Kleopatra vor Caesar

von Baer66
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Zur Kategorie: Kunst

Eine klassische Schönheit, 21 Jahre alt, Königin von Ober- und Unterägypten, letzte Pharaonin, Sexsymbol der Antike: Kleopatra VII. Philopator.

Seit mehr als 2.000 Jahren sorgt Kleopatra nun für Aufsehen: verteufelt als Kurtisane vom Nil, verklärt als Tragödin, die an ihrer Liebe scheitert und eine jahrtausendalte Kultur in den Abgrund stürzt.

1. Legende und Wahrheit

Von den vielen Legenden, die sich um ihr aufregendes Leben ranken, ist die Geschichte ihrer ersten Begegnung mit Julius Cäsar sicherlich eine der schönsten:

Demnach läßt sich Kleopatra im Herbst des Jahres 48 v. Chr. von ihrem treuen Diener Apollodoros des Nachts mit einem kleinen Boot unbemerkt zum Hafen von Alexandria rudern und in einen Teppich gewickelt in den Palast – an den strengen Wachen ihres verfeindeten Bruders Ptolemaios XIII. vorbei – in Cäsars Gemächer schmuggeln.

Caesar ist mit der Absicht ins Land gekommen, den geschwisterlichen Streit um den ägyptischen Thron im römischen Sinne zu schlichten.

Das als Geschenk getarnte Bündel wird vor dem römischen Feldherrn ausgerollt und vor Cäsars Füßen liegt die damals 21-jährige Monarchin, die sich spärlich bekleidet effektvoll präsentiert. Ein unmißverständliches Angebot an den 52-Jährigen, der dafür bekannt ist, kaum einer Schönheit widerstehen zu können.

Kleopatra spielt all ihre Intelligenz, ihren Ehrgeiz und ihren Charme aus, sodaß der Imperator ihr schließlich hilft, die Thronstreitigkeiten zu ihren Gunsten zu beenden.

Tatsache bleibt, daß beide Gefallen aneinander finden, vor allem politischen. Kleopatra ist keine exotische Schönheit. Ihre wenigen authentischen Bildnisse zeigen eine Frau mit eher herben Gesichtszügen und einer ziemlich ausgeprägten Nase. Aber sie versteht geistreich zu plaudern wie eine Athener Salondame (auch Caesar beherrscht die damals übliche Verkehrssprache Griechisch); sie besitzt Charme, Witz und Schlagfertigkeit sowie das „gewisse Etwas“, welches viele Männer fasziniert.

Caesar wiederum gehört zu jenen wenig wählerischen Schürzenjägern, vor deren Begierden kaum eine Frau sicher ist.

Es könnte auf den Römer einen unwiderstehlichen Reiz ausgeübt haben, seine Trophäensammlung mit einer regierenden Königin zu komplettieren. Der gewissenhafte Plutarch berichtet, dass „auch sonst ihr Umgang und ihre Reize großen Eindruck auf ihn machten“. Nach unsterblicher Liebe klingt das nicht.

Nach verschiedenen Quellen. cf vor allem: http://de.wikipedia.org/wiki/Kleopatra_VII.


2. Kleopatra vor Caesar

Der Feldherr sitzt am Schreibtisch und brütet im rötlichen Schein der Fackeln über den Nachrichten aus Rom. Sein einstiger politischer Partner und später größter Feind, der Triumvir Cn. Pompeius, ist tot, ermordet von ägyptischen Schergen. Er, Caesar, ist jetzt der alleinige Herr Roms, der mächtigste Mann der Welt. Das Bewußtsein seiner unumschränkten Macht erregt den Römer!

Vier Sklaven bringen einen prächtigen zusammengerollten Teppich herein. "Ein Geschenk der Königin von Ägypten, o Caesar!", erklärt der erste der Diener unter Verbeugungen und rollt den Teppich auf.

Darinnen liegt, in durchsichtige Seidengewänder gehüllt, die den männlichen Blick auf ihre Schönheit erlauben, die berühmteste Frau der Antike: Kleopatra. Jung, bereit, wehrlos.

Und Caesar, der wichtigste Mann des römischen Reiches, ist eben auch nur ein Mann. Gut 30 Jahre älter ist er durchaus empfänglich für Jugend und Schönheit.

