbleiben, bis wir eine Lösung gefunden haben."

Er wandte sich um. „Das heißt, die Lösung ist..."

Sie quiekte auf. „Umdrehen!" Elenor war inzwischen vollkommen nackt – und bedeckte ihre Blöße notdürftig so gut es ging in mit Händen und Armen.

Thoral hatte – halbherzig allerdings – nicht an Elenor's Not gedacht, sich aber sofort wieder weggedreht. Die schöne Frau anzuschauen war für ihn, einen jungen, in Liebesdingen unerfahrenen Mann, nur allzu verlockend.

Er setzte seinen angefangen Satz fort. „Die Lösung ist also, den Wunsch geschehen zu lassen. Ich weiß aber gar nicht, was ich mir da genau gewünscht habe." Den Zusatz „Vielleicht war es auch mehr als nur "gucken"..." verkniff er sich gerade noch rechtzeitig. Eine wütende Fee war etwas äußerst Unangenehmes. Eine rasende wollte er dementsprechend auf gar keinen Fall kennen lernen!

„Ich kann mir schon denken, was du dir gewünscht hast, Mensch. Du willst mich nackt sehen!"

Thoral griff nach seinem Beutel und streckte ihr blindlings seine Decke entgegen. „Hier, damit kannst du dich bedecken."

„Danke." Sie nahm die Decke und wickelte sie um sich. „Du kannst dich wieder umdrehen."

Erleichtert wandte er sich um. Die Empörung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Ihre Augen funkelten ihn angriffslustig an.

Sein Blick wanderte über ihre Gestalt und den Brustansatz, den die Decke noch freigab. Sie folgte seinem Blick. „Sehr hilfreich! Deine Decke löst sich auch bereits auf."

„Es tut mir wirklich leid." Thoral sah sie fast verzweifelt an.

Unvermittelt musste sie schmunzeln. War der Mensch wirklich so naiv?

Dann wurde Elenor wieder ernst. Sie wusste, es ging nicht anders. Also war es am besten, es so schnell wie möglich hinter sich zu bringen.

Sie schloss kurz die Augen.

Dann sah sie Thoral fest an, stemmte die Hände in die Hüften und sagte mit fester Stimme: „Es hat keinen Zweck. Du sollst deinen Wunsch haben. Und meine Verachtung!" Letztlich konnte sie ein leichtes Zittern in ihrer Stimme nicht mehr unterdrücken: "Genieß es, wenn du kannst!"

Thoral blieb stumm. Diese unvergleichlich schöne Frau. Dieser langsame Augenaufschlag. - Aber dann diese Worte, von denen sich jedes anfühlte wie ein Schlag in sein Gesicht.

Er wollte nicht verachtet werden. Und um nichts in der Welt ausgerechnet von ihr.

Noch während diese Gedanken in seinem Kopf kreisten geschah es.

Die Decke wurde von oben nach unten immer unscheinbarer, während Elenor herausfordernd vor ihm stehen blieb. Die Hände verweilten auf ihren Hüften und so wurden zu ihre entblößten Schultern nach und nach auch ihre Brüste sichtbar. Sie waren wundervoll geformt. Zwei Halbkugeln, die nach Berührung, und Brustwarzen, die nach zärtlichen Lippen riefen. Thoral schluckte. Er kam sich schäbig vor den Blick nicht abzuwenden, war aber insgeheim dankbar, seiner Neugierde freien Lauf lassen zu dürfen.

Elenor hatte sich vorgenommen, diesen Lüstling die ganze Zeit mit einem verachtenden Blick zu strafen. Doch die Selbstsicherheit verschwand nach und nach im gleichen Maße, wie ihr letzter Schutz, die Decke sich auflöste.

Sie konnte seine Blicke auf ihrem Körper fühlen, wie er gierig in sich aufnahm, was für keines Menschen Auge bestimmt sein sollte. Je länger sie sich ihm so darbot, desto schwerer war es zu ertragen. Schließlich wandte sie den Kopf ab.

Thoral fühlte seine Erregung, die hoffentlich unbemerkt blieb. Das Herz drohte ihm aus der Brust zu springen, als sein Blick langsam über jedes Detail ihres Körpers wanderte. Längst hatte die Decke ihren Bauch freigegeben und nun löste sich auch der Rest auf.

Ihr Schweigen aus Empörung wandelte sich zu einem gespannten Warten auf das Unausweichliche.

Seine Ohren glühten und ihm war schwindelig. Als es soweit war und erst Schamhaar und dann auch Schamlippen sichtbar wurden, hielt er unbewusst die Luft an. Es war das erste Mal für ihn!

Neugierig nahm er alle Details in sich auf. Sein Blick umstreichelte ihren Körper, spiegelte zugleich Verwunderung, Erstaunen und das Genießen ihrer überirdischen Schönheit wieder.

Elenor schlug das Herz bis zum Hals. Auch wenn es Frevel war, der ihr angetan wurde, die forschenden Blicke Thorals waren nicht das lüsterne Gaffen, das sie sich ausgemalt hatte und so langsam fand sie sich mit der Situation ab.

Sie spürte, er genoss ihren Anblick als Sinnesfreude. Und Elenor gestand sich ein, dass es sich sogar angenehm anfühlte.

Langsam trat er näher. Vorsichtig hob er eine Hand und...