Kleopatra erhebt sich. Trotz ihrer Lage blickt sie hoheitsvoll, ja stolz, auf den Fremden. Sie dreht sich vor ihm um die eigene Achse, zeigt ihm ihren herrlichen Körper, ihre schlanke Figur, die vollen, entblößten Brüste, den runden Hintern. Makellos steht sie ganz nackt vor ihm, nachdem sie ihr dünnes Kleid zu Boden fallen hat lassen.

"Ave Caesar!", spricht sie ihn mit süßer Stimme an. "Sei willkommen in Ägypten! So wie das Land Dein ist, steht auch seine Königin zu Deiner Verfügung!"

Caesar verschlingt die junge schöne Frau mit den Augen. Er merkt, daß er ihrem Zauber erliegt, kämpft dagegen an, will aber eigentlich gar nicht gewinnen. Schließlich ist er hier im Orient. Da gelten andere Regeln als im puritanischen Rom.

"Was begehrst Du, Königin?", fragt er schließlich.

"Sichere mir die Herrschaft gegen meinen Bruder Ptolemaios. Dann will ich Dir ganz gehören. Verfüge über mich und meinen Körper!"

Aufreizend wiegt Kleopatra ihre Hüften, tanzt zu einer unhörbaren Melodie wie eine Schlangenbeschwörerin, legt sich schließlich auf eine rote Liege und bietet dem Römer ihren vollendeten Körper dar.

Caersar läßt seine Papiere liegen, verweist die Sekretäre und Wachen des Raumes und nähert sich der Liege mit der Königin. Seine geschwungene Nase tritt im Profil besonders stark hervor, die schmalen Lippen sind aufeinandergepreßt, seine stechenden Augen brennen vor Lust.

Er kostet seine Macht voll aus. Macht, die er über keine seiner drei Ehefrauen und auch nicht über eine seiner unzähligen Geliebten jemals in diesem uneingeschränkten Ausmaß verspürt hat.

"Du unterwirfst Dich mir also, Königin, lieferst Dich mir aus, nicht nur als Erbin von Ägyptem dem Vertreter der römischen Macht, sondern auch als Frau dem Mann?", fragt er die nackte Schöne mit bebender Stimme.

"Ja, mein Gebieter! Verfüge über mich, wie Du willst!", antwortet Kleopatra mit gesenkten Augen.

"Knie nieder und biete mir die Vorzüge Deines Körpers dar!", keucht der zunehmend erregte Römer.

Gehorsam befolgt die junge Königin den Befehl, läßt sich vor der Liege auf die Knie fallen und sitzt wie eine Sklavin auf den Fersen. Mit den Händen präsentiert sie ihm ihre bloßen Brüste mit den steifen Nippeln.

Der Feldherr umrundet die Kniende mit wenigen Schritten und betrachtet lüstern ihren schönen Körper von allen Seiten. Unter seiner Toga rührt sich sein Schwanz.

Mit geübtem Griff faßt Kleopatra unter sein Gewand und massiert sanft das halbsteife Glied. Sie weiß genau, daß viele ältere Männer langsam und vorsichtig stimuliert werden wollen. Und Caesar geht der Ruf der Impotenz voraus, was ihn allerdings nicht hindert, jeder jungen Frau nachzusteigen.

Sie merkt, daß er härter wird, kommt noch näher und nimmt den Phallus ihres Beschützers in den Mund. Auf und ab bewegen sich ihre geschwungenen Lippen, die Zunge umkreist die Eichel, leckt das Loch.

"Versprich mir, mich zu retten und Du wirst gleich im Paradies sein, oh mein Gebieter!", flüstert sie. "Oh ja, mach weiter, ich spüre wie mein Saft steigt.", antwortet der erregte Mann.

"In dieser Situation sind doch alle Männer gleich, alte und junge, Herren und Sklaven, ihr Trieb steuert sie und sie tun alles, nur um Befriedigung zu erlangen!", denkt die Königin triumphierend.

Sie fährt fort, den immer steifer werdenden Schwanz des Römers zu liebkosen, verschafft ihm bisher ungekannte Lust. Der große Caesar ist Wachs in ihren geschickten Händen.

Kleopatra merkt, wie die Manneskraft nachzulassen beginnt. Rasch belbt sie seine Fantasie.