Plötzlich erfüllte ein markerschütterndes Kreischen die Luft. Ein schwarzer Schatten huschte über die Lichtung und hielt rasend schnell auf Elenor zu. Es blitzte rotglühend auf und schon lag die Fee rücklings auf dem Boden.

Mühsam setzte sie sich auf. Blut lief ihr aus einem langen Kratzer auf der Stirn.

Der Schatten kehrte zurück und stoppte zwischen den beiden. Jetzt, wo sie stillstand wurde klar, dass es sich um eine alte Frau handelte. Abgesehen von der Bosheit die sie ausstrahlte, war sie abgrundtief häßlich. Ein faltiges verbrauchtes Gesicht mit kleinen zusammengekniffenen Augen und dazu eine fürchterlich nach vorn gekrümmte Nase, mit einer außerordendlich großen Warze daran. Das irre kichernde Lachen, das sie ausstieß, ließ Thoral bis ins Mark erschauern.

„Die schwarze Hexe!", stieß Elenor hervor, hektisch ihre Blöße bedeckend.

„Die ... nackte Fee!", kreischte die Alte vergnügt. Sie hob eine Hand an der krallenförmig lange Fingernägel abstanden. Ein weiterer rotglühender Blitz und Elenor wurde ein weiteres Mal herumgeworfen.

„Nein!", schrie Thoral entsetzt auf und rannte auf die Hexe zu.

Wieder ein Blitz und Thoral wurde durch die Luft zurück geschleudert, bis er rücklings gegen einen Baum krachte.

Elenor hatte sich erhoben und sandte ihrerseits einen blauen Blitz aus. Die Hexe reagierte sofort und so prallten die beiden Auren aufeinander.

Langsam aber sicher drängte der rote Blitzstrahl vorwärts und schließlich erreichte er die Fee. Sie wurde rot umhüllt und in die Luft gehoben.

Unfähig sich zu wehren wartete Elenor auf das unabwendbare Ende. Dann bemerkte sie Thoral, der sich mühsam aufrichtete.


Diese Schmerzen! Alles tat ihm weh und sein Kopf dröhnte. Sein Körper protestierte gegen den Kraftakt, aber er kam auf die Beine. Er kannte diese Hexe nicht, aber noch nie war er so wütend und zornig gewesen. Niemand, egal ob Mensch oder Hexe durfte seiner Fee etwas antun! Mit einem Wutschrei stürmte er vor.

Die Hexe lachte irre. "Ach wie süß, ein Menschlein das sich in eine Fee verliebt hat! Dann werdet ihr halt zusammen sterben, das ist doch ein romantisches Geschenk!"

Mit der freien Hand machte sie eine Bewegung aus dem Handgelenk, ein zweiter roter Lichtstrahl und schon war Thoral mitten im Lauf aufgehalten. Auch ihn hob sie langsam in die Luft.

"Wie kann das sein, wir haben den gläsernen Baum ausgerissen, es hätte deine Macht brechen müssen", stammelte er.

"Was ihr einfache Menschen immer so denkt", kreischte die Hexe. "Zauberkraft ist allmächtig, nichts kann ihr widerstehen. Der gläserne Baum entstand, als ich die Fee vor kurzem ihrer Zauberkraft beraubte. Jetzt ist ihre Flucht vorbei, ich werde ihr ein qualvolles Ende bereiten! Aber dich zerquetsche ich doch zuerst, damit Elenor deinen Tod mitansehen kann." Vergnügt stieß sie erneut ihr schrilles kreischendes Lachen aus.

"Nein, bitte..., bitte laß ihn leben", schrie Elenor auf. Ihre großen dunklen Augen waren verzweifelt aufgerissen. Doch das schien die schwarze Hexe nur noch mehr zu amüsieren.

Ohnmächtig erkannte Thoral, dass sein erstes Abenteuer auch sein letztes sein sollte und er nichts tun konnte um Elenor zu retten. Noch immer hingen sie bewegungsunfähig in der Luft und er spürte, wie die rotschimmernde Aura, die seinen Körper umgab, ihn nun immer fester und brutaler umschloss. Thoral bereute nichts, es tat ihm nur leid um Elenor. Wie hasste er die Hexe dafür:


„Ich wünschte, du würdest auf ewig in der Hölle schmoren!"


Es begann zu grummeln. Der Wald bebte. Dann ein Blitz, der aus dem Himmel auf die Hexe niederfuhr und mit einem pulsartigen Knall zerbarst sie zu blauem Staub.

Thoral und Elenor stürzten ins Gras.

Er kroch zu ihr, während sie sich gerade benommen aufsetzte.

„Ich habe mir etwas gewünscht... Ich muss zwei Wünsche gehabt haben."

Elenor schaute ihn unergründlich an. „Nein, das kann es nicht gewesen sein. Du warst tatsächlich wunschlos glücklich und zufrieden. Und so hat es bis eben gedauert, bis du wirklich einen Wunsch hattest."

Thoral sah Elenor fragend an.

„Die Feenmagie hat aber auch davor einen unerkannten Wunsch erfüllt. Wenn es aber nicht meiner war, dann...?"

Er blickte in Elenors wunderschönes schamesrotes Antlitz.

Und dann verstand er.

~ Ende ~


... Nein doch nicht. Denn wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie noch heute...



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©2013 by Peter Carsten

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