"Ich werde Dir mit meiner königlichen Barke auf einer Fahrt nilaufwärts mein Land zeigen, das jetzt das Deine ist, o Caesar. Jeden Tag und jede Nacht werde ich Dir persönlich zur Verfügung stehen. Du kannst mich nehmen und besitzen wann und wie immer Du willst. Und so oft es Dir beliebt, mein Pharao!", schmeichelt sie ihm.

Der Gedanke an wochenlange Ausschweifungen macht den Feldherrn schnell wieder hart. Erinnerungen an Abenteuer mit gallischen Sklavinnen und jungen Soldaten, an Orgien in Griechenland und Asien werden wach.

Sanft bettet Kleopatra den transpirierenden Caesar auf die rote Liege. Auf Knien küßt sie seine Schenkel, umkreist mit dem Mund sein Geschlecht un reizt ihn mit leichtem Zwicken.

"Jetzt, jetzt, mir kommt es gleich!", seufzt er und windet sich unter ihren schlanken Händen. Doch weiterhin zuckt der Feldherr zwar, aber nur sein Wille ist auf den Endzweck gerichtet, sein alternder Körper kann noch immer nicht.

"7 meiner schönsten Sklavinnen werden Dir an Bord Lust spenden, sich vor Dir befriedigen. Du kannst sie auspeitschen lassen, o Herr, wenn sie Deine Befehle nicht unverzüglich und widerspruchslos ausführen! Und Du kannst auch mich schlagen, wenn es Dir beliebt!", spielt Kleopatra auf die dominante Neigung ihres Gastes an.

Der Gedanke an Qualen, Blut und Peitschenhiebe beim Sex verfehlt seine wirkung nicht. Caesars Glied versteift sich. Er hechelt und windet sich.

Kleopatra merkt, daß ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt sind. Rasch bewegt sie ihre Hand auf und ab bis der Römer endlich den Punkt erreicht, ab dem es kein zurück mehr gibt.

Ein warmer Strahl spritzt aus dem Glied auf Kleopatras Brüste. Der Feldherr seufzt vor Wonne und Befriedigung.

"Ägypten und seine Königin sind gerettet!", jubelt Kleopatra innerlich.


3. Das Bild

Jean Léone Gérôme, Kleopatra vor Caesar (1866)
Privatsammlung

http://www.oel-bild.de/Cleopatra-vor-Caesar.htm

Hier sieht man eine junge Frau, die ihren prächtigen Körper dem Voyeur – neben Cäsar natürlich auch dem Betrachter - präsentiert. Das Exotische ihrer Kleidung wird dabei noch durch den schwarzen, nubischen Sklaven unterstrichen. Bei Cäsar, der fast im Schatten verschwindet, handelt es sich um einen bereits älteren Mann mit Halbglatze.

Man darf zwar bezweifeln, daß Gérôme damit die historische Realität viel besser trifft als seine Vorgänger. Dennoch ist unübersehbar, dass mit Gérômes Bild das Exotische des Historischen ins Zentrum des Interesses gerückt ist.

http://www.bilder-geschichte.de/kleopatra.htm

Gérôme, 1824 geboren, kommt bereits mit 17 Jahren nach Paris und wirde dort Schüler des Historienmalers Paul Delaroche. Der üblichen Italienreise folgen bald weitere in die Türkei und nach Ägypten, die starken Einfluß auf seine Malerei haben. Gérôme wird bald zu einem der wichtigsten Vertreter des Orientalismus. Daneben widmet er sich hauptsächlich mythischen und historischen Themen. Bei ihm dominiert der Reiz des Fremden und Exotischen so stark, daß er sich im Gegensatz zu vielen Kollegen kaum mit patriotischen Themen beschäftigt.

Dennoch trifft wohl kaum jemand mit dieser Mischung aus Exotismus und Voyerismus im historischen Gewand den Geschmack seiner Zeit so gut wie Gérôme. Mit seinen prächtigen Gemälden feiert er große Erfolge in den Pariser Salons und stirbt 1904 reich und hoch angesehen in Paris, wenn er auch erleben muß, wie der von ihm heftig bekämpfte Impressionismus ständig an Bedeutung gewinnt.


 

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